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Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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224 Beiträge • Seite 14 von 15 • 1 ... 11, 12, 13, 14, 15
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon marius » Sa Dez 26, 2020 22:40

Paule1 hat geschrieben: die Banken schließen und Bargeldautomaten werden jetzt schon abgebaut :idea:
Wird der Rettung des Euro alles geopfert, was uns lieb und gewohnt ist :?:


Die Banken haben doch finanz. Probleme, Bankautomaten abbauen ist da nur eine kleine Maßnahme, was nichts nutzen wird.
Warum nicht ?
Nehmen wir mal die Nr. 1, dt. Bank.
2020 warens rund 22 Milliarden Einnahmen und ca 22 Milliarden Ausgaben = 0 in 2020.

2021 positiv geschätzt laut der Analysten, rund 18 Milliarden Einnhamen + , für ein gesundes Cost income Ratio, von sagen wir mal 70 %, ( 30 % zwingend nötiger Standartpuffer ), dürfte sie also max. im Jahr 2021 ca 12,5 Milliarden Kosten haben.
2020 warens noch 22 Milliarden Kosten.
Wären dann nötige Kostenreduktionen von ca 10 Milliarden Euro in 12 Monaten.
Au Backe. :lol:
Die Lösung hatte ich hier im Forum auch schonmal beschrieben, dass geht NUR in dieser Dimension über Personalabbau, was im digitalen Zeitalter kein Problem wäre ( siehe Direktbanken ), aber nahezu unmöglich umzusetzen wegen der Gesetzeslage, horrende Abfindungen.
Denn sie muss für diese 10 Milliarden Einsparungen VORHER das doppelte, somit 20 Milliarden aufwenden über vorgeschriebene Rückstellungen für diese geplanten 10 Milliarden Einsparungen wie Abfindungen, usw
Heisst also die 20 Miliarden Rückstellungen wirken sich frühestens mit Glück im 3 Jahr gewinnbringend aus.
Nächstes Problem, diese 20 Milliarden verringern die aktuellen 60 Milliarden Buchkapital auf sofort 40 Milliarden.
Heisst dann nur noch 40 Milliarden EK, und dann gibts richtig Ärger mit der Aufsicht, da DEUTLICH zuwenig EK für ihr derzeitiges Geschäftsfeld.
Insofern müßte diese dt. Bank sofort ihr Geschäftsfeld reduzieren, also auch die Zockereien an der Börse womit sie noch Geld verdienen.
Und dann gehen die Erträge erst richtig zurück und es muss nochmal neu berechnet werden, da dann diese angenommen 18 Milliarden Einnahmen für 2021 logischerweise zu hoch und nicht mehr realistisch sind.

Und das kann man auf alle Banks übertragen.

Fazit : diese Bankautomaten abbauen und Geschäftsstellen schliessen ist eine tolle Sache, aber das eigentliche Problem der horrenden Abfindungen bei nötigem kräftigen Personalabbau bekommen die nicht mehr in den Griff aus den eben gen. Gründen.

Es sei denn das Arbeitsrecht ( Abfindungen ) wird gesetzlich geändert, was wohl nicht passieren wird.
marius
 
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Englberger » So Dez 27, 2020 9:16

Hallo,
wenns richtig klemmt dann kommt ne Insolvenz in Eigenregie.
Btw , vor ca 15 Jahren hab ich mal mit einem DB Banker diskutiert. Sein noch im Ohr verbliebener Satz war:
"Machen Sie sich um uns keine Sorgen, wenns die DB nicht mehr gibt gibts auch keine Bundesrepublik mehr."
Die werden die Musik spielen wie auf der Titanic.
Gruss Christian
P.S. Fusion mit BNP und Europa hätte wieder was gescheites.
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Kartoffelbluete » So Dez 27, 2020 10:16

Ist schon interessant, schon seit 2012 prophezeien die "Weltuntergangspropheten" hier das baldige Ende
von unserem Währungssystem. :roll:
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon CarpeDiem » So Dez 27, 2020 11:36

Kartoffelbluete hat geschrieben:"Weltuntergangspropheten" hier das baldige Ende
von unserem Währungssystem.

Du siehst aber die gigantischen Verwerfungen bei Finanzmarktprodukten, Aktien, Immobilien etc. etc. Offiziell gibt es keine Inflation. Eine gigantische Umverteilung die immer mehr um sich greift. Aber alle reden nicht davon......!
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Botaniker » So Dez 27, 2020 11:42

Kartoffelbluete hat geschrieben:Ist schon interessant, schon seit 2012 prophezeien die "Weltuntergangspropheten" hier das baldige Ende
von unserem Währungssystem. :roll:


Die hören sich ja auch seit über einem Jahrzehnt die Chaospropheten auf YouTube an, wie Marc Friedrich, Markus Krall, Max Otte usw.
Youtube-Universität halt. :mrgreen:
Nur das seit X Jahren prognostizierte Ende will und will nicht eintreten. :klee:
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon LUV4.0 » So Dez 27, 2020 11:46

Es wird ja auch immer mehr Geld in die Hand genommen um das zu verhindern. Die hier anwesenden betrifft das ja auch nicht, für kommende Generationen hingegen wird es richtig teuer.
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Paule1 » So Dez 27, 2020 11:58

Selbst das mach ja wohl alle nix aus, die Party auf dem sinkenden Schiff geht, weiter bis es n8 n8 n8 n8 n8 n8 denn was sind schon 391 Milliarden :mrgreen: :mrgreen:


Sonntag, 27. Dezember 2020
DIW fürchtet Pleite-Tsunamie Pandemie kostet Deutschland 391 Milliarden Euro
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Pandemie ... 57510.html
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Botaniker » So Dez 27, 2020 12:59

LUV4.0 hat geschrieben:Es wird ja auch immer mehr Geld in die Hand genommen um das zu verhindern. Die hier anwesenden betrifft das ja auch nicht, für kommende Generationen hingegen wird es richtig teuer.


Völlig richtig, vor allem ist es ein einzigartiges Experiment was es so noch nie gab. Thomas Straubhaar erklärt das in dem Artikel recht gut.

https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... sitesearch

Wenn es gelingt aus der Krise herauszuwachsen ähnlich wie nach der Finanzkrise, sehe ich die Schulden nicht als das ganz große Problem.
Da sind viele andere schlechter dran als wir.
Was mir diesbezüglich Sorge macht, wie kommt einer unserer wichtigsten Wirtschaftsmotoren, nämlich die Autoindustrie, da raus. Die müssen ja auch gleichzeitig die Transformation zum Elektroauto schaffen.
Botaniker
 
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Neo-LW » So Dez 27, 2020 14:34

Moin,

einfach sich mal eineinviertel Stunden Zeit nehmen, und die Weihnachtsvorlesung von Prof. Sinn 2020 anschauen.

Ich sage nur 6'300 Milliarden Euros, von denen allein in den letzten 12 Monaten 80 % gedruckt worden sind.

Diese irre Geldmenge lagert zu etwa 80 % in den Tresoren der Banken.
Wehe, wehe, wenn irgendwer anfängt das Geld in den Markt zu geben.
Noch traut es sich keiner.
Aber irgendwann wird irgendwer 'kalte Füße' bekommen und anfangen.
Und wenn einer angefangen hat, dann wollen auch alle anderen das Papier möglichst schnell loswerden,
bevor es vollständig an Wert verliert.

Dann haben wir exakt die Zustände von 1922/23.


Olli
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Paule1 » So Dez 27, 2020 14:36

Aha deshalb gibt es keine Neune Fendt mehr zu kaufen, hat mir Anfang Dezember ein Baywa Vertreter gesagt :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Botaniker » So Dez 27, 2020 15:02

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

einfach sich mal eineinviertel Stunden Zeit nehmen, und die Weihnachtsvorlesung von Prof. Sinn 2020 anschauen.

Ich sage nur 6'300 Milliarden Euros, von denen allein in den letzten 12 Monaten 80 % gedruckt worden sind.

Diese irre Geldmenge lagert zu etwa 80 % in den Tresoren der Banken.
Wehe, wehe, wenn irgendwer anfängt das Geld in den Markt zu geben.
Noch traut es sich keiner.
Aber irgendwann wird irgendwer 'kalte Füße' bekommen und anfangen.
Und wenn einer angefangen hat, dann wollen auch alle anderen das Papier möglichst schnell loswerden,
bevor es vollständig an Wert verliert.

Dann haben wir exakt die Zustände von 1922/23.


Olli


Hallo Olli, wo finde ich die?
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Südheidjer » So Dez 27, 2020 15:42

Eventuell meint Neo den folgenden Vortrag von Hans-Werner Sinn:

https://www.ifo.de/vortrag/2020/weihnachtsvorlesung/corona-und-geldvermehrung

Bei Youtube gibt's die wohl auch:

https://www.youtube.com/watch?v=L-dCADYr2AM
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon elchtestversagt » So Dez 27, 2020 15:48

Neo-LW, das passiert doch schon...
Sieh dir den Aktienmarkt an, in der Realität gibt es nur schlechte Nachrichten, im virtuellen dagegen steigen die Höchststände immer und immer höher...Oder Bitcoin....Obwohl die Welt in diesem Jahr deutlich weniger "mobil" ist, sind die Ölpreise um 30% gestiegen in den vergangenen drei Monaten..
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon bauer hans » So Dez 27, 2020 16:39

Paule1 hat geschrieben:Aha deshalb gibt es keine Neune Fendt mehr zu kaufen, hat mir Anfang Dezember ein Baywa Vertreter gesagt :idea:

Fendt hat volle auftragsbücher und lieferzeiten,hat mir ein insider geflüstert.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon TMueller » So Dez 27, 2020 17:53

Eine Milliarde Einkäufe weniger mit Bargeld

"Dass die Pandemie bei der neuerlichen Kartenfaszination tatsächlich eine entscheidende Rolle spielt, belegt eine Untersuchung des Handelsforschungsinstituts EHI. Die Forscher gehen davon aus, dass im laufenden Jahr rund eine Milliarde Einkäufe weniger im deutschen Einzelhandel mit Bargeld beglichen werden als 2019."


https://www.t-online.de/finanzen/news/u ... tzen-.html
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