Der Riemenantrieb hat den Vorteil, dass das Sägeblatt auf einer separat gelagerten Welle sitzt. Die Lager diese separaten Welle könnten statisch mehr ab, da andere Hebelkräfte wirken, als wenn dass Sägeblatt aus Kostengründen auf der Motorwelle sitzt. Auch sind diese Lager ganz anders ausgelegt, als die Motorlager.
Ein weiterer, bereits genannter Vorteil ist, dass die Riemen beim Verklemmen oder sonstigen unvorhersehbaren Problemen rutschen können, während sich im Extremfall sich die Motorwelle verbiegen würde.
Wie oben schon richtig gesagt, kommt es halt darauf an, wieviel Hundert rm. man im Jahr wippt, wie dick die Scheite sind und wie verwachsen das Holz ist.
Ich hab die 5,5 kw Posch mit Riemenantrieb und bin sehr zufrieden damit. Andere hier im Forum sind der Ansicht, dass man 7,5 kw oder mehr als 10 kw haben müsste, um eine ordentliche Stundenleistung zu erzeugen, was ich für Käse halte. Wenn das Sägeblatt stumpf ist, nutzen m.E. auch 20 kw nichts.
hat einige Zeit gedauert bis ich mit einem Testbericht meiner neuen Säge aufwarten kann.
Letztendlich habe ich mich für die HMG mit 7,5kw Motor und Riemenantrieb entschieden. Stand genau so beim freundlichen Händler und für einen guten Preis habe ich sie dann im Februar mitgenommen. Zunächst einige Probescheiter gesägt und dann ruhen lassen. Im Wald wars zu kalt und zu Hause war alles gesägt.
Nach gut 5 Ster am Stück in gemischten Ein- und Zweimannbetrieb (der Nick-Name ist normalerweise Programm) und kurzfristigem Helfer kann ich nur sagen, das Ding geht echt sau gut! Besonders gut gefällt mir der Bügel an der Wippe. Der machts mir als etwas größer geratenem (1,87m) Endanwender leichter die Wippe zu schubsen. Ich sag bewusst schubsen. Anfangs dachte ich, dass die Masse der Wippe zusammen mit dem aufgelegten Holz schön schwer wird - vor allem weil auch noch der Sägeblattschutz bei jedem Schnitt vor und zurückbewegt wird. Aber die Wippe ist so gut ausgependelt, dass man gar nichts davon spürt.
Schnittleistung ist bei starken Rundholz sehr gut und vor allem fallen wenig Späne an. (auf der alten Säge hatte ich nur ein Wolfszahnblatt, dass jede Menge Späne und Spreisel verursachte).
Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut.
Einziges kleines Manko: Die gut gemeinte Stange die zum Ziehen dienst ist ein wenig kurz. Der erfordeliche Hebeleffekt stellt kaum ein und man schleppt trotz allem noch geschätzte 30-50 Kilo. Die Maschine wiegt um die 150kg. Das ganze habe ich mit einem luftbereiften Stützrad unter der Schubstange gelöst und jetzt schiebt sichs ohne weiteres auch über eine Wiese.
Mit der der Option später noch ein Förderband anbauen zu können und auch einen Zapfwellenantrieb nachzurüsten, kann ich die Wippsäge nur weiterempfehlen.
Guten morgen! Habe seit ich säge,immer mit Wippsägen,anfangs mit Flachriemen,später mit Keilriemen Antrieb gearbeitet,man soll scheinbar mehr Kraft übertragen können,immer mit CV-Blättern,da bekam ich per Zufall,eine Lutz Säge mit Direkt-Antrieb mit 4 PS Motor u.HM-Blatt sehr günstig.Der Blechschutz war etwas beleidigt,u.ich musste sie auf meine Grösse angleichen,d.h. 40cm höher machen.Für meine 30 Meter im Jahr sehe ich keinen Nachteil,alle meinen Sägen haben einen Sägespäne-Fang,und diese bekommt auch noch einen.
Hallo einmannbetrieb! Hätte ein paar Fragen an dich,wenn du die Posch am Schlepper hattest war der Antrieb über Riemen,o.Winkel-Getriebe,was für eine Drehzahl hattest du an der Sägewelle,u.wie machst du das mit dem Späne pressen.