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Unfall! Lemken Solitair 9 löste sich von Fendt 936

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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52 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon Komatsu » Sa Jun 07, 2008 11:24

Schlepper knutscht Lok in Oberfranken
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Beitragvon JueLue » Sa Jun 07, 2008 11:27

Ein Bekannter von mir hat ein 16m3 Güllefass, nagelneu, Kugelkopf-Kupplung am Schlepper auch neu, alles erst einen Monat eingesetzt.

Vor einigen Wochen wollte er vom Acker auf die Straße fahren, kleine Vertiefung, da ist dass Fass einfach stehengeblieben. Zum Glück nichts passiert, ausser ein Kabel ab und ich glaube die Stütze krumm. Die Fallhöhe ist ja bei Untenanhängung nicht so groß.

Er sagte mir, bei Fendt sei der Verriegelungsbolzen bei Kugelkopfanhängung nicht mit einem Klappsplint (wäre ja auch zu einfach) gesichert, sonder mittels eines Federmechanismus. Dieser Mechanismus hat bei ihm versagt, wodurch sich die Verriegelung löste. Hätte leicht auch so wie oben erwähnt ausgehen können. Jetzt hat er glaube ich zusätzlich einen Splint.

Vielleicht was mit der Lembken ja auch so.

Die Kugelkopfkupplung ansich ist ja wesentlich stabiler und verschleißärmer als jedes Zugmaul.


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Beitragvon Mattie » Sa Jun 07, 2008 18:40

Da hat wohl jemand nicht darauf geachtet, ob der Kupplungbolzen richtig eingerastet ist. Einmal durch eine Bodenwelle oder Huckel, schon schiebt es den Bolzen wieder hoch. Denke mal, genau das ist hier passiert.
Nur noch "Profi´s" unterwegs Bild
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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Beitragvon abu_Moritz » Sa Jun 07, 2008 20:09

JueLue hat geschrieben:Die Kugelkopfkupplung ansich ist ja wesentlich stabiler und verschleißärmer als jedes Zugmaul.

JueLue


stabiler vielleicht nicht gerade, nur hat die Kogel eine höhere zuöässige Stützlast,
dafür ist das Zugmaul zu und bleibt zu, auch bei negativen Stützlasten :-)
Gruß Jo


abu Moritz = "Vater von Moritz"

wir sind ganz normale Menschen, haben nur ein paar mehr Kettensägen...
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Beitragvon JueLue » Sa Jun 07, 2008 20:47

abu_Moritz hat geschrieben:
JueLue hat geschrieben:Die Kugelkopfkupplung ansich ist ja wesentlich stabiler und verschleißärmer als jedes Zugmaul.

JueLue


stabiler vielleicht nicht gerade, nur hat die Kogel eine höhere zuöässige Stützlast,
dafür ist das Zugmaul zu und bleibt zu, auch bei negativen Stützlasten :-)


Naja, Angaben über zulässige negative Stützlasten kann ich auf die schnelle nicht finden, aber ich weiss, dass z.B. bei Wechselcontainer-Anhängern erhebliche negative Stützlasten (2t und mehr) auftreten, wenn der Aufbau gewechselt wird. Gerade hier werden ja gerne Kugelkopfkupplungen genommen.

Ich denke, jedes System hat Vor- und Nachteile. Aber beim Kugelkop ist der Verschleiss definitiv geringer und man kan Beschädigungen viel leichter erkennen, da die Mechanik ungleich einfacher ist. Wenn allerdings der Verriegelungsbolzen flöten geht (Fehlbedienung oder Fehlkonstruktion), dann hält die Kupplung natürlich nichts mehr...
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Beitragvon Carsten » So Jun 08, 2008 9:59

abu_Moritz hat geschrieben:
JueLue hat geschrieben:Die Kugelkopfkupplung ansich ist ja wesentlich stabiler und verschleißärmer als jedes Zugmaul.

JueLue


stabiler vielleicht nicht gerade, nur hat die Kogel eine höhere zuöässige Stützlast,
dafür ist das Zugmaul zu und bleibt zu, auch bei negativen Stützlasten :-)


Also wer sich so eine Kugel mal genau angeschaut hat weiß da nichts abreisen kann. Der Gewindestutzen dieser Kugel ist doppelt so dick wie eine Herkömmlicher Zugmaulbolzen. Da reist nichts ab.

Was natürlich richtig ist das die Sicherung in meinen Augen zu schwach oder Verschleissanfällig ausgelegt ist.

Es muss ja nicht auf der Straße passiert sein. Evtl. hat die Kupplungssicherung irgendwo bei einem Manöver auf dem Acker oder Feldweg einen Defekt bekommen. Zum Gau kam es dann erst bei den Bodenwellen der Brücke.

Eine Negative Stützlast kommt bei der Maschine auch nicht in Frage. Die Achse ist sehr weit hinten und in dem Tank war auch noch Dünger (man sieht den Haufen unten drunter liegen).
Gruß
Carsten
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Beitragvon JueLue » So Jun 08, 2008 10:19

...wenn der überhaupt auf dem Acker war, der Fendt sieht aus, als käme er direkt vom Händler, oder haben die jetzt schon Lack mit Lotusblüteneffekt? :)
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Beitragvon Agrotron » So Jun 08, 2008 10:51

abu_Moritz hat geschrieben:stabiler vielleicht nicht gerade, nur hat die Kogel eine höhere zuöässige Stützlast,
dafür ist das Zugmaul zu und bleibt zu, auch bei negativen Stützlasten :-)



Naja, das ist teilweise aber auch ein Problem, dass das Zugmaul fest zu bleibt.
Unser LU hat mal ne Zeit lang für ein Kieswerk Erde gefahren, mit Dumpern. Die haben auf der einen Seite vom Kiesteich die Erde abgetragen und auf der anderen Seite wieder reingekippt.
Also immer schön rückwärts an die Böschung (ging ca. 4m senkrecht runter) ran und dann runtergekippt. Damit nichts daneben geht natürlich immer mit den hinteren Achse bis auf die Kante drauf. Irgendwann is die Erde mal nicht runtergerutscht und als die Mulde ganz oben war hat die nach hinten Übergewicht gekriegt.
Ich möchte mir nicht ausmalen, was mit dem Schlepper passiert wäre, wenn der keinen Kugelkopf gehabt hätte. Die Mulde lag nämlich Kopfüber im Teich, nachdem die den Trecker hinten 2 m angehoben hatte und dann aus der Pfanne gesprungen ist...

Und beim Silage fahren ist es doch genau das gleiche. Ich möchte nicht mit runtergehen, wenn der Hänger von sonem 4-5 m hohen Haufen abrutscht...


MfG Agrotron
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Beitragvon flash » So Jun 08, 2008 11:33

Hallo

Ein Fahrzeug muß so sicher sein, dass beim ordnungsgemäß Betrieb keine Gefahr von ihm aus geht.
Dazu gehört auch die Anhängevorrichtung! :!:

Wenn sich ein Anhänger beim fahren auf einer normalen Straße von der Zugmaschine löst,
dann ist das nicht tragbar!!!
Entweder war dann die Anhängevorrichtung defekt (in diesem Fall eher unwahrscheinlich)
oder nicht richtig gesichert (Fehler vom Fahrer).

Ich kann nicht verstehen wie manch diesem Unfall dann noch was Gutes abgewinnen wollen.

Wenn einer mit einem Auto eine Klippe runterfährt muß er damit rechnen,
dass das Auto futsch ist und er auch.
Wenn einer beim Kippen nicht die richtige Sorgfalt walten lässt,
muß er damit rechnen das der Kipper nicht dahin kippt wo er eigentlich hin kippen sollte.
Das liegt aber immer in der Hand des Fahrers.
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Beitragvon beachbauer » So Jun 08, 2008 11:47

Sorry, aber wenn ich so einen Stuss lese wie ihn MF-133 schreibt geht mir die Galle hoch.
Hier weiß keiner etwas über den Umstand warum sich die Maschine gelöst hat, aber Hauptsache mal dummgelallt.
Abgesehen davon steht im Feuerwehrbericht, daß der LKW gerade zum überholen ansetzte und das macht der bestimmt nicht, wenn der Schlepper schon 60 fährt. Nur mal so zum Nachdenken.......
Das steht hier:http://www.feuerwehr-lohne.de/Start/Aktuelles/Eintr%C3%A4ge/2008/5/29_Zwei_schwere_Eins%C3%A4tze_in_kurzer_Zeit.html
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Beitragvon juergen515 » So Jun 08, 2008 11:49

Agrotron hat geschrieben:
abu_Moritz hat geschrieben:stabiler vielleicht nicht gerade, nur hat die Kogel eine höhere zuöässige Stützlast,
dafür ist das Zugmaul zu und bleibt zu, auch bei negativen Stützlasten :-)



Naja, das ist teilweise aber auch ein Problem, dass das Zugmaul fest zu bleibt.
Unser LU hat mal ne Zeit lang für ein Kieswerk Erde gefahren, mit Dumpern. Die haben auf der einen Seite vom Kiesteich die Erde abgetragen und auf der anderen Seite wieder reingekippt.
Also immer schön rückwärts an die Böschung (ging ca. 4m senkrecht runter) ran und dann runtergekippt. Damit nichts daneben geht natürlich immer mit den hinteren Achse bis auf die Kante drauf. Irgendwann is die Erde mal nicht runtergerutscht und als die Mulde ganz oben war hat die nach hinten Übergewicht gekriegt.
Ich möchte mir nicht ausmalen, was mit dem Schlepper passiert wäre, wenn der keinen Kugelkopf gehabt hätte. Die Mulde lag nämlich Kopfüber im Teich, nachdem die den Trecker hinten 2 m angehoben hatte und dann aus der Pfanne gesprungen ist...

Und beim Silage fahren ist es doch genau das gleiche. Ich möchte nicht mit runtergehen, wenn der Hänger von sonem 4-5 m hohen Haufen abrutscht...


MfG Agrotron


wenn er ein zugmaul gehabt hätte hätts des auch abgerissen, ich sag mal: die kugel hält mehr als das maul.
wobei die deichsel in dem fall wahrscheinlich unter der sicherung herausgerutscht is wegen dem verdrehn...
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Beitragvon Komatsu » So Jun 08, 2008 11:53

Der Einsatzbericht mit Bildern Schlepper gegen Eisenbahn

http://www.ffw-pressig.de/einsaetze_zugf%F6do.htm
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Beitragvon Mattie » So Jun 08, 2008 12:04

beachbauer hat geschrieben: daß der LKW gerade zum überholen ansetzte und das macht der bestimmt nicht, wenn der Schlepper schon 60 fährt. Nur mal so zum Nachdenken.......


Wenn du wüsstest. Im Transportgewerbe geht´s um jede Millisekunde. Manche meiner fernfahrenden Kollegen sind wie in Trance unterwegs und sehen nur Termine und hören den wütenden Disponenten und Chef.
Mich haben schon Baulaster auf den B-Strasse bei 70kmh überholt, wo ich natürlich den Handscheibenwischer gezeigt habe, weil ich bremsen musste um einen Unfall zu vermeiden.
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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Beitragvon 900erTrac » So Jun 08, 2008 12:28

Alles Gute Mattie. :)

Fiese Sache, wenn man sich des mal überlegt. Auf einmal "steckst" du in so einer Maschine drin und das mit 50-60 Sachen :?


Auf der Autobahn krieg ich auch immer so nen Hals, wenn ein Laster einen anderen Laster auf einer 2-spurigen AB überholen will. Vllt. 5 km/h schneller als der andere. Sowas nervt.
Gruß

MB Trac 900 Turbo
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Beitragvon Mattie » So Jun 08, 2008 12:56

900erTrac hat geschrieben:

Auf der Autobahn krieg ich auch immer so nen Hals, wenn ein Laster einen anderen Laster auf einer 2-spurigen AB überholen will. Vllt. 5 km/h schneller als der andere. Sowas nervt.


Hehe, 5kmh ist doch viel. Ich setzte mit nur 1,5kmh Übergeschwindigkeit an :wink:
Das mache aber nur, wenn sich mein Vordermann nicht für eine Geschwindigkeit entscheiden kann oder keine Ahnung vom Tempomat hat und ich immer wieder rauf und runterregeln muss.
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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