@SHierling
Soziales Verursacherprinzip, schön Ansatz. Und Du hast schon recht Unternehmen arbeiten fast ausschließlich profitorientiert. In früheren Zeiten gab es noch Firmen die eine gewisse soziale Verantwortung für ihre Beschäftigten sahen, aber inzwischen sind viele Firmen so groß, dass der einzelne Mensch nur noch eine Nummer ist. Es läuft eigentlich wie im Krieg, die Heeresleitung hat ihren Sandkasten und schiebt ihr Schachfiguren hin und her und wenn eine Figur geschlagen wird, muss man eben eine neue Strategie entwickeln. Das aber hinter jeder Figur Menschen stehen, Schicksale spielt bestenfalls eine untergeordnete Rolle. Geld ist in der heutigen Zeit für viele Menschen der einzig stabile Maßstab. Was ist ein Menschenleben wert? Habe vor kurzem einen Artikel gelesen, darin stand in Russland ist ein Menschenleben 500 € wert, soviel kostet es einen Killer zu bezahlen. In Afrika bekommt man ein Heckler & Kock G3 für 50 €, Kalaschikov und ähnliche sind günstiger zu haben. In vielen Teilen der Welt sind Menschen Massenverbrauchsgut oder eher nur Ballast.
Aber es fängt ja schon hier an, ich finde es immer erschreckend wie lange Menschen bewusstlos an der Straße liegen können bis der erste mal anhält. Die soziale Verantwortung ist einfach verloren gegangen, dass fängt im kleinen an und zieht sich bis Afrika und weiter.


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Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?