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Tödlicher Forstunfall mal wieder

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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79 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon heiko183 » Mi Mär 09, 2016 5:12

Ein Arbeitskollege hat mir vorhin erzählt dass sein Vater bei dem Feuerwehr Einsatz dabei war, wäre in der Tat ein starker hänger gewesen, mit Halteband wäre das vielleicht nicht passiert ?
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon Badener » Mi Mär 09, 2016 7:04

Sieht es auf dem Bild nur so aus, oder hat der Baum Fraßspuren?
Das mit dem Halteband ist beim Vorhänger immer zu empfehlen. Mein Vater wäre auch "anfällig" für so einen Unfall.
".....mach da nicht so lang rum, schneid das Ding einfach um, hängt ja eh schon in die Richtung.

Dies ist aber mal ein Unfallbeispiel mit dem man sich selbst sensibilisieren kann, bei Vorhängern immer mit der Haltebandtechnik zu arbeiten.

Grüße
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon steyrer188 » Mi Mär 09, 2016 7:12

Guten morgen zusammen!
Vor einem dicken Baum hat man Respekt,aber einen dünnen Baum unterschätz man,u. dann reisst der Kerl auch noch auf,was lt.Bild denTod herbei führte!
Dies ist mir schon mit einem Ast passiert.Fazit 6 Wochen Krankenhaus,u.3Wochen REHA,nah SUPER!
Bei dünnerer Ware wird`s mit dem Halteband schwierig,aber ein kleines Spann-Set würde auch helfen!
Aber leider unterschätzen,wir oftmals die Situation,und die älteren Semester verwerfen diese Ansichten ganz im Voraus!

mfg steyrer188
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon otchum » Mi Mär 09, 2016 9:52

heiko183 hat geschrieben:Ein Arbeitskollege hat mir vorhin erzählt dass sein Vater bei dem Feuerwehr Einsatz dabei war, wäre in der Tat ein starker hänger gewesen, mit Halteband wäre das vielleicht nicht passiert ?


Halteband und Presse..so würd ichs machen..die kleinen Dinger unterschätzt man gerne... :shock:
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon Sternkeil » Mi Mär 09, 2016 10:52

Servus,

Bei Vorhängern sollte man immer die Haltebandtechnik anwenden!!!
Die Gefahr des Aufreißens ist einfach zu groß- und selbst beim Halteband durchtrennen kann er noch aufplatzen!!
Deswegen immer seitlich stehen/ mit ausgestreckten Armen!!!
Und nie hinter dem Vorhänger vorbei gehen bzw. aufhalten- Nie!

Und bei dünneren kann man den Stechschnitt auch schräg führen- dann benötigt man weniger Platz!!
Also schräg von der Bruchleiste nach stammhinterseite führen!
Natürlich dann Band stehen lassen/ und dann durchtrennen..

Ich hoffe es war verständlich


Gruß Franky
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon ich bins » Mi Mär 09, 2016 12:34

Schlimm genug wenn so etwas passiert....nur stelle ich mir immer wieder die Frage, warum lässt man einen Hänger (durchgesägt) einfach "hängen"???
Ich habe diese Unart bei uns schon des öfteren gesehen wenn ich mit dem Hund im Wald unterwegs war. Wahrscheinlich schnell noch "ein paar absägen" und kein Werkzeug dabei... (ausser natürlich die Säge)... Baum hängt sich auf, egal der nächste Wind reisst den schon mit um. Erst vor ein paar Tagen wieder, Baum durchgesägt, hängt in anderem drin...einfach nach Hause gegangen. Keine Gedanken darüber gemacht was passieren könnte... Was soll das??
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon heiko183 » Mi Mär 09, 2016 12:43

Also wäre aufgeplatzt und hatte im vermutlich in die Wange geschlagen und gegen den anderen Baum geschlagen - gedrückt.

Also ohne meinen MS Privatwaldkurs hätte ich das Ding vermutlich auch einfach so umgesägt ohne mir Gedanken zu machen
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon Schuttler3005 » Mi Mär 09, 2016 13:04

ich bins hat geschrieben:...nur stelle ich mir immer wieder die Frage, warum lässt man einen Hänger (durchgesägt) einfach "hängen"???


Das ist ne verdammt gute Frage
Ist bei uns im Dorf auch schon öfters vorgekommen bis es letzlich "ernstere" Konsequenzen gab
Rund ums Dorf gibt es ziemlich viel Hauberg der in 2 "Genossenschaften" aufgeteilt ist und wir liegen direkt an der A45 wo letzten Frühjahr damit begonnen wurde den schon vorhandenen Parkplatz auf ein vielfaches seiner bisherigen Größe auszubauen, die dadurch wegfallenden Forstflächen wurden also unter den Haubergsleuten aufgeteilt und alle waren erst mal glücklich
Einer von den betroffenen ist also holzen gegangen und am Ende vom Tag gab es 2 ziemliche Brummer (nach Haubergsverhältnissen) die noch fest hingen was anscheinend keinen gejuckt hat

Das Ergebniss ist das es inzwischen im örtlichen Hauberg in einer der "Genossenschaften" verboten ist selbst zu fällen und in der anderen anscheinend ebenfalls daran überlegt wird, jetzt regen sich alle auf weil das ganze von einem Unternehmer gemacht wird der ja auch bezahlt werden will, obwohl man ja schon immer alles selbst gemacht hat :klug: :mrgreen:
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon otchum » Mi Mär 09, 2016 14:26

ich bins hat geschrieben:Schlimm genug wenn so etwas passiert....nur stelle ich mir immer wieder die Frage, warum lässt man einen Hänger (durchgesägt) einfach "hängen"???
Ich habe diese Unart bei uns schon des öfteren gesehen wenn ich mit dem Hund im Wald unterwegs war. Wahrscheinlich schnell noch "ein paar absägen" und kein Werkzeug dabei... (ausser natürlich die Säge)... Baum hängt sich auf, egal der nächste Wind reisst den schon mit um. Erst vor ein paar Tagen wieder, Baum durchgesägt, hängt in anderem drin...einfach nach Hause gegangen. Keine Gedanken darüber gemacht was passieren könnte... Was soll das??


Na das ist doch ganz einfach...man lässt den Hänger und geht zu Mutti. Die Schwerkraft, der Wind oder beides zusammen werdens schon richten. Daran dass dann ein Jogger, Reiter oder Jäger darunterliegen könnte....denkt keiner. Hauptsache Arbeit gespart, keine Winde gebraucht, keinen Seilzug schleppen müssen.
Jaja...gibt schon Patienten im Forst....in meiner Jugend war bei Hängern das fällen des Stützbaumes absolut normal... n8
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon Badener » Mi Mär 09, 2016 14:30

otchum hat geschrieben:
ich bins hat geschrieben:Schlimm genug wenn so etwas passiert....nur stelle ich mir immer wieder die Frage, warum lässt man einen Hänger (durchgesägt) einfach "hängen"???
Ich habe diese Unart bei uns schon des öfteren gesehen wenn ich mit dem Hund im Wald unterwegs war. Wahrscheinlich schnell noch "ein paar absägen" und kein Werkzeug dabei... (ausser natürlich die Säge)... Baum hängt sich auf, egal der nächste Wind reisst den schon mit um. Erst vor ein paar Tagen wieder, Baum durchgesägt, hängt in anderem drin...einfach nach Hause gegangen. Keine Gedanken darüber gemacht was passieren könnte... Was soll das??


Na das ist doch ganz einfach...man lässt den Hänger und geht zu Mutti. Die Schwerkraft, der Wind oder beides zusammen werdens schon richten. Daran dass dann ein Jogger, Reiter oder Jäger darunterliegen könnte....denkt keiner. Hauptsache Arbeit gespart, keine Winde gebraucht, keinen Seilzug schleppen müssen.
Jaja...gibt schon Patienten im Forst....in meiner Jugend war bei Hängern das fällen des Stützbaumes absolut normal... n8


Den quatsch braucht man gar nicht.
Ich bekomme fast jeden Hänger mit einem Wendehaken runter genottelt.
Es sei denn der Baum ist ultimativ schlecht gefällt, aber dann hat man die Zeit den Traktor zu holen, der würde dann die Nächsten Jahre so hängen.

Grüße

P.S. notteln = http://www.badische-seiten.de/alemannis ... hp?le=4059
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon otchum » Mi Mär 09, 2016 15:11

Ah so...alemannisch isch ä Sprach....? :shock:

Ha gmeint sig ä Halschrankät.. :lol:
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon Badener » Mi Mär 09, 2016 15:51

Nei des ischs bi dä Schwizer.
Und di schwätze au numme alemannisch, aber da wänn sie it höre.
Da isch scho hureguet :wink:
https://www.youtube.com/watch?v=IEVIi91FWq0

Jetzt längts aber mit OT.

Schluss mit OT
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon jungholz » Mi Mär 09, 2016 19:12

.man lässt den Hänger und geht zu Mutti. Die Schwerkraft, der Wind oder beides zusammen werdens schon richten. Daran dass dann ein Jogger, Reiter oder Jäger darunterliegen könnte....denkt keiner.


Natürlich gehört so ein Aufhänger sofort weg, aber wenn die so blöd sind darunter durch zu joggen, dann ist das natürliche Auslese...
Wer allerdings einen Hänger über dem Weg hängen lässt gehört auch sofort aus dem Verkehr gezogen.
Grüße jungholz
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon 777 » Mi Mär 09, 2016 20:18

schwaches Holz als Vorhänger könnt man doch auch mit einem großen V- Fallkerb fällen ?
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Re: Tödlicher Forstunfall mal wieder

Beitragvon Ugruza » Mi Mär 09, 2016 20:42

Ich glaube zwar nicht, dass es sich in diesem Fall um einen nicht zu Fall gebrachten Hänger gehandelt hat, sondern um einen aufgerissenen Vorhänger, aber genau aus diesem Grund fahre ich zum Fällen nie ohne Traktor und Winde. Genau so einen Fall gab es bei uns vor 2 Jahren - 52 jähriger Falilienvater vom aufgerissenen Vorhänger erschlagen. Trotz Anwesenheit 2 seiner Söhne und unmittelbarer Hofnähe war nichts mehr zu machen. Sowas ist schon tragisch. Aber wie im Forst immer gilt: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste - auch wenn man sich seiner Sache sicher ist. Und selbst dann bleibt ein Restrisiko.

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