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Tag der deutschen Einheit

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Beitragvon Hauke schidt » Sa Okt 04, 2008 19:32

estrell hat geschrieben:Und die, die jetzt die "linke" eine Partei die voll ehemaliger SED-ler und Mauermörder bzw Schießbefehlsgeber ist wählt, hat den Knall nicht gehört.


Mag sein, mag sein, ich halte mich in dem Wählerfeld nicht auf. Man darf dann nur nicht vergessen, das die CDU/CSU bei der Gründung 1945 oder die Fusion zur FDP 1948 bestimmt nicht nur aus Systemkritiker des Dritten Reiches bestanden.
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Beitragvon Trakehnerstar » Sa Okt 04, 2008 19:43

"Was zum Teufel hat der 3.10. mit der Kirche zu tun? "

Nun mit der Kirche nicht so viel, wobei man sagen muss das die Kirchen doch vielen Verfolgten geholfen haben. Sie waren die letzten Fluchtburgen für die Menschen, die für Freiheit gekämpft haben!

Aber es soll jeder mit dem Nationalfeiertag halten wie mit der Religion!
Jeder soll selber entscheiden was er daraus macht.

Ich gedenke gerade am 3.10 an die Menschen in Ost und West, die all ihre Energie und ihren Glauben eingesetzt haben, damit dieses Mauermörder- und Menschenquälerregime überwunden wurde.
Auch gedenke ich derer, die es nicht mehr erleben konnten!
All jene die Bautzen, Hohenschönhausen oder den Todesstreifen nicht mehr verlassen konnten. Ich verneige mich in tiefer Ehrfurcht vor diesen Brüdern und Schwestern!
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Beitragvon KarlGustav » So Okt 05, 2008 9:32

Ich verneige mich in tiefer Ehrfurcht vor diesen Brüdern und Schwestern!


Wieso?
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Beitragvon Mattie » So Okt 05, 2008 9:38

Trakehnerstar hat geschrieben: Ich verneige mich in tiefer Ehrfurcht vor diesen Brüdern und Schwestern!


Sehr seltsame Wortwahl. Wieso Brüder und Schwestern??
Ich hoffe du verneigst dich auch vor den Millionen Toten durch die Grausamkeiten des Naziregime.
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Beitragvon Trakehnerstar » So Okt 05, 2008 10:36

"Wieso?[/quote]"

Deine Frage bringt mich auf eine andere..wo man halt im Stall schon mal drüber nachdenkt...
was denkst Du...wenn zwei Schweine in einer Box waren und eins geht zum Schlachter...ist das andere dann traurig oder freut es sich, weil es mehr zu fressen hat... :?:
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Beitragvon KarlGustav » So Okt 05, 2008 17:43

Fragen mit Gegenfragen zu beantworten ist doch komisch.

Aber wenn Du Dir die Mühe gibst mein "Wieso?" mit einer erklärenden Antwort zu erwidern, gehe ich auf Dein Schweinerätsel ein.
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Beitragvon Ernstfried » Mo Okt 06, 2008 9:51

Man kann zwar die Formulierung von Trakehnerstar "verneige mich in tiefer Ehrfurcht vor den Brüdern und Schwestern" etwas gestelzt oder schwülstig finden.

Wenn er aber damit meint, dass er sehr grossen Respekt vor der damaligen Bevölkerung in der DDR hat, der es gelungen ist, ohne die Abgabe eines einzigen Schusses, ohne eine einzige Massnahme der Selbstjustiz an exponierten Vertretern des Staatsapparates usw. ein ganzes Regime aus dem Amt zu fegen, und der es gelungen ist, eine - bis dahin nicht gekannte - friedliche Revolution erfolgreich zu gestalten, dann finde ich, hat er Recht damit.
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Beitragvon SHierling » Mo Okt 06, 2008 10:08

Nee nee, er meint schon nur die Toten - die (Über-)Lebenden, Arbeitslosen und "Kommunisten" sind eine Gefahr für seinen Wohlstand und seine Freiheit - die müssen alle erst noch umerzogen werden, dem Tenor seiner anderen Beiträge nach.
Ich schließe mich Karls Frage an: Wieso?
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Beitragvon Ernstfried » Mo Okt 06, 2008 10:17

Also wenn er die meint, die für ihre Überzeugungen in Bautzen eingesessen haben (wie z.B. der Schriftsteller Kempowski, verurteilt zu 25 Jahren, 7 hat er abgesessen), oder die ein Leben in Freiheit führen wollten und dafür an der DDR-Grenze abgeknallt wurden, auch da kann ich ihm zustimmen, dass ich davor sehr grossen Respekt habe, wenn jemand bereit ist, für seine Überzeugungen in den Knast zu gehen oder sogar zu sterben.
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Beitragvon SHierling » Mo Okt 06, 2008 10:44

auch da kann ich ihm zustimmen, dass ich davor sehr grossen Respekt habe, wenn jemand bereit ist, für seine Überzeugungen in den Knast zu gehen oder sogar zu sterben.

Das ist lobenswert, dann haben wir ja noch Hoffnung - hierzulande wird man immerhin auch schon eingeknastet, wenn man sich für seine Überzeugung auf die Straße setzt, oder bekommt Berufsverbot wenn man sich aus Überzeugung ein Kopftuch umbindet.

Oder gilt die Hochachtung nur dann, wenn jemand "der richtigen" Überzeugung ist? Was ist mit den Amis, die für ihre Überzeugung in den Krieg ziehen? Und wo ist da die Grenze? Welche Gesetze darf man "aus Überzeugung" mißachten, und welche nicht? Und wo?
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Beitragvon Meini » Mo Okt 06, 2008 18:59

SHierling hat geschrieben:
auch da kann ich ihm zustimmen, dass ich davor sehr grossen Respekt habe, wenn jemand bereit ist, für seine Überzeugungen in den Knast zu gehen oder sogar zu sterben.

Das ist lobenswert, dann haben wir ja noch Hoffnung - hierzulande wird man immerhin auch schon eingeknastet, wenn man sich für seine Überzeugung auf die Straße setzt, oder bekommt Berufsverbot wenn man sich aus Überzeugung ein Kopftuch umbindet.

Oder gilt die Hochachtung nur dann, wenn jemand "der richtigen" Überzeugung ist? Was ist mit den Amis, die für ihre Überzeugung in den Krieg ziehen? Und wo ist da die Grenze? Welche Gesetze darf man "aus Überzeugung" mißachten, und welche nicht? Und wo?


Das Kopftuch steht nicht für eine politische oder religiöse Einstellung sondern für die Unterdrückung der Frau in einigen Kulturen. Kein Lehrer hat sein politische Weltanschaung mit in den Unterricht zunehmen ( noch besser auch nicht die Religion wie in Frankreich) würde er Flyer seiner Partei verteilen oder ähnliches bekäme er ärger,sofern sich Wiederstand dagegen bildet und wenn ers nicht lässt fliegt er raus, das ist kein Berufsverbot. Wenn man sich aus Überzeugung bei einer Demo auf die Straße setzt und damit andere oder sich gefärdet ist das Nötigung logisch. Frag mich wie du reagieren würdest wenn Demonstranten eine Autobahn blokieren und du ne woche im Stau stehst und zum schei... in die Büsche mußt, wenn du für Straße sitzen in den Knast willst mußt du den Polizisten der dich an die seite trägt aber mächtig in die ... treten :lol: "hab mal die Bannmeile in Bonn mit durchbrochen,niemand wurde eingelocht oder verklagt man muß nur friedlich bleiben und die Pflastersteine schön da lassen wo sie hin gehören :wink: ).

Und genau das Demokratieverständnis das vermisse ich im osten leider :cry: aber nicht nur da :wink:
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Beitragvon Hauke schidt » Mo Okt 06, 2008 19:48

Moin Trakehnerstar,

so Tiefgründig wie Du schreibst, klingt es als wenn Du persönlich betroffen warst?????

Grüsse
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Beitragvon Rapid300 » Mo Okt 06, 2008 21:03

die antworten gehen mal wieder weitgehnst am thema vorbei was schade ist
der tag der einheit liegt nunmal am 3. oktober und somit sollten wir schon diesen tag so feiern wie es sich gehört
denkt mal 18 jahre zurück, jeder hat sich gefreut das die grenze offen ist, was daraus geworden ist kann sich sehen lassen auf beiden seiten
ich wohne seit 10 jahren in einem neuen bundesland und bin seit der wende schon immer hier gewesen und habe gleich kontakte gefunden

hier wird am 2.10. abends ein feuer zum tag der deutschen einheit angemacht´mit fackelumzug für kinder, für das leibliche wohl ist gesorgt
am 3.10. hat die feuerwehr ein frühschoppen organisiert, der uach gut besucht war ´v on bekannten aus der umgebung und aus den alten bundesländern
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Beitragvon meyenburg1975 » Di Okt 07, 2008 7:42

Der Franz Josef hat mal in den achtzigern gesagt (als man der DDR Überlebenshilfe geleistet hat:
Egal obs zwei,drei oder fünf Mrd. Mark im Jahr kostet, lasst die Mauer wo sie ist.

Kann sich jeder seinen Teil denken, inwieweit er Recht hat.
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Beitragvon SHierling » Di Okt 07, 2008 8:26

Das war imho die Zeit, als "der Franz-Josef" selber schon ~dreissig Jahre lang , aber noch nicht genug (1950 - 1987), jedes Jahr von anderen Bundesländern finanziert werden mußte, ja? Und das noch nicht mal als Kredit, sondern als Geschenk. Schon komisch, wie sortiert manche Leute denken ;)
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