Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Sa Nov 29, 2025 12:27

Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
Antwort erstellen
65 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
  • Mit Zitat antworten

Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Riesengurke » Mi Mai 13, 2015 22:10

Da ich hier von einigen Mitgliedern beschimpft und für die Tatsache, dass ich vegan lebe, mit jeder Menge Stuß bombardiert wurde, möchte ich hier mal auf eine Seite verweisen. Es ist das "Experiment Selbstversorgung", bei dem sich ein vegan lebendes Städterpaar einen abgelegenen Bauernhof zugelegt hat und es anstatt nur zu reden, selbst die Schippe in die Hand genommen hat. Also einfach mal machen, und gucken, ob ein veganes Leben mit der Natur vereinbar ist. Ursprünglich für ein Jahr geplant, ging es doch ein Stück länger.

http://experimentselbstversorgung.net/

Ich mache mir nichts daraus, wenn mich einzelne für bekloppt erklären. Manchen kann man einfach nicht helfen und mir ist meine Zeit auch zu schade dafür. Allen anderen, die ihre graue Masse noch verwenden, mag die Seite eine interessante Quelle sein.
Riesengurke
 
Beiträge: 34
Registriert: So Mai 03, 2015 20:52
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Todde » Mi Mai 13, 2015 22:33

Super, zwei abgesicherte Personen kaufen sich einen Hof und ernähren sich Vegan...
Sollten alle Landwirte in Deutschland machen, denn die langfristige Produktion von Nahrungsmitteln für andere ist einfach sinnbefreit.

Der Städter kann sich gefälligst selbst einen Hof zulegen und sein Tofu selbst erzeugen :mrgreen:

Das alle langfristigen Studien zum Bio-Veganen Landbau bislang zu einem verheerenden Ergebnis kamen können wir ganz ruhig vergessen, auf Youtube finden wir sicher die passende Lösung.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Riesengurke » Mi Mai 13, 2015 22:42

Ich find das auch super. Ob sie abgesichert sind oder nicht, ist unerheblich. Es geht offenbar, das ist wichtig, alles andere erstmal nebensächlich. Studien hin oder her.. Wenn du es dennoch nicht glaubst, kannst du ja hinfahren und mitarbeiten. Bieten die auch an. Dann kannst du mit denen über die Studien diskutieren und denen erklären, dass das was sie tun, garnicht existiert.
Riesengurke
 
Beiträge: 34
Registriert: So Mai 03, 2015 20:52
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Todde » Mi Mai 13, 2015 22:49

Ich nehme mal an, dass denen das Wissen um ihren Boden und die Pflanzenernährung schon fehlt, da braucht man dann nicht mit dem extremen Humusabbau anfangen, das würde die doch überfordern.
Du kannst den Thread ja in 20 Jahren noch mal vorholen, dann haben die einen klasse unfruchtbaren Unkrautacker,
ich nehme aber an, die werden schon in wesentlich kürzerer Zeit die Lust verloren haben an dem Projekt, spätestens wenn die Unterstützung anderer vorbei ist.

Auf solche Spinnereien lassen sich Landwirte weniger ein, die denken nun halt nicht so viel an heute mehr an morgen und danach.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Ferengi » Mi Mai 13, 2015 23:11

Sag mal hast du AD(H)S? :roll: :roll:
Ferengi
 
Beiträge: 8328
Registriert: Mi Jul 18, 2012 17:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Harald » Do Mai 14, 2015 0:05

http://experimentselbstversorgung.net/w ... ch-selbst/
Wie viel von eurem Nahrungsbedarf ist gedeckt?
Auch eine klassische Frage. Voriges Jahr würde ich sagen ab Juni zu 50%, ab Juli zu 80% und ab August nahezu 100% an unserem Bedarf an frischem Gemüse. Ab schätzungsweise Mitte Oktober flachte die Kurve wieder ab.

Wie viele Stunden arbeitet ihr in eurem Garten?
[...] Aber so rein für das Gemüsebeet, arbeiteten wir voriges Jahr schätzomativ (und es war erstaunlich wenig) 1-3 Stunden am Tag?

Persönlich glaube ich, dass man auf den etwa 400m² seinen Bedarf schon recht gut decken kann, wenn man den Platz gut ausreizt! (Merke: Wir bauen kein Getreide, Ölsaaten oder sowas an… Wir sprechen nur von Gemüse – die Obstbäume sind noch zu klein)

Die bauen also etwas Gemüse an. Wie Millionen Kleingärtner hierzulande auch. Und haben ein paar Obstbäume. Wie Millionen Kleingärtner auch.
Den Rest (Getreideprodukte, Eiweißlieferanten, ...) beziehen sie also von außerhalb.

Mit einer "Kreislaufwirtschaft" hat das genau was zu tun?



Ich empfehle als Alternative mal ein intensives Studium des "Selbstversorgerkanals":
http://www.neulichimgarten.de/blog/
https://www.youtube.com/channel/UCoHvJA ... kpPAxCO9UQ
Der Betreiber hat zwar keinen veganen Anspruch, aber dafür gehen seine Selbstversorgungs-Ambitionen über Gemüse und ein paar Obstbäume hinaus. So eine Art "Peter Lustig" für Erwachsene. :wink:

Speziell zur Frage der Düngung:
https://youtu.be/orrGwG8PR68

Und zur Frage der Schädlingsbekämfung:
https://youtu.be/5ePDp9vwZmw :mrgreen:

Zum Getreideanbau hat Peter Lustig 2 eine ganze Videoreihe. Ist analog auch beispielsweise auf Soja, Erbsen usw. anwendbar, falls man sowas in ausreichenden Mengen zur Selbstversorgung anbauen will. Für den hippen Hildmann-Pseudoveganer auch auf Quinoa, Chia, usw., wenn das Zeugs denn bei uns wachsen würde. Hier ein guter Einstieg:
https://youtu.be/BPrefSdL1oI
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
Benutzeravatar
Harald
 
Beiträge: 1540
Registriert: Di Aug 14, 2007 9:48
Wohnort: Oberfranken-West
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon borger » Do Mai 14, 2015 6:50

Riesengurke hat geschrieben:Da ich hier von einigen Mitgliedern beschimpft und für die Tatsache, dass ich vegan lebe, mit jeder Menge Stuß bombardiert wurde, möchte ich hier mal auf eine Seite verweisen.

http://experimentselbstversorgung.net/


Das war 2009 – und schon bald darauf war diese Selbstversorgung auf 180 Grad explodiert. Man trennte sich im Guten und Liesel tingelt heute als Umweltpädagogin und Hüpftänzerin während Michel ein neues Projekt in den Boden der Toskana stampft. Zusammen mit lieben (dummen) Menschen wird inmitten wildester Natur und Nähe der berühmten italienischen Rotweinquellen an einem neuen Ort der Geselligkeit experimentiert.
Ja, auch Veganer können wahre Überlebenskämpfer sein, also ich stelle mir das wirklich hart vor. Inmitten wildester Natur der Toskana die Rufnummer vom nächsten veganen Pizzaservice zu finden – und dann noch die Bestellung auf Italienisch, alle Achtung.
Nur, abgesehen davon, dass dort zweifellos Veganer viel im Kreis laufen, finde ich keinerlei tiefgreifendere Erkenntnis zur veganen Kreislaufwirtschaft.
Die älteste Form des veganen Raubbaus ist schon seit jahrtausenden bekannt. Brandrodung mit anschließender Plünderung der im Boden vorhandenen Nährstoffe durch veganen Pflanzenanbau.
Es geht ohne Nachlieferung von Nährstoffen einige Jahre gut, dann muss man eben ein Stück weiter ziehen. Liesel und Michel folgen offensichtlich einer wirklich uralten Tradition. Nur besonders nachhaltig ist das nicht.
Selbst für Veganer können diese rotierenden Lebenskünstler kein großes Vorbild im Gartenbau sein. Dafür wäre zuerst mal ein großes Maß an Bodenständigkeit gefragt.
Es gibt auch welche, die tatsächlich über viele Jahre veganen Gartenbau betreiben, z.B. den für seine unvergleichlichen Sprossen einst berühmten Mörder.. äh Gärtnerhof. Der kommt allerdings auch am Thema Nährstoffnachlieferung nicht vorbei und setzt dafür unter anderem die veganen Düngepellets ein.
Es geht um vegane Ideologie, den Ressourcenverbrauch pro erzeugter Einheit darf man da nicht vergleichen, weil sich damit diese Ideologie als Idiotie erweist.
Womit wir wieder bei meiner ersten Aussage wären. Als (unnötiges) Anhängsel einer funktionierenden Wohlstandsgesellschaft haben Veganer beste Überlebenschancen. Ohne diese Wohlstandsgesellschaft sieht’s für Veganer düster aus.
borger
 
Beiträge: 1210
Registriert: So Dez 02, 2012 19:09
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Riesengurke » Do Mai 14, 2015 7:16

Sagt mal, ihr verfolgt mich ja wie die Fliegen. Habt ihr nichts besseres zu tun als jeden Thread in dem ich etwas schreibe aufzusuchen und euren Quark abzulassen? So langsam verstehe ich das landtreff-Forum, ist ne Plattform für schroffe Bauern, die sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und mal überall auf Kosten anderer ihren Frust abladen. Starke Nummer. So stell' ich mir den modernen Landwirt doch vor..
Riesengurke
 
Beiträge: 34
Registriert: So Mai 03, 2015 20:52
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon CarpeDiem » Do Mai 14, 2015 7:20

@Riesengurke,
ich finde es manchmal bedauerlich in welchem Tonfall man mit Andersdenkenden Leuten hier umgeht. Trotzdem finde ich deine Äusserungen in einem Forum, das sich mit landwirtschaftlichen Fragen befassen (soll) etwas fehl am Platze, da diese Dinge keinen sachlichen Hintergrund haben, sondern im Bereich der Ideologien und Ersatzreligionen beheimatet sind. Ich selbst habe umfänglich Flächen verpachtet und bewirtschafte aber selbst noch einen nicht ganz kleinen Betrieb konventionell, seit 2007 ohne jede Tierhaltung. Deshalb kann ich ganz gut abschätzen, dass diese von dir angepriesenen Wirtschaftsformen so nicht klappen werden. Ich will hier deshalb darauf auch gar nicht näher eingehen, da die Standartenträger dieser Wirtschaftsform in den allermeisten Fällen Leute sind, die eine hervorragende wirtschaftliche Absicherung im Kapitalismus haben.

Nun wird ein guter Teil der Hetze gegen die Landwirtschaft auch von den beiden grossen Kirchen befördert, diese verfügen in allen Teilen der BRD über riesige landw. Flächen, die sie höchstbietend verpachtet haben. Diesen Leuten habe ich immer den Vorschlag der Selbstbewirtschaftung gemacht, ohne Subvention aus Kirchensteuergeldern, Spenden u.ä. nur mit den Resourcen die jedem Landwirt auch zur Verfügung stehen. Warum macht man das nicht????
CarpeDiem
 
Beiträge: 5313
Registriert: Mi Nov 21, 2007 13:57
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Riesengurke » Do Mai 14, 2015 7:49

ich finde es manchmal bedauerlich in welchem Tonfall man mit Andersdenkenden Leuten hier umgeht.


Ja, und es bekräftigt einen Stereotyp, den ich mir eigentlich nicht vor Augen halten will.

Trotzdem finde ich deine Äusserungen in einem Forum, das sich mit landwirtschaftlichen Fragen befassen (soll) etwas fehl am Platze, da diese Dinge keinen sachlichen Hintergrund haben, sondern im Bereich der Ideologien und Ersatzreligionen beheimatet sind.


Ich möchte dazu eins sagen: Die Medien mischen da ordentlich mit. Ich bin durch Ausprobieren aus *gesundheitlichen Gründen* (Bluthochdruck, Übergewicht, 3-fach höherer Natriumgehalt im Blut als zulässig) auf den Vegetarismus (und kurz danach auf Veganismus) gekommen. Der Arzt schaute mich damals an und sagte mir, ich dürfe nicht so viel Fastfood essen. Ich war völlig perplex, denn das tat ich garnicht (was sollte ich dazu sagen?). Mir ist es nachrangig (gewesen), ob Tiere leiden müssen oder nicht, aber nach näherer Betrachtung leuchtete es mir ein. Es war sozusagen die Gratisbeigabe von etwas, was ich ohnehin schon als positiv für mich empfunden habe. Und zwar nach Verfolgung von rationalen Gedankengängen, nicht weil ich glaube, dass irgendwo in den Wolken ein Mann mit Bart sitzt und alle, die Fleisch essen, in die Hölle kommen. Ich bin Atheist (bzw. was meine Wertevorstellungen angeht am ehesten Christ, aber nicht gläubig in dem vorher genannten Sinne). Das ich meinen nächsten liebe wie mich selbst, gilt aber nach wie vor.

Ich erhebe es auch nicht zur Moral, da Moral allgemeingültig wäre. Es ist eine ethische Frage (und daher streitbar). Rückblickend kann ich sagen hat sich notgedrungen die Menge an bekannten veganen Gerichten auch aus anderen Kulturkreisen deutlich erweitert. Bulgursalat, Falafel (Frikadellen aus Kichererbsen) und Humus (eine Paste auch Kichererbsen, Sesam, typischer Kreuzkümmelgeschmack) sind z.B. altbekannte, eiweißreiche libanesische Gerichte. Über die Medien wird propagiert, Veganer seien Spinner die statt dem Schnitzel große Messen veranstalten, auf denen es "Fleischersatzprodukte". Dabei ist es doch völlig hirnrissig, Fleisch ersetzen zu wollen. Wenn man sich ein klein wenig damit befasst, dann stellt man fest, dass es unzählige internationale Gericht gibt, die per Defintion vegan sind und schon seit Jahrhunderten bekannt.

Aber genug davon. Sonst heißt es am Ende noch ich würde hier predigen oder sonstwas. :klug:

Ich selbst habe umfänglich Flächen verpachtet und bewirtschafte aber selbst noch einen nicht ganz kleinen Betrieb konventionell, seit 2007 ohne jede Tierhaltung. Deshalb kann ich ganz gut abschätzen, dass diese von dir angepriesenen Wirtschaftsformen so nicht klappen werden. Ich will hier deshalb darauf auch gar nicht näher eingehen, da die Standartenträger dieser Wirtschaftsform in den allermeisten Fällen Leute sind, die eine hervorragende wirtschaftliche Absicherung im Kapitalismus haben.


Gerade die Gründe wären doch interessant.

Nun wird ein guter Teil der Hetze gegen die Landwirtschaft auch von den beiden grossen Kirchen befördert, diese verfügen in allen Teilen der BRD über riesige landw. Flächen, die sie höchstbietend verpachtet haben. Diesen Leuten habe ich immer den Vorschlag der Selbstbewirtschaftung gemacht, ohne Subvention aus Kirchensteuergeldern, Spenden u.ä. nur mit den Resourcen die jedem Landwirt auch zur Verfügung stehen. Warum macht man das nicht????


Wie soll ich das einordnen? Ich hetze doch gegen niemanden. Was die Kirchen tun, weiß ich nicht, aber mit denen habe ich ja ohnehin nicht so viel am Hut. Die hetzen auch gegen viele andere Dinge.
Riesengurke
 
Beiträge: 34
Registriert: So Mai 03, 2015 20:52
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon CarpeDiem » Do Mai 14, 2015 8:19

ich will nur auf zwei Gründe eingehen:
Riesengurke hat geschrieben:Die Medien mischen da ordentlich mit. Ich bin durch Ausprobieren aus *gesundheitlichen Gründen* (Bluthochdruck, Übergewicht,

Die Medien mischen dort mit, wo sie glauben Auflagen zu produzieren um ihren Werbekunden eine Plattform bieten zu können. Recherche, Wächterin der Demokratie und ähnlich Schlagworte sind völliger Unsinn. Festangestelle Redaktionen werden abgeschafft, stattdessen Stories gekauft, auf welche Weise die zustande gekommen sind wird nicht hinterfragt. Deshalb Vorsicht bei den Weisheiten aus den Medien... Für dein Gewicht bist du im übrigen völlig selbst verantwortlich, das kann dir wirklich niemand abnehmen.

Riesengurke hat geschrieben:Gerade die Gründe wären doch interessant.

In einem Zeitraum von mindestens 25 Jahren habe ich zwei Betriebe beobachtet, deren Flächen ich fast täglich in Augenschein nehmen kann. Der Eine hat sich im Laufe der Jahre ganz klar von einem Biolandwirt zu einem reinen Biohändler entwickelt, d.h. es wird selbst (fast) nix produziert, weder auf dem Feld noch im Stall, sondern zugekaufte Ware angeboten. Der Grund liegt auf der Hand, es wächst vernünftig nix mehr, die Böden haben fertig...

Der Andere hat sein Geld mit dem Import von Billigwaren aus Entwicklungsländern gemacht und einen florierenden Betrieb aufgebaut. Wenn man den Medien Glauben schenken darf, wurde der für einen mehr als zweistelligen Millionen Euro Betrag veräussert. Dafür hat er einen riesigen Gutshof gekauft und versteht sich als Monstranz der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise. Noch Fragen??
CarpeDiem
 
Beiträge: 5313
Registriert: Mi Nov 21, 2007 13:57
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Riesengurke » Do Mai 14, 2015 9:42

Ja, ich beobachte da auch einen stetigen Anstieg an Produkten/Unternehmern, die die Gunst der Stunde nutzen um alles mögliche an esoterischen Dinge mitzuvermarkten. Heilende Steine fallen da in die gleiche Sparte wie sündhaft teure "Makrobiotik" Produkte. Man darf nicht vergessen, dass das Thema vegan derzeit stark gehyped und in aller Munde ist. Dass da gerissene Unternehmer versuchen ihren Profit rauszuschlagen ist so verwunderlich wie der Frühling nach dem Winter. Ich versuche mich von diesen Leuten so gut es geht fernzuhalten und mich an harten Fakten zu orientieren. Wieder andere meinen es gut, vergessen dabei aber ihr eigene Vorgehensweise zu hinterfragen.

Zurück zu Thema: Wenn ich das richtig sehe, dann ist doch das Hauptproblem einfach die Düngung des Bodens. Könnt ihr eine Seite empfehlen, wo man sich darüber schlau machen kann?
Riesengurke
 
Beiträge: 34
Registriert: So Mai 03, 2015 20:52
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon Südbaden Bauer » Do Mai 14, 2015 10:00

rück zu Thema: Wenn ich das richtig sehe, dann ist doch das Hauptproblem einfach die Düngung des Bodens. Könnt ihr eine Seite empfehlen, wo man sich darüber schlau machen kann?


Fachwissen, gepaart mit Erfahrung über den jeweiligen Standort etc. :wink:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
Südbaden Bauer
 
Beiträge: 2259
Registriert: So Jan 18, 2015 19:58
Wohnort: Südbaden
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon H.B. » Do Mai 14, 2015 16:23

Riesengurke hat geschrieben:Zurück zu Thema: Wenn ich das richtig sehe


Du kannst es nicht richtig sehen. Du lebst ja nach eigenen Angaben vegan. Vegane Ernährung ist die ausdrücklichste Form landwirtschaftlicher Inkompetenz
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Veganes Leben und Kreislaufwirtschaft

Beitragvon bauer-horst » Do Mai 14, 2015 21:23

Riesengurke hat geschrieben:Veganer seien Spinner die statt dem Schnitzel große Messen veranstalten, auf denen es "Fleischersatzprodukte". Dabei ist es doch völlig hirnrissig, Fleisch ersetzen zu wollen


Aber hier liegt doch das Problem des ganzen rumgespinnes. Leute wie du die aus welchen Gründen auch immer Vegan leben, da hab ich kein Problem mit.
Aber Leute die meinen Vegan ist gerade cool und inn, dann ihr wissen aus fragwürdigen Quellen saugen um dann einen auf dicke Hose zu machen, aber trotzdem ne vegane Wurst fressen wollen da bekomm ich nen Hals. Wenn Vegan dann richtig. Ob das Gesund ist oder nicht mag und kann ich nicht beurteilen.
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach.
bauer-horst
 
Beiträge: 681
Registriert: So Dez 22, 2013 11:12
Nach oben

Nächste

Antwort erstellen
65 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5

Zurück zu Off Topic

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki