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TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon langholzbauer » Mi Mai 27, 2026 23:09

Stell Dir doch einfach mal vor, es gäbe genormte Ladestationen, an denen mindestens je 2Akkus für ein Elektrofahrzeug analog einem autonomen Hochregallager zwischen lerem Eingang und vollem Ausgang andocken und in wenigen Minuten autonom den Akku gewechselt bekommen.
Technisch ist das heute kein Problem.
Es fehlt an genormten schnellwechselbaren Akkus.
Ob da nun die Kühlung und Steuerung im Monoblock integriert oder technisch in der Ladestation oder im Fahrzeug geregelt wird, überlasse ich der Fantasie der Entwickler.
Warum soll hoch skaliert nicht funktionieren, was wir von handgeführten Akkugeräten manuell tagtäglich nutzen?
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon T5060 » Mi Mai 27, 2026 23:40

Es hat sich noch gar kein Standard als zukunftsfähig definiert, weil wir ja erst etwas weiter als der Anfang sind.
Die Welt ist noch am forschen, also Deutschland und die Chinesen, wie noch ein wenig die USA.
Das ist Chemie mit der ganzen Verfahrenstechnik und Technologien, die näher an der Textilindustrie sind, als am Maschinenbau oder Elektro.

Und Kühlung ? Vergleiche doch bitte mal LED mit der guten alten Glühbirne...
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon tyr » Do Mai 28, 2026 7:21

T5060 hat geschrieben:Als nicht allzu kleiner Aktionär bei CATL lieber Tyr kann ich dir sagen, dort sind nicht wie in Deutschland 20.000 Leute mit Genderwissenschaften beschäftigt,
sondern bei CATL arbeiten 20.000 Menschen in der Batterieforschung und was da derzeit an Technologien schon läuft und was angedacht ist, wird uns noch alle überraschen.
Da gibt es auch noch so Sachen wie Brennstoffzellen und Methanol. Da geht derzeit richtig was ab in dem Sektor.

Ersetze Reichsbedenkenträger durch Reichsflugscheibe ...


Dann lassen wir uns mal überraschen, bisher ist in der Praxis nicht viel brauchbares udn bezahlbares zu sehen... und wenn man den Physikern und Technikern so zu hört, wird sich das wahrscheinlich in naher Zukunft nicht ändern. Die sind eher der meinung, der Akkuweg ist in dieser beziehung, im Sinne großtechnischer Speicherlösung, ein Irrweg, da hier die derzeitige Physik entgegen steht.
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon countryman » Do Mai 28, 2026 9:07

Bei den Akkus kam der große Sprung mit der Lithiumtechnik. Damit ist einiges möglich geworden. Nur darf man solche Entwicklungen nicht linear weiter denken. Der nächste Schritt ist nicht vorhersagbar. Also Autos, Lieferwagen im Regionalverkehr, Stapler, Radlader im Güterumschlag all sowas funktioniert. Zugmaschinen zur Zeit definitiv nicht.
Die Brennstoffzelle ist die Technik der Zukunft seit 70 Jahren und gerade mal wieder durch verbesserte Akkus ins Abseits geraten - siehe Wasserstoffbusse und -züge, die gerade in die Sackgasse fahren.
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon T5060 » Do Mai 28, 2026 9:43

Wenn ich bei den Hofschleppern so schaue, dann scheissen uns gerade die Chinesen mit Elektro-Hofschleppern zu Dumpingpreisen gerade zu.
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon langer711 » Do Mai 28, 2026 11:11

Bei Landtechnik allgemein stört das Gewicht überhaupt nicht.
Da reichen die LFP Akkus völlig aus, solange der Platz reicht.

Es gibt diese 16er LFP Boxen mit 14.4 kWh Speicher bei 48V
So ne Kiste wiegt 90kg, ist etwa 80cm lang, 40 breit, 25cm hoch.
BMS direkt integriert
Von jeder Seite 4 Stück unter die Kabine geschoben, dann sind schon mal 100kWh im mobilen Einsatz … für etwa 10.000€
Als Frontgewicht könnten nochmal 6-10 Stück eingehängt werden.
Wären schon 200 kWh

Das wären schon 50kW Leistung für 4h
Nicht viel, aber oft eben völlig ausreichend
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon T5060 » Do Mai 28, 2026 11:31

Ich habe eigenen Strom im Überfluss und soll mit überteuertem Diesel, dem Staat und den Arabern den Arsch schmieren ?
Ich bin doch nicht bescheuert. Vor 90 Jahren hätte man das toll gefunden.
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon wastl90 » Do Mai 28, 2026 12:30

T5060 hat geschrieben:Ich habe eigenen Strom im Überfluss und soll mit überteuertem Diesel, dem Staat und den Arabern den Arsch schmieren ?
Ich bin doch nicht bescheuert. Vor 90 Jahren hätte man das toll gefunden.

Du siehst ja die Diskussion im E-Auto Faden, selbst beim normalen KFZ kostet es für einige deutliche Überwindungen um auf elektrisch umzusteigen. Und wenns nur die "Emotionen" vom 1,2l tfsi mit ganzen 105 PS sind. Aber vielleicht ist es auch nur einfach der Kick, wann einem die Steuerkette um die Ohren fliegt und man 7.000€ für neuen Motor und Montage bezahlen darf.
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon langer711 » Do Mai 28, 2026 14:13

E-Hoflader sind schon ne super Sache.
Auto würd ich nie wieder mit Sprittank kaufen.
Hybrid kommt überhaupt nicht in Frage, da hast ja noch mehr Fehlerquellen und auch noch weniger Platz zum Schrauben.

Beim Trecker sehe ich das Problem, das er manchmal, und sei es nur zwei mal im Jahr, über 10h Volllast bringen soll.
Das kriegst mit Akku nunmal nicht hin.

Aber diese Anwendungen, wo täglich 4h gearbeitet werden soll, sonst kannst laden…
Das sollte möglichst schnell elektrisch werden.
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon meyenburg1975 » Do Mai 28, 2026 17:49

langer711 hat geschrieben:E-Hoflader sind schon ne super Sache.
Auto würd ich nie wieder mit Sprittank kaufen.
Hybrid kommt überhaupt nicht in Frage, da hast ja noch mehr Fehlerquellen und auch noch weniger Platz zum Schrauben.

Beim Trecker sehe ich das Problem, das er manchmal, und sei es nur zwei mal im Jahr, über 10h Volllast bringen soll.
Das kriegst mit Akku nunmal nicht hin.

Aber diese Anwendungen, wo täglich 4h gearbeitet werden soll, sonst kannst laden…
Das sollte möglichst schnell elektrisch werden.


Und die Lademöglichkeit. Bei uns kommen 30 kw durch die Leitung und Schluss. Und da hier die Mehrheit der großen Betriebe außerhalb der Ortslage sitzen, ist das im Grunde Standard. Und von den 30 kw muss der Hof inklusive der Robbies und zweier Wohneinheiten auch noch laufen. Altenteiler könnte man noch über eine Wärmepumpe nachdenken und dann wird die Luft dünn...
Und zur Wahrheit gehört, dass der Großteil des Diesels nicht beim Boxen misten, Rundballen schubsen oder füttern verblasen wird.

Im Emsland gibts ein "Wasserstoffcluster". Da ist ua auch Fendt involviert. Der Wasserstoffschlepper könnte auch in der schweren Ausführung bezahlbar und praktikabel werden. Ist halt die Frage, zu welchen Preisen und zu welchen Mengen der irgendwann mal verfügbar sein könnte.
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon langer711 » Do Mai 28, 2026 19:05

Hier ist alles mit 63A (gut 40kW)versorgt, zumindest die Altbauten.
Durch die PV Anlagen weis ich, das auch 100A möglich gewesen wären.

Das das nicht überall so ist, sehe ich ein.
Aber das ist ja nun nicht in Stein gemeißelt.

In der Nähe baut grad ein Industriebetrieb.
Dem legt man gleich zwei neue Zuleitungen 30kV zum Neubau über fast 10km Luftlinie vom Umspannwerk zum Betrieb.
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon 304 » Do Mai 28, 2026 19:44

langer711 hat geschrieben:Hier ist alles mit 63A (gut 40kW)versorgt, zumindest die Altbauten.

Wird bei Anmeldung einer Wallbox/Wärmepumpe auf 50A umgebaut, außer du baust direkt auf Wandlermessung um. Für letzteres dann mitunter eine eigene Leitung zur nächsten Trafostation oder eine eigene Trafostation notwendig.

Wenn wirklich Traktoren geladen werden sollen, dann rechne mit letzterem. FastFood Bude hier hat 2 Parkplätze für eine Trafostation geopfert um eine 400kW Ladestation unterbringen zu können. Jeder größere Betrieb wird davon mehrere benötigen, sofern wirlklich auf E-Antrieb umgestellt wird.

meyenburg1975 hat geschrieben:Im Emsland gibts ein "Wasserstoffcluster". Da ist ua auch Fendt involviert. Der Wasserstoffschlepper könnte auch in der schweren Ausführung bezahlbar und praktikabel werden. Ist halt die Frage, zu welchen Preisen und zu welchen Mengen der irgendwann mal verfügbar sein könnte.

Wasserstoff ist viel zu aufwendig in der Handhabung und viel zu energieaufwendig bzw. ineffizient in der Herstellung.

Der niedrige Leistungsbereich für Hoflader und Hofschlepper wird mit Akkus laufen, sobald eine zuverlässige Neuanschaffung aus Fernost günstiger wird als die vorhandene gebrauchte Technik.

Der Großteil des Verbrauches wird aber weiterhin mit Diesel stattfinden. Im Hochleistungsbereich wird es absehbarer Zeit schlichtweg keinen Ersatz zum Dieselmotor geben (abgesehen von Anwendungen die kabelgebunden stattfinden können, siehe z.b. Bagger 288 )
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon tyr » Fr Mai 29, 2026 7:44

countryman hat geschrieben:Bei den Akkus kam der große Sprung mit der Lithiumtechnik. Damit ist einiges möglich geworden. Nur darf man solche Entwicklungen nicht linear weiter denken. Der nächste Schritt ist nicht vorhersagbar. Also Autos, Lieferwagen im Regionalverkehr, Stapler, Radlader im Güterumschlag all sowas funktioniert. Zugmaschinen zur Zeit definitiv nicht.
Die Brennstoffzelle ist die Technik der Zukunft seit 70 Jahren und gerade mal wieder durch verbesserte Akkus ins Abseits geraten - siehe Wasserstoffbusse und -züge, die gerade in die Sackgasse fahren.


Elektrischer Regionalverkehr hat schon in den 1920iger Jahren sehr gut funktioniert.... da ist die eigendliche Innovation die vielen bunten Bildschirmchen drum rum... :roll:
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon tyr » Fr Mai 29, 2026 7:47

meyenburg1975 hat geschrieben:
langer711 hat geschrieben:E-Hoflader sind schon ne super Sache.
Auto würd ich nie wieder mit Sprittank kaufen.
Hybrid kommt überhaupt nicht in Frage, da hast ja noch mehr Fehlerquellen und auch noch weniger Platz zum Schrauben.

Beim Trecker sehe ich das Problem, das er manchmal, und sei es nur zwei mal im Jahr, über 10h Volllast bringen soll.
Das kriegst mit Akku nunmal nicht hin.

Aber diese Anwendungen, wo täglich 4h gearbeitet werden soll, sonst kannst laden…
Das sollte möglichst schnell elektrisch werden.


Und die Lademöglichkeit. Bei uns kommen 30 kw durch die Leitung und Schluss. Und da hier die Mehrheit der großen Betriebe außerhalb der Ortslage sitzen, ist das im Grunde Standard. Und von den 30 kw muss der Hof inklusive der Robbies und zweier Wohneinheiten auch noch laufen. Altenteiler könnte man noch über eine Wärmepumpe nachdenken und dann wird die Luft dünn...
Und zur Wahrheit gehört, dass der Großteil des Diesels nicht beim Boxen misten, Rundballen schubsen oder füttern verblasen wird.

Im Emsland gibts ein "Wasserstoffcluster". Da ist ua auch Fendt involviert. Der Wasserstoffschlepper könnte auch in der schweren Ausführung bezahlbar und praktikabel werden. Ist halt die Frage, zu welchen Preisen und zu welchen Mengen der irgendwann mal verfügbar sein könnte.


Das wird nicht werden, wasserstoff ist zu schwer handhabbar. Wasserstoff hat die unangenehme Eigenschaft durch sämtliche bekannten Materialen zu diffundieren, außerdem ist er extrem reaktionsfreudig, Du sitzt quasi auf einer hochexplosiven Bombe, mit einem Explosivstoff, den kein bekanntes Material halten kann...
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Re: TADUS es wird langsam Ernst mit den Elektroschleppern

Beitragvon Ecoboost » So Mai 31, 2026 20:20

Servus,



Gruß

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Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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