Ich hätte da kein Problem damit allein einem den Hof zu geben, auch wenn der nicht weitermacht.
Allein, was mit so einem aufgegebenen Hof jedes Jahr an Arbeit und Kosten verbunden sind...
Die "Alten" leben ja meistens auch mit auf dem Hof. Auch net jedermanns Sache im Jahr 2026. Da sind weichende Erben doch freier in ihrer Lebensgestaltung.
Man kann ja in den Übergabevertrag reinschreiben lassen, dass Nachabfindungen zu zahlen sind, wenn etwas verkauft werden soll.
Ich hab den (noch teilaktiven) Hof unter der Voraussetzung bekommen, dass ich meine Eltern in diesem Fall um Zustimmung bitten müsste (welche die eh nicht geben würden...).
Mag sein, dass es in Regionen anders ist, wo man extreme Pachterlöse erzielen kann und es dann wirklich nicht okay ist, einem alles zu geben.

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet