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Umstellung auf Bio??

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jan 16, 2016 13:34

heico hat geschrieben:Vermarktung ist noch eine Sache, die sich im Bioanbau herauskristalisiert hat..


Da ich seinen Vortrag auch in einem anderen strang erwähnt habe:
Rudi Behr hat in Ahlem angeführt, dass er seine Bio-Erzeugnisse(7% seiner Fläche) mit höheren Preisen im LEH absetzt als im Biofachhandel.
Weil dieser" nur darauf aus ist, die Überschüsse aus den Direktvermarktungsbetrieben billig abzugrasen". :mrgreen:

Der Bioanbau in Deutschland ist nicht wegen seiner praktischen oder fachlichen undurchführbarkeit begrenzt sondern leidet meiner Meinung nach an Defiziten in vor- und nachgelagerten Bereichen.
und solange die leute aus der Anfangszeit, die gegen ***** (Industrie, gross, Konzerne, Züchter, Aldi, gegen alles) sind, Sitz und Stimme haben wird sich das auch nur schwerlich ändern.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon heico » Sa Jan 16, 2016 14:15

Welfenprinz hat geschrieben:
heico hat geschrieben:Vermarktung ist noch eine Sache, die sich im Bioanbau herauskristalisiert hat..


Da ich seinen Vortrag auch in einem anderen strang erwähnt habe:
Rudi Behr hat in Ahlem angeführt, dass er seine Bio-Erzeugnisse(7% seiner Fläche) mit höheren Preisen im LEH absetzt als im Biofachhandel.
Weil dieser" nur darauf aus ist, die Überschüsse aus den Direktvermarktungsbetrieben billig abzugrasen". :mrgreen:
..................
und solange die leute aus der Anfangszeit, die gegen ***** (Industrie, gross, Konzerne, Züchter, Aldi, gegen alles) sind, Sitz und Stimme haben wird sich das auch nur schwerlich ändern.


Erstmal vorweg komme ich aus der Generation der Anfangszeit. Ich hatte 15 Jahre Erfahrung mit konv. Anbau und jetzt noch 30 Bio Jahre Bio.
Den Gemüseanbau musste ich wengen Reichtum schließen, da wir mit dem Blumenkohlpreis von Behr nicht mithalten konnten. :!:
Wenn er jetzt selber keinen Bioblumenkohl mehr hat, dann konnte er wohl selber nicht zu dem Preis erzeugen. :mrgreen:
Das ist auch gleich der Unterschied. Behr wollte vor 30 Jahren nix von Bio wissen, (weißt du noch aus der Zeit wo Sander der Gemüsebauberater war) und der LEH hat ihn irgendwann dazu gezwungen, Bio anzubauen. Dann weiß man auch seine Einstellung zu Bio. Oder er ist vom Saulus zum Paulus geworden :)
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jan 16, 2016 14:20

Dass bei ihm Geschäftemacherei dahinter steckt und nciht Sendungsbewusstsein ist mir klar.
Die Aussage über die Preisgestaltung(die ja bedeutet: nicht denn's sondern EDEKA rettet den Bioanbau) finde ich dennoch interessant. :)
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon heico » Sa Jan 16, 2016 14:39

Als die EDEKAs noch regional einkauften, war das so gut wie Denree. Das war aber nur bis ca. 1995.
Eine schöne Zeit und nicht nur für die Bios. Da konnten nicht nur Kostenführer vom Gewinn leben.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jan 16, 2016 14:51

Was sagt die Statistik wie die WEge der Bioware sind?
Also Direktvermarktung /Hofladen, Fachgeschäfte, LEH?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon heico » Sa Jan 16, 2016 16:03

An und in den Städten Direktvermarktung, Stadtnähe - Belieferung von Einzelhandel (Bioläden), weiter weg dann vorrangig Naturkost Großhandel und wenn noch mehr Ware weg muss, der LEH.
Eigentlich wie beim konv. Betrieb bis vielleicht auf den Naturkost GH als Fachmarkt und Sonderstellung.
Parallel dazu gibt es dann eine große Sparte für Industriegemüse.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon germane » So Jan 17, 2016 0:41

Bodenseefarmer hat geschrieben:Bei den ganzen Milchviehhaltern die umstellen wird das Futtergetreide bald knapp, von dem her hoffe ich schon dass bald mal wieder paar Ackerbauern umstellen.


Nach meinem Kenntnisstand dürfen Biobauern konventionelle Ware verfüttern,wenn es keine Bioware gibt!
Ist doch ein prima Geschäft!
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon germane » So Jan 17, 2016 0:45

Welfenprinz hat geschrieben:Was sagt die Statistik wie die WEge der Bioware sind?
Also Direktvermarktung /Hofladen, Fachgeschäfte, LEH?


Ich habe eine Studie der Uni Gießen(?) in Erinnerung wonach Kunden im Biobereich beim Einkauf 3-mal soviel Energie verbrauchen als Normale!
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon heico » So Jan 17, 2016 2:58

Ich kenne welche, die mit einem 200 PS zum Zigarettenkaufen fahren. :mrgreen:
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Bodenseefarmer » So Jan 17, 2016 7:33

germane hat geschrieben:
Nach meinem Kenntnisstand dürfen Biobauern konventionelle Ware verfüttern,wenn es keine Bioware gibt!
Ist doch ein prima Geschäft!

Das stimmt aber nicht. Es gilt 100% Biofütterung.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon cerebro » So Jan 17, 2016 8:32

Bodenseefarmer hat geschrieben:
germane hat geschrieben:
Nach meinem Kenntnisstand dürfen Biobauern konventionelle Ware verfüttern,wenn es keine Bioware gibt!
Ist doch ein prima Geschäft!

Das stimmt aber nicht. Es gilt 100% Biofütterung.


Ich dachte immer das bio KraftFutter besteht zur Hälfte aus Umstellungs Ware?
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon silver » So Jan 17, 2016 10:20

hallo , was meint ihr wenn nächstes jahr die weizenpreise bei 10, 11 eur sind warum soll dann ein konventioneller ackerbauer dann wirtschaftlich besser fahren wie ein biobauer . meine meinung erst ab 20 eur weizenpreis besteht ein gleichgewicht der db. und der schmarn mit erhöhten kraftstoffaufwand , wenn man die kosten der energie für mineralldünger und pflanzenschutzmittel erzeugung dazurechnet , und die mittel kommen ja auch nicht allein aufs feld geflogen , wird garantiert bei bio nicht mehr verbrannt .das geld für hohe erträge greift nur der argrarhandel ab . mfg silver
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Biohias » So Jan 17, 2016 14:23

cerebro hat geschrieben:
Bodenseefarmer hat geschrieben:
germane hat geschrieben:
Nach meinem Kenntnisstand dürfen Biobauern konventionelle Ware verfüttern,wenn es keine Bioware gibt!
Ist doch ein prima Geschäft!

Das stimmt aber nicht. Es gilt 100% Biofütterung.


Ich dachte immer das bio KraftFutter besteht zur Hälfte aus Umstellungs Ware?

Das ist je nach Verband unterschiedlich. U-Ware darf nur zu bestimmten anteilen enthalten sein.
Generell gilt das alles Raufutter öko sein muss. Bei Einstreu gibt es ausnahmegenehmigungen wenn in einer bestimmten Entfernung kein Öko-Stroh angeboten wird.
Bei Biogasanlagen ist ein Substratzukauf bis zu 20% konventionell möglich, soweit ich weiß. Das soll ab 2020 wegfallen glaub ich.
Im eigenen Betrieb darf man U-Ware auch nur zu bestimmten teilen verfüttern, wenn man z.b. viele Flächen neu dazu bekommt kanns sein das mann einen Teil der Erträge anderweitig vermarkten muss.
Bei Schweinen und Geflügel gibt es aktuell noch eine Ausnahmegenehmigung das 5% konventionelle Eiweißfuttermittel eingesetzt werden dürfen, soll bis 2018 gehen.
Das Biokraftfutter ist eh der Wahnsinn. Im konventionellen verdienen die Landhändler schon nicht schlecht, aber bei Öko KF ist die Spanne noch um einiges höher... Steht natürlich auch Aufwand dahinter mit seperater Lagerung etc. aber den lassen sie sich ordentlich zahlen
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Wini » Sa Jan 30, 2016 22:40

Wie lange muss man eigentlich den Bio-Betrieb nach den 2 Jahren Umstellungsphase aufrechterhalten, um ohne
Strafzahlung wieder zum konventionellen Anbau zurückkehren zu können ?

Gruß
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Ferengi » Sa Jan 30, 2016 22:44

Vertragslaufzeit sind 5 Jahre.
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