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Umstellung auf Bio??

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Bodenseefarmer » Mi Jan 13, 2016 19:55

Wenn dem so ist entlastet jeder der auf Bio umstellt den konv. Markt, d. H. die Konvis müssen ihre Nachbarn zum umstellen bewegen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: ... aber das passt ja gar nicht zum sonstigen unqualifizierten Bio-bashing des ein oder anderen konv. Kollegen :shock:
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon heico » Mi Jan 13, 2016 20:13

bauer hans hat geschrieben:
heico hat geschrieben:Dann haben sie noch einen 2. Fehler eingebaut nämlich die Zuckerrübenerträge, die bei Bio nur 21% geringer sind als Konv. Da fragt sich der Aussenstehende und auch die Wasserwirtschafter natürlich, warum bei so viel Dünger und Pflanzenschutzaufwand nicht mehr herauskommt und ob es dann nicht sinnvoll wäre PS und Düngung zu verbieten.

weder der aussenstehende noch der wasserwirtschafter wissen aber,wie viel teurer das rübenhacken mit hand und maschine gegenüber den 3 spritzungen ist.


Keine Frage, dass die Handarbeit sehr teuer ist. Aber bei den 21% Unterschied hatten sie wahrscheinlich Bedenken, das genauer zu erklären oder es wäre zu einer Rechfertigung gekommen.
Mein Eindruck ist, dass die Veröffentlichung kontraproduktiv war.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon bauer hans » Mi Jan 13, 2016 20:14

Bodenseefarmer hat geschrieben:..... die Konvis müssen ihre Nachbarn zum umstellen bewegen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

ich hatte 3 bio-nachbarn,2 sind wech(pleite bzw.aus geldmangel aufgehört),einer noch da(der handelt viel)
...ich trau mich nich :oops: :mrgreen:
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon heico » Mi Jan 13, 2016 20:59

Im Moment stellen nur Milchviehbetriebe und ganz Unerschockene um.
Es liegt am geringen Biogetreidepreis, der aus den Bioimporten aus SO Europa resultiert.
Meine Meinung: Das ist kein Bio!
Wenn das Problem beseitigt werden kann, wird es sich hier auch wieder im Ackerbaubetrieb lohnen umzustellen.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Bodenseefarmer » Mi Jan 13, 2016 21:22

Bei den ganzen Milchviehhaltern die umstellen wird das Futtergetreide bald knapp, von dem her hoffe ich schon dass bald mal wieder paar Ackerbauern umstellen.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Biohias » Mi Jan 13, 2016 22:18

Bei uns stellen zur Zeit auch hauptsächlich Milchviehbetriebe um. So schlecht find ich den Biogetreidepreis auch nicht, könnten natürlich nicht besser sein aber auch schlechter :klug:
Wenn man im LFL Programm z.b. die letzten drei Jahre als Zeitraum eingibt und dann die DB's anschaut sieht die Rechnung gar nicht so schlecht aus. Vergleich bei Weizen z.b 756€ Öko, konvi. 628€. bei Winterroggen öko 336€, konvi. 219€ . Körnermais Öko 1145€, konvi. 514€
Wenn man jetzt noch die 273€ je Hektar zu der Differenz addiert find ichs gar nicht so übel :prost:
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon heico » Mi Jan 13, 2016 22:29

Da liegen wir beim heimischen Pachtpreis schon im Minus
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Biohias » Mi Jan 13, 2016 22:35

heico hat geschrieben:Da liegen wir beim heimischen Pachtpreis schon im Minus

Mit was verdienen dann die ihr Geld??
Hauptsache Fläche pachten :roll:
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Welfenprinz » Do Jan 14, 2016 8:56

Gibt ja nicht nur Getreide.
Die beiden "hiesigen"(sind ein paar km) bauen nicht wenig Möhren,Rote Bete,Zucchini,Kartoffeln für Verarbeitung an.
(Hofladen und Direktvermarktung auch,is klar)
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon heico » Do Jan 14, 2016 10:19

Welfenprinz hat geschrieben:Gibt ja nicht nur Getreide.
Die beiden "hiesigen"(sind ein paar km) bauen nicht wenig Möhren,Rote Bete,Zucchini,Kartoffeln für Verarbeitung an.
(Hofladen und Direktvermarktung auch,is klar)


Ja, es müssen die Intensivfrüchte machen, die den Betrieb tragen, denn mit Getreide geht es nicht. Es ist eher in die Kategorie Zwischenfrucht einzuordnen. :)
Vermarktung ist noch eine Sache, die sich im Bioanbau herauskristalisiert hat. Einmal ist es gut, näher am Kunden zu sitzen und andererseits wäre der reine Anbau von Sonderfrüchten ohne Vermarktung oft nicht wirtschaftlich.
Es hat sich aber gezeigt, dass nicht jeder gute Getreideanbauer auch ein erfolgreicher Gemüseanbauer ist. Die meisten sehen nur die Deckungsbeiträge und wollen dann ohne vom Schlepper abzusteigen, Gemüse oder Sonderfrüchte anbauen. Meist nur von kurzer Dauer und ordentlich verbranntem Geld.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Farmer79 » Do Jan 14, 2016 10:41

Bei Pachtpreisen die stellenweise gezahlt werden (nicht hier bei mir) aber zB Region Niederrhein,
ist der Getreideanbau hin wie her im Minus, bei Pacht ab 1000,-€ aufwärts, egal ob Bio oder Konvi!

Also brauchen wir Ihr nicht über den Pachtpreis reden...
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon bauer hans » Do Jan 14, 2016 10:48

heico hat geschrieben:Vermarktung ist noch eine Sache, die sich im Bioanbau herauskristalisiert hat. Einmal ist es gut, näher am Kunden zu sitzen und andererseits wäre der reine Anbau von Sonderfrüchten ohne Vermarktung oft nicht wirtschaftlich.

vermarktung ist DIE sache,die einen erfolgreichen bauern ausmacht :!:
dazu gehört auch,dass der hofladen ordentlich geführt wird....da könnt ich was berichten :roll:
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Farmer79 » Do Jan 14, 2016 10:53

bauer hans hat geschrieben:vermarktung ist DIE sache,die einen erfolgreichen bauern ausmacht

Volle Zustimmung!
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Ferengi » Do Jan 14, 2016 12:03

Welfenprinz hat geschrieben:Gibt ja nicht nur Getreide.
Die beiden "hiesigen"(sind ein paar km) bauen nicht wenig Möhren,Rote Bete,Zucchini,Kartoffeln für Verarbeitung an.
(Hofladen und Direktvermarktung auch,is klar)



Gemüse in Direktvermarktung, dann lohnt sich Bio.
Schweinehaltung allerdings selbst da nur selten.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Welfenprinz » Do Jan 14, 2016 12:27

Nein,ich hab das mit dem Hofladen ja extra nur in Klammern dazu gesetzt.
Möhren für Hipp. Rote Bete für Saft usw.
Es gibt da inzwischen mehr als einen Verarbeiter zwischen Lüchow und Bremen.
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Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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