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Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Hier ist Platz für alles was an den Reben wächst.
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon rebenhopser88 » Mo Aug 31, 2026 7:36

badnerbub hat geschrieben:
NH-T6.140 hat geschrieben:Aber was soll es für einen Sinn machen einen Betrieb zu führen wo ich am Ende des Jahres weniger Geld hab wie vorher kapier ich nicht.


Ich nenne das Hobby :D

Genau Wenn es Spaß macht und vor allem man soll nie müssen, immer weiter.
Wenn ich mir ein Wohnmobil kaufe verbrenne ich genauso Geld, selbst ein teures Mountain Bike dabei ist das Rad das wenigste es muss ja bewegt werden + Nebenkosten wie meine Zeit, Schorlepreise usw. Zum Schluss werden alle nichts mehr besitzen und sind soo glücklich !
rebenhopser88
 
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon NH-T6.140 » Mo Aug 31, 2026 8:05

Ich glaube, wir reden hier einander vorbei, es geht ja nicht um den kleinen hobbywinzer, der verdient eh kein geld damit.
Aber es gibt genug betriebe mit fünfzehn zwanzig oder dreißig hektar. Die können ohne die bank nicht mehr existieren.
Stocken teilweise noch die hektar. Exoritant auf, in der Hoffnung so die die variablen kosten pro Ha zu senken.
Für Betriebsmitteldarlehen verlangen die banken im moment 6%, das muss bedient werden.
Die krise dauert nun schon ein paar jahre und es ist kein ende in sicht im gegenteil, die Talsohle ist noch nicht erreicht.
Ich gönne jedem sein Wohnmobil, sein teures fahrrad. Und so weiter um das geht es nicht.
Es kann auch jeder den Weinbau betreiben wie er will, in welcher größe er will, seine Entscheidung. Nur mir erschliesst das Sinn nicht! Wenn ich davon nicht mehr leben kann und halte um verecken dran fest? Wofür? Durch Flächenverkäufe Kredite ETC. Noch ein paar Jahre Weiterwursteln zu können. Hier bin ich mir ziemlich sicher dass dies. In einem ganz grossen knall enden wird, un der knall ist kein Feuerwerk dem wir zujubeln!
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon rebenhopser88 » Mo Aug 31, 2026 8:49

NH-T6.140 hat geschrieben:Ich glaube, wir reden hier einander vorbei, es geht ja nicht um den kleinen hobbywinzer, der verdient eh kein geld damit.
Aber es gibt genug betriebe mit fünfzehn zwanzig oder dreißig hektar. Die können ohne die bank nicht mehr existieren.
Stocken teilweise noch die hektar. Exoritant auf, in der Hoffnung so die die variablen kosten pro Ha zu senken.
Für Betriebsmitteldarlehen verlangen die banken im moment 6%, das muss bedient werden.
Die krise dauert nun schon ein paar jahre und es ist kein ende in sicht im gegenteil, die Talsohle ist noch nicht erreicht.
Ich gönne jedem sein Wohnmobil, sein teures fahrrad. Und so weiter um das geht es nicht.
Es kann auch jeder den Weinbau betreiben wie er will, in welcher größe er will, seine Entscheidung. Nur mir erschliesst das Sinn nicht! Wenn ich davon nicht mehr leben kann und halte um verecken dran fest? Wofür? Durch Flächenverkäufe Kredite ETC. Noch ein paar Jahre Weiterwursteln zu können. Hier bin ich mir ziemlich sicher dass dies. In einem ganz grossen knall enden wird, un der knall ist kein Feuerwerk dem wir zujubeln!


Der ist im Hamsterrad gefangen. Die Bank hat das Problem mit den Schulden die Immobilien sind nicht zuveräußern ( Weinberge so gut wie wertlos )
Also lässt die Bank in weiter wursteln ist für die günstiger. Die Flächen müssen ja bewirtschaftet werden oder sollen die noch einen Wachdienst beauftragen für das Anwesen ?
rebenhopser88
 
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon Kraxer » Mo Aug 31, 2026 21:09

AEgro hat geschrieben:Versteht mich bitte nicht falsch.
Ich gönne jeden einen guten Ertrag bei passender Qualität.
Aber wäre in der jetzigen Situation bei schlechtem Absatz und Preisdruck
nicht das Motto:
Weniger ist mehr ?
Gruß AEgro

Ich würde die Frage mit "Ja" beantworten. Die Badener haben mit "Nein" geantwortet.

Vermutlich liegt es an der Hektarertragsregelung.

In allen Weinanbaugebieten Deutschlands außer Rheinhessen, Pfalz, Mosel und Nahe gilt max. X hl/ha Wein dürfen hergestellt werden. Je nach Gebiet sind Y % Übermenge erlaubt, zum Ausgleich von Minderernten im Folgejahr / den Folgejahren. Meines Wissens in Baden aktuell max. 90hl Wein/ha (bei 100kg Trauben = 78l Wein ca. 11,5 t Trauben / ha) und 20% Übermenge.

In Rheinhessen, Pfalz, Mosel und Nahe gilt das Qualitätsstufenmodell.
Beispiel Pfalz max. 105hl/ha bei Qualitäts- und Prädikatswein; max. 150hl/ha bei Landwein/Deutscher Wein; max. 200hl/ha bei Grundwein.

In der Pfalz ist Übermengen anliefern oder produzieren unattraktiv.
Die Genossenschaft stuft dann Trauben die Qualitätsweinkriterien (abgesehen von der Menge) erfüllen zu Landwein ab und zahlt den Landweinpreis aus.
Für Flaschenwein- oder Fassweinwinzer gilt entsprechend das gleiche.
Deshalb bleiben in Anbaugebieten mit Qualitätsstufenmodell  in ertragsstarken Jahrgängen durchaus Trauben am Stock hängen.
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon burgunder » Mi Sep 02, 2026 19:24

MT beendet 76 bis 84 Oe ca 180kg/a. Erste GB Premium geteilt ca 96 Oe ca 90kg/a
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon Fendt 308 ci » Mi Sep 02, 2026 20:18

Hälfte der Grauburgunder sind weg.
Je nach Klon zwischen 100 und 130 kg, Oechsle bis 95.
Heute Spätburgunder 52-86 und Fr 1801 begonnen mit 92 bis 95 Oechsle und 110 kg Ertrag bei 100 Zielmenge.

Bisher alles zufriedenstellend :prost:
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon freddy55 » Do Sep 03, 2026 19:36

Schaut grad einer SWR 3

.
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon Öchslemacher » Do Sep 03, 2026 20:56

.......Und jetzt??
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon badnerbub » Fr Sep 04, 2026 6:52

Viel Bla Bla und Absichtserklärungen... passieren wird wie immer NIX....
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon freddy55 » Fr Sep 04, 2026 20:19

Jetzt aber, der Fritz Keller hat doch schön erklärt daß wir nach Burgund sollen, da läuft´s super im Weinbau :lol:
Ja der Fritz hat´s drauf, der alte und der junge, könnten wir was lernen.

:prost:

.
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon Fulcrum » Sa Sep 05, 2026 17:03

Heute den ersten Tag MT geerntet. Die Erträge waren über den Erwartungen
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Vinum bonum deorum donum.
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon freddy55 » Sa Sep 05, 2026 21:20

Erster Tag MT :shock: :shock: MT seit Mittwoch fertig, Muskateller letzte Woche fertig, Weißer Burgunder fertig, Spätburgunder gutes Drittel drin :prost:

.
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon Hofleben » Sa Sep 05, 2026 23:10

Spätburgunder hab ich heute mit knappen 100oe ins Fass verfrachtet, bin mal gespannt was da rauskommt.
Ein leichter Rosé für die Terasse wird das jetzt schonmal nicht mehr werden.

Nächste Woche soll der Riesling runter, dann noch die ganzen Ecken Spätburgunder mit Handlese einsammeln.
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon Fendt 308 ci » So Sep 06, 2026 7:19

Knapp die Hälfte ist geerntet, Erträge liegen doch einiges über dem Erwarteten, denke ich werde die Zielmengen überall erreichen, sogar beim Grauburgunder.
Mostgewichte steigen halt rasant.
In einer Woche, wenn alles nach Plan läuft, werden in meinem Betrieb 90 Prozent geerntet sein, wird aber noch etwas stressig :lol: :mrgreen:
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Re: Weinbau 2026 Pflanzenschutz etc.....

Beitragvon badnerbub » Sa Sep 12, 2026 15:25

Sisch Over (es ist vorbei). Menge passt.... Mostgewicht passt..... eine Traube wie die andere... bis auf die Trockenheit ein Jahr zum anbinden :prost:

Weinbaulich Tip Top.... was wir dafür bekommen wird man sehen :mrgreen:
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