Ein Hallo in die Runde...Kann mir vielleicht mal jemand erklären,warum annähernd identische Schlepper bei uns in D. teilweise bis zu 20% teuer sind als z.B. in Frankreich?
Dumm darf man sein...aber zu helfen muss man sich wissen
Aber oft ist es auch so dass in Frankreich die Schlepper nur mit dem nötigsten ausgestattet sind. Die Franzosen überlegen da anders und legen keinen so grossen Wert darauf als die Deutschen. Schlepper wie Fendt sind darum auch deutlich seltener dort, weil ein Fendt in der Grundversion schon eine hohe Ausstattung hat.
Klingt einleuchtend..aber wie ist das mit identschen schleppern...folgender Fall:Fendt Xylon 524...BJ '97 beide 5700h in Frankreich 24000 in Deutschland 30000
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Frankreich ist der größte Markt in der EU. Wie schon richtig gesagt wurde, kaufen die Franzosen weniger Spielerei an ihre Fahrzeuge und beziehen sich mehr aufs Wesentliche. Ein Fendt ist da kein Fahrzeug dass da jeder haben will und wofür man bereit wäre viel mehr Geld auszugeben. Auch bei den kleineren Schleppern gibts keine Verrückten (wie hier) die bereit sind für Allrad und Kabine ihr Leben zu opfern. Ein Traktor wird da einfach noch mehr als Arbeitsmaschine angesehen und nicht als Spielzeug das richtig was kosten muss, darf, soll.
Scheinbar sind die Franzosen eben auch allgemein weniger dafür bereit, für Landtechnik viel Geld auszugeben. (auch im Gegensatz zu hier). Es wird gekauft was gut und günstig ist. Würden alle deutschen Bauern und Lohnunternehmer einfach mal eine zeitlang keine Maschinen mehr kaufen und wegen der hohen Preise protestieren, würde es wohl anders aussehen. Aber man braucht sich ja hier nur umzusehen, vielen kommts ja auf 10.000€ nicht an...
Wir Deutsche sind halt einfach sehr technikverliebt. Und egal wo mal an deutscher hin fährt, man wird nie so viele Hightec-Schlepper und Landmaschinen finden wie hier. Ist doch das gleiche wie bei den Autos. Die, die das Geld dafür haben (oder ein besonders kooperative Bank), fahren halt BMW, Porsche oder Mercedes. Ich glaube es ist auch so ne Art Hobby von uns, in anderen Ländern wird mehr Geld für andere Dinge wie Essen usw. ausgegeben und der Deutsche kauft sich stattdessen einen BMW oder nen teuren Schlepper. Obwohl die Franzosen ein ähnliches Durchschnittseinkommen haben wie wir, sieht man kaum teure Autos auf den Straßen, die geben ihr Geld lieber für ein zwei Mal Essen gehen aus, als für ein teures Auto. Aber es ist ja auch nix schlimmes dabei, mehr Geld für teure Schlepper und Autos aus zu geben, kurbelt die Wirtschaft an und man hat Gefühl mehr Geld zu haben als der Nachbar lg Thomas
Ich glaube kaum. Was juckt den deutschen Händler das ob der gleiche Xylon in Frankreich für 24000€ zu kaufen ist wenn er in Deutschland 30000€ kriegen kann. Angebot und Nachfrage regeln den Markt der Gebrauchtmaschinen. Die Preise in den Verkaufsportalen sind ohnehin immer verhandelbar.
Natürlich liegt es auch am Verhandlungsgeschick. Aber es hängt immer von Fall zu Fall ab. Wenn ein Schlepper schon 2 Jahre beim Händler auf dem Hof rumsteht dann macht der auch einen grossen Preisnachlass um das Teil loszuwerden. Wenn ein Händler aber gerade eine Schlepper zurückgenommen hat, und schon mit 3 anderen Kunden in Verhandlungen steht, dann ist man als Interessent in einer sehr schwachen Verhandlungsposition.
Ich habe das Gefühl dass sehr viele Preise im Internet zu hoch angesetzt sind. Also so dass immer Verhandlungsspielraum besteht. Aber andererseits ist es halt so dass in einigen Teilen Deutschlands Preise weit über normal sind weil sie eben gezahlt werden. Sag mal einem Franzosen er solle 55000€ für einen 10 Jahre alten Fendt 716 mit 7000 Stunden bezahlen. Der lacht dich aus.
Nicht nur er...aber schon komisch..ich suche einen speziellen Schlepper...und die Preisunterschiede sind schon gravierend...Gleiches Baujahr 4000 h mehr auf der Uhr und 7500 Euronen teuerer
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