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Was tun?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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117 Beiträge • Seite 1 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 8
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Was tun?

Beitragvon xyxy » Mi Jul 13, 2011 19:59

Der Hunger in Afrika hat es nun endlich bis in die Medien geschafft!
Eine Katastrophe mit Ansage, aber die Finanzwelt muss sich erst selbst in Sicherheit bringen!
Ein unfassbares Szenario was sich vor unseren Augen abspielt:
http://diepresse.com/home/panorama/welt ... a/index.do

Organisationen wie Brot für die Welt, die bislang gegen jegliche Agrarproduktion in klimagünstigen Regionen dieser Welt angehen, fällt nichts Besseres ein als ihre eigene Spendendose hoch zu halten....

Fazit
Die unterzeichnenden Organisationen fordern, Agrarpolitik weltweit an sozialen und
ökologischen Zielen auszurichten. Im Vordergrund sollen der regionale Bedarf, der Erhalt und
die Stärkung regionaler Märkte und regionaler Wirtschaftsentwicklung stehen sowie eine
ökologisch und klimaverträglich ausgerichtete Erzeugung.
./.
Unterzeichner: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Bundesverband
Deutscher Milchviehhalter (BDM), Brot für die Welt, Evangelischer Entwicklungsdienst (eed),
Germanwatch, Zukunftsstiftung Landwirtschaft, INKOTA-netzwerk und Misereor
V.i.S.d.P.: Berit Thomsen, 02381-9053172
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Re: Was tun?

Beitragvon estrell » Mi Jul 13, 2011 20:32

Ähm - wie passt das zu "Naturschutz als oberstes Ziel" und "Vergrünung der GAP"? Wenn diese miesen Antischlagzeilen nicht bald aufhören, haben die das Programm geändert, bevor man sich in Belgien zur Natura2000 Prämie durchringen konnte :twisted:

Wars uns nicht bislang schnurz, wer was zu beissen hatte, solange wir blos billigst satt wurden? Und es auch morgen noch Eisvogel und blauschillernden Feuerfalter gibt?

Kann man nicht anstelle von Brot da Kondome verteilen? Merkel versuchts grad mit Militaria... auch vielleicht ne Möglichkeit...
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Re: Was tun?

Beitragvon SHierling » Mi Jul 13, 2011 20:33

Die heißen auch bloß arme, hungernde Menschen bis sie an die Küste kommen.
Danach heißen sie "Wirtschaftsflüchtlinge" und werden ersäuft.

Und wenns nicht regnet, ist es btw egal, wie die Politik aussieht, dann wächst auch nichts "regional".
Zuletzt geändert von SHierling am Mi Jul 13, 2011 20:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was tun?

Beitragvon estrell » Mi Jul 13, 2011 20:34

Sollte man nicht vielleicht was tun, bevor die an Land gehen?
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Re: Was tun?

Beitragvon SHierling » Mi Jul 13, 2011 20:39

estrell hat geschrieben:Sollte man nicht vielleicht was tun, bevor die an Land gehen?

Klar, Du ziehst doch so gerne um. Geh hin und zähl ab: Du darfst weiterleben, Du nicht, Du darfst Dich vermehren, Du nicht ...
Viel Spaß.
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Re: Was tun?

Beitragvon estrell » Mi Jul 13, 2011 20:41

Hilft nicht, hällt sich keiner dran...

Weder nach Befehl noch nach Vernunft. Bleibt nur abwarten, wie sich die Sache entwickelt und sehen, das man seinen eigenen Kram verteidigen kann.
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Re: Was tun?

Beitragvon xyxy » Do Jul 14, 2011 9:47

SHierling hat geschrieben:Die heißen auch bloß arme, hungernde Menschen bis sie an die Küste kommen.
Danach heißen sie "Wirtschaftsflüchtlinge" und werden ersäuft.

Und wenns nicht regnet, ist es btw egal, wie die Politik aussieht, dann wächst auch nichts "regional".

Mit Waffenlieferungen scheint man es in Richtung Afrika auch nicht so genau mit "regional" zu nehemen, Geld ist dafür scheinbar satt vorhanden und der politische Wille unverrückbar. Das Hungerproblem sitzt man gemeinsam aus, startet, wenn die entsprechenden Bilder über die Medien kommen, eine Spendenaktion und wenn das Geld endlich da ist , ist der Hunger schon weggestorben. Gut für die Organisationen, die dann auf dem Geld sitzenbleiben.
Sollte aber bei Exxon am Horn von Afrika ein Öltanker leckschlagen, ist die Milliarde innerhalb Stunden beisammen und Albert S geht Vögel putzen...... n8

Ich kann mich noch gut an frühere Hungerkatastrophen in Afrika erinnern..
"Die Eu Getreidelager sind zwar voll, aber es gibt ein Verteilungsproblem...."
später:
"Die Eu- Getreidelager sind zwar voll, aber es gibt zu wenig Geld"
dann:
"Die Eu-Getreidelager sind zwar voll, aber es gibt Bürgerkriege"
jetzt
Es gibt Verteilungsmöglichkeiten, Geld, und Waffen, aber
"Die Eu-Getreidelager sind leer....."
Zuletzt geändert von xyxy am Do Jul 14, 2011 10:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was tun?

Beitragvon Cairon » Do Jul 14, 2011 10:24

Gute Frage, was tun? Wenn es um den Euro geht, dann sind ganz schnell Milliarden zu finden. Die Frage ist doch welchen Vorteil hätten wir wenn wir diese Menschen retten. Humanität ist so lange schön, so lange man sie von anderen Fordern kann. Wenn wir ganz ehrlich sind, so sind uns die Leute in Afrika doch ziemlich egal. Weihnachten geben wir dann noch 50 € an eine Spendenorganisation um das Gewissen zu beruhigen und gut ist die Sache. Keiner wird diesen Menschen wirklich helfen, es wird ein paar Feigenblätter geben, ein Schiff hier ein Flugzeugladung da, aber im großen Steil wird diesen Menschen nicht geholfen werden. Der größte Teil wir einfach seinem Schicksal überlassen werden. Ein kleiner Teil wird es möglicherweise bin nach Europa schaffen, aber der Größte Teil wird auf der Strecke bleiben. Es ist erschreckend, aber so sieht die Realität aus.
Für Europa wäre es doch kein Problem 11 Millionen Menschen so zu versorgen, dass sie überleben, es fehlt halt nur der Wille dazu.
Das Problem selber wird man auf die Schnelle nicht lösen können. Wenn ich dann den Papst höre, wenn er gegen Kondome und Empfängnis-Verhütung wettert. Kostenlose Kondome für Afrika wären sicher keine schlechte Sache. Erstens um die Bevölkerungsexplosion dort einzudämmen und den Kindern die trotz der Kondome geboren werden eine Perspektive aufs überleben zusichern und zweitens um HIV und Aids einzudämmen. Den Menschen soll ja nicht verboten werden Kinder zu bekommen, aber sie sollen die Möglichkeit bekommen zu verhüten wenn sie es wollen. Oftmals ist es doch so, dass die Frauen eh mit den Kindern alleine bleiben weil sich die Väter aus dem Staub machen. Vor kurzem habe ich auf NDR4 Info einen sehr interessanten Bericht zu dem Thema gehört. Verhütung und Hilfe zur Familienplanung wäre sicherlich ein Ansatz um etwas Ordnung in die Sache zu bringen. Würde nicht von jetzt auf gleich gehen, aber es wäre ein Anfang. Die Leute die jetzt schreien, dass wir die Leute dort bevormunden wollen möchte ich fragen, was ist besser 12 Kinder von denen 4 knapp überleben oder 4 Kinder die eine reelle Chance auf ein Überleben haben?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Was tun?

Beitragvon SHierling » Do Jul 14, 2011 10:25

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am ersten Tag ihres viertägigen Afrika-Besuches in Kenias Hauptstadt Nairobi im Namen der Bundesregierung eine Million Euro Hilfe für das Flüchtlingslager Dadaab zugesagt.


Frankfurt/Main
480 Milliarden Euro für die deutschen Banken - die Bundesregierung hat das größte Hilfspaket der bundesdeutschen Geschichte beschlossen. Das Bundeskabinett stimmte dem entsprechenden Grundsatzpapier und dem Gesetzentwurf zu.


Mit Verweis auf die hohe Verschuldung in Bund und Ländern mahnte die Kanzlerin weiter: „Das Füllhorn der Ausgaben – das gilt auch für Hartz-IV – ist leer.“


So is das. Und ich behalte meine vierbeinigen Schweine, behornten Ziegen und eierlegenden Hühner, da weiß ich wenigstens, was ich hab und der Rest dieser viehischen Gesellschaft geht dann eben den Bach runter.
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Re: Was tun?

Beitragvon xyxy » Do Jul 14, 2011 10:30

Cairon, nach deiner Theorie könnten wir uns mittels Hunger auch anderen Problemen erledigen?
Griechenland, Italien, Irland, Hartzer, Arbeitslose, Pflegefälle....
In Afrika liegt ein grosses Stück Zukunft der Menschheit, ist gottserbärmlich was dort passiert!
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Re: Was tun?

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jul 14, 2011 11:03

xyxy hat geschrieben:In Afrika liegt ein grosses Stück Zukunft der Menschheit, ist gottserbärmlich was dort passiert!

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Re: Was tun?

Beitragvon Cairon » Do Jul 14, 2011 11:12

xyxy hat geschrieben:Cairon, nach deiner Theorie könnten wir uns mittels Hunger auch anderen Problemen erledigen?
Griechenland, Italien, Irland, Hartzer, Arbeitslose, Pflegefälle....
In Afrika liegt ein grosses Stück Zukunft der Menschheit, ist gottserbärmlich was dort passiert!


Ja ist es, da gebe ich dir vollkommen recht. Aber passiert und wird immer wieder passieren, weil sich eigentlich keiner wirklich dafür interessiert. Die Menschen die dort auf der Flucht sind und um ihr Leben kämpfen sind Mittellos, da ist kein Geschäft zu machen, daher wird sich auch keiner wirklich darum kümmern. Glaube mir, ich würde es mir wünschen wäre anders. Es wäre doch ganz einfach, jeder Bürger der EU mit einem gewissen Einkommen entrichtet einen Entwicklungshilfebeitrag von sagen wir mal 5 € im Monat. Mit dem Geld kann dann auf solche Krisen reagiert bzw. es können Entwicklungshilfe Programme bezahlt werden, in welche Form auch immer. Was meinst Du würde da an Geld zusammen kommen um den Not leidenden gebieten diese Welt zu helfen. Nun zum eigentlichen Problem, ich glaube nicht dass man die parlamentarischen Mehrheiten für eine solche Abgabe zusammen bekommen würde, falls doch würden 50% der Gelder durch die Verwaltung wieder aufgefressen, 40% der Gelder versickern unterwegs in schwarzen Kanälen entweder schon auf dem Weg nach Afrika oder dort und im besten Fall würden 10% der Gelder dort ankommen wo sie hin sollen.
Erkläre doch mal einen wie Du Hilfe für diese Menschen organisieren würdest, so dass sie dort auch wirklich ankommt.
Der von Dir gezogene Vergleich mit Griechenland, Italien, Irland, Hartzer, Arbeitslose, Pflegefälle...., hatten stellenweise sogar etwas gemeinsam, in den Ländern mit Schuldenproblem gibt es in vielen Bereichen eben auch Korruption und Veruntreuung, so dass viele Gelder nicht dahin gehen wo sie hin sollten. Auf der anderen Seite gibt es dort kein Problem mit Überbevölkerung, so dass dort Kondome relativ wenig bringen würden. Ich will ja auch keinem Vorschreiben wie er so Leben hat, aber ich will den Menschen in Afrika auch nicht vorschreiben dass sie nicht verhüten und sich schützen dürfen, so wie es z.B. die katholische Kirche tut.
Ich bin wirklich kein Unmensch und ich würde diesen Menschen lieber heute helfen als morgen und ich wäre auch gerne bereit dafür höhere Steuern zu bezahlen, wenn die Hilfe auch wirklich da ankommen würde.

Und ist ja wirklich eine schöner Spruch den Du da bringst: In Afrika liegt ein grosses Stück Zukunft der Menschheit

Dann erkläre mir wo du unser Zukunft in Afrika siehst. Für Waffenexporte und ähnliches ist dort sicher ein potenter Markt, bezahlt mit Blut-Diamanten und ähnlichem. Eine Zukunft für uns lässt sich dort nur generieren wenn diese Leute Geld bzw. Rohstoffe hätten um mit uns zu handeln, da der größte Teil der Bevölkerung darüber aber nicht verfügt, wird erst ein gewaltiges Stück Aufbauarbeit nötig sein. Diese Aufbauarbeit wir aber ohne gefestigte staatliche Strukturen aber verdammt schwer, also erkläre mir bitte wo du diese Zukunft siehst.
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Re: Was tun?

Beitragvon estrell » Do Jul 14, 2011 11:19

In der ganzen Welt liegt die Zukunft der Menschheit - und sie zu retten ist doch das Hauptanliegen von Menschen, die die Zukunft für die Menschheit sichern möchten!
"Was da passiert" ist genau so unausweichlich wie die Sache mit dem Polarfuchs. Oder mit dem Salatkopf, dem Plankton, dem Kälbchen und dem Bambi.
Willkommen in der Realität.
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Re: Was tun?

Beitragvon SHierling » Do Jul 14, 2011 11:27

Naja, ein paar Ideen gäbe es schon noch, abgesehen von den Kondomen.

Zuerstmal hat Afrika ja durchaus Rohstoffe, und niemand ist gezwungen, mit korrupten Regimen Handel zu treiben, man kann da auch Druck ausüben. Und dann hat Afrika jede Menge Energie, die es nicht braucht, da scheint den ganzen Tag die Sonne drauf, und niemand muß großartig heizen. Und diese Energie müßte man auch nicht mit irgendwelche Leitungen verkaufen, die kann man auch speichern, zur Produktion von Dingen benutzen, all sowas.

Das Problem dabei ist imho eher da begraben, wo Cairon auch schon einen Ansatz sieht (den ich btw nicht für richtig halte), im Geld nämlich, bzw im Wirtschaftssystem. Konzerne haben keinerlei soziale Verpflichtungen, die arbeiten nur nach Profit, und die sozialen Kosten dieser Wirtschaftsform fallen dem Staat zu, egal ob nun innerhalb eines Staates oder zwischen den Staaten. Das ist das selbe Prinzip wie bei den anderen externen Kosten, zB den Umweltlasten - und da hat man ja auch Möglichkeiten gefunden, über Bestimmungen und Gesetze zumindest einen kleinen Teil der Wirkungen auch dem Verursacher zuzuschreiben. Genau so KÖNNTE das auch im sozialen Bereich laufen.

In Afrika liegt ein grosses Stück Zukunft der Menschheit, ist gottserbärmlich was dort passiert!

stimmt.
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Re: Was tun?

Beitragvon forenkobold » Do Jul 14, 2011 11:43

xyxy hat geschrieben: Ich kann mich noch gut an frühere Hungerkatastrophen in Afrika erinnern..
"Die Eu Getreidelager sind zwar voll, aber es gibt ein Verteilungsproblem...."
später:
"Die Eu- Getreidelager sind zwar voll, aber es gibt zu wenig Geld"
dann:
"Die Eu-Getreidelager sind zwar voll, aber es gibt Bürgerkriege"
jetzt
Es gibt Verteilungsmöglichkeiten, Geld, und Waffen, aber
"Die Eu-Getreidelager sind leer....."


Das Wichtigste hast vergessen:

"Die EU-Getreidelager sind voll mit den Überschüssen unserer subventionierten Agrarindustrie. Mit Dumpingpreisen macht man die Märkte der 3. Welt kaputt"

Aktuell kam in den Stuttgarter Nachrichten ein Artikel über den Schwarzrost, der sich von Uganda aus über ganz Afrika verbreitet.
Man schreit nach resistenten Sorten. Die dann von den Afrikanern nachgebaut werden können. Das Problem der Anpassung des Pilzes an die neuen Sorten ist bekannt.. muß man halt weiterzüchten und die Resistenzgene in Hocherttragssorten einbauen.
Im ganzen Artikel wurde das Pfuiwort Fungizide nicht erwähnt. Nur in einem Kasten daneben. "Sind nur bedingt tauglich, weil sie die Umwelt verschmutzen und nicht bezahlbar sind"
Aha..
Lieber lässt man den armen Negern Getreide für 1000 Euro verrecken als dass man den Chemiekonzernen 50 Euro für ein simples Folicur (das hilft schon) gönnt.
Beim Saatgut ists ja selbstzverständlich, dass es einmal gezüchtet unbegrenzt nachgebaut werden darf. Da kauft man ne Tonne und sät im übernächsten Jahr halb Afrika ein...

Ach ja...

Den Grund für die aktuelle Ausbreitung des Pilzes haben sie in dem Artikel "klug" erkannt: Monokulturen und intensive Landwirtschaft. Zur Erinnerung: Die Ausbreitung ging von UGANDA aus....
solange Dummheit und Odeologie die Meinung bestimmt, kann Afrika nicht vom Hungertod gerettet werden!
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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