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Umstellung auf Bio??

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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128 Beiträge • Seite 5 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon silver » Di Jan 12, 2016 12:51

hallo , schaut euch mal den wer das ding in auftrag gegeben hat : industrieverband argrar . die werden wohl kaum schreiben bio ist besser . mfg michael
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Ferengi » Di Jan 12, 2016 13:08

Psssst, sonst kommt von den PSM-Jüngern wieder das "Verschwörungstheorie"-Gebrülle. :wink:

Warum soll eine Striegel bei Konvis nicht funktionieren!?
Ich könnte mir durchaus vorstellen das ein Striegel mit Cambridge- oder Prismenwalze durchaus ausreicht um das Ausfallgetreide zum Keimen zu bringen.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon langholzbauer » Di Jan 12, 2016 13:44

Verwechselst Du da nicht Strohstriegel mit der sonst gemeinten Unkrautstriegel?
Aber Wirkung zeigt es auf jedem Fall.

Und wer eine schlagkräftige Unkrautstriegel im Betrieb hat und sich mit ihrem Einsatz auskennt, der kann damit auch in konv. Ackerbau bedeutend mehr Nutzen als Kosten erreichen!
Allein die Wassereinsparung durch pünktliches Striegeln in einem trockenen Frühjahr bringt mehr Ertrag als Aufwand ein. Und die Unkrautbekämpfung und Anregung der Bestockung kommt noch dazu.

Manchmal fragt mann sich wirklich warum hier so viele glauben, daß es ohne chen. Pflanzenschutz keinen Ackerbau geben würde. :oops:

Wie hat die Menscheit nur bis vor 100 jahren überlebt? :?: :lol:


Ps: Ich bin auch (noch) kein Biobauer, weil es halt mit PSM einfacher ist, seine Fehler in der aktuellen Frucht wieder auszubügeln bzw.zu begrenzen.
Zuletzt geändert von langholzbauer am Di Jan 12, 2016 17:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Ferengi » Di Jan 12, 2016 14:19

Meinste das man die Dinger nicht universell nutzen kann?
Ich meine bei guten Geräten ist die Aggressivität doch verstellbar.
Oder wäre ein ganz mild eingestellter 12mm Striegel fürs Unkraut noch zu hart?
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Schwabenjung26 » Di Jan 12, 2016 19:33

Derzeit stellen viele Nebenerwerbler bei uns in der Gegend um auf EU Bio.
Heisst nach deren Schilderung man kann mit Gärresten aus konvi Anlagen düngen.
Hab auch ein paar ha Wiesen von denen in der Bewirtschaftung. Einer wollte Sie wieder im GA selber eintragen, ich dürfte dann aber selber ernten und natürlich auch die Pacht zahlen. Ich habe dann dankend abgelehnt und auf die bestehenden Pachverhältnisse hingewiesen. n8

Edit: Man kan auch mit einem Grünlandstriegel Getreide striegeln und mit dem Hackstriegel Wiesen striegeln, Ergebnis dann jeweils eben nicht optimal, aber deswegen 2 Striegel kaufen halte ich für einen Marketing - Gag.
Älbler, zwecks Überblick
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Ferengi » Di Jan 12, 2016 19:40

Schwabenjung26 hat geschrieben:Derzeit stellen viele Nebenerwerbler bei uns in der Gegend um auf EU Bio.
Heisst nach deren Schilderung man kann mit Gärresten aus konvi Anlagen düngen.


Das Thema ist sehr umstritten. :wink:

Genau genommen darf man das Zeug nur verwenden, wenn es aus einer biozertifizierten Biogasanlage kommt.
Denn Biogas hat mit Bio im Sinne der EU-Bioverordnung erst mal nichts zu tun.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Bodenseefarmer » Di Jan 12, 2016 20:34

simmal1 hat geschrieben:Nein eher aus konventionellen Mais mach ich Bio Gärrest :mrgreen:

... und schwups verlierst du deine Anerkennung....
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Biohias » Di Jan 12, 2016 22:49

Kyoho hat geschrieben:Obwohl im Bioanbau soviel Wert auf Bodenfruchtbarkeit und gesunde, belebte Böden Wert gelegt wird, zeigt die Ertragsvergleichsstatistik ein ganz anderes Ergebnis. Die Ertragsunterschiede der Betriebsformen werden eher größer.

https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Ertraege-im-Oekolandbau-fallen-weiter-zurueck-2651353.html

Also wir baun weder Raps noch Kartoffeln oder ZR, aber über 132% bei weizen und um die 100% Mehrertrag bei anderen Getreiden haut schon mal gar nicht hin....
Das wären bei unseren erträgen von im schnitt ca. 45dt Weizen dann ungefähr 104,4dt :lol: die drischt man bei uns nicht :D bei 85-90 ist sense...
Mais fehlt in der Folge auch, obwohl auch Öko mittlerweile gar nicht so wenig angebaut wird. Dort liegen die Erträge von Betrieben die es im Griff haben etwa 20-30% unter den konventionellen Erträgen....
Die in der 'Studie' angegebenen Mehrerträge kommen mir irgendwie zu krass vor. Wir haben eine geeichte Verwiegung und ich weiß was konventionelle Kollegen in der Region ernten :roll:
Und unser Betrieb ist mit etwa 0,5GV nicht übermäßig mit Dünger versorgt. Ein anderer Öko bei uns mit etwa 1,5GV holt noch einige dt mehr raus, bei vergleichbarer Fruchtfolge.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon simmal1 » Mi Jan 13, 2016 7:33

Bodenseefarmer hat geschrieben:
simmal1 hat geschrieben:Nein eher aus konventionellen Mais mach ich Bio Gärrest :mrgreen:

... und schwups verlierst du deine Anerkennung....


Kommt auf den Verband an.
Man darf bei manchen Verbänden die BGA mit zugekauften konventionellen Mais füttern, allerdings muss die Gülle Bio sein
Da kann man einiges drehen... Aber bevor man es macht muss man sich gaaanz gut absprechen. :lol:
"Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher"- Vito Corleone
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Tobi. » Mi Jan 13, 2016 9:11

Biohias hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Obwohl im Bioanbau soviel Wert auf Bodenfruchtbarkeit und gesunde, belebte Böden Wert gelegt wird, zeigt die Ertragsvergleichsstatistik ein ganz anderes Ergebnis. Die Ertragsunterschiede der Betriebsformen werden eher größer.

https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Ertraege-im-Oekolandbau-fallen-weiter-zurueck-2651353.html

Also wir baun weder Raps noch Kartoffeln oder ZR, aber über 132% bei weizen und um die 100% Mehrertrag bei anderen Getreiden haut schon mal gar nicht hin....
Das wären bei unseren erträgen von im schnitt ca. 45dt Weizen dann ungefähr 104,4dt :lol: die drischt man bei uns nicht :D bei 85-90 ist sense...
Mais fehlt in der Folge auch, obwohl auch Öko mittlerweile gar nicht so wenig angebaut wird. Dort liegen die Erträge von Betrieben die es im Griff haben etwa 20-30% unter den konventionellen Erträgen....
Die in der 'Studie' angegebenen Mehrerträge kommen mir irgendwie zu krass vor. Wir haben eine geeichte Verwiegung und ich weiß was konventionelle Kollegen in der Region ernten :roll:
Und unser Betrieb ist mit etwa 0,5GV nicht übermäßig mit Dünger versorgt. Ein anderer Öko bei uns mit etwa 1,5GV holt noch einige dt mehr raus, bei vergleichbarer Fruchtfolge.


Diese Ertragszahlen berücksichtigen wohl auch, dass der Konvi auch Weizen/Gerste/Raps anbaut, bzw. erntet, wenn viele Bios erstmal wieder Kleegras anbauen, oder die Fruchtfolge mit sonstigen an sich weniger wirtschaftlichen Kulturen erweitern müssen um dem Boden wieder etwas Ertrag entlocken zu können...?!
Wenn da das Gesamtkonzept für eine halbwegs wirtschaftliche Verwertung der sonstigen Kulturen nicht passt, sieht die Sache unterm Strich doch schnell noch schlechter aus wie dargestellt, ....oder?

Man könnte ja mal die Erträge von Bio und Konvi bei gleicher Fruchtfolge (wenn der Bio das überhaupt als eine bezeichnen würde :wink: ) von WW-WG-WR vergleichen... :mrgreen:

Aber Erträge hin oder her..., entscheidend ist doch letztlich was auf dem Bankkonto übrig bleibt...
Tobi.
 
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Ferengi » Mi Jan 13, 2016 11:53

Tobi. hat geschrieben:
Diese Ertragszahlen berücksichtigen wohl auch, dass der Konvi auch Weizen/Gerste/Raps anbaut, bzw. erntet, wenn viele Bios erstmal wieder Kleegras anbauen, oder die Fruchtfolge mit sonstigen an sich weniger wirtschaftlichen Kulturen erweitern müssen um dem Boden wieder etwas Ertrag entlocken zu können...?!


Dann müßte man bei den konvis aber auch die Futtermittelimporte abziehen.
Und dann würde es schon wieder ganz anders aussehen.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Tobi. » Mi Jan 13, 2016 16:28

Wie meinst Du das?
Was hat das mit den Erträgen zu tun???
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon heico » Mi Jan 13, 2016 18:35

Biohias hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Obwohl im Bioanbau soviel Wert auf Bodenfruchtbarkeit und gesunde, belebte Böden Wert gelegt wird, zeigt die Ertragsvergleichsstatistik ein ganz anderes Ergebnis. Die Ertragsunterschiede der Betriebsformen werden eher größer.

https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Ertraege-im-Oekolandbau-fallen-weiter-zurueck-2651353.html

Also wir baun weder Raps noch Kartoffeln oder ZR, aber über 132% bei weizen und um die 100% Mehrertrag bei anderen Getreiden haut schon mal gar nicht hin....
Das wären bei unseren erträgen von im schnitt ca. 45dt Weizen dann ungefähr 104,4dt :lol: die drischt man bei uns nicht :D bei 85-90 ist sense...
Mais fehlt in der Folge auch, obwohl auch Öko mittlerweile gar nicht so wenig angebaut wird. Dort liegen die Erträge von Betrieben die es im Griff haben etwa 20-30% unter den konventionellen Erträgen....
Die in der 'Studie' angegebenen Mehrerträge kommen mir irgendwie zu krass vor. Wir haben eine geeichte Verwiegung und ich weiß was konventionelle Kollegen in der Region ernten :roll:
Und unser Betrieb ist mit etwa 0,5GV nicht übermäßig mit Dünger versorgt. Ein anderer Öko bei uns mit etwa 1,5GV holt noch einige dt mehr raus, bei vergleichbarer Fruchtfolge.


Das ist Klimabedingt von Nord nach Süd sehr verschieden. Während hier im Norden nicht mal die 50% bei Biogetreide erreicht wird, ist das Verhältnis im Süden enger.
Das liegt an der Mineralisierung, die im Süden schneller beginnt und an dem langsameren Wachstum im Norden was die konv. Erträge im Norden begünstigt.
Warum der Industrieverband diese Zahlen herausstellt, obwohl sie doch nichts damit zu tun haben ist unklar. Oder es ist ein letzter verzweifelter Versuch. :)
Sie schaden sich doch nur selber. Denn wenn die Biobauern auch noch mehr ernten würden, dann würde der Preis noch mehr unter Druck.
Dann haben sie noch einen 2. Fehler eingebaut nämlich die Zuckerrübenerträge, die bei Bio nur 21% geringer sind als Konv. Da fragt sich der Aussenstehende und auch die Wasserwirtschafter natürlich, warum bei so viel Dünger und Pflanzenschutzaufwand nicht mehr herauskommt und ob es dann nicht sinnvoll wäre PS und Düngung zu verbieten.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon bauer hans » Mi Jan 13, 2016 19:44

heico hat geschrieben:Dann haben sie noch einen 2. Fehler eingebaut nämlich die Zuckerrübenerträge, die bei Bio nur 21% geringer sind als Konv. Da fragt sich der Aussenstehende und auch die Wasserwirtschafter natürlich, warum bei so viel Dünger und Pflanzenschutzaufwand nicht mehr herauskommt und ob es dann nicht sinnvoll wäre PS und Düngung zu verbieten.

weder der aussenstehende noch der wasserwirtschafter wissen aber,wie viel teurer das rübenhacken mit hand und maschine gegenüber den 3 spritzungen ist.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jan 13, 2016 19:52

Die Versuche mit der Robot-Querhacke laufen , auch mit Untertützung der Nordzucker.
Nur noch nciht zufriedenstellend.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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