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SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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69 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Nordhesse » So Nov 10, 2013 0:53

Ich zahle Einkommensunabhängig 332 € im Monat in die KK- Ich denke, dass passt. Was zahlt man z:Zt. bei der AOK ? 13 % ? Das entspräche dann einem Bruttolohn von ca. 2500 € ich glaub, da bin ich drüber.
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon RobertS » So Nov 10, 2013 6:05

So auf die schnelle rausgegriffen. Lohnabrechnung vom Januar 2013.
Lohnabhängiger Beschäftitger, ziemlich gut am Durchschnittsverdienst aller Beschäftigter in D.
Zusammengezählte, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Beiträge zu den Sozialversicherungen im besagten Monat 1166,16€.
In dem Monat keine Zulagen keine Überstunden.

Grüße

Robert
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon speeder » So Nov 10, 2013 9:04

Ich habe den direkten Vergleich, ich bin grade durch offizielle Anstellung in der Firma meiner Frau komplett aus der SVLFG ausgeschieden (bis auf Berufsgenossenschaft natürlich).Meine 70 ha laufen jetzt als Nebenerwerb. So zahlen wir die Arbeitnehmer und Arbeitgeberanteile beides. Kostenmäßig tut es sich nicht wahnsinnig viel bei der KK.
Was jedoch ausschlaggebender Punkt war: Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, von euren Alterskassenbeiträgen auch nur einen Euro wiederzusehen?!
Bei der demografischen Entwicklung in der Landwirtschaft fliegt die Alterskassengeschichte in spätestens 10 Jahren grandios in die Luft! Überlegt doch mal, wie viele Vollerwerbslandwirte es bei euch im Dorf vor 20 Jahren gab, und wie viele es heute sind. Die immer mehr werdenden Altenteiler müssen von immer weniger aktiven bezahlt werden. Dazu kommen seit Ende der 80er noch deren Ehefrauen, die damals ohne bis dahin Beiträge gezahlt zu haben ins System geholt wurden. Es kann nicht funktionieren!
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Franzis1 » So Nov 10, 2013 9:16

Klar gibt's noch ein paar € von der LAK in Zukunft und den Rest zahlt das Sozialamt wenn sonst kein Vermögen vorhanden sind.
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon CarpeDiem » So Nov 10, 2013 9:59

@Speeder, das System der landw. Sozialversicherung wird so lange nicht in die Luft fliegen, wie es den Lobbyisten des BV gelingt dem Gesetzgeber klarzumachen, dass er immer wieder Zuschüsse aus diesem oder jenem Grunde bereitzustellen hat. Bisher ist dies ausnahmslos gelungen.

Die Verantwortlichen des BV scheuen das Ende der landw. Sozialversicherung und deren Fusion mit anderen Sozialsystemen wie der Teufel das Weihwasser. Der Grund ist ganz einfach, da dann die Verzahlung Bauernverband/Sozialversicherung zu Ende wäre und die Organisation BV müsste sich selbst versorgen.

Auch wäre es dann nicht mehr möglich verdiente BV Funktionäre mit schönen (dotierten) Posten in der SV zu belohnen, deren Appetit auf Kohle müsste dann irgendwie anders befriedigt werden. Insofern hast Du schon recht, das System hat einen eingebauten Sprengsatz, der irgendwann gezündet wird!
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon CarpeDiem » So Nov 10, 2013 10:38

@Nordhesse, auch Dir als BV Mann sollte nicht entgangen sein, dass der allgemeine, für alle Kassen gültige Beitragssatz zu entrichten von AG und AN mittlerweile 15,5% des sozialversicherungspflichtigen Einkommens beträgt.

Dies würde nun in Deinem Beispiel einem Einkommen von 2.141 Talern entsprechen. Dies ist nicht viel allerdings solltest Du auch bedenken, dass Du munter Äpfel und Birnen verglichen hast. Denn Du hast bei Deiner KV keinen Anspruch auf Krankengeld, das in aller Regel spätestens nach 6 Wochen gezahlt wird. In deinem Fall müsste der Krankengeldanspruch sogar am 1. Tag der Krankheit beginnen.

Nun wirst Du aber feststellen, dass Du Anspruch auf einen Betriebshelfer hast. Da ist zu sagen, wenn er denn genehmigt wird und wenn man einen bekommt.
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon speeder » So Nov 10, 2013 12:00

CarpeDiem hat geschrieben:@Speeder, das System der landw. Sozialversicherung wird so lange nicht in die Luft fliegen, wie es den Lobbyisten des BV gelingt dem Gesetzgeber klarzumachen, dass er immer wieder Zuschüsse aus diesem oder jenem Grunde bereitzustellen hat. Bisher ist dies ausnahmslos gelungen.Die Verantwortlichen des BV scheuen das Ende der landw. Sozialversicherung und deren Fusion mit anderen Sozialsystemen wie der Teufel das Weihwasser. Der Grund ist ganz einfach, da dann die Verzahlung Bauernverband/Sozialversicherung zu Ende wäre und die Organisation BV müsste sich selbst versorgen


Das wird folgendermaßen kommen: Wir kriegen bald dank der GroKo eine gesetzliche Mindestrente. Wenn die erst für Alle gilt, ist es ein leichtes die LAK einzustampfen, da in den meisten Fällen diese sog. "Bauernrente" eh darunter liegt. Ob du dann 40 oder 4 Jahre deine 220 Euro pro Monat entrichtet hast, ist herzlich egal.
Ich wette mit dir, dieses Forum wird es länger geben als die LAK. Und es wäre gut so!
Ich wäre bereit, meine aus der LAK erworbenen Rentenansprüche als Wetteinsatz zu setzen :mrgreen:
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon speeder » So Nov 10, 2013 12:04

Ergänzung: Ich war früher als Betriebshelfer unterwegs, meist finanziert über die LKK. Mit Betriebshelferstunden waren die so großzügig wie Dagobert Duck.
Da musstest du schon mit 200 Kühen quasi die rechte Hand abgetrennt haben, um 4 Std am Tag zum Melken einen Betriebshelfer zu bekommen. Das Meiste haben die Betriebe selbst finanziert.
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Cairon » So Nov 10, 2013 12:51

Ich bin mit den landwirtschaftlichen Sozialkasse auch zufrieden. Wie es aktuell mit Betriebshelfern aussieht kann ich nicht sagen, aber in den letzten 30 Jahren haben wir hier mehrfach Betriebshelfer gehabt. Betriebshilfe soll ja auch keine Dauerlösung sein, sondern helfen Engpässe zu überbrücken bis besser Lösungen gefunden werden. Und ich kenne Betriebe, die haben sich vor einigen Jahren noch alle 2 Jahre eine Kur verschrieben lassen und haben dann grundsätzlich Betriebshelfer gehabt, ob das immer gerechtfertigt war lasse ich mal dahin gestellt. Und schließlich zahlen wir alle mit unseren Beiträgen die Betriebshelfer, da sollte schon genau geschaut werden ob es gerechtfertigt ist oder nicht.
Und wer mal schauen möchte was die Berufsgenossenschaft so bringt, der sollte mal eine reise über niederländische Betriebe machen. In der EFL haben wir seiner Zeit eine Klassenfahrt dort hin gemacht. Wir haben uns einige Betriebe angeschaut, auf vielen Betrieben war das Wort Gelenkwellenschutz unbekannt. Und mal ganz ehrlich, auch wenn die BG bei ihren Besuchen manchmal etwas sehr pingelig ist, so haben sie doch auch oftmals gute Anregungen.
Die Leistungen die mein Großvater in Sachen Pflege damals bekommen hat waren wirklich angemessen. Ich kann bisher nichts negatives an den Sozialkassen finden. Und was nutzt es wenn man sich die Kasse frei wählen kann und dann doch schlechter fährt. Und würde die Pflicht nicht bestehen würden Betriebe die finanziell in die Klemme kommen, schnell die Kosten einsparen wollen und dann im Ernstfall übel auf dem Bauch landen.
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Nordhesse » So Nov 10, 2013 13:48

Also mit den geschätzten 15 % und dann 2500 € lag ich doch gar nicht sooo verkehrt. Also meinetwegen 2141 € Brutto. Ist immer noch saugünstig. In einem anderen System müsste ich deutlich mehr als das doppelte im Monat bezahlen- sprich 664 € + X. Das Krankengeld habe ich ebenso wie die Betriebshilfe privat abgesichert für 100 € / Monat.

Über die LAK kann man sicherlich geteilter Meinung sein- Da sollte man sich mit der Kritik aber auch an die wenden, die die Bäuerinnenrente unbedingt haben wollten- nämlich die Landfrauen. Und die damals Verantwortlichen haben sich dann selber alle noch in der Übergangszeit befreien lassen.

Wer aber meint, die Gesetzliche Rentenversicherung wäre die bessere Alternative- naja ??? Die Alterskasse als Pflichtversicherung ist ein Selbstschutz des Staates vor Sozialhilfeempfängern an Beendigung des Berufslebens. Ein gewisser Prozentsatz der Landwirte hat nämlich nicht privat vorgesorgt.

Und nun die BG: Da wurden in den 70er und 80er Jahren wirklich Mittel zum Fenster... z. B. Rente für steifen kleinen Finger. Ich denke solch eine Versicherung sollte für die da sein, wo wirklich was schlimmes passiert ist. De Gf der ehemaligen landw. Sozialversicherung Hessen hat mir vor Jahren mal erzählt, das der älteste Unfall, für den sie Rente Zahlen in 1925 geschehen ist- ach und noch eins: Tut doch nicht immer so, als käme die gesetzliche Rentenversicherung für Arbeitnehmer ohne staatliche Zuschüsse aus. :D
Und selbst private rentenfonds haben erhebliche Probleme bei derzeitigem Zinsniveau
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Jonny1020 » So Nov 10, 2013 21:23

Die SVLFG hat sicher ihre Daseinsberechtigung für Landwirte im Vollerwerb. Nebenerwerbslandwirte und "Hobbyholzer", Imker usw. sollten dort nur freiwillig versichert sein. Diese Gruppen betreiben eine Freizeitbeschäftigung. Wenn einige Herrschaften im Bauernverband meinen, die müssen da Zwangsmitglied sein, dann nur, um die defizitären Kassen aufzufüllen. Wenn auch bei "Hobbyholzern" die Unfälle häufig spektakulär im Mitteilungsblatt der LBG ausgewertet werden, der LBG bleiben zahlreiche Rechnungen von Ärzten, Lohnfortzahlungen uvm. erspart.
Viele Hobbyholzer wissen gar nicht, dass sie einen Unfall im Wald der LBG melden müssen, dann zahlt die GKV.
Fragt einfach mal diese Leute, die meisten wissen das gar nicht.
Lohnfortzahlungen, Krankengeld nach der 6-Wochen-Frist und Kuren werden von der LBG ohnehin nicht übernommen.
Das zahlt der Arbeitgeber bzw. die Krankenkasse. Und einen Betriebshelfer bei 5 ha Wald :lol:.
Darüber hinaus entstehen bei manchen übrigens die absurdesten Mehrfachversicherungen.
[list=]Angestellter einer thür. Agrar-GmbH
Waldbesitzer
Mitglied des Vorstandes der örtlichen FBG
Jagdpächter[/list]
Dieser Mensch ist 4 fach in der LBG versichert.
Übrigens: Wenn er in Rente geht, zahlt nicht die LAK sondern die RV. Er ist ja nicht selbständiger Landwirt.
Eigentlich müssten fairerweise dann die Landwirte Mitglied in der Süddeutschen Metallberufsgenossenschaft sein, wenn sie die Planke ihres Anhängers richten. Und wenn sie im Büro die Zettel sortieren, dafür gibt´s die VBG. Für Holz und Maler sind auch Berufsgenossenschaften da.... n8
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon fridolin » Mo Nov 11, 2013 8:04

@ Jonny 1020 :D Völlig richtig!
Adolf Grimme: " Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein "
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon CarpeDiem » Mo Nov 11, 2013 8:55

@Jonny1020, volle Zustimmung. Man darf aber nicht vergessen, dass die sog. "Vollerwerbsbetriebe" einschliesslich ihrer Lobbyisten die von Dir genannten Gruppen als zahlende Deppen betrachten, die die günstige Versicherung mit finanzieren. Der Tatbestand dass die landw. Sozialversicherung Gelder kassiert, ohne per se jemals dafür in Anspruch genommen zu werden ist ein Tatbestand der auch die Politik auf den Plan rufen müsste, zumindest müsste dies verfassungsrechtlich geklärt werden.

Nur leider haben die genannten Gruppen keine Lobby, nirgendwo!!
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Maulwurf_13 » Mo Nov 11, 2013 10:36

Jonny1020 hat geschrieben:Die SVLFG hat sicher ihre Daseinsberechtigung für Landwirte im Vollerwerb. Nebenerwerbslandwirte und "Hobbyholzer", Imker usw. sollten dort nur freiwillig versichert sein.entweder Pflicht oder gar nicht. Edit: Pflichtversicherungen wurden auch nicht zum Jux eingeführt Diese Gruppen betreiben eine Freizeitbeschäftigung.dann auch steuerlich, rechtlich so behandeln. Kein Holzlager mehr auf freier Fläche etc. Wenn einige Herrschaften im Bauernverband meinen, die müssen da Zwangsmitglied sein, dann nur, um die defizitären Kassen aufzufüllen.bös sind immer nur die anderen Wenn auch bei "Hobbyholzern" die Unfälle häufig spektakulär im Mitteilungsblatt der LBG ausgewertet werden, der LBG bleiben zahlreiche Rechnungen von Ärzten, Lohnfortzahlungen uvm. erspart.dafür kann die Versicherung aber nichts. BG-Beitrag wird nicht anonym bezahlt.
Viele Hobbyholzer wissen gar nicht, dass sie einen Unfall im Wald der LBG melden müssen, dann zahlt die GKV.das ist kein Problem der BG
Fragt einfach mal diese Leute, die meisten wissen das gar nicht.
Lohnfortzahlungen, Krankengeld nach der 6-Wochen-Frist und Kuren werden von der LBG ohnehin nicht übernommen.wäre noch schöner wenn für Arbeitsunfälle beim "Hobby" alles andere bezahlt werden soll. Wird aber alles fristgerecht gemeldet dann bekommt man alle notwendigen Leistungen die für eine Wiederherstellung der Arbeitskraft erforderlich sind. Dies ist der Sinn der BG und kein anderer
Das zahlt der Arbeitgeber bzw. die Krankenkasse. Und einen Betriebshelfer bei 5 ha Wald :lol:. wird auch bezahlt falls notwendig
Darüber hinaus entstehen bei manchen übrigens die absurdesten Mehrfachversicherungen.
[list=]Angestellter einer thür. Agrar-GmbH
Waldbesitzer
Mitglied des Vorstandes der örtlichen FBG
Jagdpächter[/list]
Dieser Mensch ist 4 fach in der LBG versichert.
Bei verschiedenen Tätigkeiten. Braucht man auch nur eine Autoversicherung obwohl man mit x verschiedenen Fahrzeugen unterwegs ist? Geschäftskutsche, Familienkutsche, Hobbykutsche, Mietkutsche etc.?
Übrigens: Wenn er in Rente geht, zahlt nicht die LAK sondern die RV. Er ist ja nicht selbständiger Landwirt.wird untereinander verrechnet
Eigentlich müssten fairerweise dann die Landwirte Mitglied in der Süddeutschen Metallberufsgenossenschaft sein, wenn sie die Planke ihres Anhängers richten. Und wenn sie im Büro die Zettel sortieren, dafür gibt´s die VBG. Für Holz und Maler sind auch Berufsgenossenschaften da.... n8
Der Metaller der ein LKW fährt wird dann bei der Transport BG versichert? Es werden Betriebe und ihre Angestellten bei der BG des Hauptgeschäftsfeld versichert. Irgendwie hast du keine Ahnung aber Hauptsache Vorurteile gepostet.

Komisch woher immer der Grundbesitz kommt? In den meisten Fällen wohl nie selbst erworben sondern geerbt. Aber für die (geringe) Rente der Eltern sollen dann zu den Staatsbeihilfen nur die anderen Beitragen.
Bei den anderen KK werden die Stellen von anderen Interessensgruppen besetzt. Ob Kirchenvertreter, Gewerkschaftsfunktionäre etc. besser sind kann ich nicht beantworten.
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon µelektron » Mo Nov 11, 2013 11:37

Piraterie hat geschrieben:
FreierBauer hat geschrieben:Aber es geht doch nicht an, das ein Landwirt nicht selbst entscheiden kann in welcher KK er sein möchte!

:roll:

So ist das im real existierendem Sozialismus!


es geht auch nicht an, dass man seinen Steuersatz nicht selber auswählen kann oder dass gewerbetreibende gezwungenermaßen in die IHK müssen ...

willkommen in der Realität. :lol:
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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