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Und nun?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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50 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Und nun?

Beitragvon Nick » Fr Mai 21, 2010 19:21

Zurück zum Thema:

Ich bin deswegen für das Verbot jeglicher Bodennaher Gülleausbringung. Ein Gülleverteiler muß in Zukunft die Gülle erst 10 meter hoch in die luft sprühen bei möglichst kleiner Tröpfchengröße. Desweiteren darf in Zukunft nur noch ab mindestens Windstärke 4 und Temperaturen über 20 Grad Gülle ausgebracht werden. Einarbeitung innerhalb der ersten 48 Stunden hat zu unterbleiben.
Der Stickstoff der als Ammoniak in die Luft geht belastet das Grundwasser nicht mehr

Ironie aus.

mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Und nun?

Beitragvon SHierling » Sa Mai 22, 2010 8:33

Reini: das Prinzip siehst Du doch auch extrem gut bei den Renten! Es ist seit 1960, 1965 bekannt, daß es die sog. "Geburtenstarken Jahrgänge" gibt. Und keiner hat es geschafft, das Rentensystem rechtzeitig umzustellen.
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Re: Und nun?

Beitragvon Hoschscheck » Sa Mai 22, 2010 9:20

Ich traue den Gutachtern nicht.
Beim Wasserwerk hier in der Nähe wurden über Jahre (Jahrzehnte) immer schärfere Programme aufgelegt, wegen dieser bösen Gülle.
Das Wasserwerk kaufte selber Flächen auf und forstete dies auf (Laub- und Mischwälder).
Es gab z.B. eine Kostenerstattung für die Maisengsaat durch den Wasserversorgungsverband.
Dann kam mal eins von diesen alten Gutachten und die Ergebnisse der laufenden Pflanzenproduktion "zufällig" in die Diskussion.
Fazit:
Die höchste Nitratverlagerung ins Grundwasser fand im alten Buchenwald des Wasserwerkes statt, mit Abstand.
Danach kamen die mehrjährigen Brachflächen mit Kleeanteil (gibt es heute ja nicht mehr).
Auf den Maisflächen fand schon in der Vergangenheit (erste Messungen Ende der siebziger Jahre) kaum eine Verlagerung statt.
Den Geestflächen wurde in der Vergangenheit, aus heutiger Sicht, schon übel mitgespielt und trotzdem zu heute => keine Verbesserung in der Nitratverlagerung.
Die Landwirte kündigten daraufhin die Bewirtschaftungsverträge mit Erschwernisausgleich auf.
Da der Geschäftsführer aber sich gerne weiter als Messias um Feld und Flur bemühen will gab er ein neues Gutachten in Auftrag.
Das Grundwasser hat jetzt eine ganz andere Fließrichtung. Es wurde festgestellt, das Wasser kommt gar nicht aus dem jetzigen Einzugsgebiet, nein, das kommt ja ganz woanders her. So hatte der Messias zum falschen Volke gepredigt, alle Maßnahmen konnten also gar nicht helfen. Die Landwirte im neuen Wassereinzugsgebiet freuen sich schon auf die Belehrungen und die Auflagen ihres neuen Heilands :roll: .
Der >Befreier des Grundwassers< ist rehabilitiert, die Auflagen nicht mehr in Frage gestellt, es können weitere Acker- und Grünlandflächen durch das WW gekauft und aufgeforstet werden, Hurra, Hurra.
Das WW taucht damit wieder als Konkurrent um Nutzflächen auf. Geld??? Kein Problem. "DA gibt es Töpfe für."

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PS. Die höchsten Nitratwerte im Grundwasser wurden mal unter der Stadt Frankfurt gefunden.
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Re: Und nun?

Beitragvon SHierling » Sa Mai 22, 2010 9:34

Hoschek, Du widersprichst Dir.

inerseits schreibst Du, Du "traust den Gutachtern nicht", andererseits traust Du dann aber den Gegengutachten - oder hast Du etwa selber gemessen?
Schreib doch gleich, Du glaubst nur denen, die Deine persönliche Ansicht bestätigen.
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Re: Und nun?

Beitragvon SHierling » Sa Mai 22, 2010 12:25

Wie soll sie sich denn "stellen", DEINER Meinung nach? Antworte doch mal auf meine Fragen, anstatt immer bloß wieder rumzuquaken.
Was genau paßt Dir nicht? Und was th ERWARTEST Du denn? Du glaubst doch nicht im Ernst, daß gegen geltendes Recht irgendjemand sein Verhalten "zum besseren" ändert, wenn es noch nicht mal ein "Besseres" gibt?

Was genau ist denn Deine Vorstellung von "Verhalten" oder "stellen" ? Devot zu Kreuze kriechen, "OOoooh gnädiger Verbraucher, vergib uns unsere Sünden (wenn es denn überhaupt welche waren) von vor 20 Jahren?" Für jedes kg N , das Opa in gutem Glauben seinem Weizen gestreut hat, soll der Enkel jetzt einen ROsenkranz beten? Nicht mehr Düngen und daran pleite gehen, betrieblicher Selbstmord als Märtyrer zum Wohle der Gesellschaft (wenn es denn ein Wohl ist)?
Oder glaubst Du daran, daß "die aktive Landwirtschaft", gerade mal 0,5% der Einwohner hier, irgendein Wählerpotential hätte?


Was in Sachen Grundwasserschutz reell durchzusetzen war, ist gemacht worden, fertig. Und mit dem Rest geht es nun mal wie mit dem Atommüll: solange nix auftaucht, passiert auch nichts, das ist nun mal so in diesem Land. Und wenn Du das ändern willst, mußt Du nicht die Bauern ändern, sondern das System.

Komm doch dies Jahr im November mal nach Gorleben, dann siehst Du, wie leicht es ist, als Minderheit irgendwas gegen die Bequemlichkeit und Kurzsichtigkeit der Mehrheit durchzusetzen, das versuchen die Leute jetzt schon seit 30 Jahren mit genau 0 Erfolg.
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Re: Und nun?

Beitragvon Hoschscheck » Sa Mai 22, 2010 16:08

SHierling hat geschrieben:Hoschek, Du widersprichst Dir.

inerseits schreibst Du, Du "traust den Gutachtern nicht", andererseits traust Du dann aber den Gegengutachten - oder hast Du etwa selber gemessen?
Schreib doch gleich, Du glaubst nur denen, die Deine persönliche Ansicht bestätigen.

Na klar trau ich den Gutachtern Brigitta. Ich möchte es nur gerne selber lesen, die Fragestellung, die Methodik, Analysenspielräume, den GD-Wert, usw.
Die Interpretation eines solchen Gutachtens (oder auch nur Auszüge daraus), darauf zielte mein Beitrag, darf dann nicht nur Einseitig ohne die Landwirte erfolgen.
Wo sind wann welche Werte ermmitelt worden? Etwa direkt nach der Ausbringung oder Veg.-Ruhe?
Solange solche schlichten Fragen nicht beantwortet sind würde ich noch nicht von Fakten sprechen.

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Re: Und nun?

Beitragvon SHierling » So Mai 23, 2010 10:20

Reini: selbst wenn das so wäre (worüber ich anderer Meinung bin, siehe oben) - nochmal: was erwartest DU nun HEUTE?

Was willst Du denn tun? Boden bis zum Grundwasser runter austauschen? Womit?
Pflanzenbau ausschließlich auf Perlite oder Poroton im Container?
GVO anbauen, die die Nährstoffe nicht wasserlöslich brauchen?
Jäger und Sammler werden und dann das Trinkwasser aus Elektrolyse und mit Mineralstoffen anreichern?

Wenn Dir meine Meinung in keiner Hinsicht paßt, und Du alles anzweifelst oder ignorierst, dann mach doch mal n Vorschlag!

Was soll DEINER Meinung nach passieren, und wer soll das wie durchsetzen oder meinetwegen freiwillig tun?
Du redest doch hier den selben Mist wie Albern und seinesgleichen: die bösen Bauern sind die Boden- und Wasservergifter, Buh! Buh!
Aber wie es ANDERS GEHEN SOLL, dazu hast Du noch nichts, aber auch gar nicht ein bißchen gesagt.
Vegan werden nutzt ja nun diesmal nichts, auch "vegane Pflanzen" (dolles wort..) müssen gefüttert werden, und auch bei "rein pflanzlichem Dünger" landen diejenigen Anteile, die wasserlöslich sind, nun mal irgendwann im Grundwasser.
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Re: Und nun?

Beitragvon Meini » So Mai 23, 2010 11:03

Na klasse jetzt zerfleischen wir uns schon selbst :roll:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Und nun?

Beitragvon hans g » So Mai 23, 2010 11:29

Meini hat geschrieben:Na klasse jetzt zerfleischen wir uns schon selbst :roll:

.... nix zerfleischen---jeder hat seine SICHT der dinge.... :wink:
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Re: Und nun?

Beitragvon xyxy » So Mai 23, 2010 11:35

Warum die Aufregung?
Das meiste Wasser wird doch zum Waschen/Autowaschen, Klospülen, industriell und für Bewässerung genutzt, stört da das Nitrat, zum Haltbarmachen in der Wurst sicher auch nicht, und zum trinken gibs Milch und gut is oder Regenwasser auffangen, bestimmt lecker. Frohe Pfingsten!
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Re: Und nun?

Beitragvon SHierling » So Mai 23, 2010 11:40

xyxy hat geschrieben:Warum die Aufregung?
Das meiste Wasser wird doch zum Waschen/Autowaschen, Klospülen, industriell und für Bewässerung genutzt, stört da das Nitrat, zum Haltbarmachen in der Wurst sicher auch nicht, und zum trinken gibs Milch und gut is oder Regenwasser auffangen, bestimmt lecker. Frohe Pfingsten!


Recht hast Du. Aber man könnte glauben, Reinis Sche..e kriegt lila Punkte davon ;)
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Re: Und nun?

Beitragvon hans g » So Mai 23, 2010 12:12

xyxy hat geschrieben:.... und zum trinken gibs Milch und gut is oder Regenwasser auffangen, bestimmt lecker. Frohe Pfingsten!

....aber nur regenwasser mit GESCHMACK :D
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Re: Und nun?

Beitragvon Rumpsteak » So Mai 23, 2010 12:43

hans g hat geschrieben:....aber nur regenwasser mit GESCHMACK :D


Nimm das mit den Fliegenlarven..das ist Eiweißhaltiger :wink:
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Re: Und nun?

Beitragvon hans g » Mo Mai 24, 2010 11:59

schimmel hat geschrieben:Ich werde nichts mehr sagen, auch werde ich mich nicht mehr als einziger in Leserbriefen für die Landwirtschaft einsetzen........

leserbriefe führten bei mir dazu,dass landwirte meinten,ich wollte mich DARSTELLEN und nichtlandwirte hier und da GEZIELTE fragen bzw.anmerkungen hatten,wie:"wenn ihr halt nicht mehr klar kommt,müsst ihr was anderes machen---PUNKT"
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Re: Und nun?

Beitragvon Hoschscheck » Mo Mai 24, 2010 18:09

schimmel hat geschrieben: ....macht eueren Scheiß allein....

Reini


Hoh Reini,

nicht gleich so verbittert.
Sicherlich sollten die Verantwortlichen in der betreffenden Region sich mit der Problematik auseinandersetzten, sie müssen sicherlich mal nachschauen was Fakten und was Hypothesen sind.
Sicher, .... bevor die Leserbriefschreiber falsche Wahrheiten predigen.
Nur ist das Nitrat von heute im Grundwasser nicht das Nitrat der jetzigen Produktion. Jahrzehnte vergehen bis das Nitrat sich in diese Tiefen verlagert. Gab es denn nur Nitrat-haltige-Abwässer in der Landwirtschaft der Vergangenheit?
Als Beispiel (mit deinen Angaben), ich bin nicht betroffen von diesem Gutachten.
Was kann man sonst für Infos Über fehlgeleitete Abwässer In Hoßel oder Umgebung im Netz erfahren?
http://81.169.135.155/cms_fgr_2/fronten ... 38-s24.pdf
Bis zur Inbetriebnahme der Zentralklaranlage wurde
das Abwasser praktisch ungereinigt in die Weser abgeleitet.
Die Ablaufleitung, Baujahr 1953, DN 700
aus Grauguss, existiert noch heute und dient als Notablauf
im Havariefall, der seit Inbetriebnahme der
Zentralklaranlage 1983 noch nicht eingetreten ist.

Mehrere Hundert Jahre hat sich also die Stadt Bremerhaven einfach so in die Weser entleert.
Das vermutliche Wassereinzugsgebiet des Wasserwerks Holßel ist hier.
http://www.landkreis-cuxhaven.de/showob ... 578.95.1.m
Mmh, über den Grauwallkanal ist das Einzugsgebiet direkt mit der Weser verbunden.
Höhenunterschied am Wassereinzugsgebiet bis NN : 2,o bis 2,5 Meter.
Nur ein paar Kilometer entfernt ist das passiert :shock: .
Wie hoch ist eigentlich der Tiddenhub?
http://www.bsh.de/cgi-bin/gezeiten/was_ ... &niveau=KN
Bis 4,6 Meter über NN?
Mmh, und dann soll wieder nur die Landwirtschaft der schuldige sein???


Wie gesagt, nur ein Beispiel.

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