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Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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59 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon Yarrra » Fr Apr 12, 2019 17:00

Ok. Was würdet ihr mir raten?
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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Fr Apr 12, 2019 17:02

Yarrra hat geschrieben:Ok. Was würdet ihr mir raten?

Nehm dir jemand zur Seite der Ahnung hat
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon Yarrra » Fr Apr 12, 2019 17:03

Darum frage ich hier im Forum. An wen wendet man sich am besten?
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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon Fassi » Fr Apr 12, 2019 19:06

An die entsprechende Stelle beim Landkreis. Die haben letzten Endes die Entscheidungsgewalt. Wenn die davon überzeugt sind, dass dein Verhaben "Landwirtschaft" ist, dann kommt es gar nicht erst zur Gefahr eines Verfahrens nach Grundstücksverkehrsgesetz sondern wird direkt durchgewunken und bewilligt.

Gruß
PS: Zu kaum einem anderen Thema geistern soviele Halbwahrheiten und Fehlinformationen rum wie zum Grundstücksverkehrsgesetz.
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon gerds » Fr Apr 12, 2019 19:51

Genau. Und das Grundstücksverkehrsgesetz wird auch
von Lanskreis zu Landkreis unterschiedlich umgesetzt.
Bei uns um Ort wurde vor ein paar Jahren das größte
Einzelflurstück (10ha) an einen Nichtlandwirt verkauft.
Als ich es mitbekam, hab ich mich an den Landkreis gewendet, huhu ich würde das als Landwirt auch gern kaufen! Als Antwort kam es wurde genehmigt, weil es ja langfristig an ein LWB verpachtet ist(und selbst dieser
hat seinen Sitz 50km weg von hier).
Ein paar Landkreise weiter hingegen konnte eine Bekannte nicht von ihrer Großtante eine Koppel kaufen,
weil Vorkaufsrecht geltend gemacht würde. (Sie wollte
es damals kaufen um keinen Ärger mit der sonstigen
Verwandtschaft zu bekommen- das aber nur am Rand)
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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon Neo-LW » Fr Apr 12, 2019 20:27

Moin,

gerds hat geschrieben:
Bei uns um Ort wurde vor ein paar Jahren das größte
Einzelflurstück (10ha) an einen Nichtlandwirt verkauft.
Als ich es mitbekam, hab ich mich an den Landkreis gewendet, huhu ich würde das als Landwirt auch gern kaufen!
Als Antwort kam es wurde genehmigt, weil es ja langfristig an ein LWB verpachtet ist.



Das ist zulässig.

Ist hier so auch mehrfach vorgekommen.


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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon Family Guy » Sa Apr 13, 2019 7:13

T5060 hat geschrieben:Fachlich stimmt hier eigentlich gar nichts und hält keiner gerichtlichen Überprüfung stand.


Verrate uns doch, was fachlich stimmt und was nicht, dann können wir alle dazulernen.
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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon kalumet » Sa Apr 13, 2019 8:38

Ich weiß einen Fall, wo der Verkauf einer landwirtsch. Fläche um 50 % unter Marktpreis notariell beurkundet wurde. Der Rest wurde wahrscheinlich unter der Hand bezahlt. Für den Käufer muss das nachher sehr bitter gewesen sein, da die Stadt ihr Vorkaufsrecht ausgeübt hat.

schönen Gruss noch
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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Sa Apr 13, 2019 9:44

kalumet hat geschrieben:Ich weiß einen Fall, wo der Verkauf einer landwirtsch. Fläche um 50 % unter Marktpreis notariell beurkundet wurde. Der Rest wurde wahrscheinlich unter der Hand bezahlt. Für den Käufer muss das nachher sehr bitter gewesen sein, da die Stadt ihr Vorkaufsrecht ausgeübt hat.

schönen Gruss noch


Was ist der Marktpreis, wie hoch ist der Marktpreis ?
Da die Stadt das Vorkaufsrecht ausüben konnte, war die Fläche scheinbar beplant, sonst könnte sie das VKR niemals ausüben.
War es dann schon werdendes Baugelände und wie hoch ist der Marktwert dann ?
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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon Neo-LW » Sa Apr 13, 2019 10:52

Moin,

das Vorkaufsrecht für die Gemeinde stand bei allen Flächen im Raum, die ich in den letzten 15 Jahren gekauft habe.

Jedesmal musste ich die Vorkaufsoption der Obrigkeit abwarten,
bevor ich kaufen durfte.

Eine Fläche (abgeräumte Hofstelle in Ortsrandlage / Verkäufer: Bundessortenamt) habe ich genau aus dem Grund nicht bekommen.
Nun ist es durch Untätigkeit der Gemeinde DGL geworden.

Marktwert = Verkehrswert ist (erfahrungsgemäß) etwa der doppelte Bodenrichtwert.

Bei uns derzeit etwa 6,50 EUR / m² bei 98 BP.


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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon kalumet » Sa Apr 13, 2019 11:13

Hallo T5060,

da ich weder Käufer noch Verkäufer war, bin ich beim Notar natürlich nicht dabei gewesen. Somit weiß ich das ganze nur aus 2. Hand.
Tatsache ist, daß es sich bei der Fläche nicht um Bauland oder Bauerwartungsland oder ähnliches gehandelt hat. Daß landwirtschaft. Flächen gesucht sind, weiß jeder. Möglicherweise hat die Kommune die Fläche als Tauschobjekt dringend gebraucht. Meines Wissens haben Städte und Gemeinden auf jeden Fall ein Vorkaufsrecht.
Der Preis für das Feld tut erstmals nichts zur Sache, aber es ist zum halben ortsüblichen Preis verbrieft worden.

Gruss
Hans
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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon Fassi » Sa Apr 13, 2019 11:38

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

das Vorkaufsrecht für die Gemeinde stand bei allen Flächen im Raum, die ich in den letzten 15 Jahren gekauft habe.



Das ist eine Standardabfrage bei allen Immobilienkäufen und nichts besonderes. Sollte man ja als Bauingenieur eigentlich wissen.

Gruß
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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon Neo-LW » Sa Apr 13, 2019 11:43

Moin,

ja, wird aber immer wieder bestritten.


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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Sa Apr 13, 2019 11:54

kalumet hat geschrieben:Hallo T5060,

da ich weder Käufer noch Verkäufer war, bin ich beim Notar natürlich nicht dabei gewesen. Somit weiß ich das ganze nur aus 2. Hand.
Tatsache ist, daß es sich bei der Fläche nicht um Bauland oder Bauerwartungsland oder ähnliches gehandelt hat. Daß landwirtschaft. Flächen gesucht sind, weiß jeder. Möglicherweise hat die Kommune die Fläche als Tauschobjekt dringend gebraucht. Meines Wissens haben Städte und Gemeinden auf jeden Fall ein Vorkaufsrecht.
Der Preis für das Feld tut erstmals nichts zur Sache, aber es ist zum halben ortsüblichen Preis verbrieft worden.

Gruss
Hans


Bei einem "Tauschobjekt" ist ein VKR der Stadt auch nicht zulässig.
Weil ich ja gegen unsere Gemeinde schon zweimal mein VKR durchgesetzt habe.
Bei einem angestrebten Tausch muss die Gemeinde dies auch schon hinreichend konkretisieren.
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Re: Vorkaufsrecht Landwirtschaft

Beitragvon Yarrra » Sa Apr 13, 2019 15:50

Birken Dank für Ihre Beiträge und Erfahrungen! Ich hoffe, dass der Kauf klappt. Ich könnte mir vorstellen, das Land
auch erstmal verpachtet zu lassen. Nächste Woche werde ich mich an die Stelle wenden, die den Grundstücksverkehr genehmigen muss.
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