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Was tun?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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117 Beiträge • Seite 6 von 8 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Was tun?

Beitragvon SHierling » So Jul 17, 2011 22:23

Findest Du es illegal, mal zu hinterfragen, wieviele Lebensmittel dort in dieser Zeit nicht erzeugt worden sind, weil Bürgerkrieg offenbar wichtiger ist als Landwirtschaft.
Hätten sie diese Mengen produziert und vernünftig gelagert, gäbs jetzt garantiert viel weniger Hunger


Also ich weiß ja nicht, wo DU wohnst, aber ich wohne in Europa. Genauer gesagt: in Deutschland. Hier halten sich die Stammeskriege in Grenzen, wir sind zivilisiert, selbst Cairon und ich kommen miteinander aus und Bayern können wir irgendwann noch mal drüber reden .... jedenfalls: die Landwirtschaft hier wird nicht gestört und sogar bezahlt. Und wir haben sogar eine staatlich geregelte Bundesvorsorge (!).

Der Krisenbevorratung im Lebensmittelbereich liegt nicht der Ansatz zu Grunde, eine Voll­versorgung der mehr als 82 Millionen in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Bürgerin­nen und Bürger über einen längeren Zeitraum sicher zu stellen. (...)
Je nachdem, wie viele zu verpflegende Perso­nen und welche Tagesration pro Person unterstellt werden, reichen die Vorräte, je nach ein­gelagertem Produkt, zwischen wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen.
(Quelle: http://www.ernaehrungsvorsorge.de/de/st ... ragen-faq/)


Also laß Dir nix einreden von "Krieg" oder "Fehden", das ist nichts weiter als billigster Populismus, damit Leute wie Du weiterhin die Ruhe bewahren - wenns hier mal ein Jahr lang nicht regnet, sind wir genau so auf Hilfe angewiesen wie die Afrikaner. Vielleicht schicken sie uns ja Bananen.
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Re: Was tun?

Beitragvon frank1973 » Mo Jul 18, 2011 4:53

@shierling.Währen bei uns mal die Regale einige Zeit leer würde es schneller einen Bürgerkrieg geben als irgendwo in Afrika.Trotzdem bin ich der Ansicht daß es dort den Menschen vielleicht nicht zu 100prozent gut gehen würde jedoch wesentlich besser wenn so manche Regierung oder der eine oder andere Stamm seine Schwerter zu Pflugscharen machen würde oder siehst du das anders?
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Was tun?

Beitragvon frank1973 » Mo Jul 18, 2011 5:08

meyenburg1975 hat geschrieben:Was wäre hier wohl los, ohne unseren konsumgesteuerten Wohlstand?
Das würde mich auch mal interessieren.Bei einer Familienfeier gestern waren einige ältere Leute da.Mein Onkel hat erzählt wie so manches im oder nach dem WW2 gelaufen ist,gerade was die versorgung mit Lebensmittel anging,oder wie kalt die Bude manchmal im Winter war.Da musste auf sehr sehr viel verzichtet werden.Mich würde echt interessieren wa da z.b. die "Freundin" meiner Frau machen würde,die sich nämlich gerade wieder "Sorgen"macht warum ich einen Flammkuchenofen habe und sie nicht.
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Re: Was tun?

Beitragvon SHierling » Mo Jul 18, 2011 8:29

Trotzdem bin ich der Ansicht daß es dort den Menschen vielleicht nicht zu 100prozent gut gehen würde jedoch wesentlich besser wenn so manche Regierung oder der eine oder andere Stamm seine Schwerter zu Pflugscharen machen würde oder siehst du das anders?

Nö, sehe ich ähnlich. Nur: was auch immer Du mit "100%gut gehen" meinst - die %te kannst Du ziemlich gleichmässig tauschen, die Schwerter fallen ja nicht vom Himmel, das ist gute, zum großen Teil deutsche, Wertarbeit, und jedes Stück, was da nicht eingesetzt wird, wird anderswo weniger produziert, Du verschiebst also nur die Lücken. Und was die "Stämme" angeht: in großen Teilen von Afrika könnte man relativ gut (ohne Flammkuchenofen) überleben, wenn einen JEDE Art von Regierung einfach nur in Ruhe lassen würde, es gibt da nämlich grade aufgrund der unterschiedlichen "Stämme" (wie heißen die heute korrekt? Ethnien?) einen hohen Grad an potentieller Selbstorganisation, und gerade wegen des geringeren Lebensstandards ist der Anteil potentieller Selbstversorgung um ein vielfaches höher als hierzulande.
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Re: Was tun?

Beitragvon SHierling » Mo Jul 18, 2011 8:56

schimmel hat geschrieben:Allerdings müsen wir neben unserer Ernährung auch noch das Heizen unserer Behausungen schaffen....


Jop. Die Ansätze sind doch schon überall abzusehen - die Brennholzpreise steigen. Später heißt es dann vllt mal in den Geschichtsbüchern: "Während der großen Entwaldungs- und Abholzungswelle zu Beginn des 21 Jahrhunderts aufgrund von Energiemangel nahm die Versteppung in Europa immer weiter zu, die ersten großen Hungersnöte traten um 2060 auf, als zusätzlich auch die Lagerstätten für mineralischen Phosphor erschöpft waren..."

Weißt schon, das ist dann die Zeit, wo ich Cairon in der letzten Ecke Wald das Kotelett von meinem letzten Schwein schenke ;-)
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Re: Was tun?

Beitragvon xyxy » Mo Jul 18, 2011 9:22

SHierling hat geschrieben: ......einen hohen Grad an potentieller Selbstorganisation, und gerade wegen des geringeren Lebensstandards ist der Anteil potentieller Selbstversorgung um ein vielfaches höher als hierzulande.


Nun ist das aber gerade der Teil der wegstirbt und damit auch überlieferte Lebensstrategien.
Ersetzen wir das einfach durch Entwicklungshilfe wie Bewaffnung, durchorganisierte Agrarproduktion und EU-konforme Agrarverwaltungen. Bauen wir Grüne Zentren, Deulas und Lehr- und Versuchsanstalten, damit endlich professionelles Ackern/ Viehzucht und Variofahren im Busch zum Tagesgeschäft wird........
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Re: Was tun?

Beitragvon forenkobold » Mo Jul 18, 2011 9:27

SHierling hat geschrieben: die ersten großen Hungersnöte traten um 2060 auf, Weißt schon, das ist dann die Zeit, wo ich Cairon in der letzten Ecke Wald das Kotelett von meinem letzten Schwein schenke ;-)


Bis dahin schaust du dir das Geschehen auf dem Globus genauso von ner Wolke aus an wie ich.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Was tun?

Beitragvon SHierling » Mo Jul 18, 2011 9:45

forenkobold hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben: die ersten großen Hungersnöte traten um 2060 auf, Weißt schon, das ist dann die Zeit, wo ich Cairon in der letzten Ecke Wald das Kotelett von meinem letzten Schwein schenke ;-)


Bis dahin schaust du dir das Geschehen auf dem Globus genauso von ner Wolke aus an wie ich.

Bei uns in der Familie sind die Frauen alle knapp an die 100 Jahre alt geworden, also wenn mir die Veggies nicht vorher einen Herzanfall zuschustern, oder ich irgendeinen schönen Tages hier einen Thread lese der mich kurzerhand zum Bolzenschußgerät greifen läßt, hab ich da keine Bedenken.
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Re: Was tun?

Beitragvon Kormoran2 » Mo Jul 18, 2011 23:22

@ SHierling: Die aktuelle somalische Krise ist natürlich durch Trockenheit ausgelöst. Mit solch einem Problem würden wir auch nicht oder nur schwer fertig.
Ich sprach aber doch eher von der allgemeinen afrikanischen Mentalität, quer durch alle Staaten dieses Kontinents.
Während der Europäer besessen ist von dem Gedanken, seinen Wohlstand immer mehr zu steigern, legt doch der Afrikaner die Hände in den Schoß, wenn die grundsätzlichen Bedürfnisse gestillt sind. Ehe er darüber nachdenkt, wie die nächste Trockenheit zu überleben ist, begibt er sich lieber auf einen Feldzug um den ungeliebten Nachbarstamm endlich zu massakrieren. Neuerdings mit immer moderneren Waffen, wozu ihm fehlgeleitete Entwicklungsgelder verhelfen.
Ich weiß - alles Vorurteile. Aber die sprichwörtlichen goldenen Betten und 50 Luxuslimousinen für Ehefrauen gab es nun wirklich, ebenso den Nachbau der vatikanischen Kathedrale. Kommt das alles von Trockenheit im Hirn?
Mein Wort: Kindergarten!
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Was tun?

Beitragvon SHierling » Mo Jul 18, 2011 23:56

Ich weiß - alles Vorurteile.

So ist es. Die sind aber wirklich schon so Asbach Uralt, daß es sich bei Leuten, die sie heute noch pflegen, im allgemeinen nicht lohnt, drüber zu reden. DU ißt sicher auch täglich Eisbein und Sauerkraut und trägst Lederhosen, wie alle Deutschen. Ich hab Afrika und /ner an mehreren Ecken anders erlebt. Und nur mal so als Nachsatz: die Einstellung, man könne auch mal genug haben, und zB ohne Flammkuchenofen, Elektromesser und Terrassenheizung womöglich auch überleben würde den meisten Europäern mehr als gut bekommen.

btw: wo bitte ist der Unterschied zwischen dem Papst und seinem Nachbau?
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Re: Was tun?

Beitragvon estrell » Di Jul 19, 2011 5:25

"Alles nur Vorurteile"
Ein Bekannter war im letzten Jahr im Oktober in Afrika, um den Killimandscharo zu besteigen. Zurückgekommen berichtete er von der grandiosen Natur, dem Berg, dem Aufstieg... das man langsam gehen müsse, um sich der Höhe anzupassen...
Ausserdem fiel ein Satz, der mir noch heute im Bewustsein ist, und zwar ging es um die Eile. Der Führer sagte: "Ihr Europäer habt die Uhr, Wir Afrikaner haben die Zeit".

In eine Kontinent, in dem es keine Jahreszeiten gibt, in der man nicht für den Winter vorsorgen muss, und wo es eigentlich "einfach wächst" ohne das man viel tun müsste, haben Menschen anscheinend die Zeit, die Zeit zu genießen. Das beginnt in Afrika schon in den Mittelmeerstaaten und zieht sich bis nach Kappstadt - und wenn es nicht regnet, wartet man bis der Regen kommt. Und wenn er doch nicht kommt, gibt es lange Gesichter.
Die Möglichkeiten, Brunnen zu bohren, Bewässerungen zu bauen, Meerwasser zu entsalzen... gibt es. Düngemittel bekommt man nirgens so günstig wie in Afrika - das wissen auch unsere Düngemittelfirmen. Die Böden sind von Natur aus sehr fruchtbar - zumindest in ganz weiten Teilen Afrikas, was die Chinesen zB dazu treibt, dort Land zu kaufen.
Baumpflanzungen - dies zeigte sich zuletzt in Frankreich, verändern lokal auch das Klima sehr positiv...
Wenn es möglich ist, In anderen Ländern zu lernen, und das schon seit den sechziger Jahren, um die Geschicke seiner Heimat zu verändern, sollte es doch Möglich sein, das sich in Afrika, eine Kontinent aus zig Staaten, mal was ändert. Jedoch ist dort keine Änderung in Sicht - Hunger, Dürre... und der immerwährende Bettelaufruf nach Spenden. Anscheinend scheinen davon alle blendend zu leben, sonst würde sich etwas ändern.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Re: Was tun?

Beitragvon meyer wie mueller » Di Jul 19, 2011 8:36

Hallo

ich denke auch, dass die Lebensmittelspenden langfristig die Eigenproduktion behindern oder sogar die Eigenversorgung, den lokalen Markt aushebeln. Wenn die Leute merken, dass es sich nicht lohnt, selbst etwas anzubauen, dann lassen sie es sein.

Trotzdem kann man nicht einfach wegschauen, wenn Leute in Elendslagern verrecken oder in ganzen Landstrichen die Menschen verhungern, wo es auf der Welt insgesamt immer noch eine gewaltige Überproduktion gibt. Hier muss Akuthilfe geleistet werden.

Was aber ganz wichtig ist: Ich würde in den Lagern ein Trainigsprogramm zur Eigenversorgung aufziehen. Den Menschen müssen die Fähigkeiten vermittelt werden, sich wieder selbst zu helfen und sich selbst zu versorgen.
Ein weiteres Problem ist aber auch die Möglichkeit der Vermarktung von Überschüssen aus der Subsidienzwirtschaft und die Lagerhaltung. Da fehlt es nach meinem Wissen ganz gewaltig.
Und auch noch ganz wichtig: Die Lebensmittelhilfen dürfen nicht den lokalen Markt beeinträchtigen. Wenn Lebensmittel aus den Hilfslieferungen auf bestimmten Pfaden zum Verkauf kommen, bricht natürlich die lokale Produktion zusammen, da die Nachfrage nach lokalen Produkten fehlt und das Preisniveau zu weit absinkt (unter die Gestehungskosten der heimischen Landwirtschaft)

Und dann muss man auch endlich konsequent handeln und die Auslandsbesitzungen korrupter Regime gnadenlos beschlagnahmen. Denn der Hunger ist auch ein politisches Mittel in den betroffenen Ländern und eine direkte Folge der Misswirtschaft, des Umleitens von Hilfsgeldern in eigene Taschen. Und unsere Regierungen schauen da zu und machen gute Geschäfte mit Waffenlieferungen! Regierungsmitglieder, die Hunger in ihren Ländern provozieren, müssen genau so wie Kriegsverbrecher als Massenmörder international geächtet, für vogelfrei erklärt und verfolgt/vor Gericht verurteilt werden.

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Re: Was tun?

Beitragvon meyenburg1975 » Di Jul 19, 2011 8:42

Kormoran2 hat geschrieben:Während der Europäer besessen ist von dem Gedanken, seinen Wohlstand immer mehr zu steigern, legt doch der Afrikaner die Hände in den Schoß,

Nicht, daß ich mir anmaße irgendjemandem den Wunsch nach Wohlstand zu verwehren, Aber ich möchte nicht wissen, wie unser Planet aussieht, wenn alle Menschen so ticken würden wie wir. Um Rohstoffverteilung bräuchten wir uns wenigstens keine Gedanken mehr machen. Wären schon lange keine mehr da...

Und das der Afrikaner aus Prinzip schon gerne seinen NAchbarn um die Ecke bringt, naja...
Die allermeisten langfristigen Konflikte gehen dort um Rohstoffe. Angeheizt und finanziert von Auswärtigen unter Mithilfe lokaler "MAchthaber".
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Re: Was tun?

Beitragvon meyenburg1975 » Di Jul 19, 2011 8:55

meyer wie mueller hat geschrieben:Und dann muss man auch endlich konsequent handeln und die Auslandsbesitzungen korrupter Regime gnadenlos beschlagnahmen. Denn der Hunger ist auch ein politisches Mittel in den betroffenen Ländern und eine direkte Folge der Misswirtschaft, des Umleitens von Hilfsgeldern in eigene Taschen. Und unsere Regierungen schauen da zu und machen gute Geschäfte mit Waffenlieferungen! Regierungsmitglieder, die Hunger in ihren Ländern provozieren, müssen genau so wie Kriegsverbrecher als Massenmörder international geächtet, für vogelfrei erklärt und verfolgt/vor Gericht verurteilt werden.

Gruß


Ja, so müsste es gemacht werden, aber immer wenns Geld zu verdienen gibt...

http://www.youtube.com/watch?v=sk5pyclQbVU

Eine der übelsten Dokus die ich bislang gesehen habe. Dem "Reich der Mitte" geht sowas am A vorbei...
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Re: Was tun?

Beitragvon oberländer » Di Jul 19, 2011 18:42

denke gerade darüber nach ob ich hier was gescheites dazu schreiben kann.

bin mir ziemlich sicher, das sich unsere Frau Bundeskanzlerin über die Gefahren des Hungers in der 3.Welt nicht im
klaren ist . Sie ist eher der Seite zugetan die Sie mit Champagner versorgt als der, die glücklich über eine Hand
voll Reis und einen Becher Wasser sind .
Interesse an einer ordentlichen Versorgung der Weltbevölkerung kann ich bei den meisten unserer politisch
verantwortlichen nicht sehen.
Beispiel : 10 ha neues Gewerbegebiet , als ausgleich sollen nochmal ca 20 ha landwirtschaftliche Fläche aus der
Produktion genommen werden ( Frosch und Krötenzucht um Störche und Biber zu mästen ).
ich habe Verständnis für sinnvolle und überlegte Baumaßnahmen .
Einem hungernden Afrikaner zu erklären, warum gute Böden bei uns für Störche und Kröten aus der Produktion
genommen werden , kann ich nicht .
da schäme ich mich für die hiesige Regierung mit ihren Verwaltungen :( :(
Verwaltung und Beamtentum sind Kropf und Blinddarm einer Volkswirtschaft
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