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SVLFG Standardeinkommen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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57 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon strokes » Mi Jan 15, 2025 3:19

Hallo, es wundert mich warum es noch keine Diskussion zu dem Thema gibt.
Die neue Berechnungsmethode nach Standardeinkommen.
Wer mehr vom Hektar verdient soll mehr an KK zahlen. Kein einfacher Standardbeitrag je ha, sondern nach Flächennutzung aus dem MFA.
Der Krankenversicherungsbeitrag wird an den Umsatz gekoppelt.

Beispiel:
Betrieb will wegen Anbau Diversifizierung ca 10ha Kartoffel statt Mais anbauen, aus eigenem unternehmerischem Handeln.
Die LKK meint, du holst damit mehr € vom Hektar herein, und hält die Hand auf.
Konkret heißt das, durch Anbau von KA vs Getreide laut Standardeinkommen um 3000€/ha mehr, eine 5-6 fach höhere Beitragsklasse. Nur wegen 10ha anderer Kultur!

Das heißt, vom Deckungsbeitrag je Hektar Kartoffel darf man ca. 400€/ha an Sozialabgaben abziehen.
Ob man mit der Kartoffel wirklich mehr verdient, steht ja noch in den Sternen, denn Wetter, Ertrag, Preise und Qualitäten stehen ja noch nicht fest. Aber trotzdem muss man schonmal einen höheren Beitrag abdrücken.

Wo ist hier der Anreiz einer Kultur mit höherwertigem Deckungsbeitrag, wenn der angebliche Mehrverdienst ohnehin abgegeben werden soll?
strokes
 
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon 210ponys » Mi Jan 15, 2025 7:52

die SVLFG schreibt bei klein Unternehmen einen Standartbeitrag vor, was zählt unter Kleinunternehmer?
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon arbeitslos2win » Mi Jan 15, 2025 11:33

Mich haben Sie auch gleich in Beitragsklasse 20 eingestuft - bei mir sind nicht mal meine Kinder und Frau mitversichert. Das sollte mal dringend miteingepreisst werden. Schweinerei ist das

Berufsgenossenschaft hat gestern auch gleich kassiert....

Ich habe es schon immer gesagt, das ganze landwirtschaftlichen System gehört abgeschafft und freie Wahl der Kasse. Der Wasserkopf wird zu gross für die paar Hanseln wo noch einzahlen.
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon Fendt 308 ci » Mi Jan 15, 2025 11:49

arbeitslos2win hat geschrieben:Mich haben Sie auch gleich in Beitragsklasse 20 eingestuft - bei mir sind nicht mal meine Kinder und Frau mitversichert. Das sollte mal dringend miteingepreisst werden. Schweinerei ist das

Berufsgenossenschaft hat gestern auch gleich kassiert....

Ich habe es schon immer gesagt, das ganze landwirtschaftlichen System gehört abgeschafft und freie Wahl der Kasse. Der Wasserkopf wird zu gross für die paar Hanseln wo noch einzahlen.


Frau und Kinder sind doch in der Regel mitversichert? Oder ist deine Frau anderweitig sozialversicherungspflichtig beschäftigt?
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon arbeitslos2win » Mi Jan 15, 2025 11:50

Ja, ist privatversichert.
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon Manfred » Mi Jan 15, 2025 15:09

arbeitslos2win hat geschrieben:Ich habe es schon immer gesagt, das ganze landwirtschaftlichen System gehört abgeschafft und freie Wahl der Kasse. Der Wasserkopf wird zu gross für die paar Hanseln wo noch einzahlen.


Man sollte vorsichtig sein, was man sich wünscht.
In der "normalen" Krankenkasse hättest du vermutlich höhere Beiträge.
Bitte dran denken, dass der Selbständige den Arbeitgeberanteil mit bezahlt.
Mit einer Lohnabrechnung kann man das also nicht vergleichen.

Unabhängig davon bin ich dafür, diese diversen Sonder-Sozialversicherungen aufzulösen und durch ein einheitliches System zur Absicherung der Grundversorgung zu ersetzen, in das alle nach gleichen Regeln einzahlen müssen.
Wer darüber hinaus mehr Leistung will, kann das dann durch private Zusatzversicherung regeln.
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon T5060 » Mi Jan 15, 2025 15:18

Standardbetriebseinkommen nach "Landkreisen". Ich habe die Diskussion im Vorfeld als es um die Methodik hierzu ging mit bekommen.
Das ganze hat eine Wahrscheinlichkeit von 80%, bei der Betriebe mit guter Betriebsführung und besseren natürlichen Voraussetzungen deutlich besser abschneiden.
Die natürlichen Voraussetzungen streuen innerhalb eines LK´s selbstverständlich oft erheblich. Dann haben die Bayern sich bewusst schlecht gerechnet.
Ich hab die Vergleichszahlen ggg. Allerdings viel genauer bekommt man es auch nicht hin. Die alte Regelung "Hektar x Bodenpunkte" war noch ungenauer.
Viehhalter sind jetzt deutlich schlechter gestellt. Am günstigsten steht der viehlose Grünlandbewirtschafter da, am schlechtesten der Marktfruchtbauer mit Vieh.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Jan 15, 2025 17:02

Also ich bin in der selben Klasse geblieben wie bisher und zahle in etwa die 10% mehr die sowieso erhöht worden wäre.

Wie läuft das wenn meine Frau aus der Elternzeit kommt und keiner weiteren Arbeit nachgeht? Muss ich dann für sie voll bezahlen den kostenlos Familienversichert glaube ich geht bei der LKK ja nicht.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon egnaz » Mi Jan 15, 2025 17:33

Familienversicherung geht auch bei der Lkk.
Aber für deine Frau wird dann auch der Beitrag für die Alterskasse fällig.
Gruß Eckhard
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon urw » Mi Jan 15, 2025 21:38

arbeitslos2win hat geschrieben:Mich haben Sie auch gleich in Beitragsklasse 20 eingestuft - bei mir sind nicht mal meine Kinder und Frau mitversichert. Das sollte mal dringend miteingepreisst werden. ...
arbeitslos2win hat geschrieben:Ja, ist privatversichert.


Ihr solltet Euch echt den Kopf machen (rechnen !), ob es mit 44+ wirklich Sinn* macht mit Kind & Kegel in der PKV zu bleiben :idea:
*im LT gibt es einige Beiträge zum Thema PKV vs. GKV.

P.S. war früher auch nur PKV, seit über 10J. -> GKV + zusätzl. PKV(CH) + 2xARKV.
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon arbeitslos2win » Mi Jan 15, 2025 22:51

Die SVLFG hat ja angekündigt, dass man derzeit 70% zahlt. 2028 wollen die 100%.
Familienversicherung ist gar nicht möglich, da Gesamteinkommen zu hoch für Lkk. Außerdem schämt man sich sowieso mit der Bauernkarte zum Arzt zu gehen...

Spätestens wenn du es mal mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen zu tun hast, merkt man was der LkK für ein Saftladen ist. Jeder Flüchtling bekommt mehr Leistungen bei den üblichen KK.

Ich bleibe trotzdem dabei, dass der Wasserkopf der lw-Sozialabsicherungen derzeit und in Zukunft unfinanzierbar sein werden. Die Politik hätte spätestens mit der Eingliederung der OSSIS (die ja kein ct eingezahlt haben) das System auflösen sollen. Jeder hätte dann die Wahl zwischen freiwillig gesetzlich oder Privat.

Alterskasse ist doch noch ein größerer Joke. Die glauben ja noch allen ernstes, dass der Austragsbauer täglich 1l Milch und einen Laib Brot bekommt.....
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon urw » Mi Jan 15, 2025 23:34

arbeitslos2win hat geschrieben:Familienversicherung ist gar nicht möglich, da Gesamteinkommen zu hoch für Lkk.
svlfg.de/familienversicherung ->
SVFLG hat geschrieben: ... Keine Familienversicherung
In folgenden Fällen ist eine Familienversicherung nicht möglich:
wenn der Angehörige ein eigenes Gesamteinkommen hat, das im Monat regelmäßig 535 Euro (bei Ausübung einer geringfügigen Beschäftigung regelmäßig 556 Euro) übersteigt,
:shock:
Ihr solltet Euch dennoch jetzt n Kopf machen, mit 44+ (oder 49+ ?) kann es definitiv zu spät sein, alternativ vlt. als "Freiwilliges" Mitglied bei einer der zahlreichen KK.

arbeitslos2win hat geschrieben: ... Jeder * bekommt mehr Leistungen bei den üblichen KK.

*gemeint sind sicherlich die Asylbewerber, es geht dabei nicht nur um bessere Leistungen, sondern auch um Bevorzugung bei der Terminvergabe**.

**mich beißen nahezu jedes Jahr Zecken, früher, Jahrzehnte lang ohne Folgen, im Juni 2024 mal wieder gebissen, die Biss-Stelle hatte einige Tage später, anders als sonst, gewisse Veränderungen gezeigt. Bin von einer Facharztpraxis zur anderen gelaufen, von mind. drei Praxen abgewiesen, weil die keine neue Patienten aufnehmen.

In jeder Praxis sitzen in den Warteräumen Hunnen & Mauren, die kaum länger als 1-3 Jahre hier sind und warten auf die fachärztliche Behandlung.
Daraufhin mit der KK telefoniert, die meinten -> KH. Da hingefahren - frühstmöglicher Termin -> November :shock:

Bin anschließend zu meiner "Haus"-Ärztin gefahren, Blutprobe hatte um 14-fache erhöhte Borrelien-Werte festgestellt.
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon langholzbauer » Mi Jan 15, 2025 23:47

Da beschreibst du doch selbst ein großes Problem aller KK.
Warum muss man mit einem Zeckenbiss mit beginnender Borreliose erst zu mindestens 3 Facharztpraxen rennen, wenn der Hausarzt das , nach meinen wiederholten eigenen Erfahrungen, in 10 Min. riichtig , diagnostizieren und im Anfangsstadium gut behandeln kann?
- Ich Frage für einen Freund , der diesen Facharzttourismus nicht länger mit seinen Pflichtbeiträgen finanzieren will.-
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon urw » Do Jan 16, 2025 0:03

Hier, am neuen Ort, gibt es nichts mehr, auch keine Hausärzte (hatte daher vorher auch die Hausärztin nicht gekannt). Wohne hier zwischen Kleinstadt & Großstadt.
In der Kleinstadt 1xZA-Praxis + 2xHausärzte.
In der Großstadt, gerade mal paar km weiter, reichlich Ärzte. Bin eigentlich relativ robust - war bisher kaum Facharztgänger.

Hatte mal einen Vorfall am Pazifik, bin damals zuerst zum Allg.-Mediziner vor Ort, der konnte nicht wirklich helfen, verwies mich an eine größere Gem.-Praxis, die hatten mich sofort an einen Facharzt weitergeleitet: A1 -> A2 -> FA3 :idea:

Selbst-Diagnosen stelle ich nicht und was eine Hausärztin kann - weis ich nicht, woher denn auch ?
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
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Re: SVLFG Standardeinkommen

Beitragvon langholzbauer » Do Jan 16, 2025 0:18

urw hat geschrieben:...

Hatte mal einem Vorfall am Pazifik, bin damals zuerst zum Allg.-Mediziener vor Ort, der konnte nicht wirklich helfen, verwies mich an eine größere Gem.-Praxis, die hatten mich sofort an einen Facharzt weitergeleitet: A1 -> A2 -> FA3 :idea:

Selbst-Diagnosen stelle ich nicht und was eine Hausärztin kann - weis ich nicht, woher denn auch ?


So ähnlich sollte es ja eigentlich auch in D. laufen!
Oder stammt diese Vorgehensweise vielleicht gar aus D. in besseren Zeiten???
Wohl dem, der keinen Hausarzt braucht!
Bei mir ist dieser Lebensabschnitt leider vorbei. :roll:
Mit den Borrelien hatte ich schon wiederholt zu tun.
Die Symptome der Ring/ Wanderröte in den ersten Tagen sollte eigentlich jeder Mensch kennen, der viel in der Natur unterwegs ist, damit er nichts verschleppt und schwere Folgeschäden riskiert.
Denn, die treten noch viel häufiger auf, als FSME und sind auch nicht imunisierbar.
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