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Tag der deutschen Einheit

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Beitragvon hans g » Di Okt 07, 2008 8:37

meyenburg1975 hat geschrieben:Der Franz Josef hat mal in den achtzigern gesagt (als man der DDR Überlebenshilfe geleistet hat:
Egal obs zwei,drei oder fünf Mrd. Mark im Jahr kostet, lasst die Mauer wo sie ist.

Kann sich jeder seinen Teil denken, inwieweit er Recht hat.

der hatte ja auch kräftig mit verdient an der krediten,die er vermittelt hatte.
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Beitragvon Chattenjoki » Di Okt 07, 2008 8:55

Nur darum gings diesem Nuttenfürst
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Beitragvon heico » Di Okt 07, 2008 9:33

Ist gut, dass die Wiedervereinigung war, denn sonst hätte uns die DDR
vielleicht noch den 3. Weltkrieb beschert.
Wie gestern berichtet wurde, war die DDR mit umlackierten Mic 21 in Syrien
und hat gegen Israel im Krieg um die Golan gekämpft.
Was daraus hätte werden können, kann man sich vorstellen.

Der Atombunker, den ich mir kürzlich nördlich von Berlin angesehen habe, gehörte schon
in diesem Sinne klar zu der Strategie.

Damit will ich auf keinen Fall sagen, dass bei den Israelis alles ok ist,
sondern sehe alle Landbesetzungen eher kritisch.
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Beitragvon estrell » Di Okt 07, 2008 9:48

SHierling hat geschrieben:
auch da kann ich ihm zustimmen, dass ich davor sehr grossen Respekt habe, wenn jemand bereit ist, für seine Überzeugungen in den Knast zu gehen oder sogar zu sterben.

Das ist lobenswert, dann haben wir ja noch Hoffnung - hierzulande wird man immerhin auch schon eingeknastet, wenn man sich für seine Überzeugung auf die Straße setzt, oder bekommt Berufsverbot wenn man sich aus Überzeugung ein Kopftuch umbindet.

Oder gilt die Hochachtung nur dann, wenn jemand "der richtigen" Überzeugung ist? Was ist mit den Amis, die für ihre Überzeugung in den Krieg ziehen? Und wo ist da die Grenze? Welche Gesetze darf man "aus Überzeugung" mißachten, und welche nicht? Und wo?



Das "hierzulande" Meinungsfreiheit nur gilt, wenn man die richtige Meinung hat, ist doch vor zwei Wochen in Köln demonstriert worden! Eine angemeldete Demonstration wurde von Seiten des OB massiv gestört, er rief sogar die "Antifa" im Vorfeld zur Hilfe, derer er dann aber leider nicht mehr Herr wurde.
Zum Schluss musste die Polizei aus "Sicherheitsgründen" die Kungebung absagen, nachdem Politiker aus dem EU-Ausland nicht mal mehr einen Kaffee irgendwo bekamen und ihre Busse regelrecht gejagt wurden.
Meinungsfreihheit bedeutet auch, das man jede Meinung vertreten kann - nicht nur mit Kopftuch sondern auch ohne!
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon SHierling » Di Okt 07, 2008 9:49

Der Atombunker, den ich mir kürzlich nördlich von Berlin angesehen habe, gehörte schon in diesem Sinne klar zu der Strategie.

Die waren aber bei uns auch "in" zu der Zeit. Wir haben so ein Ding - für die Regierungsoberen Niedersachsens ist sowas im Deister verbuddelt - mal von der Schule aus angeguckt, "Funk-AG" mit einem alten Reserveoffizier, selbstgeätze Platinen zusammengebaut, Dreipunktpeilungen, Erkundung und andere Geländespielchen (später hieß sowas Wehrsportgruppe *G*) Das war uch nicht gerade als Vorbereitung auf "friedliche Zeiten" gedacht.

(Nur so am Rande: NIE möchte ich in sowas rein, Wasser und Lebensmittel für 4 Wochen und dann guckst Du Dir das Elend von unten an... da bleib ich lieber mit meinen 5 Äppeln und eingekochtem Wollschwein im eigenen Keller)
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Beitragvon hans g » Di Okt 07, 2008 11:14

heico hat geschrieben:Ist gut, dass die Wiedervereinigung war, denn sonst hätte uns die DDR
vielleicht noch den 3. Weltkrieb beschert.
.

quatsch---die hätten gar keinen sprit gehabt,um bis hierher zu kommen.
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Beitragvon meyenburg1975 » Di Okt 07, 2008 12:11

SHierling hat geschrieben:Das war imho die Zeit, als "der Franz-Josef" selber schon ~dreissig Jahre lang , aber noch nicht genug (1950 - 1987), jedes Jahr von anderen Bundesländern finanziert werden mußte, ja? Und das noch nicht mal als Kredit, sondern als Geschenk. Schon komisch, wie sortiert manche Leute denken ;)


schon richtig, ändert aber nix an der tatsache, daß hunderte von millarden euros an westdeutschen steuergeldern in den osten transferiert wurden. das waren auch keine kredite sondern geschenke. und dafür gabs auch kein dankeschön.

ich weiß die aktuelle arbeitslosenzahl von whv nicht, aber die lag zeitweise auch an die 20% und da gibt es verkommene ecken, da muß man in ostdeutschland suchen um so was zufinden.

ich hab keine vorurteile gegen bürger aus dem osten, ich habe auch einige im bekanntenkreis, aber die ständige handaufhalterei ohne respekt gegenüber der erbrachten leistung geht mir ehrlich gesagt auf den sack.

ich bin der meinung, das sich beide teile ohne wiedervereinigung besser gestanden hätten. die wessies hätten nicht so viele steuern transferieren müssen und den ossies wären nicht so viele arbeitsplätze durch auftretende westdeutsche konzerne verloren gegangen. etlich haben nur im osten investiert um konkurrenz auszuschalten und um marktanteile zu gewinnen.
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Beitragvon hans g » Di Okt 07, 2008 12:26

meyenburg1975 hat geschrieben:
ich bin der meinung, das sich beide teile ohne wiedervereinigung besser gestanden hätten. die wessies hätten nicht so viele steuern transferieren müssen und den ossies wären nicht so viele arbeitsplätze durch auftretende westdeutsche konzerne verloren gegangen. etlich haben nur im osten investiert um konkurrenz auszuschalten und um marktanteile zu gewinnen.

woher haste denn diese theorie :?:
die waren so pleite,pleiter ginge es gar nicht mehr----allerdings haben die parteibuchbonzen(aus dem westen),die für die treuhand zuständig waren,so saudumm gearbeitet,dass eben halt viele gelder verpulvert wurden,nicht nur steuergelder,sondern auch ostdeutsche aus überlebensfähigen betrieben.
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Beitragvon Komatsu » Di Okt 07, 2008 12:56

meyenburg1975 hat geschrieben:ich bin der meinung, das sich beide teile ohne wiedervereinigung besser gestanden hätten. die wessies hätten nicht so viele steuern transferieren müssen und den ossies wären nicht so viele arbeitsplätze durch auftretende westdeutsche konzerne verloren gegangen. etlich haben nur im osten investiert um konkurrenz auszuschalten und um marktanteile zu gewinnen.


Ohne Wiedervereinigung wäre der Osten heute menschenleer
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Beitragvon meyenburg1975 » Di Okt 07, 2008 13:00

hans g hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
ich bin der meinung, das sich beide teile ohne wiedervereinigung besser gestanden hätten. die wessies hätten nicht so viele steuern transferieren müssen und den ossies wären nicht so viele arbeitsplätze durch auftretende westdeutsche konzerne verloren gegangen. etlich haben nur im osten investiert um konkurrenz auszuschalten und um marktanteile zu gewinnen.

woher haste denn diese theorie :?:
die waren so pleite,pleiter ginge es gar nicht mehr----allerdings haben die parteibuchbonzen(aus dem westen),die für die treuhand zuständig waren,so saudumm gearbeitet,dass eben halt viele gelder verpulvert wurden,nicht nur steuergelder,sondern auch ostdeutsche aus überlebensfähigen betrieben.


keine frage war der osten pleite, genauso wie der westen nach dem krieg.
aber durch das engagement der westdeutschen wirtschaft, gab es für ostdeutsche (neu)unternehmer kein chance sich zu bewähren

meine meinung, kann ich nich beweisen aber du mir das gegenteil auch nich :wink:
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Beitragvon meyenburg1975 » Di Okt 07, 2008 13:04

Wormi hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:ich bin der meinung, das sich beide teile ohne wiedervereinigung besser gestanden hätten. die wessies hätten nicht so viele steuern transferieren müssen und den ossies wären nicht so viele arbeitsplätze durch auftretende westdeutsche konzerne verloren gegangen. etlich haben nur im osten investiert um konkurrenz auszuschalten und um marktanteile zu gewinnen.


Ohne Wiedervereinigung wäre der Osten heute menschenleer


zum einen sind viele der fleißigen trotzdem weg und warum hätte man den bei einem neuanfang ostdeutsche hier aufnehmen müssen??
ich weiß eine visumpflicht und begrenzten aufenthalt hätte man nicht umsetzen können, allein schon weil die zu dem zeitpunkt aktiven politiker teilungsgschädigt waren.
aber so is das mit der theorie nun mal...
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Beitragvon SHierling » Di Okt 07, 2008 13:11

ich bin der meinung, das sich beide teile ohne wiedervereinigung besser gestanden hätten. die wessies hätten nicht so viele steuern transferieren müssen und den ossies wären nicht so viele arbeitsplätze durch auftretende westdeutsche konzerne verloren gegangen. etlich haben nur im osten investiert um konkurrenz auszuschalten und um marktanteile zu gewinnen

Jo, so war das, und Schnäppchen schießen bei den Firmen, die vorher auch schon billig für den Westen prodiziert haben.
Um das zu verhindern hätte man aber auch nicht die gesamte Wiedervereinigung streichen müssen, sondern nur die Währungsunion etwas geschickter gestalten, oder mindestens dafür Sorge tragen, daß die im Osten erwirtschafteten Gewinne, egal ob mit Fördermitteln oder über Investitionen auch da BLEIBEN (machen die Amis btw ja auch so!), und nicht von den (west-)Firmeninhabern zur freien Verfügung nach China geschleppt werden.
Wenn ich sehe, was hier die Baywa nach wie vor am Aufbau Ost verdient, und wie die Steuergelder (west) über den Umweg Fördermittel (ost) am Ende als "bayrische Wirtschaftskraft" in der BLÖD-Zeitung verkauft werden, dann wäre allein das schon für manche Gegenden ein erheblich besserer Start, und andere Firmen, egal ob Autohersteller, Maschinenbau, die großen Verlage und erst recht die Call-Center, Telekom & Co machen das nicht anders.
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Beitragvon euro » Di Okt 07, 2008 13:15

Denk mal andere "Oststaaten", wie Tschechien, Slowenien, Ungarn um mal nur die zu nennen die 1989 in einer ähnlichen wirtschaftlichen Situation waren, haben es auch ohne den ganzen Zauber geschafft.
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Beitragvon SHierling » Di Okt 07, 2008 13:19

Ja, danke - warst Du mal da? Da läuft das doch nicht anders! Ich kenn jemand, der läßt inzwischen tschechische Gitarren in China produzieren - da kannst Du auch sicher sein, daß weder die einen noch die anderen davon auch nur einen Pflasterstein zum Schmeißen bei über haben! Und die einzige Sorge, die der Mann heute hat, ist, daß es unpassend regnet, wenn er die Thermo-Plane von seinem Pool zusammenlegen will.
Also ehrlich ...

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Beitragvon euro » Di Okt 07, 2008 13:23

SHierling hat geschrieben:Ja, danke - warst Du mal da? Da läuft das doch nicht anders! Ich kenn jemand, der läßt inzwischen tschechische Gitarren in China produzieren - da kannst Du auch sicher sein, daß weder die einen noch die anderen davon auch nur einen Pflasterstein zum Schmeißen bei über haben! Und die einzige Sorge, die der Mann heute hat, ist, daß es unpassend regnet, wenn er die Thermo-Plane von seinem Pool zusammenlegen will.
Also ehrlich ...

Weiss nicht wie du das siehst, mache Entwicklung an Kennzahlen wie Bruttosozialprodukt, Beschäftigung, Währungsstabilität und Auslandsverschuldung fest.
Einzelschicksale usw. gehen Richtung Populismus.
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