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Hans Söllner hat geschrieben:rima0900 hat geschrieben:Heißt das, ich darf in die Heckhydraulik nicht mehr als 1330 kg packen?! Wozu hat er dann mit Zusatzhubzylinder 3600kg Hubkraft?! Oder steh ich jetzt grad aufm Schlauch?
Servus
Um es ganz einfach auszudrücken: ein Gerät, das z.B. 1000kg wiegt, braucht nicht exakt 1000kg Hubkraft. Es kommt darauf an wie weit hinten der Schwerpunkt liegt. Würden wir jetzt von einem Pflug mit 1000kg reden, bräuchte dieser minimum das 2,5-fache seines Gewichts an Hubkraft. Nah am Traktor angebaute Maschinen wie Düngerstreuer oder Spritze sind da natürlich was anderes. Da reicht die Hubkraft unter allen Bedingungen.
(man könnte einen Großschlepper mit 10000kg Hubkraft ohne große Probleme an seine Grenze bringen, wenn man einen 3000kg schweren 6-Schar Pflug anbaut)
Die zulässigen Achslasten beziehen sich ja auf die StVo. Dauerhaft übertreiben würde ich es trotzdem nicht. In dieser Leistungsklasse schafft man das eigentlich nur mit einer Spritze (etwa 1000l) oder Düngerstreuer. Die üblichen Grünlandgeräte wiegen auch allesamt unter 1000kg. Insofern kein Problem. Wer mehr auf dem Acker machen will kann ja zum Agrofarm 410 greifen.
ervus
Um es ganz einfach auszudrücken: ein Gerät, das z.B. 1000kg wiegt, braucht nicht exakt 1000kg Hubkraft. Es kommt darauf an wie weit hinten der Schwerpunkt liegt. Würden wir jetzt von einem Pflug mit 1000kg reden, bräuchte dieser minimum das 2,5-fache seines Gewichts an Hubkraft. Nah am Traktor angebaute Maschinen wie Düngerstreuer oder Spritze sind da natürlich was anderes. Da reicht die Hubkraft unter allen Bedingungen.
rima0900 hat geschrieben: aber es dürfte doch ein Leichtes sein, die HA mit einem Heckcontainer der recht nahe am Traktor baut, zu überlasten, oder? Also wenn man ihn halt mit schwerem Material belädt... Sprich, der Traktor kann es zwar heben, die Achse ist aber trotzdem überlastet, oder?
Djup-i-sverige hat geschrieben:Aus reiner technischer Neugierde, ist es aber nicht auch so das dann. ca die 2,5fache(eher sogar noch höher)Gewichtskraft auf die Hinterachse wirkt, durch die Hebelkraft?
(Zumindest wenn vor der HA genug Gegengewicht vorhanden ist, andererseits steigt der Traktor ja vorne auf..
Hans Söllner hat geschrieben:Djup-i-sverige hat geschrieben:Aus reiner technischer Neugierde, ist es aber nicht auch so das dann. ca die 2,5fache(eher sogar noch höher)Gewichtskraft auf die Hinterachse wirkt, durch die Hebelkraft?
(Zumindest wenn vor der HA genug Gegengewicht vorhanden ist, andererseits steigt der Traktor ja vorne auf..
Hmm, die Frage ist gut...
Jetzt rein von der Logik würde ich behaupten 1000kg sind 1000kg und machen keinen Unterschied ob nahe am Traktor angebaut oder nicht. (???)

Djup-i-sverige hat geschrieben:Hans Söllner hat geschrieben:Djup-i-sverige hat geschrieben:Aus reiner technischer Neugierde, ist es aber nicht auch so das dann. ca die 2,5fache(eher sogar noch höher)Gewichtskraft auf die Hinterachse wirkt, durch die Hebelkraft?
(Zumindest wenn vor der HA genug Gegengewicht vorhanden ist, andererseits steigt der Traktor ja vorne auf..
Hmm, die Frage ist gut...
Jetzt rein von der Logik würde ich behaupten 1000kg sind 1000kg und machen keinen Unterschied ob nahe am Traktor angebaut oder nicht. (???)
Eben nicht, weil du zwar dem Gesamtgewicht des Traktors nur 1000kg hinzufügst, aber die Hinterachslast um 2,5to erhöhst (dafür wird ja die VA entlastet).
Ergäbe theorethisch in einer Polizeikontrolle mit Achslastwaage doch Probleme.. *grübel*
Es gelten ja auch die Hebelgesetze - denk an eine Wippe..
Ist das nachvollziehbar? Bzw. seid ihr einverstanden?
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