langholzbauer hat geschrieben:Weil Ihr gerade die Landtechnik aufgemacht habt.
Was hat ein " Jüngling" unter 50 Jahren im Ersatzteillager bzw.-Geschäft zu suchen?
Das ist nur ein Beispiel von vielen Arbeitsplätzen, wo zu " sozialen Zeiten " die abgearbeiteten Profis mit ihrer Kompetenz aber weniger körperlicher Beanspruchung wesentlich mehr zur Wirtschaft beitragen konnten, als der 25 jährige Diplomwirtschaftskaufmann auf dem gleichen Platz , welcher schon mit höheren Lohnanspruch und unterirdischer Fachkompetenz heute dort sitzt.
Man muss den Älteren nicht ganz aus der Werkstatt/Baustelle rausnehmen. Ist ja nicht so, dass der nichts mehr kann. Aber das ist alles so eine Sache von Chef/Leiter Arbeitsvorbereitung wie die ihre Leute einteilen.
Das ist am Ende wie im Kuhstall mit der Herdenführung, es gibt alte Kühe die haben das sagen und es gibt wieder welche die werden gemobbt.
Zugegebenerweise haben wir die letzten Jahre viel Arbeit an Osteuropäer usw. delegiert, die dann das Geld erwirtschaftet haben was Zertifizierer und Theaterwissenschaftler an Kosten produzieren.
Wir haben heute schon die III.Generation Türken vor denen ich den Hut ziehe, das sind Bauleiter und Unternehmer, da läuft es. Mit denen kann man arbeiten. Die gibt es übrigens auch in weiblich.
Die haben im Elternhaus noch die Leistungsorientierung und Ergebnisverantwortung vermittelt bekommen.
Ja es gibt den Sozialdemokraten-Spruch, das Kinder aus wohlhabendem Hause beruflich eher aufsteigen. Das liegt aber nicht am Geld der Eltern, das liegt dadran das diesen Kindern Arbeiten als positives Erlebnis und Gelingen vermittelt wird und das halt von nichts, nur nichts kommt.
@Hauptmann: Wir hatten hier bis vor ein paar Jahren einen 84 jährigen Metzgermeister, der hat da immer noch Mastbullen geladen und gefahren.
Der hat aber dann seinen Schlachthof freiwillig zugemacht, nachdem er den Amtsvet in einem Spind eingesperrt hatte, nachdem der Amtsvet dort rein geflüchtet war.

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet