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Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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66 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon Ackersau » Sa Jul 15, 2023 21:24

wir haben einen 20 m³ Milchtankwagen zum wasserfahren für die Pflanzenschutzspritze. Der steht im Moment gefüllt mit den notwendigen Adaptern als Löschwasserreserve
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon Südheidjer » Do Jun 25, 2026 13:12

In der Lüneburger Heide ist aktuell die Waldbrandgefahr wieder extrem hoch.

Ich hoffe, daß sich alle an die Regeln halten.

Der NDR mit "Hallo Niedersachsen" interviewte dazu einen örtlichen Gemeindebrandmeister (Video 2:25 Minuten):

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS9jOGQxN2FjYS0zZGE4LTQ5ZDMtOTA4NC1hN2VlYTg3ZTdlMWM

Bei der Hitze als Feuerwehrmann in Schutzausrüstung auszurücken ist verdammt anstrengend und belastend.
Ich hoffe innigst, daß die nächsten Tage bei der üblen Hitze nichts passiert.
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon holzerhobby » Do Jun 25, 2026 20:08

Heute schon wegen eines Böschungsbrandes ausgerückt.
Unser einziger Bauer im Dorf hat angefangen, die Wiese zu mähen und eine Stein erwischt. Das schlug wohl Funken und hat die Binsen
im Graben entzündet, der Wind tat sein übriges. Hatte vergeblich versucht zu löschen und sofort die Feuerwehr alarmiert, gsd reichten die 600 l des Feuerwehrautos aus.
Wenns der Bauer nicht merkt und einmal über die Kuppe fährt, wirds deutlich schwieriger.
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon County654 » Fr Jun 26, 2026 6:11

Dieses Teil sollte jeder Landwirt griffbereit haben:
https://www.fenomed.shop/feuerwehr/wald ... shEALw_wcB

Hat uns in den letzten Jahren mindestens zweimal den Arxxxh gerettet.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon Falke » Fr Jun 26, 2026 8:05

Ich habe aktuell ein Angebot für eine Waldbrandversicherung für 0,48 € / ha /a vorliegen, und werde wohl zugreifen. Mindestprämie 10 €.
https://waldverband-ktn.at/waldbrandversicherung/

A. aus Ö.
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon County654 » Fr Jun 26, 2026 9:06

Haben wir seit Jahren über die Mitgliedschaft im Waldbauverein.
Bei den Szenarien der letzten Jahre sollte man die Versicherung haben :!:
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon Südheidjer » Mo Jul 27, 2026 13:45

Beim Großbrand im Müritz-Nationalpark waren auch die Spezial-Fahrzeuge vom Katastophenschutz Niedersachsen im Einsatz (eines davon ist bei "uns" stationiert ;-)):

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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon langholzbauer » Mo Jul 27, 2026 14:48

Im örFernsehen hat ein Spanier wichtig beschrieben.
Sinngemäß:
" Durch die Aufgabe der Viehhaltung konnte sich diese unbeherrschbare Brandlast entwickeln."
Die Worte höre ich wohl....
Mir fehlt mittlerweile der Glaube, an eine Einsicht der Politik.
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon T5060 » Mo Jul 27, 2026 14:51

langholzbauer hat geschrieben:" Durch die Aufgabe der Viehhaltung konnte sich diese unbeherrschbare Brandlast entwickeln."


In Fachkreisen hat sich seit Samstag die Meinung, der fehlenden Beweidung durchgesetzt,
ebenso wie man die grüne Solarmafia am Werk sieht, die nach einem Brand keine Naturschutzauflagen mehr einhalten muss
und so neue Flächen gewinnt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon 304 » Mo Jul 27, 2026 19:05

langholzbauer hat geschrieben:Sinngemäß:
" Durch die Aufgabe der Viehhaltung konnte sich diese unbeherrschbare Brandlast entwickeln."
Die Worte höre ich wohl....

Dafür setzt man hier entlang von Gräben, Straßen, Bahndämmen, Flüssen auf kilometerlange Altgrasstreifen möglichst ohne Unterbrechnungen, die erst im Herbst gemulcht bzw. mit Einachs-Balkenmäher und Motorsense gemäht werden. An Stellen an denen die breiter sind und an landwirtschaftliche Fläche angrenzen werden Baumstämme auf der Grenze plaziert damit die Streifen auch wirklich stehen bleiben.

Kann sich jeder ausdenken was da möglich ist, wenn in unmittelbarer Nähe eine Presse auf einem Stoppelfeld oder einer VNP-Fläche in Flammen aufgeht. Oder beim einem Zug mal eine Bremse blockiert.

Passenderweise kommt man mit den wenigen noch zuverlässig funktionierenden Vakuumfässern auch an keinen Weiher oder keine Kiesgrube mehr. Selbst eine TS wird schwierig bis lebensgefährlich (beim aktuellen Wasserstand und den Kanten sowie den schmalen Trampelpfaden). Da wäre erstmal Kettensäge und teils Kettenbager notwendig.
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon Ernst Eiswürfel » Mo Jul 27, 2026 22:42

Solange die Gemeinden / Feuerwehren die stillgelegten und mit Regenwasser gefüllten Güllegruben nicht aufnehmen, braucht man sich ums Löschen von trockenem Wald, zumindest hier, fernab von Seen oder anderweitigen Gewässern mit ausreichend Wasser, keine Gedanken machen.
Die letzte Übung der Feuerwehren zu Waldbränden gab es hier zur aktiven Zeit meines Vaters vor ca. 40 Jahren. Da können alle reden wie sie wollen. Wo noch nichts passiert ist, passiert erstmal nichts.
Die alten 3000l-7000l Fässer sind mittlerweile alle weg und mit 300 PS und 18000l Fässern kommt man hier nicht in den Privatwald.
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon Südheidjer » Di Jul 28, 2026 4:45

Ernst Eiswürfel hat geschrieben:Solange die Gemeinden / Feuerwehren die stillgelegten und mit Regenwasser gefüllten Güllegruben nicht aufnehmen, braucht man sich ums Löschen von trockenem Wald, zumindest hier, fernab von Seen oder anderweitigen Gewässern mit ausreichend Wasser, keine Gedanken machen.
Die letzte Übung der Feuerwehren zu Waldbränden gab es hier zur aktiven Zeit meines Vaters vor ca. 40 Jahren. Da können alle reden wie sie wollen. Wo noch nichts passiert ist, passiert erstmal nichts.
Die alten 3000l-7000l Fässer sind mittlerweile alle weg und mit 300 PS und 18000l Fässern kommt man hier nicht in den Privatwald.

Vielleicht haben Bayerische Feuerwehreinheiten aus deiner Gegend vor zwei Jahren bei uns geübt:

https://www.nlbk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/aktuelle_informationen_des_nlbk/landerubergreifende-grossubung-eichkater-235473.html

Es ist allerdings empfehlenswert, auch regional im heimischen Einsatzgebiet zu üben. Ohne Ortskenntnis ist man verraten und verkauft.
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon 304 » Di Jul 28, 2026 8:50

Ernst Eiswürfel hat geschrieben:Die alten 3000l-7000l Fässer sind mittlerweile alle weg und mit 300 PS und 18000l Fässern kommt man hier nicht in den Privatwald.

Die neueren Fässer sind Pumpfässer. Die Pumpen sind für Wasser nicht geeignet und aus einer alten Grube die nicht definitiv sauber ist saugt man damit auch nicht. Saugt den ganzen Dreck an den das Vakuumfass nie ansaugen konnte. Externe Befüllung und Entnahme wäre eine Möglichkeit, aber zumindestens die Entnahme dürfte bei vielen Fässern schwierig sein. Ich habe es noch nicht probiert aber die Dreiwegeschieber vorne (Pumpeneingang) und hinten (Fassbefüllung oder Ausbringung) wird man vmtl. in keine Stellung bringen in der von extern angesaugt werden kann.

Abgesehen davon sind die Güllegruben hier nicht gut gefüllt. Da wird ständig Wasser entnommen. Optimal wäre eine breite flache Abfahrt in einer alten Kiesgrube herzurichten und damit alte ~6m³ Vakuumfässer befüllt werden können. Die Vakuumfässer müsste man aber auch noch auf Vordermann bringen, die meisten stehen seit Jahren ungenutzt irgendwo im hintersten Eck.
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon langholzbauer » Di Jul 28, 2026 9:10

Nicht nur für Wald- sondern auch für Flächenbrände ist schon sehr geholfen, wenn an geeigneten Gewässern ordentliche Zufahrten geschaffen und gepflegt werden, wo auch ein großes Löschfahrzeug pumpen und möglichst im Ringverkehr Tanker befüllen kann.
Schwimmende Saugkörbe für den Zweck wurden hier die letzten Jahre angeschafft.
Die modernen Güllezubringer sind doch i.d.R. alle auch für Fremdbefüllung ausgelegt und können im Ernstfall mit den richtigen Adaptern direkt in den Löschwassertransport mit eingebunden werden.

Und dass an solchen Zufahrten auch die Landwirte ihr Tränkewasser holen dürfen, führt letztlich zur Unterhaltung dieser Saugstellen und zur Nutzung dadurch Bereithaltung entsprechend sauberer Vakuumfässer.
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Re: Vorsorge Waldbrand/Flächenbrand

Beitragvon allgaier81 » Di Jul 28, 2026 10:12

Die neueren Fässer sind Pumpfässer.


Und das geht richtig gut!
Haben wir beim Dienst mit einem 18,5m3 Zunhammer ausprobiert.

Die Adapter für die Güllekupplung auf B haben wir sowieso. Man kann an den Pumptankwagen dann auch einfach ein Strahlrohr mit Stützkrümmer anschließen. Der Druck ist vorhanden. Damit kann man pump and roll machen und Flächen- oder Böschungsbrände effektiv löschen!

Ich hoffe das alle Feuerwehren diese Adapter liegen haben und das jeder Ortsbrandmeister noch einen Draht zu den Landwirten hat so das bei Hitze und Trockenheit immer ein gefülltes Fass beim Einsatz ist.
Bis das GTLF 28000 da ist dauert es ja doch ein wenig.
https://www.kreisfeuerwehr-verden.de/20 ... -gestellt/
Gruß, allgaier
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