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Tierschutz contra Stierkampf

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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53 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon euro » Di Nov 27, 2007 22:14

http://www.metacafe.com/watch/872395/hu ... _the_bull/
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Beitragvon euro » Do Nov 29, 2007 13:33

In der gleichen Linie " früh übt sich "

http://www.jokeroo.com/funnyvideos/bull ... idget.html
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Beitragvon ohmeyer » Mo Jan 21, 2008 11:59

Bin leider jetzt so richtig dazu gekomme mal in diesem Tread zu stöbern.
TjaLeute, mit der Kultur ist das so eine Sache. Wer sagt denn das unsere Kultur die bessere ist oder ist das nur ein Vorurteil das jeder Kultur innewohnt. Warum lassen wirden Spaniern ihren Stierkampf. Wir wollen uns von denen auch nichts vorschreiben lassen, EU hin und her.

Ein Beispiel zum Thema Ehtik bekam ich in meiner Bundeswehrzeit. Dort haben wir auch darüber diskutiert ob man auf Menschen schiest oder nicht. Der eine Ausbilder war sich da nicht sicher wann der einzelne nicht doch an den Punkt kommen würde wo er bereit wäre auf einen anderen Menschen zu schiessen nicht nur um zu überleben. Zum Thema Kultur sagte er dass das nur ein dünner Lack ist, denn man schnell abziehen kann. Das praktische Beispiel bekamen wir ein paar Tage später beim Waffenreinigen. Draußen lief ein anderer Ausbilder vorbei, der einen meiner Kameraden vor ein paar Stunden einiges abverlangt hatte. Den Uffz sehen und die Waffe in Anschlag bringen war für Ihn eins. "Peng Peng" sagen, "jetzt ist er weg" war die nächste Reaktion. Die Waffe war nicht geladen bzw. feuerbereit. Dieser Kamerad hatte mit am lautesten behauptet das er nicht auf Menschen schiessen würde. Seitdem beschleichen mich des öfteren Zweifel wenn ich Menschen erlebe die besonders angagiert für für Kultur und Ethik streiten (Tierschützer und andere Schützer). Was tun diese Menschen wenn sie direkt etroffen/bedroht sind? Wie weit sind diese Menschen dan bereit zu gehen um ihre "hehren" Ziele zu verfolgen?
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in wessen Hirnwäsche bist Du denn geraten???

Beitragvon SHierling » Mo Jan 21, 2008 12:54

Der (billige) Trick beim Bund ist doch der, daß es um eine lebensbedrohliche Situation geht, die wahllos unterstellt wird un dann mit einer völlig anderen Sachlage verglichen. Das klappt nicht mal da - eben weil die meisten Auslandseinsätze ausschließlich wirtschaftlichen Interessen dienen, aber beim Stierkampf ist so ein Vergleich geradezu lächerlich.

Möglicherweise würden sich tatsächlich irgendwelche Leute gegen einen wildgewordenen Stier wehren wollen (was an sich aber schon eine volltrottelige Annahme ist, ein normaler Mensch würde weglaufen!) - aber das dann noch als Grundlage dafür benutzen zu wollen, das man EINZIG ZUM VERGNÜGEN Tiere tötet, das wäre ja so, als ob man sich einen Sport aus tödliichen Autounfällen machen könnte, kulturell gesehen und weil die ja auch öfter mal vorkommen.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon estrell » Mo Jan 21, 2008 13:30

gibt genug Leute, die den Kick eines "möglicherweise tödlich ausgehenden Unfalls" inzwischen echt brauchen - Rennen auf Land- und Fernstrassen bei Nacht sind inzwischen der Horror bei der Polizei auf dem Land. Bestimmte Strassen sind für sowas inzwischen berüchtigt, Tote sind dabei erwünscht.

Das verbotene Kanonballrennen vor einem Monat war/hätte auch so ein Spektakel (sein sollen). Vieles, was wir heute als Freizeitbelustigung treiben, dient nur dazu, den Adrennalinmangel der heutigen Menschen zu beheben - einer schafft das mit Rennrodeln, einer liest Thriller, einer springt mit Gummiseil vom Kran oder der Brücke...

Bund oder nicht - wir Menschen sind nicht zahm - und auch nicht friedlich - haben wir keine Hahnenkämpfe, um uns abzureagieren, nehmen wir Stiere, Autos, Computer oder sehen uns Jugendbanden auf der Strasse an.
Selbst "Omis am Fensterbrett" genießen kleine "Nachbarschaftsquerelen" als Aufwertung ihrer trüben Tage, viele sehen sich die Anwaltsseifenopern im Fernsehen an oder die "Beichtshows im Nachmittagsprogram".

Wir sind als Menschen halt auch nur Tiere.... und der Vergleich geht vermutlich zu Ungunsten der Tiere aus. Auch wenn ich weder Rindern noch Pferden, Hühnern Hunden und Katzen sowas wie Missgunst und Streitsucht absprechen kann - wir sind echt der Gipfel.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon ohmeyer » Mo Jan 21, 2008 17:02

Hallo Schierling,
es geht eben nicht darum eine billigen Trick darzustellen. Sondern darum, wie leicht sich Dinge auslösen lassen ohne viel Nachzudenken. Das es eben viel leichter ist rumzuschreien, evtl. auch mal in guter absicht, es jedoch sehr schwer ist die Guten Vorsätze auch durchzuhalten, wenn man selber in Bedrängnis kommt. Nicht das das ein er Missversteht ich wünsche keinem das er unfreiwillig in derartige Situationen hinein schlittert.
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Beitragvon ohmeyer » Di Jan 22, 2008 21:36

schimmel hat geschrieben:Ohmeyer, das hat nun wirklich nichts mit dem Stierkampf zu tun. Vergleichbar wäre für mich höchstens der Widerspruch zwischen überzogenen Haltungsanforderungen an die Nutztierhaltung und dem kulturell begründeten Abschlachten von Stieren, just for fun.

Reini

Ich finde das hat eine Menge damit zutun wie wir uns in unserer Kultur definieren. Auch wenn es im ersten Augenblick vieleicht überzogen wirkt. Ich bin danach erst richtig aufmerksam auf derartige Dinge geworden. Die Aufgeworfenen Frage nach dem "überzogenen Haltungsbedingungen .." Sind wir wirklich kulturell höherstehend? Oder ist das nur ein Ausdruck für etwas was wir an anderen Kulturen nicht verstehen. Kultur in diesem Sinne habe ich immer so verstanden das es einen Konsens innerhalb einer Gesellschaft in einem umrissenen Gebiet, gibt wie bestimmte DInge gesehen und bewertet werden. Ich Denke mal bei diesem Hintergrund sind auch die bei uns teilweise vorhanden überzogenen Haltungsgbedingugnen zu sehen. Die Dann vielleicht auch noch kulturell garniert werden weil man eigentlich garnichts davon Wissen möchte (Provozier).
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Beitragvon SHierling » Do Jan 24, 2008 20:01

Also nochmal, weils so schön ist - selbstverständlich ist diese ganze Konstruktion über "lebensbedrohliche Situationen" ein billiger Trick, eben weil die - bedachte oder unbedachte ist dabei völlig egal - Reaktion des einzelnen ÜBERTRAGEN wird!

Ich gestehe jedem zu, daß er sich gegen einen Angreifer wehrt, genau so wie gegen einen Stier. Aber die Tatsache, daß sich jemand wehrt, berechtigt niemanden dazu, das selbe Verhalten auch in nicht bedrohlichen Situationen (Stierkampf, Wirtschaftskrieg) an den Tag zu legen.

Für ganz Blonde: ein Kerl, der sich in der Kneipe eine Schlägerei mit seinem Nachbarn liefert, z.B. weil der ihm an die Wäsche will, der kann dieses SELBE Verhalten NICHT auch deswegen zu Hause bei seiner Frau anwenden.

So verständlicher? Die Legitimation ist situationsabhängig und nicht übertragbar.

Brigitta
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