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Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon H.B. » Do Mai 14, 2015 21:49

bauer-horst hat geschrieben: Wenn Vegan dann richtig

Geht nicht. Kein Mensch auf dieser Welt lebt vegan. Foodwatch beispielsweise betreibt die Kampagne "versteckte Tiere", und hat im Bild ne Packung Chips. Dabei sieht doch jeder auf der Verpackung, dass auch Kartoffeln drin sind. Es gibt keine vegane Kartoffel.
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Riesengurke » Do Mai 14, 2015 21:57

Ob das Gesund ist oder nicht mag und kann ich nicht beurteilen.


Dazu kann man Studien, einige belegen das eine, andere wiederrum das andere. Es gibt logische Korrelationen, aber ob ich jetzt ein Jahr länger lebe oder nicht..

Um ehrlich zu sein, habe ich mir lange keine Gedanken gemacht. Schnitzel war halt Schnitzel und die Bratwurst ne Bratwurst. Nachdem ich von zu Hause ausgezogen bin und das erste mal eine Hühnerbrühe gekocht habe (gefrorenes Huhn), überkam es mich fast. Natürlich hab ich's zubereitet bekommen, aber ich hab meinen Ekel schon hart "wegdrücken" müssen. Obwohl es ich sag mal "sensorisch" geschmeckt hat, hat's mir dann doch nicht geschmeckt. Es war das erste und letzte Mal für mich. Ich weiß nicht ob ihr dieses Gefühl überhaupt nachvollziehen könnt. Das hat auch nix mit "Tierliebe" oder dergleichen zu tun, sondern es gehört gefühlt einfach nicht zu meiner Natur so etwas zu tun. Dann scheinheilig Tiefkühlschnitzel zu futtern - so gut sie schmecken mögen, das bestreite ich nicht - das ist nicht meins. Dann bin ich lieber konsequent und mache mir nix vor.

Möchte mal die ganzen Wiesenhof-Bruzzler Grillkerle sehen, die sich das Grillfleisch wie echte Männer reinschaufeln, wenn sie mit nem Messer in der Hand vor nem Viech stehen. Dann werden die aber ganz klein, das sag ich euch.

Es gibt keine vegane Kartoffel.


Vegan bedeutet nicht, dass keine Tiere beteiligt waren, sondern soweit machbar nicht leiden oder gar sterben mussten.
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon H.B. » Do Mai 14, 2015 22:18

Riesengurke hat geschrieben:Vegan bedeutet nicht, dass keine Tiere beteiligt waren, sondern soweit machbar nicht leiden oder gar sterben mussten.

.... oder dessen Lebensraum beraubt wurden. Übrigens bist du beim lesen dieses Textes auf Knochenleim angewiesen.
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon TLH » Do Mai 14, 2015 22:21

ich bezweifle, daß es veganen Landbau überhaupt geben kann: viel zu viele Tiere im Boden daran beteiligt (Regenwürmer, Asseln, Springschwänze, Nematoden, Maulwürfe, ...); dann all die Tiere die oberhalb des Bodens zu seiner Verbesserung beitragen ...
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Riesengurke » Do Mai 14, 2015 22:28

Wo ist denn Knochenleim drin (bin nur neugierig)?

ich bezweifle, daß es veganen Landbau überhaupt geben kann: viel zu viele Tiere im Boden daran beteiligt (Regenwürmer, Asseln, Springschwänze, Nematoden, Maulwürfe, ...); dann all die Tiere die oberhalb des Bodens zu seiner Verbesserung beitragen ...


Bitte lies was ich vorher dazu geschrieben hatte:

Vegan bedeutet nicht, dass keine Tiere beteiligt waren, sondern soweit machbar nicht leiden oder gar sterben mussten.
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon H.B. » Do Mai 14, 2015 22:39

In Kupfer....


/Veganer können nur so lange auf das Töten von Tieren verzichten, solange ihnen diese Aufgabe von anderen abgenommen wird.
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Riesengurke » Do Mai 14, 2015 23:03

Wieder was gelernt. Sogar als jemand, der sich mit Elektronik auskennt, hab ich davon noch nie gehört. Kann man Knochenleim denn ersetzen oder verwertet man nur den tonnenweise anfallenden "Abfallstoff", weil er einfach über und daher billig zu bekommen ist? Das wäre eine interessante Frage.
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon H.B. » Fr Mai 15, 2015 8:12

In der tierischen Produktion gibt es keinen "Abfallstoff". An einem Ersatz von Knochenleim in der Kupferproduktion arbeitet man schon lange. Bisher ohne Erfolg. Selbst wenn es in geringem Umfang mal gelingen sollte, und der erste vegane Laptop auf den Markt kommt, wird die Elektrizität wohl nie vegan werden. Weder im Auto, noch im Haus. Der Traum, dass ein lederfreier Schuh mal vegan sein könnte, ist also noch in weiter Ferne.

Aber das sind alles nicht die Punkte, die ein veganes Leben unmöglich machen. Der Mensch würde auch ohne Elektrizität, Medizin, Wohnung und Bildung als Art überleben. Nur auf die Jagd wird er nie verzichten können. Versuchten Veganismus kann sich die Gesellschaft nur leisten, weil es sich um eine kleine Minderheit im einstelligen Promille-Bereich handelt, und deshalb kaum Auswirkungen auf den Rest der Gesellschaft hat.

Ich glaube sogar, dass das Ökosystem bis zu 10% Versuchs-Veganer verkraften könnte, wenn sie in Demut ihre Unart verbergen könnten, und dem Rest der Gesellschaft für den Ausgleich ihres Fußabdrucks danken würden. Problematisch sind nur die Terroristen.
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon LUV » Fr Mai 15, 2015 10:00

H.B. hat geschrieben:In der tierischen Produktion gibt es keinen "Abfallstoff". An einem Ersatz von Knochenleim in der Kupferproduktion arbeitet man schon lange. Bisher ohne Erfolg. Selbst wenn es in geringem Umfang mal gelingen sollte, und der erste vegane Laptop auf den Markt kommt, wird die Elektrizität wohl nie vegan werden. Weder im Auto, noch im Haus. Der Traum, dass ein lederfreier Schuh mal vegan sein könnte, ist also noch in weiter Ferne.

Aber das sind alles nicht die Punkte, die ein veganes Leben unmöglich machen. Der Mensch würde auch ohne Elektrizität, Medizin, Wohnung und Bildung als Art überleben. Nur auf die Jagd wird er nie verzichten können. Versuchten Veganismus kann sich die Gesellschaft nur leisten, weil es sich um eine kleine Minderheit im einstelligen Promille-Bereich handelt, und deshalb kaum Auswirkungen auf den Rest der Gesellschaft hat.

Ich glaube sogar, dass das Ökosystem bis zu 10% Versuchs-Veganer verkraften könnte, wenn sie in Demut ihre Unart verbergen könnten, und dem Rest der Gesellschaft für den Ausgleich ihres Fußabdrucks danken würden. Problematisch sind nur die Terroristen.


Eigentlich ist damit alles gesagt!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Welfenprinz » Fr Mai 15, 2015 10:34

Riesengurke hat geschrieben:
Ich möchte dazu eins sagen: Die Medien mischen da ordentlich mit. Ich bin durch Ausprobieren aus *gesundheitlichen Gründen* (Bluthochdruck,...., 3-fach höherer Natriumgehalt im Blut als zulässig) auf den Vegetarismus (und kurz danach auf Veganismus) gekommen. Der Arzt schaute mich damals an und sagte mir, ich dürfe nicht so viel Fastfood essen.
.


du hast definitv zu salzreich gegessen. Deshalb auch der tendenziell durchaus richtige Tip deines Arztes.
Ein übrigens in unserem Lande sehr weit verbreitetes Fehlverhalten zu dem es aus diversen Fachgebieten ausgiebig Ratschläge und Empfehlungen gibt.

Dass du mit der Umstellung auf vorderasiatische Küche änderungen erzielt hast, ist folgerichtig. Die ist sehr viel kochsalzärmer.

Mit Fleisch hat das alles nix zu tun
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon LUV » Fr Mai 15, 2015 11:08

Ich erinnere mich beim Thema Fleischlos und Gemüse gerne an das Buch "Die verbotene Reise"...auf Seite 175 steht:.." Sie machten einen Streifzug durch die Stadt. Auf dem Markt fielen Marie die vielen Stände der Melonen- und Gemüseverkäufer auf. Sie hatte gehört, dass die Mongolen nur Fleisch und niemals Gemüse essen. Tanju sagte ihr, dass die Händler Kasachen seien, für die der Anbau von Gemüse üblich sei. "Sie haben keine Nomadentradition wie wir. Ackerbau ist nicht die Sache der Tuwa, meines Stammes. Wir sind Viehzüchter, das liegt auch an unseren religiösen Traditionen. Wir haben Respekt vor der Mutter Erde. Sie darf nicht mit dem Pflug oder der Hacke verletzt werden. Nicht mal meine Schuhspitze soll den Boden beschädigen, darum die hochgebogenen Stiefelspitzen. Und deshalb schaufeln wir auch für unsere Toten keine Gräber"....

So viel zu Vegan, Religion, Vorderasien usw......jedem sein Glaube, aber das Denken, nicht vergessen! :mrgreen:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon stamo » Fr Mai 15, 2015 11:17

Riesengurke hat geschrieben:Nachdem ich von zu Hause ausgezogen bin und das erste mal eine Hühnerbrühe gekocht habe (gefrorenes Huhn), überkam es mich fast. Natürlich hab ich's zubereitet bekommen, aber ich hab meinen Ekel schon hart "wegdrücken" müssen.

(...)

Möchte mal die ganzen Wiesenhof-Bruzzler Grillkerle sehen, die sich das Grillfleisch wie echte Männer reinschaufeln, wenn sie mit nem Messer in der Hand vor nem Viech stehen. Dann werden die aber ganz klein, das sag ich euch.


Stimmt. Aber die Gründe für deinen Ekel und das Zögern der Grillkerle (und auch meines) sind in der totalen Entfremdung von der Urproduktion zu suchen.
Das, was du als als Natur kennst, ist eine Illusion: Natur ist edel, hilfreich und gut.

Eine Illusion aus Zeichentrickfilmen und Pixie-Büchern entstanden.

Man kann dir und den Grillkerlen keinen Vorwurf machen. Hier in Deutschland wächst man so auf. Die schmutzige Arbeit machen Polen und Rumänen, sei es in den Wurstfabriken von Uli Hoeneß oder Schalke 04, oder auf den veganen Spargelfeldern.

Der Durchschnittsdeutsche hat nichts mit der Lebensmittelproduktion zu tun. Er hat auch keinerlei Ahnung. In den Schulbüchern steht tendenziöser Müll, im Internet eine Flut an "Informationen". Die EU bricht dem Schlachter vor Ort das Genick, Wurst wächst jetzt im Supermarkt.

Man ist völlig losgelöst von den Dingen, die über tausende Jahre das Menschsein ausgemacht haben.

Stelle dir vor, wie sich die Steinzeitmenschen gefreut haben, wenn ein Mamut erlegt wurde! Das eigene Leben wurde gesichert und das Mamut komplett genutzt.

In unserer Welt ist Lieblingstier der Deutschen das Rinderfilet.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon stamo » Fr Mai 15, 2015 11:26

LUV hat geschrieben:Wir sind Viehzüchter, das liegt auch an unseren religiösen Traditionen. Wir haben Respekt vor der Mutter Erde. Sie darf nicht mit dem Pflug oder der Hacke verletzt werden. Nicht mal meine Schuhspitze soll den Boden beschädigen, darum die hochgebogenen Stiefelspitzen. Und deshalb schaufeln wir auch für unsere Toten keine Gräber"....


Dazu der passende Begriff für die Gurke zum googlen: "absolutes Grünland". Da wächst nichts veganes.
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon LUV » Fr Mai 15, 2015 12:50

Denn alles Fleisch es ist wie Gras!
Etwas Kultur kann nicht schaden! :wink: https://www.youtube.com/watch?v=VBAtf5o9er8
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Rumpsteak » Fr Mai 15, 2015 12:53

Riesengurke hat geschrieben:
Vegan bedeutet nicht, dass keine Tiere beteiligt waren, sondern soweit machbar nicht leiden oder gar sterben mussten.


Ich bin mir nicht sicher ob das jetzt dreist,doof oder krank ist. Wer entscheidet denn ob und wie ein Tier leidet ? Und wo von hängt das ab ob nötig oder unnötig ? Vegan ist eine Spinnerei einer Wohlstandsgesellschaft, mehr nicht. Die einzige Möglichkeit das leiden von Tieren zu ermöglichen ist das eigene Ableben. Aber so konsequent seit ihr dann doch nicht, Auto fahren, im Internet sitzen oder Fernseh gucken,alles unnötige Dinge durch die direkt oder indirekt Tiere leiden oder sterben...hörst Du jetzt auf damit ? Nein.
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