Ohne jetzt die Diskussion wieder neu anfachen zu wollen, stelle ich schlußfolgernd fest, daß die per Grundgesetz garantierte Rede- und Meinungsfreiheit in Deutschland nicht existiert!
Sarrazin wird aus öffentlichen Ämtern entfernt, weil er seine unverblümte und in manchen Kreisen höchst unerwünschte Meinung geäußert hat.
Was nützt uns ein Recht auf Meinungsfreiheit, wenn es im Fall des Falles ausgehebelt wird. Die Meinungsfreiheit hat auch für ein Vorstandsmitglied der Bundesbank zu gelten. Es geht nicht an, daß an dieses Vorstandsmitglied andere Maßstäbe angelegt werden, als an jeden Normalbürger.
Der Otto Normalbürger hätte gar nicht gewagt, sich mit solchen ketzerischen Gedanken an die Öffentlichkeit zu begeben. Sarrazin wagte es, weil er seine Thesen gut untermauern konnte und weil er in Deutschland schon so manchen Kampf völlig allein ausgefochten hat, obwohl Millionen Bundesbürger ihm klammheimlich Beifall gespendet haben, ihn aber in der Diskussion haben allein kämpfen lassen. Thilo kennt das, er ist gewohnt, Tabus zu brechen und allein zu kämpfen. Jetzt, wo es drauf ankommt mit der Meinungsfreiheit, heißt es, ein Vorstandsmitglied der Bundesbank darf sich nicht so provokativ äußern. Willkommen in der DDR.....?
Letztlich das Genick gebrochen hat ihm vielleicht auch das Interview, das er vor der Hart-aber-fair-Sendung gegeben hat, in dem er Michel Friedman als A....loch bezeichnete.




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