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Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere u

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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184 Beiträge • Seite 11 von 13 • 1 ... 8, 9, 10, 11, 12, 13
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon T5060 » Mo Nov 15, 2021 22:28

DWEWT hat geschrieben:Noch einmal, zweifelt ihr die Studien von Dr. A.Don an? Er ist ein renomierter Wissenschaftler des Thünen Instut und forscht seit Jahen zur Kohlenstofffixierung. Labert hier nicht herum sondern sagt ganz klar, wo ihr Bedenken habt. Oder könnt ihr vielleicht, aufgrund mangelnder Kompetenz, überhaupt nichs zum Thema sagen?


Nenne mir einen Jäger der vor dem Schuß mit der Wildsau diskutiert ?
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon DWEWT » Di Nov 16, 2021 8:35

Ich finde es erstaunlich, dass sich hier, in einer längst überfälligen Diskussion zum Thema notwendige Bodenbearbeitung, zwei user mit Phrasen und der Diskriminierung eines renomierten Wissenschaftlers zurückziehen. Dass der Aluhut einer sachlichen Diskussion hier nicht gewachsen ist, ist längst klar. Er zieht sich zurück hinter blumige, schönfärberische, subjektiv bewertende Bezeichnungen wie "regenerative" oder "aufbauende" Landwirtschaft. Dass aber auch @Manfred hier mit einer phrasierenden kleinlauten Erklärung zu meiner, ihm weitgehend unbekannten Art des Ackerbaus, kneift ist schon bemerkenswert. Noch einmal, wenn einer etwas zu den Untersuchungen von Dr.A.Don, die auch eine Grundlage für die in agrarheute auszugsweise veröffentlichente Metaanalyse sind, zu sagen hat oder sie berechtigt kritisieren oder gar infrage stellen kann, dann soll er es tun! Ich kenne die Untersuchungen von Don auch nur auszugsweise und auch ich war über die Erkenntnis, dass unter Minimalbodenbearbeitung der Dauerhumusvorrat abnimmt, etwas erstaunt. Andererseit werden mit dieser Aussage auch nur Untersuchungen aus den späten 70er und frühen 80er Jahren bestätigt. Leider hat damals keiner das Hauptaugenmerk auf diese Erscheinung gelegt.
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon DWEWT » Di Nov 16, 2021 8:37

T5060 hat geschrieben:
Nenne mir einen Jäger der vor dem Schuß mit der Wildsau diskutiert ?


Könnte es sein, dass du diese Aussage nach zu viel Rucola mit m verfasst hast? Zum Thema jedenfalls trägt sie nichts bei!
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Di Nov 16, 2021 9:08

Ja, die "Studie" ist für den Mülleimer, dass sollte selbst ein Pflanzenbaulicher Neuling verstehen :roll: Ein großes Problem bei solchen Meta-Studien ist oft, dass Direktsaat nicht als ganzeinheitliches System verstanden wird, es wird auf einer Fläche quasi nur mit anderer Technik gearbeitet, ansonsten aber nichts geändert, dass kann natürlich nicht Aussagekräftig sein. Ein weiterer Punkt ist, dass Direktsaat im Internationalen Vergleich Statistisch etwa 10 % weniger Erträge erwirtschaftet: Also auch weniger Pflanzenrückstände = weniger Humus.
Wer dazu genaueres wissen will, den empfehle ich den Vortrag von Dr. Gernot Bodner, hier ab 2:35:0 https://www.youtube.com/watch?v=SxdulG5Nb14&t=10389s
Als Ergänzung noch dieses Diagramm
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon Todde » Di Nov 16, 2021 9:39

DWEWT hat geschrieben:Ich finde es erstaunlich,


Was steht denn da drin?
Wurde das nicht schon erwähnt?

Bei pflugloser Landwirtschaft gibt es auch keine Humusbildung, wenn man keine organische Masse auf dem Feld hinterlässt.
Gut, auf die Idee könnte man auch so kommen, Humusaufbau kann ohne organische Masse nun einmal nicht statt finden.
Und seine Kritik an der ungenauen Definition ist mir auch zu banal. Wenn er Forschung in dem Bereich durchführen will, dann müsste er sich eben die Definitionen anschauen.
Da gibt es reichlich zu.
Und wie üblich werden keine vergleichbaren Systeme mit Pflug betrachtet...
Er erwähnt zwar nebenbei die Vermeidung von Erosion, scheint aber zu vergessen was da auf vielen Böden erodiert, der Humus.
Vielleicht sollte der Herr mal die vielen Arbeiten aus den 1990ern anschauen, vielleicht lernt er dann etwas über pfluglosen Anbau bis hin zur Direktsaat.

Im Endeffekt hat er wieder Cherrypicking betrieben und wollte eigentlich nur gegen Glyphosat etwas vorlegen.
Einen wissenschaftlichen Mehrwert oder für die Praxis taugliche Ableitungen hat er nicht, außer das Pflanzenschutzmittelherstellung und der Transport ja auch Treibhausgase erzeugen :roll:
Der Pflug benötigt natürlich keinen Diesel und exorbitante Energie für Stahl. Die Ersatzteile werden auch nicht transportiert.

Was in der AH steht halte ich so für eine sehr peinliche Flickschusterei und eine sehr peinliche Arbeit, das Thünen Institut scheint mehr und mehr eher ideologisch zu arbeiten.
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon DWEWT » Di Nov 16, 2021 12:14

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Ja, die "Studie" ist für den Mülleimer, dass sollte selbst ein Pflanzenbaulicher Neuling verstehen :roll: Ein großes Problem bei solchen Meta-Studien ist oft, dass Direktsaat nicht als ganzeinheitliches System verstanden wird, es wird auf einer Fläche quasi nur mit anderer Technik gearbeitet, ansonsten aber nichts geändert, dass kann natürlich nicht Aussagekräftig sein. Ein weiterer Punkt ist, dass Direktsaat im Internationalen Vergleich Statistisch etwa 10 % weniger Erträge erwirtschaftet: Also auch weniger Pflanzenrückstände = weniger Humus.
Wer dazu genaueres wissen will, den empfehle ich den Vortrag von Dr. Gernot Bodner, hier ab 2:35:0 https://www.youtube.com/watch?v=SxdulG5Nb14&t=10389s
Als Ergänzung noch dieses Diagramm


Dein Ablenkungsmanöver läuft ins Leere! Ich hatte die Metaanalyse nur erwähnt, weil sie die Untersuchungen von Dr.A.Don einbezogen hatte. Meine Beiträge hier beziehen sich ausschließlich auf dessen Studien! Sein Fazit für die pfluglose Bestellung ist vernichtend. Einzige Vorteile liegen im Erosionsschutz und in der geringeren Arbeitszeit zu finden. Die Nachteile liegen im Abbau des Dauerhumus, in der verstärkten Anwendung von PSM und der Humusakkumulation fast ausschließlich im Bereich der Bodenoberfläche! Ohne den Pflug bleibt das Humuspotenzial an der Bodenoberfläche. Es dient der vorübergehenden Nährstofffixierung ohne einen positiven Einfluss auf die Anreicherung von organischer Substanz im Boden zu haben. Damit schwindet auch die Aufnahmekapazität für Wasser. Deshalb ist die pfluglose Bestellung als negativ bei weiterer Bodenaustrocknung zu beurteilen! Da das organische Material an der Bodenoberfläche schnell abgebaut wird, findet fast keine Bildung von Dauerhumus statt!
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon DWEWT » Di Nov 16, 2021 12:16

Todde hat geschrieben:
Was steht denn da drin?
Wurde das nicht schon erwähnt?

Bei pflugloser Landwirtschaft gibt es auch keine Humusbildung, wenn man keine organische Masse auf dem Feld hinterlässt.
Gut, auf die Idee könnte man auch so kommen, Humusaufbau kann ohne organische Masse nun einmal nicht statt finden.
Und seine Kritik an der ungenauen Definition ist mir auch zu banal. Wenn er Forschung in dem Bereich durchführen will, dann müsste er sich eben die Definitionen anschauen.
Da gibt es reichlich zu.
Und wie üblich werden keine vergleichbaren Systeme mit Pflug betrachtet...
Er erwähnt zwar nebenbei die Vermeidung von Erosion, scheint aber zu vergessen was da auf vielen Böden erodiert, der Humus.
Vielleicht sollte der Herr mal die vielen Arbeiten aus den 1990ern anschauen, vielleicht lernt er dann etwas über pfluglosen Anbau bis hin zur Direktsaat.

Im Endeffekt hat er wieder Cherrypicking betrieben und wollte eigentlich nur gegen Glyphosat etwas vorlegen.
Einen wissenschaftlichen Mehrwert oder für die Praxis taugliche Ableitungen hat er nicht, außer das Pflanzenschutzmittelherstellung und der Transport ja auch Treibhausgase erzeugen :roll:
Der Pflug benötigt natürlich keinen Diesel und exorbitante Energie für Stahl. Die Ersatzteile werden auch nicht transportiert.

Was in der AH steht halte ich so für eine sehr peinliche Flickschusterei und eine sehr peinliche Arbeit, das Thünen Institut scheint mehr und mehr eher ideologisch zu arbeiten.


Wen meinst du?

Dass für viele Landwirte nicht sein kann, was nicht sein darf, ist wohl klar!
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon Todde » Di Nov 16, 2021 12:32

Und nun möchtest Du auf keinen Punkt eingehen?
Lächerlich.
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon tyr » Di Nov 16, 2021 12:55

DWEWT hat geschrieben:[...]Einzige Vorteile liegen im Erosionsschutz und in der geringeren Arbeitszeit zu finden. Die Nachteile liegen im Abbau des Dauerhumus, in der verstärkten Anwendung von PSM und der Humusakkumulation fast ausschließlich im Bereich der Bodenoberfläche! Ohne den Pflug bleibt das Humuspotenzial an der Bodenoberfläche. Es dient der vorübergehenden Nährstofffixierung ohne einen positiven Einfluss auf die Anreicherung von organischer Substanz im Boden zu haben. Damit schwindet auch die Aufnahmekapazität für Wasser. Deshalb ist die pfluglose Bestellung als negativ bei weiterer Bodenaustrocknung zu beurteilen! Da das organische Material an der Bodenoberfläche schnell abgebaut wird, findet fast keine Bildung von Dauerhumus statt![...]



das ist schön, daß das, was viele Fachleute schon immer vermuteten, nun belegt ist.... pfluglos dient rein der Arbeitskrafteinsparung, alles andere ist pure Ideologie.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon DWEWT » Di Nov 16, 2021 13:11

tyr hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:[...]Einzige Vorteile liegen im Erosionsschutz und in der geringeren Arbeitszeit zu finden. Die Nachteile liegen im Abbau des Dauerhumus, in der verstärkten Anwendung von PSM und der Humusakkumulation fast ausschließlich im Bereich der Bodenoberfläche! Ohne den Pflug bleibt das Humuspotenzial an der Bodenoberfläche. Es dient der vorübergehenden Nährstofffixierung ohne einen positiven Einfluss auf die Anreicherung von organischer Substanz im Boden zu haben. Damit schwindet auch die Aufnahmekapazität für Wasser. Deshalb ist die pfluglose Bestellung als negativ bei weiterer Bodenaustrocknung zu beurteilen! Da das organische Material an der Bodenoberfläche schnell abgebaut wird, findet fast keine Bildung von Dauerhumus statt![...]



das ist schön, daß das, was viele Fachleute schon immer vermuteten, nun belegt ist.... pfluglos dient rein der Arbeitskrafteinsparung, alles andere ist pure Ideologie.


Gut dass es noch Themen gibt, bei denen wir einer Meinung sind! :D
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon Todde » Di Nov 16, 2021 16:04

Das wurde in der Studie aber eben so überhaupt nicht festgestellt.

Erstens wurde mit dem Pflug überhaupt nicht verglichen, jedenfalls stand da nichts im Artikel.
Alle Vergleiche pfluglos-pflug bezogen sich auf Pflanzenschutzmittel, die ja Energie zur Herstellung benötigen würden, zB Glyphosat.

Wenn man pfluglos arbeitet und die organische Masse (im Artikel Stroh) abfährt, dann erzielt man keinen positiven Effekt. Gut, er scheint gelernt zu haben, was man für den Humusaufbau oder erhalt benötigt.
Mir stellt sich die Frage, warum sollten pfluglose Betriebe das Stroh abfahren, pflügende aber nicht. Woher hat er diese Meinung?
Daran erkennt man, welche "Studien" oder Ergebnisse er sich zusammengesucht hat.
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon DWEWT » Di Nov 16, 2021 17:43

Todde hat geschrieben: das Thünen Institut scheint mehr und mehr eher ideologisch zu arbeiten.


Genau, jedes Institut, das Ergebnisse bringt die nicht d´accord gehen mit der Auffassung großer Teile der aktuellen Landwirtschaft, das gehört verriegelt! :lol:
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Di Nov 16, 2021 18:17

Also, mit jemanden zu diskutieren, der hier ernsthaft behaupten will, dass Direktsaatflächen weniger Wasser aufnehmen können als gepflügte, ist wohl vollkommen Sinnlos :lol: Deshalb pflügen die in den trockensten Regionen der Welt ja auch so viel und machen keine Direktsaat, glaubst Du das wirklich? Mal nur eins von bestimmt 500 anderen Videos, ist sogar vergleich Direkt/Mulchsaat: https://www.youtube.com/watch?v=rIRbxCpS82E Ich glaube dem Rittergutsbesitzer ist das aber schon klar, er will hier nur Rumtrollen :wink:
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon Englberger » Di Nov 16, 2021 20:37

Hallo,
bitte packt doch nicht alle Böden und Standorte unter die gleiche Grundsatzdiskussion.
Was in Betrieb A super läuft kann in Betrieb B echt Scheisse sein.
Was ich von der Schule noch weiss ist: je aktiver ein Boden ist, umso besser steckt er Schadeinflüsse weg. D.h. in Niederbayern sind tiefverdichtete Fahrspuren nach einem Jahr nicht mehr sichtbar, hier seh ichs 5 Jahre.
Die Betriebe die hier immer 2 Ernten fahren, haben die deutlich tragfähigeren , aktiveren Böden. Aber sitzen auch 2mal solang aufm Trecker.

Wenn Energie irgendwann mit einem CO² Preis von 150 Euro/to bepreist wird, wird man sehen welches System besser fährt ökonomisch gesehen; ökologisch gesehen ists immer einfach. Jede maschinelle Tätigkeit ist Verschleiss und Energieverbrauch, deshalb wirds mittelfristig auf mehrjährige Kulturen (Silphium statt Mais) oder Weizen auf Agropyronbasis rauslaufen müssen.
Vor 40 Jahren gabs in den USA mehrere zugelassene überjährige Getreidesorten. (unterschiedliche Basis) Wir haben im Studium viel diskutiert damals. Ich komm aus einem Saatzuchtbetrieb, mein alter Herr war nicht begeistert von der Züchtung.
Aber ertragsmässig lagen die im dritten/vierten Jahr halt 40% hinter den Hochzuchten von Saatenunion etc.
Aber wenn Energie teuer wird, wird man sich dran erinnern.
Gruss Christian
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Re: Unser System beruht auf Ausbeutung des Bodens, der Tiere

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Fr Dez 10, 2021 12:11

DWEWT hat geschrieben:Werte Kollegen von der no-till-Front, ihr müsst jetzt gaaaanz stark sein. Die Uni Basel hat mit eurem Evangelium aufgeräumt! Ist nichts mit positiven Effekten durch "pfluglos"! Ganz im Gegenteil, die Humusbildung und zwar die Variante Dauerhumus, das ist das CO²-Lager, entsteht nur bei wendender Bodenbearbeitung! D.h., auch durch den Pflug! Da habt ihr jahrelang das Bodengutmenschentum wie eine Monstranz vor euch hergetragen und habt dabei dem falschen Gott gehuldigt! :lol: Viel Wirbel um fast nichts! Wer es nachlesen möchte kann unter agrarheute schauen oder in die Untersuchungen des Thünen-Institutes (Don) schauen! Nehmt es nicht so schwer. Die Pflughersteller werden frohlocken. :D


Kein Problem, man kann sich ja mal irren. Selbst die Agrarmedien gehören langsam zur Lückenpresse:

https://www.youtube.com/watch?v=-lsoV6QblbA
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