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Umstellung auf Bio??

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon PhantomLord » Di Jul 01, 2014 18:00

Wie wärs mit
Kleegras - Kleegras - WW - WG
und von vorn (alternativ Dinkel statt Weizen)

evtl. mit folgender Aufteilung

Oder diversivizierter (weis aber nicht ob sich das für 5 ha lohnt)

Kleegras Kleegras WW Ackerbohnen WR SG (SG als Braugerste wenn absetzbar; Dinkel statt WW wenn absetzbar)
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon automatix » Di Jul 01, 2014 19:45

motzlarerbauer hat geschrieben:Hallo, ich hole diesen alten Tread mal wieder hoch, da ich keinen neuen aufmachen will und es in die Richtung geht.

Wir führen einen NE-Betreib mit 15ha GL und 5ha AL in konventionell.

Da ich den Grünlandanteil in nächster Zeit wahrscheinlich erhöhen kann ( ggf. 20ha zusätzlich) will ich auch die Mutterkuh und Mastherde vergrößern.

Ein möglicher Absatz-Markt für meine Mast-Rinder ist in der näheren Umgebung auch gegeben.
Dieser Abnehmer sucht seit längerem schon vermehrt Bio-Fleisch. Und hier will ich einsteigen.

Meine Frage ist nur, wie kriege ich meinen Ackerbau ökologisch geregelt? Ein Teil als Feldfutter für die Rinder, aber so 2ha werde ich auch als Getreide für die Fütterung benötigen.

Gibt es hier im Forum solch kleine Öko-Ackerbaubetriebe zum Erfahrungsaustausch?
Besser noch meiner Nähe? Dreiländereck Hessen/Thüringen/Bayern? Rhön?


ich muß dir ganz ehrlich sagen, bei deiner Flächenausstattung würde ich den Getreidebau bleiben lassen. Mach Ackerfutter drauf, dafür hast du die Maschinen und kauf dir das bisschen Getreide, daß du brauchst.
Alle 5 Jahre läßt das vom Maschinenring für ein Jahr umbrechen, da machst dann Weizen oder Hafer und fertig. So kannst du dir die ganzen Bodenbearbeitungsgeräte einsparen
Badaboom
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon motzlarerbauer » Mi Jul 02, 2014 6:29

Naja die Maschinen für den Ackerbau hab ich auch alle. Sind zwar nicht mehr die Neusten, aber die gehen noch ne Weile mit.
Und beim Verkaufen bringen diese Geräte auch keinen großen Stich mehr.

Das einzigste Gerät, was ich anschaffen müsste, wäre ein Striegel
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Schwabenjung26 » Mi Jul 02, 2014 18:25

Ich würde meine Ackerfläche in zwei Blöcke aufteilen.
Dann jeweils 2 Jahre Kleegras säen, danach Triticale und s Jahr darauf Hafer.

Unkrautdruck haste keinen großartigen nach 2 Jahren Ackerfutter. Im Herbst evtl. etwas später säen wegen Ackerfuchsschwanzproblematik.
Striegeln kannst zur Not am Anfang auch mit einer Ackeregge, zwar n bisschen heftig aber geht wenn du nicht gleich einen günstigen Striegel bekommen kannst.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon motzlarerbauer » Do Jul 03, 2014 7:56

@Schwabenjung.

So ähnlich hatte ich es mir mit der Aufteilung auch gedacht. So einfach wie möglich halt.

Hast du Erfahrung mit der Ackeregge?
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Farmer79 » Do Jul 03, 2014 11:05

Aber Anbaupause für Kleegras von 3/4 Jahren beachten!
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Schwabenjung26 » So Jul 06, 2014 9:57

Nein da hab ich keine Erfahrungen.
Wir haben selber einen 10m Hackstriegel.
Feldnachbar von uns macht das ab und zu, musst dich halt an das Aussehen danach gewöhnen, sieht relativ wild aus. Aber seine Getreide erholen sich relativ schnell wieder. Ich würde in deinem Fall auf einem kleinen Schlag versuchen, bevor ich mir einen Striegel kaufen würde.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Landrat Oberlenker » Fr Feb 13, 2015 20:05

Ein Striegel ist auch in einem konventiell wirtschaftenden Betrieb von großem Nutzen. :klug:
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Kyoho » Mo Jan 11, 2016 13:17

Obwohl im Bioanbau soviel Wert auf Bodenfruchtbarkeit und gesunde, belebte Böden Wert gelegt wird, zeigt die Ertragsvergleichsstatistik ein ganz anderes Ergebnis. Die Ertragsunterschiede der Betriebsformen werden eher größer.

https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Ertraege-im-Oekolandbau-fallen-weiter-zurueck-2651353.html
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Mad » Mo Jan 11, 2016 14:22

Kyoho hat geschrieben:Obwohl im Bioanbau soviel Wert auf Bodenfruchtbarkeit und gesunde, belebte Böden Wert gelegt wird, zeigt die Ertragsvergleichsstatistik ein ganz anderes Ergebnis.


Belebt aber auch nur im Sinne von Unkräutern und -gräsern. Und da geht dann auch der Ertrag in Form von Nährstoffen und Wasser flöten.

Und wenn man striegelt und hackt verschwinden nicht nur die Unkräuter und -gräser, sondern eine nicht unerhebliche Anzahl an am Boden lebenden Insekten. Damit leisten die Biolandwirte ebenso ihren Anteil am Rückgang der Artenvielfalt.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon langholzbauer » Mo Jan 11, 2016 22:39

Aber an den geringeren Nährstoffzufuhren kann es ja nicht liegen..... n8
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon bauer hans » Di Jan 12, 2016 8:26

Landrat Oberlenker hat geschrieben:Ein Striegel ist auch in einem konventiell wirtschaftenden Betrieb von großem Nutzen. :klug:

mir reichte das,was ich bei meinem bionachbarn gesehen hatte :roll:
der ist mittlerweile pleite.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon simmal1 » Di Jan 12, 2016 9:28

Bei uns gibt es auch immer mehr konventionelle Betriebe, die mal den Striegel ausprobieren.
Ergebnis: Jahr für Jahr wird mehr gestriegelt...
Wenn, dann würde ich Bio nur in Kombi mit einer BGA aufziehen :mrgreen:
"Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher"- Vito Corleone
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon Grenzwächter » Di Jan 12, 2016 9:40

simmal1 hat geschrieben:Bei uns gibt es auch immer mehr konventionelle Betriebe, die mal den Striegel ausprobieren.
Ergebnis: Jahr für Jahr wird mehr gestriegelt...
Wenn, dann würde ich Bio nur in Kombi mit einer BGA aufziehen :mrgreen:


Frei nach dem Grundsatz, NUR BIO für die Biogas :-)).
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Re: Umstellung auf Bio??

Beitragvon simmal1 » Di Jan 12, 2016 11:11

Nein eher aus konventionellen Mais mach ich Bio Gärrest :mrgreen:
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