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SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon fridolin » Di Nov 12, 2013 17:39

Ich glaube wir sollten Beantragen das Landwirtschaft bis 1.000 Rinder, bzw. 10.000 Schweinen und/oder einer Millionen Hühner/Puten auch als "Liebhaberei" gilt


Darum geht es überhaupt nicht lieber Ferengi! Richtig lesen und denken sei angesagt. Es geht darum das Steuern und Abgaben erst dann fällig werden wenn das Betriebsergebnis positiv ausgeht. Das macht den "freien" Unternehmer, hier Landwirt, aus!
Alles andere ist nicht überwundene Leibeigenschaft aus vergangenen Jahrhunderten! Der Landwirt in der BRD ein " freier " Unternehmer, einfach lächerlich! Was in allen anderen Eu- Staaten möglich ist und praktiziert wird dürfte in der BRD wohl auch machbar sein!
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Ulikum » Di Nov 12, 2013 17:55

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:Es geht darum das Steuern und Abgaben erst dann fällig werden wenn das Betriebsergebnis positiv ausgeht.


:mrgreen:
ob das alles so stimmt?
http://www.imkerschule-sh.de/sites/defa ... mkerei.pdf
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Cairon » Di Nov 12, 2013 17:57

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:
Ich glaube wir sollten Beantragen das Landwirtschaft bis 1.000 Rinder, bzw. 10.000 Schweinen und/oder einer Millionen Hühner/Puten auch als "Liebhaberei" gilt


Darum geht es überhaupt nicht lieber Ferengi! Richtig lesen und denken sei angesagt. Es geht darum das Steuern und Abgaben erst dann fällig werden wenn das Betriebsergebnis positiv ausgeht. Das macht den "freien" Unternehmer, hier Landwirt, aus!
Alles andere ist nicht überwundene Leibeigenschaft aus vergangenen Jahrhunderten! Der Landwirt in der BRD ein " freier " Unternehmer, einfach lächerlich! Was in allen anderen Eu- Staaten möglich ist und praktiziert wird dürfte in der BRD wohl auch machbar sein!


Deine Aussage verstehe ich jetzt nicht ganz, ich muss meine Beiträge doch zahlen ob ich Gewinn mache oder nicht. Also müssen unfähige Bauern die nur vom Zusätzen leben keine Beiträge zahlen? Da höre ich hier jetzt zum ersten mal. Bei mir geht das nach Betriebsgröße und fertig ist das ganze oder habe ich da jetzt etwas komplett falsch verstanden?

Und wie war dass denn bei Dir? Wenn ein engagierter Imker 80 Völker betreuen kann, hattest Du dann noch 0,5 AK angestellt oder wie bist Du mit der Arbeitsbelastung fertig geworden? Und wenn Fassi schreibt, dass man 7 € pro kg Honig erzielen kann, wenn ich dann mal etwas rechne. Du schreibst Du hast keine 25 kg pro Volk geschafft, dann sagen wir mal 20 kg pro Volk. Damit habe ich Dir einen "Rabatt" von 20% gewährt. 120 Völker mal 20 kg wären 2400 kg Honig im Jahr. 2400 kg mal 7 € pro kg sind 16.800 € pro Jahr an Einnahmen. Und da schaut das Finanzamt einfach drüber weg? Werden die Einnahmen nicht auf Deine sonstigen Einnahmen angerechnet?

@Fassi

Wie hoch liegen die Kosten für die Unterhaltung eines Bienenvolkes im Jahr etwa? Und gibt es weiter Einnahmemöglichkeiten Wachs für Kerzen oder sonstige Förderprogramme?
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon fridolin » Di Nov 12, 2013 18:11

Deine Aussage verstehe ich jetzt nicht ganz, ich muss meine Beiträge doch zahlen ob ich Gewinn mache oder nicht. Also müssen unfähige Bauern die nur vom Zusätzen leben keine Beiträge zahlen


Genau das ist es was ich meine: Ohne positiver G+V keine Beiträge und Steuern zu irgendetwas. Das hat mit unfähigen Bauern überhaupt nichts zu tun. Was ist mit totalem unverschuldeten Ernteausfall? Alles auf eine kaum zu bezahlende Versicherung abschieben? Das ist bei Sonderkulturen , insbesondere in der Imkerei nicht möglich!

Die Imker bekommen keinerlei Subventionen mit deren Hilfe diese evtl. überleben könnten, falls die Völlker verrecken, z. B. durch eine mit Pestiziden versaute Umwelt. Um nur eine von meheren Möglichkeiten des Gewinnausfalls zu benennen.
2400 kg mal 7 € pro kg sind 16.800 € pro Jahr an Einnahmen
Dies ist eine Milchmädchenrechnung des Cairon ohne betriebswirtschaftlichen Hintergrund. Einnahmen sind keine Gewinne welche steuerbar wären. Da ist der Link von Ulikum schon näher an der Wirlichkeit: http://www.imkerschule-sh.de/sites/defa%20...%20mkerei.pdf

Deine Aussage verstehe ich jetzt nicht ganz, ich muss meine Beiträge doch zahlen ob ich Gewinn mache oder nicht
Diese Aussage kann und will ein komservativer und von Lobbyismus geprägter Landwirt nicht verstehen. Das wird schon von den Lobbyisten und Politikern den Menschen mit der Muttermilch eingehämmert. Frei bin erst dann wenn ich positive Einkünfte habe und darauf dann meine Abgaben und Steuern entrichte.

Darum nochmals: Ohne positive Einkünfte keine Abgaben und Steuern! Dies ist leider nur in Deutschland nicht möglich. Die Landwirtschaftskammern, LSV, die Politik usw. wissen schon wie die Landwirte abzuzocken sind. Als Trostpreis und zur Beruhigung der Betroffenen werden dann Ausgleichszahlungen, auch Subventionen genannt ausgereicht. Also linke Tasche , rechte Tasche. Auf das die ausgemusterten Politiker in der LSV und in den Landwirtschaftskammern noch ein Gnadenbrot angeboten werden kann!
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Cairon » Di Nov 12, 2013 19:01

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:Genau das ist es was ich meine: Ohne positiver G+V keine Beiträge und Steuern zu irgendetwas. Das hat mit unfähigen Bauern überhaupt nichts zu tun. Was ist mit totalem unverschuldeten Ernteausfall? Alles auf eine kaum zu bezahlende Versicherung abschieben? Das ist bei Sonderkulturen , insbesondere in der Imkerei nicht möglich!

Die Imker bekommen keinerlei Subventionen mit deren Hilfe diese evtl. überleben könnten, falls die Völlker verrecken, z. B. durch eine mit Pestiziden versaute Umwelt. Um nur eine von meheren Möglichkeiten des Gewinnausfalls zu benennen.


Ich habe Deine Aussagen als Tatsachenbehauptungen verstanden, ich wusste nicht, dass Du hier Deine Wunschträume erläuterst. Und bei Ernteausfällen müssen meine laufenden Kosten aus dem Betriebsvermögen gedeckt werden. Für solche Dinge bildet man Rücklagen oder finanziert Sie in dem man in den betroffenen Jahren die Investitionstätigkeit reduziert. Wenn ich keinen Gewinn mache, muss ich ja trotzdem Löhne und Gehälter zahlen, wenn ich meine Leute nicht entlassen will. Wenn man als Landwirt ein Jahr ohne Gewinn nicht verkraften kann, dann liegen da grundlegende fehler vor, die man nicht an dem einen Jahr festmachen kann.

[bitte keine Realnames] hat geschrieben: Dies ist eine Milchmädchenrechnung des Cairon ohne betriebswirtschaftlichen Hintergrund. Einnahmen sind keine Gewinne welche steuerbar wären. Da ist der Link von Ferengi schon näher an der Wirlichkeit: http://www.imkerschule-sh.de/sites/defa%20...%20mkerei.pdf


[quote"Cairon"]2400 kg mal 7 € pro kg sind 16.800 € pro Jahr an Einnahmen


Diese Aussage kann und will kann ein komservativer und von Lobbyismus geprägter Landwirt nicht verstehen. Das wird schon von den Lobbyisten und Politikern den Menschen mit der Muttermilch eingehämmert. Frei bin erst dann wenn ich positive Einkünfte habe und darauf dann meine Abgaben und Steuern entrichte.
[/quote]

Immer schön, wenn Du das verstehst was Du verstehen willst. Wo habe ich mit einem Wort von Gewinn geschrieben? Meine Nachfrage bei Fassi nach den ca. Kosten pro Volk macht ja wohl klar, dass ich mit meiner Überschlagsrechnung mangels Daten noch gar nicht fertig war. Ich denke betriebswirtschaftlich bin ich Dir durchaus gewachsen, Du scheinst aber ja eher Probleme bei der genauen Erfassung meiner Beiträge zu haben, wenn Einnahmen für Dich automatisch zum Gewinn werden

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:Darum nochmals: Ohne positive Einkünfte keine Abgaben und Steuern! Dies ist leider nur in Deutschland nicht möglich. Die Landwirtschaftskammern, LSV, die Politik usw. wissen schon wie die Landwirte abzuzocken sind. Als Trostpreis und zur Beruhigung der Betroffenen werden dann Ausgleichszahlungen, auch Subventionen genannt ausgereicht. Also linke Tasche , rechte Tasche.


Bitte kennzeichne doch bitte Deine Visionen und Wunschträume etwas deutlicher, damit sie auch als solche zu erkennen sind.
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon fridolin » Di Nov 12, 2013 19:12

2400 kg mal 7 € pro kg sind 16.800 € pro Jahr an Einnahmen. Und da schaut das Finanzamt einfach drüber weg?


Nochmals, das Finanzamt besteuert nur Gewinne und diese entstehen nur bei einer Gegenüberstellung von Einnahmen und Kosten. Im übrigen gelten für Imker immer noch die steuerlichen Bestimmungen wie sie Ulikum in dem eingestellten Link dargestellt hat. http://www.imkerschule-sh.de/sites/defa%20...%20mkerei.pdf

Abgesehen davon das die FA,s ihre Ruhe haben wollen und von der Imkerei keine Ahnung haben, bzw. um die unersetzlichen, immensen Werte wissen welche die Imker für die Umwelt erbringen. Diese volkswirtschaftlichen Werte aus der Imkerei werden von den FA,s in der Regel auch in der steuerlichen Beurteilung gewürdigt. Im krassen Gegensatz zur LSV und das ganz ohne Ausgleichszahlungen ( Subventionen) wie die übrigen Landwirte!

Zumal ich als staatlich geprüfter Betriebswirt, mit Fachrichtung Steuern und Recht, durchaus in der Lage bin meine G+V so anzufertigen und sogar völlig legal, dass jedes FA über das Ergebnis dieser G+V die Hände über den Kopf zusammenschlägt. :D
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Piet » Di Nov 12, 2013 19:52

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:
von der Imkerei keine Ahnung haben, bzw. um die unersetzlichen, immensen Werte wissen welche die Imker für die Umwelt erbringen.

:?: :?: :?:
Was meint er?
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Cairon » Di Nov 12, 2013 21:04

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:
2400 kg mal 7 € pro kg sind 16.800 € pro Jahr an Einnahmen. Und da schaut das Finanzamt einfach drüber weg?


Nochmals, das Finanzamt besteuert nur Gewinne und diese entstehen nur bei einer Gegenüberstellung von Einnahmen und Kosten. Im übrigen gelten für Imker immer noch die steuerlichen Bestimmungen wie sie Ulikum in dem eingestellten Link dargestellt hat. http://www.imkerschule-sh.de/sites/defa%20...%20mkerei.pdf

Abgesehen davon das die FA,s ihre Ruhe haben wollen und von der Imkerei keine Ahnung haben, bzw. um die unersetzlichen, immensen Werte wissen welche die Imker für die Umwelt erbringen. Diese volkswirtschaftlichen Werte aus der Imkerei werden von den FA,s in der Regel auch in der steuerlichen Beurteilung gewürdigt. Im krassen Gegensatz zur LSV und das ganz ohne Ausgleichszahlungen ( Subventionen) wie die übrigen Landwirte!

Zumal ich als staatlich geprüfter Betriebswirt, mit Fachrichtung Steuern und Recht, durchaus in der Lage bin meine G+V so anzufertigen und sogar völlig legal, dass jedes FA über das Ergebnis dieser G+V die Hände über den Kopf zusammenschlägt. :D


Das ist ja echt gut, das Finanzamt würdig also die immensen Werte welche die Imker für die Umwelt erbringen? Wenn ich eines gelernt habe, dann das: Finanzbeamte haben ein dickes Buch mit ganze vielen Paragraphen darin und klammern sich daran wie ein Ertrinkender an der Rettungsring, gerade die Steuerprüfer. Und bei einer Prüfung vergleicht das Finanzamt die Kosten und die Ausgaben, daher ist meine Aussage doch vollkommen korrekt. Wenn Finanzbeamte eigenmächtige die Leistung der Imker würdigen, dann verstoßen sie damit gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Wie erwähnt, sie orientieren sich am Steuerrecht, in welchen Paragraphen ist den die Würdigung der immensen Werte wissen die Imker für die Umwelt erbringen geregelt. Und falls es diesen Paragraphen wirklich gibt, dann handelt es sich dabei ja um eine steuerliche Subventionierung der Imker. Du hast doch geschrieben Imker würden nicht gefördert?

Jetzt verstehe ich auch warum Du Deine Zahlen mit denen von Fassi nicht überein stimmen. Du gehst von den von Dir zurecht gebogenen Zahlen für die Steuer aus und Fassi macht eine saubere betriebswirtschaftliche Buchführung, dass kann man dann natürlich nicht vergleichen.
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Fassi » Mi Nov 13, 2013 10:44

Nene, so sauber ist meine Buchführung da auch nicht. Lediglich ne einfache GV. Und leider kann ich Dir da keine standartisierten Zahlen für die Ausgaben liefern. Das wird recht gut von der Öffentlichkeit fern gehalten.

Bei mir selber sind als Ausgaben da nur der Zucker für die Einwinterung, die Kosten für Ameisen- und Oxalsäure sowie fürs Gas zum Waben schmelzen (Schmelzer und Mittelwandform gehören dem Verein und können kostenlos geliehen werden). Das sind so grob übern Daumen im Mittel irgendwas um die 30€ pro Volk (schwankt ein wenig, je nachdem, wie der Zuckerpreis ist und wo ich die Säuren her bekomme bzw. mit wievielen wir sie uns teilen), würde ich Mittelwände kaufen, kämen nochmal etwa 15€ dazu. Meine Arbeitsgerätschaften sind eigentlich alle bereits buchhalterisch abgeschrieben (ich mach das ja mittlerweile in der 5 Generation) und die Bienen stehen hinterm Haus, daher fallen auch KfZ- Kosten raus.

Apropos Lobbyarbeit, die ja von fri-dolin immer gerne als böse und bei Imkern nicht verhanden bzw. schwach ins Feld geführt (und indirekt auch die Aussage keine Subvention). Die Imkerlobby ist bei weiten nicht so zahnlos, wie er sie gerne darstellt. Immerhin bekommen Imker für ihre Diesel- KfZs, die sie zum fahren zu den Völkern und zum Umsetzen dieser benötigen, ebenfalls Steuerrückvergütung. Schäfer zB, die ihre Autos ja auch brauchen, um zu den Herden zu kommen und ggf Schafe und Lämmer in den Stall zu fahren, aber nicht (würden sie mit dem Trecker hinfahren aber schon). Und auch die Steuernummer zeigt doch recht gut, wie klein der Einfluß in Wirklichkeit ist (bei den Schafen hab ich zB keine solche Regelung, dass sie bis zu einer gewissen Herdengröße als Liebhaberei gelten, da ist es eher das Gegenteil).

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Cairon » Mi Nov 13, 2013 11:28

@Fassi

Ich wollte nun auch keine 100%ig belastbaren zahlen, mir ging es nur darum einen groben Überblick zu bekommen.

Rechnen wir mal etwas großzügig.

Bei Fri-dolin hatte ich einen Honigertrag von 20 kg je Volk angenommen. Den Verkaufspreis hattest Du mit 7 €/ kg angeschlagen. Das wären pro Volk also 140 € pro Jahr. Setzen wir nun variable Kosten von gut gerechnet 50 € an und rechnen 50% (25 €) der variablen Kosten als Festkostenanteil noch einmal dazu kommen wir auf 75 € Kosten pro Volk und Jahr. Dann bliebe ein Überschuss von 65 € pro Volk und Jahr. Bei 120 Völkern würde sich der Festkostenanteil ja wahrscheinlich noch etwas positiver gestalten. Den Ausfall einzelner Völker, also die Remontierung setze ich noch mal mit 15 € pro Volk an. Dann bliebe pro Volk immer noch ein Deckungsbeitrag von + 50 €/Jahr. Bei 120 Völkern bliebe dann für den Betriebszweig Bienenhaltung ein Gesamtdeckungsbeitrag von 6000 € über. Wären diese Zahlen realistisch?
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Fassi » Mi Nov 13, 2013 17:26

Schwer zu sagen, wie gesagt, da gibts nichts handfestes, außer ner Aufstellung vom LLH, die mir aber doch recht hoch gegriffen scheint (die liegen bei über 6€ Kosten je kg Honig). Aber im Groben kann es durchaus hinkommen. Die 7€ sind auch nur mein Preis (3,5€ fürs Glas). Gibt auch welche die nehmen 4 oder sogar 5€ dafür. Abeauch darüber redet kein Imker wirklich gerne oder gar öffentlich, von amtlichen Preisnotierung wie in anderen Landwirtschaftsbereichen mal ganz zu schweigen.

Gruß
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon forenkobold » Mi Nov 13, 2013 19:04

Fassi hat geschrieben: Dafür will hier im Kreis einer auf 1.000 Völker aufstocken (übrigens Bioimker). Der arbeitet aber bereits jetzt schon mit Angestellten.

Gruß

Womöglich mit ein Grund für Bienensterben...
Die bekommen den Hals nicht voll, halten mehr Völker als die Tracht hergibt und schimpfen dann auf die Bauern, weil die auf den Feldern Lebens- und Futtermittel und Energiepflanzen anbauen statt Blumen für die Imker.
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon forenkobold » Mi Nov 13, 2013 19:30

Ich habe gegoogelt und gegoogelt und gegoogelt. Ich habe nirgendwo einen Beleg für die von Früdolin aufgestellte Behauptung gefunden, dass das Finanzamt erst ab 160 Völkern besteuert. Stattdessen fand ich DAS: http://www.imkerforum.de/archive/index.php/t-31631.html
Da ist von 30 Völkern die Rede.
Nun könnte man zur Tagesordnung übergehen, denn dass es der Früdolin mit der Wahrheit selten so genau nimmt und ein notorischer Lugenbeutel ist, weiß man ja mittlerweile. Wen wunderts.
Aber der Früdolin hat jetzt innerhalb von ein paarTagen zum zweiten mal eine angebliche Aussage als Zitat gekennzeichnet, obwohl sie so nie nachweisbar getätigt wurde. Das ist keine einfache Schwindelei mehr, das ist bösartige Verlogenheit.
Dazu kommt noch die Geschichte von seinem Kumpel über angebliche Bienenschäden durch Thiacloprid. http://de.wikipedia.org/wiki/Thiacloprid.
Erstens hat er uns hier in unserem deutschen Forum verschwiegen, ob es ein Öschiimker war (Thiacloprid ist in Deutschland nur im Zierpflanzenbau zugelassen) und zweitens sind die geschilderten Sachverhalte schlicht unglaubwürdig.
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Nov 15, 2013 20:46

Dass Steuern gewinnabhängig anfallen ist irgendwie logisch. und dass das FA erst ab einem gewissen Umfang aktiv wird, trägt eben dem REchnung , dass Aufwand (des FAs) und ERtrag in Relation stehen sollen.

Und genauso logisch ist es , dass SV -insbesondere BG- arbeits und nicht gewinnabhängig anfallen. Die Unfallgefahr - für dessen Folgen die BG nachher eintreten soll, tritt arbeitsabhängig, nicht gewinnabhängig ein.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: SVLFG, (LKK, LBG, LSV) - wer ist glücklich damit?

Beitragvon FreierBauer » Do Nov 21, 2013 10:01

:klug:
Ihr / Wir Landwirte / Bauern sollten uns dafür einsetzen, das Imker befreit sein sollten bei der SVLFG!

Der Gewinn die Ernte hängt ja auch von den Bienen ab!!!
Da es immer weniger Imker gibt sind auch die Ernten immer unsicher - wo nicht der Windbestäubt oder Monsanto
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