Aktuelle Zeit: Di Feb 17, 2026 14:33
Moderator: Falke
Forstjunior hat geschrieben:Ich würd da lieber den alten Schlepper behalten und reparieren.
meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo
man muss sich mal ansehen, was die Anforderungen eines Hobbyholzers so sind.
- Betriebsstunden pro Jahr immer weniger als 100 meist sogar nur 20 - 50 Stunden
- anzutreiben ist ein Buschenhacker und oder ein Spalter
- Angehängt wird meist nur ein kleinerer Einachser (umgebauter Miststreuer oder Ladewagen) oder ein Ackerwagen, maximale Anhängelast meist nur so 2-3 Tonnen.
- Ins Holz geht man nur, wenn das Wetter passt.
- vielleicht wird noch ein Heckcontainer benutzt
Mit einem Einschlag von 20 -30 Ster pro Jahr lässt sich ein Haus gut heizen und da fährt man eben so 10 mal mit dem Schlepper, so oft man eben auch ins Holz geht.
Ich wage zu behaupten, dass diese Grundvoraussetzungen für mindestens für 80% der Hobbyholzer zutreffen.
Wenn man sich jetzt ansieht, was ein Schlepper leisten muss, damit er die o.g. Arbeiten leisten kann, dann könnten die Anforderungen eigentlich schon mit einem Porsche Junior erfüllt werden (wenn dieser nicht zu leicht für einen Spalter wäre; ausreichende Kraft für den Zapfwellenantrieb bringt auch der mit 14 PS). Auf eine Kabine kann verzichtet werden, denn das "Schlepperle" wird ja nur bei passendem Wetter benutzt. Und in dieser Leistungsklasse bekommt man sehr gute alte Traktoren unter 5000 Euro und weniger! Vielleicht bekommt man sogar einen Eicher zu dem Preis; der wäre meine erste Wahl! (bei uns im Dorf läuft so einer mit Frontlader als Hof- und Allzweckschlepper. Der wird seit 40 Jahren nur geschunden und für alle Arbeiten hergenommen, für den die großen, modernen Schlepper zu schade sind, oder einfach nicht passen: Mist laden, Siloballen holen, ins Holz fahren, Hänger umsetzen usw.)
Natürlich kann man sich dies und das wünschen, und dies und das wäre angenehm, aber BRAUCHEN wird man nicht mehr (wenn ich erst mal 10.000 Euro in einen Schlepper investieren müsste, dann kann ich mir 10 Jahre lang mein Holz machen und heimbringen lassen, und ich brauch keinen Finger zu rühren; Fichte/Kiefer 30 Euro frei Haus, geschnitten und gespalten pro srm).
Gruß
thomas250 hat geschrieben:meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo
man muss sich mal ansehen, was die Anforderungen eines Hobbyholzers so sind.
- Betriebsstunden pro Jahr immer weniger als 100 meist sogar nur 20 - 50 Stunden
- anzutreiben ist ein Buschenhacker und oder ein Spalter
- Angehängt wird meist nur ein kleinerer Einachser (umgebauter Miststreuer oder Ladewagen) oder ein Ackerwagen, maximale Anhängelast meist nur so 2-3 Tonnen.
- Ins Holz geht man nur, wenn das Wetter passt.
- vielleicht wird noch ein Heckcontainer benutzt
Mit einem Einschlag von 20 -30 Ster pro Jahr lässt sich ein Haus gut heizen und da fährt man eben so 10 mal mit dem Schlepper, so oft man eben auch ins Holz geht.
Ich wage zu behaupten, dass diese Grundvoraussetzungen für mindestens für 80% der Hobbyholzer zutreffen.
Wenn man sich jetzt ansieht, was ein Schlepper leisten muss, damit er die o.g. Arbeiten leisten kann, dann könnten die Anforderungen eigentlich schon mit einem Porsche Junior erfüllt werden (wenn dieser nicht zu leicht für einen Spalter wäre; ausreichende Kraft für den Zapfwellenantrieb bringt auch der mit 14 PS). Auf eine Kabine kann verzichtet werden, denn das "Schlepperle" wird ja nur bei passendem Wetter benutzt. Und in dieser Leistungsklasse bekommt man sehr gute alte Traktoren unter 5000 Euro und weniger! Vielleicht bekommt man sogar einen Eicher zu dem Preis; der wäre meine erste Wahl! (bei uns im Dorf läuft so einer mit Frontlader als Hof- und Allzweckschlepper. Der wird seit 40 Jahren nur geschunden und für alle Arbeiten hergenommen, für den die großen, modernen Schlepper zu schade sind, oder einfach nicht passen: Mist laden, Siloballen holen, ins Holz fahren, Hänger umsetzen usw.)
Natürlich kann man sich dies und das wünschen, und dies und das wäre angenehm, aber BRAUCHEN wird man nicht mehr (wenn ich erst mal 10.000 Euro in einen Schlepper investieren müsste, dann kann ich mir 10 Jahre lang mein Holz machen und heimbringen lassen, und ich brauch keinen Finger zu rühren; Fichte/Kiefer 30 Euro frei Haus, geschnitten und gespalten pro srm).
Gruß
Ja klar das stimmt schon. Aber das ist doch bei den meisten eh Hobby. Denke auch manchmal: Würde ich die ganzen Anschaffungen sein lassen und mir das Holz heimliefern lassen hätte ich auch keine Arbeit. Aber mir macht es Spass in der kalten Jahreszeit im Wald zu arbeiten. Besser als zuhause zu sitzen und die Fernbedienung zu quälen. Habe mir auch dieses Jahr noch eine zusätzliche Säge angeschafft. Eine würde voll und ganz ausreichen aber mir macht das einfach Spass und für die paar Monate im Jahr hält so eine Säge 20-30 Jahre. Habe also sehr sehr lange Spass damit. Werde mir wahrscheinlich auch diesen Sommer einen Traktor zulegen. Ging auch die Jahre immer ohne, aber ich habe Spass daran. Wird zu 100 Prozent eine Fendt Gt. Was anderes kommt mir nicht ins Haus. Finde diesen Traktor einfach praktisch mit der Ladefläche vorne. Und der Fendt GT 250 hat hydraulische Lenkung und 45 Ps das reicht völlig aus. Finde die Diskussionen übers Geld total lächerlich. Ist wie gesagt Hobby. Andere kaufen sich teure Autos oder fahren auf die Malediven. Ich kauf mir nen Fendt Gt.
Spass ist, was Ihr draus macht!
Forstjunior hat geschrieben:außerdem wenn man ehrlich ist und schaut obs rental ist oder nicht, dann ist alles was Hobbyholzer machen fast unrentabel. Rechne noch mal die ganzen Maschinen und Geräte zusammen, welche die meisten hier haben. Wenns nachdem geht, darfste nur mit ner 170 oder 180er Stihl, einer Handpackzange, Spaltaxt und Keilen ausrücken.
Nochmal zu teureren und neueren Schlepper. Vielen sehen dass falsch, denn sie denken der Geldeinsatz wäre dann weg. Wenn ich heute nen Neuschlepper hab oder nen neueren, so erhält der durch die wenigen Stunden seinen Wert und wird auch noch in 20 Jahren einen guten Wert haben und ein großer Teil des Geldes bleibt erhalten. Rechne also mal Reparaturkosten (es sei denn man macht es selber/oder kennt jemand der einem helfen kann) hoch, welche bei neueren geringer sein dürften, dann ist gar nicht mehr soviel rum. Man hat aber dafür keinen Ärger. Gut irgendwie müssen die 20-30 Rießen aufgewendet werden.
.trac160 hat geschrieben:also ich würd gern mal wissen wie das mit nem 14ps traktor und dem spalter funktionieren soll, also ich hab die erfahrung gemacht dass unter 50 ps an nem spalter höchstens was auf die ohren gibt, aber keine leistung, den musst du den ganzen tag im vollgas betreiben um einigermaßen ergebnisse beim spalten zu erzielen. also bitte um erklärung, was ich falsch mache was ihr anscheinend alle besser könnt.
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