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Umfrage: Biotopentwicklungspotential - Gut oder böse?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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48 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Umfrage: Biotopentwicklungspotential - Gut oder böse?

Beitragvon strandhafer » Do Nov 09, 2006 10:39

Biotopentwicklungspotential - Gut oder böse?
Und was bitteschön bringt das eigentlich den Landwirten?

Zu diesem Thema schreibe ich gerade meine Diplomarbeit am Institut für Umweltplanung
an der Universität Hannover. Ein Teil dieser Arbeit ist, Landwirte nach deren Meinung
zum Biotopentwicklungspotential zu befragen.

Hierzu habe ich einen Fragebogen vorbereitet, der unter folgendem Link abrufbar ist:

http://members.askallo.com/index.php?pn ... y=74k6j0f1

Natürlich wünsche ich mir, dass ihr zahlreich teilnehmt und mich so bei meiner Diplomarbeit unterstützt.
strandhafer
 
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Beitragvon strandhafer » Do Nov 09, 2006 10:40

Und zudem würde mich jetzt einfach mal interessieren,
ob ihr überhaupt schon mal etwas von dem Begriff "Biotopentwicklungspotential" gehört habt.
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Ich kenn' das!

Beitragvon henry » Do Nov 09, 2006 10:53

Ja, hab' ich schonmal gehört bzw gelesen und zwar hier: http://www.landtreff.de/viewtopic.php?t=7486&highlight=
Mit freudlichen Grüßen
vom Henry
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henry
 
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Beitragvon Gast » Do Nov 09, 2006 10:53

Ja, jede menge Potienal vorhanden :

an der span. Algavre
im brasilianschen Regenwald
in der Argentinischen Pampa
ganz Sibririen ( dort würde ich auch die Uni für Landschaftsökologen errichten )
Afganistan
auf den Südsee - Inseln

aber bitte nicht noch mehr in Deutschland - wir sind hier overbiotoped
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Beitragvon strandhafer » Do Nov 09, 2006 10:56

@Lauschi

... es könnte ja auch sein, dass Landwirte damit eine Argumentationsgrundlage gegenüber den Kommunen haben, eben nicht den einen guten Standort für eine Ausgleichsfläche haben zu wollen, sondern eben einen, der dem Landwirt nicht soviel bringt, der Natur aber mehr ...

LG
strandhafer
 
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Beitragvon Gast » Do Nov 09, 2006 10:56

Bei der Umfrage gibts keine Aufwandsentschädigung, also lassen wir das.
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Beitragvon Gast » Do Nov 09, 2006 11:01

Strandhafer, wir regeln in Hessen den Naturschutzausgleich über die HLG, dort kann jeder Punkte kaufen und verkaufen. Es gibt hier mehr Angebot als Nachfrage. Ein hektar Silomais nutzt dem Erhalt unseres Klimas und der Luftreinhaltung mehr, als jeder Wacholderstrauch. Je höher der Masseertrag je Hektar desto höher der CO2 umsatz. Ich habe dir die orte eurer zukünftigen Tätigkeit benannt. Wenn in hessen ertragreiche Standorte für biotopmaßnahmen benötigt werden, wird zukünftig für gesorgt das der Stuhl des zuständigen MdL und Landrats wackelt. Und die Junx haben es begriffen.
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Beitragvon strandhafer » Do Nov 09, 2006 11:06

@Lauschi,

gut. Deinen Antworten darf ich entnehmen, dass du kein Interesse daran hast, das Biotopentwicklungspotential für deine Flächen zu kennen.

Wie sieht es denn bei euch anderen aus?

Einen lieben Gruß,

strandhafer
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Beitragvon SHierling » Do Nov 09, 2006 11:07

Hallo,
ich seh das so: wenn sich die Landwirte an solchen Entwicklungen nicht beteiligen, dann haben sie natürlich auch ein Stückweit selber Schuld, wenn ihnen hinterher das Ergebnis nicht paßt. Das selbe passiert doch bei den ganzen Petitionen, EU-Umfragen etc. Da reißen sich die Tier- und Umweltschützer den Ar.. auf und sammeln tausende Unterschriften, die Bauern tun nix als überheblich zu lächeln, und nachher sitzen sie da mit dem, was nun mal Demokratisch ist: die GEÄUSSERTE MEINUNG wird als Vorlage und Grundlage für Entwicklungen genommen.
@Reinhold: nimmst Du für's wählen auch Geld?

Ich hoffe, das eine Menge Leute mitmachen - man verhindert ja auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen, in dem man den Meßgerätebau boykottiert ...

Grüße
Brigitta
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Beitragvon gerd gerdsen » Do Nov 09, 2006 11:45

hier wurden vor 10 jahren von den gemeinden landschaftspläne entwickelt, dass war so erfolgreich das vorher schnell noch der letzte tümpel und trocken gefallene graben entfernt wurde .
...oder siehe die halbinsel eiderstedt, da hat sich die letzten 300 jahre nicht viel getan, daher auch rückzugsgebiet vieler seltener vögel, nachdem aber die grünen zwangsweise ganz eiderstedt zum eu- vogelschutzgebiet machen wollten wurden von den landeigentümer quasi über nacht fakten geschaffen, alles was irgendwie zu pflügen ging (und auch vieles was eigentlich nicht ging) wurde zu ackerflächen gemacht .
wir haben da einfach zuviel negatives erlebt, wir trauen keinem biologen mehr über den weg .
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Beitragvon strandhafer » Do Nov 09, 2006 11:46

Danke Brigitta.
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Beitragvon strandhafer » Do Nov 09, 2006 11:50

Dass vieles in der Vergangenheit nicht richtig gelaufen ist, das mag sein. Das soll aber hier mal gar nicht Thema sein.

Denn hier geht es um das Instrument des Biotopentwicklungspotentials.

Kann man, wenn man weiß, welche Flächen sich überhaupt noch zu schutzwürdigen Biotopen entwickeln ließen, nicht die Maßnahmen des Naturschutzes besser steuern?

Gruß, Kirstin
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Beitragvon Gast » Do Nov 09, 2006 12:02

Liabes Strandhaferle,

wir leben in einer Welt, reissen uns in Deutschland den Arsch aus. Die Gewässer sind derart nährstoffarm, daß wir fast trinkwasserqualität haben, aber die Fische nichts mehr zufressen.

Und was wollt ihr den als mit extensivieren ? Sorry, das ist quatsch, die großen Gräser verdrängen durch die fehlende Mahd die kleinen Gräser und kräuter. Die Schweizer sind uns hier um Längen voraus. Eine vernünftige Landwirtschaft mit möglichst vielen Landwirten die dann nicht unter Druck gesetzt werden ist der beste Garant für die natur. Wenn du dir was gutes tun willst, studiere an der ETH in Zürich weiter. Irgendwie verliert in Deutschland der Forscher den Boden, wenn er denn erst mal losgelassen. Eine Extensivierung auf der einen Seite bedeutet eine Intensivierung auf der anderen.

Und wem haben wir denn den ganzen Schwachsinn mit den BIOGAS Anlagen zu verdanken ?

Wir brauchen Kernkraftwerke und Gentechnik um das Leben in Zukunft zu ermöglichen und die Artenvielfalt zu erhalten.
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Beitragvon gerd gerdsen » Do Nov 09, 2006 12:04

strandhafer hat geschrieben:Dass vieles in der Vergangenheit nicht richtig gelaufen ist, das mag sein. Das soll aber hier mal gar nicht Thema sein.

Denn hier geht es um das Instrument des Biotopentwicklungspotentials.

Kann man, wenn man weiß, welche Flächen sich überhaupt noch zu schutzwürdigen Biotopen entwickeln ließen, nicht die Maßnahmen des Naturschutzes besser steuern?

Gruß, Kirstin

NEIN kann man nicht, Flächen die an sich schon Biotope sind eignen sich im Grunde auch nicht wirklich für eine intensive Landwirtschaft, und würden so auch kaum aus wirtschaftlichen Gründen groß verändert werden, aber in dem Moment wo sich die sogenannten Ökologen dafür interessieren droht eine kalte Enteignung, dagegen wird sich dann am besten schon im Vorraus gewehrt, in dem die Vorflut geöffnet und Drainagen angelegt werden .
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Beitragvon SHierling » Do Nov 09, 2006 12:04

Gerd: stell Dir vor, Du bist Politiker. Und irgendjemand, vorzugsweise die Opposition, bringt so ein Thema auf den Tisch und Du mußt Dich kümmern. Was tust Du, um "die Meinung des Volkes" herauszufinden?

Glaubst Du im Ernst, da geht einer hin und tut selber was? Nein, Du guckst erstmal, was da ist (normalerweise guckst Du nicht mal selber, das machen Deine Sklaven). Und wenn Du Dich fragst, "Was denken die Bauern denn über Biotopentwicklungspotential überhaupt?" und da ist schon eine Umfrage gelaufen, dann tust Du genau das, was Deine demokratische Pflicht ist, Du richtest Dich danach. Selbst wenn Dir das Ergebnis nicht paßt (remember Opposition), Deine einzige Chance, es zu widerlegen, ist eine NEUE Umfrage, ein "Gegengutachten" sozusagen -- an der dann natürlich auch wieder nur die Leute teilnehmen, die sich engagiert für die Sache einsetzen ...

Mit dem, was Gerd fachlich-sachlich zum Thema schreibt, hat er aber unbedingt recht - die meisten Biotope existieren einzig und allein deswegen noch, weil die Bauern sie haben liegen lassen, da ist nichts zu verbessern. Und wer zusätzliche Flächen rekrutieren will, bekommt auch "freiwillig" schon nur die Entwicklungsfähigen, dazu braucht man wirklich keine extra Zertifizierung, das ergibt sich aus der jahrhundertelangen Kenntnis der Flächen, und die sitzt bei den Bauern. Von daher fand ich die Frage "meinen sie, sie können sowas selber kartieren" (oder so ähnlich) schon ganz ok.

Grüße
Brigitta
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