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Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon julius » Fr Mai 11, 2012 16:46

VARIUS hat geschrieben:Eil-Meldung vom späten gestrigen Abend. Die US-Großbank JP Morgan teilte nach Börsenschluss in New York mit, dass es nach dem ersten Quartal zu einem Milliarden-Verlust mit Derivatgeschäften gekommen sei. Nachbörslich brach die Aktie unter relativ hohem Volumen um mehr fast sieben Prozent ein. Spanien verstaatlicht die erste Bank! Weitere Bad-Banks müßen herhalten! Und das am Freitag! Nein - ich bin nicht abergläubisch.

Oh, oh, oh, allem Anschein nach beginnt nun im Jahr 2012 nicht nur in Europa, sondern auch in den USA der zweite Teil der großen Bankenkrise.


Gähn, sollte nicht schon seit vielen Jahren alles zusammenbrechen ?
So schlimm kanns nicht sein. Da Gold ja auch nicht vom Fleck kommt und mit - 20 % deutlich unter dem Stand von August 2011 liegt.
julius
 
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Quattro » Sa Mai 12, 2012 10:47

Dirk Müller hat wohl Recht mit der Umschichtung von oben nach unten. Bzw. Schulden gegen Guthaben! Frage ist nur, wann die Blase platzt?
Quattro
 
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon meyer wie mueller » Sa Mai 12, 2012 12:02

Hallo

was, wieso, warum? Crash?

Man wird auf bewährte Mittel zurückgreifen. Geldmengenausweitung, Kaufkraftverlust, Staatsentschuldung.

Wie hat da jemand so treffend gesagt: "Der Sprung aus einem Hochhaus und der Fall an sich ist nicht problematisch. Nur auf den letzten Zentimetern könnte es ein wenig eng werden."

Gruß
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Paule1 » Di Jul 03, 2012 12:44

Welche Landwirschaftlichen Betriebe werden wohl eine Währungsreform besser überstehen, die Finanzierten Betriebe oder die Schuldenfreien :?:

Denn jeder hat hier wohl eine andere Strategie :wink:
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon µelektron » Di Jul 03, 2012 17:46

Die Frage ist recht einfach zu beantworten.

Bei einer Währungsreform werden Guthaben anders umgerechnet als Schulden, daraus folgt, der
finanzierte Betrieb hat hinterher im Vergleich zur Kaufkraft relativ mehr Schulden als Vorher.
Der erste Schritt, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen ist das Fremdkapital los werden.

Bei der Reform 1948 wurde umgetauscht:
Verbindlichkeiten: 100/10
Guthaben: 100/6,5

Wenn man als angenommen 10000 Reichsmark Schulden hatte waren das dann 1000 DM Schulden,
die 10000 Reichsmark auf dem Sparbuch waren noch 650 DM.

Wenn einer beides zeitgleich hatte, dann war sein Saldo vor der Reform Null, danach 350 DM Schulden. :gewitter:

Das Bedeutet, die Schulden wurden relativ um 35% höher!

http://vip-investment.de/Downloads_VIP_ ... undert.pdf
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Paule1 » Di Jul 03, 2012 19:37

:prost: So wie manche auf Teufel komm rauß z.Zt. investieren, rechnen die mit einem Umtausch wo die Schulden weniger werden :prost:
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon µelektron » Mi Jul 04, 2012 7:53

Die offene Frage ist, kommt bei der irgendwann fälligen Reform vorher noch ne
hyperinflationäre Phase oder zieht man rechtzeitig die Reißleine.

Wenn einer in der Phase die Inflation auch auf der Einkommensseite realisieren
kann, kann es durchaus lohnend sein im Vorfeld Schulden gemacht zu haben,
die inflationieren sich gegen Null.

Das ist die große Wette, nicht ob und wann, sondern wie :?:

Manch einer investiert derzeit um seine Kohle in Sachwerte anzulegen.
Auf dem Bausektor geht gerade die Post ab von wegen Renovierungen
und Neubauten.
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon heinzi the chicken » Mi Jul 04, 2012 19:33

tyr hat geschrieben: Und private Schulden meist aufgewertet werden. Zumindest war das bei den letzten Reformen so.


was meinst du damit?
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon heinzi the chicken » Mi Jul 04, 2012 19:37

tyr hat geschrieben:Du hast eines in Deiner Aufzählung vergessen, Krieg...... Krieg oder Crash... oder beides.
Es ist noch keinem Staat auf dieser Erde gelungen, sich über Inflationierung zu entschulden, auch Deutschland damals nicht. Der spätere 2. Weltkrieg begann 1939, weil Deutschland keinen Kredit mehr, zu bezahlbaren Bedingungen, an den internationalen Finanzmärkten bekam, ähnlich wir die PIICS heut....
Deutschland war zahlungsunfähig und brauchte zur Refinanzierung Gold....., der einzige Weg sich weiterhin zu finanzieren, und die Staatsausgaben zu gewährleisten, ohne erneut in die Inflationspirale der Weimarer Zeit zu geraten...


...naja ...hoffentlich muss ich dann nicht nach Volgograd, ich würde dann lieber nach Nordafrika oder Normandie.... :lol:
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Währungsreform--Bargeld abliefern--wie war das damals

Beitragvon Altmeister » Do Jul 05, 2012 5:35

tyr hat geschrieben:Du hast eines in Deiner Aufzählung vergessen, Krieg...... Krieg oder Crash... oder beides.
Es ist noch keinem Staat auf dieser Erde gelungen, sich über Inflationierung zu entschulden, auch Deutschland damals nicht. Der spätere 2. Weltkrieg begann 1939, weil Deutschland keinen Kredit mehr, zu bezahlbaren Bedingungen, an den internationalen Finanzmärkten bekam, ähnlich wir die PIICS heut....
Deutschland war zahlungsunfähig und brauchte zur Refinanzierung Gold....., der einzige Weg sich weiterhin zu finanzieren, und die Staatsausgaben zu gewährleisten, ohne erneut in die Inflationspirale der Weimarer Zeit zu geraten...


Du hast in Deiner Aufzählung vergessen, dass der wirtschaftliche Aufschwung nach
1933 nur möglich war, weil die Zahlung der Kriegsschulden des 1. Weltkrieges
eingestellt wurden.

Die verbliebenen Schulden wurden dann nach 1948 von der BRD getilgt. Die Tilgung reichte
bis in die 70. Jahre.

Altmeister
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