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Umstellung auf Bio??

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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128 Beiträge • Seite 1 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 9
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Umstellung auf Bio??

Beitragvon Flächenagrardesigner » Di Jun 14, 2011 21:11

Hallo zusammen,

ich bewirtschafte einen 120 ha Ackerbaubetrieb. Gerste, Raps und Weizen. Viehlos. Viel flachgründige Böden, Weizenertrag im Schnitt 70dt. Gerade bei Trockenheit ist der Ertrag hier schnell weg.

Wie schätzt ihr eine Umstellung auf Bio ein?
Ich würde ja schon jährlich ca. 12.000 € PSM sparen. Ich würde deutlich weniger ernten, aber mehr pro dt erlösen. Und die Umstellungsprämie gibts auch noch.

Problem sehe ich nur in der Düngung, da ich viehlos arbeite. Und an biologischen Organdünger zu kommen, ist bestimmt nicht einfach.

Freue mich auf eure Beiträge!

Grüße von Fläche
Nur Können, Wollen und Dürfen führen zum Erfolg
Gruß von Flächenagrardesigner :wink:
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon automatix » Mi Jun 15, 2011 9:55

naja, Bio aus wirtschaftlichen Gründen, davon halte ich nichts.
Bio muß man aus Überzeugung machen.
Badaboom
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Flächenagrardesigner » Mi Jun 15, 2011 20:02

Hallo Andreas,

hast ja recht, aber ich mach mir halt meine Gedanken. Es wäre halt auch arbeitstechnischer einfacher im Nebenerwerb möglich.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon automatix » Mi Jun 15, 2011 20:16

Flächenagrardesigner hat geschrieben:Hallo Andreas,

hast ja recht, aber ich mach mir halt meine Gedanken. Es wäre halt auch arbeitstechnischer einfacher im Nebenerwerb möglich.


meinst? ich mein, du mußt ja das Getreide dann auch striegeln und in wie weit das auf euren steinreichen Böden hinhaut.
Grad bei Bio ist ja eine aufmerksame Bestandsführung sehr wichtig, weil dich sonst das Unkraut überholt.

Also 120 ha Bio im Nebenerwerb würde ich mir nicht auftun. Als Vollerwerb, wenn du davon überzeugt bist, aber so nebenbei?

Habt ihr Bios in eurer Ecke?
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon CarpeDiem » Mi Jun 15, 2011 20:32

Denke, dass Bio viehlos, dazu noch nicht auf den allerbesten Böden nix werden wird.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon jm8538 » Mi Jun 15, 2011 21:04

doch das wird was 2-3 vielleicht 4 Jahre lang dan P K im Keller und "aus die Maus "ohne Mist,Gülle werden die Böden nur runtergewirtschaftet. N kriegt mann vielleicht noch halbwegs in den Griff mit Stickstoffsammlern un ner sehr guten Fruchtfolge kanns auch mit den Krankheiten klappen. Bin zwar kein Raps-spezi, aber Raps scheint mir da sehr schwierig. Grasamenproduktion?? Heuproduktion?? und alle 3Jahre mal Mais für BG.
Noch ne Idee, warum gleich das extrem -->BIO
warum sich nicht mal nen Striegel zulegen und ausprobieren 1-2 Jahre lang, wenn's nicht klappt mit mechanischer Unkrautbekämpfung kann's de dann noch PSM einsetzten was natürlich bei der Unterschrift biologisch-dynamisch zu wirtschaften nicht mehr geht für X Jahre.
Ich würde mich nicht sofort binden auch wenn das Geld verlockend ist. Aber dein Anfangsproblem waren doch auch die 12.000euronen, für 5.000 gibt's doch bestimmt nen Hatzebichler gebraucht, wieviel die jährliche einsparung von PSM ist liegt an dem der die Felder beobachtet, dessen Know-how und auf dem Trekker sitzt, also du

wenn's nur um die (Bio)Prämie geht, darfs jetzt nicht böse sein, find ich das nicht OK, wir nennen den hier im Dorf "Sesselmulcher" 40ha davon 6 im Ertrag (1ha Weizen,4ha GL zur Futterproduktion,1ha wo 2 LimousinMutterkühe Grasen) bleiben noch 34ha über die 2 mal pro Jahr gemulcht werden (dieses Jahr nicht, der sieht nur noch Heudollarzeichen) und das legal
derjenige der ein Schräibfehler findet, soll mir eine Tüte Deutsch zuschicken
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon heinzi the chicken » Mi Jun 15, 2011 21:45

Flächenagrardesigner hat geschrieben:
Problem sehe ich nur in der Düngung, da ich viehlos arbeite. Und an biologischen Organdünger zu kommen, ist bestimmt nicht einfach.

Grüße von Fläche


..keinen Bock auf Mutterkühe?..verstehe ich auch...zu viel Arbeit im Nebenerwerb...
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon CarpeDiem » Do Jun 16, 2011 8:33

Willst du den Diskutanten verar.....???? Mit Muhkuhs hat er viel Arbeit und dreht garantier Nullrunden!!!!
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Ozzyoil » Do Jun 16, 2011 9:03

jm8538 hat geschrieben:doch das wird was 2-3 vielleicht 4 Jahre lang dan P K im Keller und "aus die Maus "ohne Mist,Gülle werden die Böden nur runtergewirtschaftet. N kriegt mann vielleicht noch halbwegs in den Griff mit Stickstoffsammlern un ner sehr guten Fruchtfolge kanns auch mit den Krankheiten klappen. Bin zwar kein Raps-spezi, aber Raps scheint mir da sehr schwierig. Grasamenproduktion?? Heuproduktion?? und alle 3Jahre mal Mais für BG.
Noch ne Idee, warum gleich das extrem -->BIO
warum sich nicht mal nen Striegel zulegen und ausprobieren 1-2 Jahre lang, wenn's nicht klappt mit mechanischer Unkrautbekämpfung kann's de dann noch PSM einsetzten was natürlich bei der Unterschrift biologisch-dynamisch zu wirtschaften nicht mehr geht für X Jahre.
Ich würde mich nicht sofort binden auch wenn das Geld verlockend ist. Aber dein Anfangsproblem waren doch auch die 12.000euronen, für 5.000 gibt's doch bestimmt nen Hatzebichler gebraucht, wieviel die jährliche einsparung von PSM ist liegt an dem der die Felder beobachtet, dessen Know-how und auf dem Trekker sitzt, also du

wenn's nur um die (Bio)Prämie geht, darfs jetzt nicht böse sein, find ich das nicht OK, wir nennen den hier im Dorf "Sesselmulcher" 40ha davon 6 im Ertrag (1ha Weizen,4ha GL zur Futterproduktion,1ha wo 2 LimousinMutterkühe Grasen) bleiben noch 34ha über die 2 mal pro Jahr gemulcht werden (dieses Jahr nicht, der sieht nur noch Heudollarzeichen) und das legal

Irgendwie hab ich so das Gefühl, dass du nicht viel Ahnung hast von den unterschiedlichen Anbauverbänden, kann dat wohl sein?
Du darfst biologisch-organisch und biologisch dynamisch doch nicht gleichsetzen :shock:
Bio-dyn, das sind die Demeters->Hardcore-ökos
Bio-org sind eben Bioland, Naturland usw.
und der TE hat nix von bio-dyn geschrieben.
Und wenn mans nicht aus überzeugung betreibt hats sowieso keinen Sinn. Da gebe ich dem MOD recht.
Und dass auf 120ha? Im NE? No way, sir...

Flächenagrardesigner,wenn du dich aber auf dieses Abenteuer einlassen willst, dann geh dringend zu Bio-Kollegen die schon länger unter gleichen Bedingungen wie du wirtschaften und frag denen Löcher in den Bauch. Nimm an Seminaren teil, lies Bücher, surf im Internet.... Kurz: Eigne dir soviel Wissen an wie möglich. Du wirst es brauchen. Die ökologische Wirtschaftsweise verlangt VIEL mehr Wissen über die Zusammenhänge und Wechselwirkungen in Boden und Pflanze als im konv. Bereich, sonst wirds nix mit Erträgen.
Zeige ihnen einen roten Kometenschweif, jage ihnen dumpfe Angst ein, und sie werden aus ihren Häusern laufen und sich die Beine brechen.Aber sage ihnen einen vernünftigen Satz und beweise ihn mit sieben Gründen und sie werden dich auslachen.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon heinzi the chicken » Do Jun 16, 2011 9:05

CarpeDiem hat geschrieben:Willst du den Diskutanten verar.....???? Mit Muhkuhs hat er viel Arbeit und dreht garantier Nullrunden!!!!


...natürlich...aber um an organischen Dünger zu kommen.....
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon CarpeDiem » Do Jun 16, 2011 12:55

Das mögen ja alles wichtige Beiträge sein, aber so wie es im Moment läuft hat der Threadansteller nix davon!!!
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Farmer79 » Do Jun 16, 2011 12:59

@back to topic
Ich denke das die Umstellung auf Bio ohne Wirtschaftsdünger nicht gut geht. Du brauchst
ne ordentliche FF mit Kleegras und da ist dann dein weiteres Problem - wie verwertest Du das?

Zum Thema Nebenerwerb - das halte ich bei 120ha für fast unmöglich, sofern Du alleine
bist und eine Vollzeitstelle hast.

Bei uns in Baden-Württemberg gibts z.B. die Förderoption für den Verzicht auf Einsatz von
chemische Pflanzenschutzmittel - vielleicht wäre sowas ein Alternative für Dich, wenn sowas
bei Dir geben sollte.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon CarpeDiem » Do Jun 16, 2011 13:49

Bei 120 ha Ackerfläche und 12.000 Aufwand für Pflanzenschutz und Fungizide, arbeitet er an der unteren Grenze des Möglichen. Wenn er die jetzt noch einsparen will, durch diese in BW mögliche Option, dann müsste die aber schon entsprechend hoch sein, denn er wird auf diesen Grenzböden für den Ackerbau recht viel Ertrag verlieren.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Farmer79 » Do Jun 16, 2011 14:16

@ CarpeDiem: JA, das ist vielleicht wahr.

Möglich wäre z.B. in BW eine 5-gliedrige FF mit den Auflagen von Leguminosen etc.
und den teilweisen Verzicht auf Herbizide. Das könnte bei den 120ha wie folgt aussehen:
30ha W. Raps (ganz konventionell)
30ha Weizen (ganz konventionell)
30ha W. Gerste (extensiv - ohne Herbizid)
20ha Hafer (extensiv - ohne Herbizid)
10ha Erbsen (als Leguminose - extensiv - ohne Herbizid)

5-gliedrige FF, 75,--€ / ha: 120ha x 75,--€ = 9.000,-€
Herbizidverzicht 70,--€ / ha (bei W. Gerste & Hafer & & Erbsen): 60ha x 70,--€ = 4.200,--€
gesparte Ausgaben für Herbizide: 60ha x 100,--€ = 6.000,--€
Macht zusammen: 19.200,--€ ./. 120ha = 160,--€ / ha
Ob sich das rechnet oder nicht kann ich auch net sagen - ist nur son Gedankengang zur Diskussion...
Farmer...ehemals >Deutz-Fan<
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon automatix » Do Jun 16, 2011 16:50

Deutz-Fan hat geschrieben:@ CarpeDiem: JA, das ist vielleicht wahr.

Möglich wäre z.B. in BW eine 5-gliedrige FF mit den Auflagen von Leguminosen etc.
und den teilweisen Verzicht auf Herbizide. Das könnte bei den 120ha wie folgt aussehen:
30ha W. Raps (ganz konventionell)
30ha Weizen (ganz konventionell)
30ha W. Gerste (extensiv - ohne Herbizid)
20ha Hafer (extensiv - ohne Herbizid)
10ha Erbsen (als Leguminose - extensiv - ohne Herbizid)

5-gliedrige FF, 75,--€ / ha: 120ha x 75,--€ = 9.000,-€
Herbizidverzicht 70,--€ / ha (bei W. Gerste & Hafer & & Erbsen): 60ha x 70,--€ = 4.200,--€
gesparte Ausgaben für Herbizide: 60ha x 100,--€ = 6.000,--€
Macht zusammen: 19.200,--€ ./. 120ha = 160,--€ / ha
Ob sich das rechnet oder nicht kann ich auch net sagen - ist nur son Gedankengang zur Diskussion...


erbsen kann er vergessen, mit ackerbohnen oder soja könnte es gehen auf seinen böden.
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