keinbauer hat geschrieben:Ich kann mich nach über 30 Jahren Feuerwehr nicht erinnern, wann es mal keine Telefonliste der Landwirte bei uns gab, und diese nicht mit gefüllten Fässern oder Bodenbearbeitungsgeräten bei Fuß standen. Heute braucht man dafür anscheinend irgendwelche "RedFarmer"-Aktionen, Feuerwehren überschlagen sich mit Pressemeldungen wie super sie sich doch neuerdings auf Flächenbrände vorbereiten und dabei sogar nagelneues Material einsetzen, was schon in der Nachkriegszeit Normbeladung deutscher Löschfahrzeuge war, Bauernverbände machen da auch munter mit... Auf dem Land hat Feuerwehr und Landwirtschaft eigentlich immer schon gut und oft miteinander zusammengearbeitet, ein paar Außenseiter auf beiden Seiten gabs natürlich hier und da auch schon immer. Jetzt überlegen sich offenbar einige, wie man das einfache komplizierter machen kann, damit es neu wirkt, meinetwegen, und drumherum wird eben weiter vernünftig zusammengearbeitet. Muss man alles nicht verstehen, aber das ist wohl so ein Modetrend.
So sieht's aus!
Die paar wenigen Güllefassbesitzer halten ihre Fässer startklar.
Auch ich kann mich noch an eine Übung vor über 30 Jahren erinnern, bei der mein Vater auch dabei war. Da waren Vakuumfässer mit 3000 bis 6000Ltr. der Standard.
Es gab kein Internet und kein Handy. Trotzdem stand nach kürzester Zeit eine stabile Wasserversorgung.
Gesaugt wurde aus dem Bach.
Zum verstopfen von Strahlrohren:
Es wird ja nicht zuviel verlangt sein das Güllefass zu reinigen bevor man Löschwasser tankt!? Einmal befüllen zum Spülen wird ja kein Problem sein. Aber da sieht man wieder seine "Schweinchen"...
Ich habe kein Fass mehr, das man in solchen Fällen gebrauchen könnte und bin auch selbst nicht bei der Feuerwehr. Dafür wissen 2-3 Leute bei dem Verein, daß sie bei mir das ganze Jahr alles mögliche holen können/dürfen wenn Bedarf ist.
