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Traktorenhersteller/Konzerne

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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53 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon Spänemacher58 » Di Nov 04, 2025 15:24

Nicht Heckert! Starrag Heckert bitte schön!
Die Schweizer haben die Ossis zu Qualität, Disziplin und Arbeitsmoral erzogen. Das war nicht immer so! Ab 1995 verkaufte ich die schweizer Nobelmarke Mikron die einen sehr guten Namen hatte.
Was ich am Anfang nicht wusste: die Schweizer ließen eine Modellreihe in Chemnitz bei Niles Simon im gleichen ehemaligen Heckert Kombinat in Siegmar bauen.
Diese Modellreihe aus Chemnitz war der letzte Schrott! Kein Vergleich zu schweizer Präzession, billigster Ostblock Murks und dazu teurer als hochwertige Maschinen aus Japan, Südkorea oder Taiwan.
Die Maschinen aus Chemnitz haben den Namen Mikron, swiss Made nachhaltig geschädigt.
Starrag hat sich die Ossis erzogen.
Es gab zweifellos sehr gute Ingenieure und Facharbeiter in Sachsen, aber die Arbeitsmoral war nach der Wende sehr schlecht, es wurde nur improvisiert und angepasst. Jede Maschine war gebastelt und ein Unikat.
Was nicht passte, wurde passend gemacht, da waren die Ossis Meister drin!

Zurück zu Landmaschinen: Ich konnte in meinem Berufsleben viele Fertigungen bei Deutz, Daimler Benz und Fendt besuchen. Überragend war mein Aufenthalt bei FPT (Fiat Powertrain). Noch nie habe ich eine so gut organsierte und automatisierte Fertigung gesehen. Man sieht als Fertingungstechniker sofort, das hier Qualität entsteht. Mercedes ist auch nicht schlecht, hinkt aber Jahre hinterher
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon Owendlbauer » Di Nov 04, 2025 15:48

FPT-Motoren haben ja auch einen recht guten Ruf. Hab selber einen.
Aber dass er so lange hält wie mein luftgekühlter Eicher EDK Bj. 1954 glaub ich jetzt trotzdem eher nicht. :mrgreen:
Claas Elios 210 * Eicher EKL 15/IIg4 * Schötz 5to Einachs-Dreiseitkipper * Winde Uniforest 65Hpro * Spalter Krpan CV18K * Stihl MS 044 * Stihl MS 201C
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon langholzbauer » Di Nov 04, 2025 15:50

Passt schon @Späni...
VEB Werkzeugmaschinenkombinat Fritz Heckert wurde ganz bewusst von der Treuhand auf das Niveau runter gewirtschaftet, was Du hier erwähnst.
Mit obiger Herstellerangabe laufen sicher weltweit noch mehr manuelle Werkzeugmaschinen zuverlässig , als unter "Starrag Heckert"jemals an CNC ausgeliefert wurde. :wink:

Das soll es aber hier auch dazu gewesen sein!
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon langholzbauer » Di Nov 04, 2025 15:57

Owendlbauer hat geschrieben:FPT-Motoren haben ja auch einen recht guten Ruf. Hab selber einen.
Aber dass er so lange hält wie mein luftgekühlter Eicher EDK Bj. 1954 glaub ich jetzt trotzdem eher nicht. :mrgreen:

Nach Jahren , oder nach geleisteter Arbeit je ccm Hubraum? :wink:
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon Spänemacher58 » Di Nov 04, 2025 16:30

langholzbauer hat geschrieben:Passt schon @Späni...
VEB Werkzeugmaschinenkombinat Fritz Heckert wurde ganz bewusst von der Treuhand auf das Niveau runter gewirtschaftet, was Du hier erwähnst.
Mit obiger Herstellerangabe laufen sicher weltweit noch mehr manuelle Werkzeugmaschinen zuverlässig , als unter "Starrag Heckert"jemals an CNC ausgeliefert wurde. :wink:

Das soll es aber hier auch dazu gewesen sein!


Um es nicht falsch zu verstehen: Die Wiege des deutschen Werkzeugmaschinen und Automobilbaus lag vor dem Krieg in Sachsen und im Schwabenland. Die besten Ingenieure und Facharbeiter kamen eben aus Sachsen und dem Schwabenland. Heruntergewirtschaftet hat die sächsiche Automobilindustrie und Werkzeugmaschinenindustrie die DDR und nicht die Treuhand!
Klar kamen nach der Wende Westdeutsche und schweizer Investoren, meinten ein Unternehmen von der Treuhand für 1 Westmarkt zu übernehmen und dort billig zu produzieren wie Mikron, die ihren Ruf mit dem ostdeutschen Murks verloren hat oder die Fa. Traub, die die Übernahme von Fritz Heckert nicht überlebt hat.
Starrag hatte einen langen Atem und hat Heckert wieder zum Erfolg geführt, Niles Simmons steht auch nicht schlecht da. Die Hochschulen in Sachsen sind im Maschinenbau exellent und führend.
Zu den manuellen Werkzeugmaschinen: in meinem Lehrbetrieb wurde unter Mitbestimmung des IG Metall Betriebsratsvorsitzenden (rote Socke, Kommunist) wurde 1977 eine WMW Ruhla Universalfräsmaschine gekauft. Kostete nur die Hälfte wie eine Deckel, MAHO oder Mikron, aber das war auch als ob man einen Mercedes mit einem Wartburg vergleicht. Für einen Landwirt in der Betriebswerkstatt oder einen Maschinenschlosser O.K, für einen Präzessionswerkzeugbau waren die WMW Maschinen so unbrauchbar als wenn man einen Wartburg für die westdeutsche Autobahnpolizei gekauft hätte
Zuletzt geändert von Spänemacher58 am Di Nov 04, 2025 16:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon Spänemacher58 » Di Nov 04, 2025 16:38

langholzbauer hat geschrieben:
Owendlbauer hat geschrieben:FPT-Motoren haben ja auch einen recht guten Ruf. Hab selber einen.
Aber dass er so lange hält wie mein luftgekühlter Eicher EDK Bj. 1954 glaub ich jetzt trotzdem eher nicht. :mrgreen:

Nach Jahren , oder nach geleisteter Arbeit je ccm Hubraum? :wink:


Wenn man geleisteter Arbeit nach Hektar abrechnet, hätte der IVECO (FPT) sicher haushoch gegenüber dem Eicher gewonnen.
Auch die alten rostroten Fiats hatten enorm haltbare Motoren und haltem jedem deutschen Deutz oder Fendt mit MWM Motor locker den Kopf hin und überleben diese.
Hier in Westdeutschland kaufte der Bauer traditionell Deutz, Fendt oder IHC. Fiat hatte ein schlechtes Händlernetz ähnlich wie Ford und hätte wesentlich mehr machen können
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon T5060 » Di Nov 04, 2025 16:54

Ich kenne noch Heckert mit Treibriemenantrieb :lol: deshalb ist mir das mit Ossi, VEB, Treuhand oder Starrag auch egal
Qualität bei einer Landmaschine definiert sich eben aus der Produktionsanlage und dem damit betriebenen Qualitätsmanagement.
So auch bei der Lackierung von Kippern und wer keine gute Lackieranlage (kostet ein Schweinegeld) (die auch guten Lack verarbeiten kann) muss halt verzinken.
Und das Nibelungenwerk (gebaut 1938 - 1942) in St. Valentin wäre nach heutigen Maßstäben auch noch die modernste Panzerfertigung der Welt.
Das landtechnisch am schwierigsten zu fertigende Teil ist ja der Mähholm bei Scheibenmähern.
Und die ganzen spanenden Maschinen in einer Fertigung müssen halt nunmal bei ihrer Maßhaltigkeit synchronisiert sein,
das ist die Kunst einer jeden Fertigung, dann die geeigneten Stahlqualitäten und ihre Endbehandlung.
Das haben heute alles Schlepperhersteller ganz gut im Griff und das ist der Unterschied zu China-Böllern, obwohl die auch schon ganz tolle Fabriken haben.
Meist aber auch nur neu, groß und schön. Deshalb kommen die jetzt durch die Hintertür mit Elektroantrieben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon Spänemacher58 » Di Nov 04, 2025 17:15

T5060 hat geschrieben:Ich kenne noch Heckert mit Treibriemenantrieb :lol: deshalb ist mir das mit Ossi, VEB, Treuhand oder Starrag auch egal
Qualität bei einer Landmaschine definiert sich eben aus der Produktionsanlage und dem damit betriebenen Qualitätsmanagement.
So auch bei der Lackierung von Kippern und wer keine gute Lackieranlage (kostet ein Schweinegeld) (die auch guten Lack verarbeiten kann) muss halt verzinken.
Und das Nibelungenwerk (gebaut 1938 - 1942) in St. Valentin wäre nach heutigen Maßstäben auch noch die modernste Panzerfertigung der Welt.
Das landtechnisch am schwierigsten zu fertigende Teil ist ja der Mähholm bei Scheibenmähern.
Und die ganzen spanenden Maschinen in einer Fertigung müssen halt nunmal bei ihrer Maßhaltigkeit synchronisiert sein,
das ist die Kunst einer jeden Fertigung, dann die geeigneten Stahlqualitäten und ihre Endbehandlung.
Das haben heute alles Schlepperhersteller ganz gut im Griff und das ist der Unterschied zu China-Böllern, obwohl die auch schon ganz tolle Fabriken haben.
Meist aber auch nur neu, groß und schön. Deshalb kommen die jetzt durch die Hintertür mit Elektroantrieben.


So ist es! Wir haben unseren Vorsprung bei der Fertigung von Verbrennern und Maschinen grundlos aufgegeben!
Auch im Werkzeugmaschinenbau versucht man es, eine " billige, krumme Krücke" durch elektronische Kompensation gerade zu ziehen was auf den ersten Blick gelingt, aber auf Dauer nicht reicht
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon ackerer » Di Nov 04, 2025 19:06

Spänemacher58 hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:
Owendlbauer hat geschrieben:FPT-Motoren haben ja auch einen recht guten Ruf. Hab selber einen.
Aber dass er so lange hält wie mein luftgekühlter Eicher EDK Bj. 1954 glaub ich jetzt trotzdem eher nicht. :mrgreen:

Nach Jahren , oder nach geleisteter Arbeit je ccm Hubraum? :wink:


Wenn man geleisteter Arbeit nach Hektar abrechnet, hätte der IVECO (FPT) sicher haushoch gegenüber dem Eicher gewonnen.
Auch die alten rostroten Fiats hatten enorm haltbare Motoren und haltem jedem deutschen Deutz oder Fendt mit MWM Motor locker den Kopf hin und überleben diese.
Hier in Westdeutschland kaufte der Bauer traditionell Deutz, Fendt oder IHC. Fiat hatte ein schlechtes Händlernetz ähnlich wie Ford und hätte wesentlich mehr machen können


Hier bei uns gab es eine Teit, da wurden die roten Fiat versucht an den Mann zu bringen, die gekauften wurden sehr häufig nach wenigen Jahren verkauft und eine andere Marke gekauft.
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon T5060 » Di Nov 04, 2025 20:08

ackerer hat geschrieben:Hier bei uns gab es eine Teit, da wurden die roten Fiat versucht an den Mann zu bringen, die gekauften wurden sehr häufig nach wenigen Jahren verkauft und eine andere Marke gekauft.


80-90. 100-90 und 180-90 da laufen hier in der FIAT Hochburg noch viele zuverlässig. Mein T5060 (gebaut in Italy) macht seit 11 Jahren auch noch einen sehr guten Job.
Ersatzteile gibt es bezahlbar in der Polakei, Monteure gibt es hier. Kannste nix sagen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon Fendt 308 ci » Di Nov 04, 2025 20:26

Spänemacher58 hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:
Owendlbauer hat geschrieben:FPT-Motoren haben ja auch einen recht guten Ruf. Hab selber einen.
Aber dass er so lange hält wie mein luftgekühlter Eicher EDK Bj. 1954 glaub ich jetzt trotzdem eher nicht. :mrgreen:

Nach Jahren , oder nach geleisteter Arbeit je ccm Hubraum? :wink:


Wenn man geleisteter Arbeit nach Hektar abrechnet, hätte der IVECO (FPT) sicher haushoch gegenüber dem Eicher gewonnen.


Das würde ich bestreiten 8) Hab einen Eicher Schmalspurschlepper Bj. 76 Erstbesitz mit deutlich über 15.000 Betriebsstunden. Am Motor war noch nie eine Schraube geöffnet außer der Ventildeckel. Macht aber mittlerweile nur noch leichte Arbeiten.

Laut meiner Werkstatt soll beim FPT aufgrund der Bauweise? die Einspritzpumpe öfter Probleme machen und muss ausgetauscht werden, genaueres weiß ich nicht.
Hab selber einen 4 und 6 Zyl. jeweils auf einem Beregnungsaggregat und kann nichts negatives sagen - bisher.
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon tyr » Di Nov 04, 2025 22:48

T5060 hat geschrieben:
ackerer hat geschrieben:Hier bei uns gab es eine Teit, da wurden die roten Fiat versucht an den Mann zu bringen, die gekauften wurden sehr häufig nach wenigen Jahren verkauft und eine andere Marke gekauft.


80-90. 100-90 und 180-90 da laufen hier in der FIAT Hochburg noch viele zuverlässig. Mein T5060 (gebaut in Italy) macht seit 11 Jahren auch noch einen sehr guten Job.
Ersatzteile gibt es bezahlbar in der Polakei, Monteure gibt es hier. Kannste nix sagen.

Die Ersatzteile für New Holland kosten in Polen allerdings im Schnitt das Selbe wie hier zulande. Den letzten Öldruckgeber hab ich vom Steyr genommen, war billiger, :wink:
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon Owendlbauer » Mi Nov 05, 2025 11:23

langholzbauer hat geschrieben:
Owendlbauer hat geschrieben:FPT-Motoren haben ja auch einen recht guten Ruf. Hab selber einen.
Aber dass er so lange hält wie mein luftgekühlter Eicher EDK Bj. 1954 glaub ich jetzt trotzdem eher nicht. :mrgreen:

Nach Jahren , oder nach geleisteter Arbeit je ccm Hubraum? :wink:

In meinem Fall jedenfalls nach beidem. :wink:
Der Eicher war von 1954 bis 1974, also 20 Jahre, alleiniger Traktor auf dem Hof mit gut 30 Tagwerk. Dann wurde die Landwirtschaft aufgegeben und nur noch Forstwirtschaft betrieben. Erst gegen Ende der 80er kam ein zweiter Traktor (zuerst ein 35er Fendt Dieselross, dann ein 50er Same Minitauro) dazu. Letzterer wurde erst 2022 durch den Claas mit dem FPT-Motor ersetzt. Der hat noch keine 400 Stunden drauf, aber die Stunden des Eichers (welcher keinen Betriebsstundenzähler hat) wird er niemals nicht erreichen, egal wie man da jetzt rechnet oder schätzt.
Claas Elios 210 * Eicher EKL 15/IIg4 * Schötz 5to Einachs-Dreiseitkipper * Winde Uniforest 65Hpro * Spalter Krpan CV18K * Stihl MS 044 * Stihl MS 201C
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon T5060 » Mi Nov 05, 2025 12:33

Wenn ich noch überlege wie man mit einem IHC 423 und einem Ford 3000 40 ha Landwirtschaft gemacht hat und wenn ich dann dran denke wo der Ford durch einen IHC744 ersetzt wurde und 6 jahre später ein
IHC844 XLA dazu kam. Heute schrubbt man 60 ha Grünland an einem Tag weg und am nächsten Tag werden 15/20 ha Getreide gedroschen. Wahnsinn.
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Re: Traktorenhersteller/Konzerne

Beitragvon bauer hans » Mi Nov 05, 2025 14:00

40ha mit Hanomag R12 mit Frontlader und R28 und zwei Pferden mit fünf Arbeitskräften plus Aushilfen,wovon der Bauer immer zur Jagd war.
wir schaffen uns :mrgreen:
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