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Weizenpreisentwicklung

Ein interessanter Schwerpunkt der immer mehr an Bedeutung gewinnt und in einem Landwirtschaftsforum nicht fehlen sollte.
Thema gesperrt
2935 Beiträge • Seite 175 von 196 • 1 ... 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178 ... 196

Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon CarpeDiem » Fr Apr 10, 2020 8:18

Die ganzen schönen Artikel zur Preisentwicklung bei Getreide, im wesentlichen Weizen, haben eines gemeinsam, nämlich keinerlei Bezug zur Realität des Kassamarktes, zumindest hier in der BRD. Fakt ist ja schon, dass Weizen an der MATIF nahe 200 €/to notiert, nur Fakt ist auch, dass der Kassamarkt quasi zum Erliegen gekommen ist. Nachfrage nach (Futter)-weizen seeeehr verhalten, nach (Brot)-weizen etwas besser, mit zum Teil unrealistischen Qualitätsmerkmalen. Gerste völlig tote Hose.....nur kommt das in keinem Artikel vor, ob die Schreiber das nicht wissen.....???
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon julius » Mo Apr 27, 2020 11:47

Wenn das nicht bald flächendeckend viel und überall regnet müssen die Preise eigentlich steigen.
Trotz Trockenheit redet man uns immer noch Preissenkungen ein wegen Corona.
Schlachtvieh ist schon unter die Räder gekommen bei Milch auch schlechte Vorzeichen und bei Weizen wird man sehen.
Heute eingekauft und es wurden die Preise an der Theke wieder erhöht. Beim Metzger und Getränkemarkt.
Da stimmt doch was nicht ?
Die einzigen Preise die beim Landwirt erhöht werden sind die Bußgelder bei einem Verstoß.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Roman1984 » Do Jun 04, 2020 7:17

A-Weizen: 16,30 €/dt netto abzüglich 1% Verstaubung

B-Weizen: 16,00 €/dt netto abzüglichs 1% Verstaubung

Zur letzten Anfrage vor 3 Wochen ist der Preis um 0,10 €/dt gefallen.

östliches Oberbayern
Lagerhaus mit drei grünen Buchstaben
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon 240236 » Do Jun 04, 2020 9:56

Weizenpreis kann ich nicht sagen. Gestern hat mir mein Nachbar Wintergerste für 14€ netto frei Gosse angeboten. Lagerhäuser zahlen ca. 13,5€. Ich habe sie gekauft.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Roman1984 » Do Jun 04, 2020 10:14

Ist die Gerste von der neuen Ernte, oder Lagerware aus 2019?
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon 240236 » Do Jun 04, 2020 11:17

neue Ernte
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon CarpeDiem » Do Jun 04, 2020 15:23

Roman1984 hat geschrieben:die Gerste von der neuen Ernte, oder Lagerware aus 2019


Für alterntige Lagerware 2019 werden vom Handel 14,60 - 15,00 €/dto Strecke ab Hof, netto genannt.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon countryman » Do Jun 04, 2020 15:26

Da würde ich als Viehhalter auch kaufen.
Als Ackerbauer vorzugsweise mein Lager beschicken.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon CarpeDiem » Do Jun 04, 2020 16:36

Man muss aber sagen, dass eine Lagerrendite bei Getreide, alle Getreidearten wohlgemerkt, ein Lagergewinn nicht zu erzielen war. Rechnet man die Kosten für Ein- und Auslagerung und für die Gesunderhaltung, selbst nur mit den variablen Kosten, kommt unter dem Stricht ein Minus heraus.

Allerdings muss man auch sagen, dass durch die grösseren Mähdruschkapazitäten einem oft gar nix anderes übrig bleibt als die Einlagerung, da die Lagerhäuser auch überfordert sind!
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon marius » So Jun 07, 2020 23:10

CarpeDiem hat geschrieben:
Roman1984 hat geschrieben:die Gerste von der neuen Ernte, oder Lagerware aus 2019


Für alterntige Lagerware 2019 werden vom Handel 14,60 - 15,00 €/dto Strecke ab Hof, netto genannt.


Wobei diese Preismisere bei Getreide, Raps und Co. doch schon Standart ist.

Ich bekomm daher immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich jogge oder mit meinen Walkingstöcke über die Feldwege spaziere, und meinen Pächter ( 800 Euro Pacht pro ha ) auf meinen Mais, Getreidefeldern rumgurken sehe, und er im Stress mich dann auch noch freundlich grüßt. :oops:

Wobei der neben Getreideverkauf auch noch Biogas und eine große Bullenmast betreibt und ich nichtmal den absolut höchsten Pachtpreis kassiere, muss ich dazu sagen.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon T5060 » Fr Jun 12, 2020 10:26

Auch dieses Jahr ist von Allem genug da

Die Erwartungen an die globale Weizenproduktion 2020/21 steigen im Juni-Wasde erneut, dafür soll die EU weniger Weizen exportieren können. Üppig versorgt bleiben auch die Märkte für Mais und Sojabohnen.

Die Bullen am Weizenmarkt gehen im Juni-Report des US-Agrarministeriums USDA leer aus, dafür bekommen die Bären reichlich Futter: Die weltweiten Produktionserwartungen für 2020/21 steigen gegenüber der Maiprognose deutlich an; auch die Endbestände wachsen. Die EU wird auch im kommenden Wirtschaftsjahr von Russland klar überholt im Weizenexport. Derweil bleibt das USDA bei der Prognose für eine Riesen-Maisernte in den USA. Auch die Sojaproduktion steigt in den wichtigen Produzentenländern USA, Brasilien und Argentinien mehr Bohnen produzieren als in der noch laufenden Saison 2019/20. Die detaillierte Auswertung des Juni-Reports lesen Sie hier.


Globale Getreide- und Ölsaatenbilanz 2020/21:

.....

Quelle: USDA


Börsenreaktionen

Unmittelbar nach Veröffentlichung des Marktbericht „Wasde“ für Juni des US-Agrarministeriums USDA am Donnerstagabend rutschten die Weizen-Futures sowohl an der Matif in Paris als auch an der Chicago Board of Trade (CBoT) deutlich ins Minus. Mit einer deutlich höheren Produktionsschätzung für 2020/21 als noch im Mai und wachsenden Endbeständen liefert der Report den Bären wenig Futter. An der Matif verzeichnete der September-Future ein Minus von 2,5 €/t auf 182,5 €/. In Chicago gaben die Weizen-Futures ebenfalls deutlich nach aufgrund der Erwartungen an eine schwere Weizenbilanz. Da die Sojabilanz 2020/21 im Juni-Wasde genauso komfortabel bleibt wie im Mai-Report, lassen die Sojabohnennotierungen an der CBoT am Abend der Veröffentlichung der Zahlen ebenfalls Federn. An der Matif in Paris verliert der Fronmonat August 2,75 €/t auf 375,5 €/. Einzig der Maismarkt in Chicago hält sich im Plus.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon CarpeDiem » Fr Jun 12, 2020 10:50

Das ist doch jedes Jahr das gleiche Spiel. Die "aufnehmende Hand" wird schon ihre entsprechenden Schlüsse ziehen aus diesen Veröffentlichungen.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon T5060 » Fr Jun 12, 2020 12:56

CarpeDiem hat geschrieben:Das ist doch jedes Jahr das gleiche Spiel. Die "aufnehmende Hand" wird schon ihre entsprechenden Schlüsse ziehen aus diesen Veröffentlichungen.


Die "aufnehmende Hand" ist blank und die Anlagen sind abgedroschen, verdient wurde da die letzten Jahre nichts. Die Player sind heute Länder wie Ägypten als Kunde ( dort explodiert der Futterverbrauch ) und Händler wie ADM, Baywa, Bunge, Glencore oder Dreyfus. Bemerkenswert ist aber das ausgerechnet der Körnermais, die letzten 15 Jahre eine Mangelsituation verhindert hat.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon marius » Fr Jun 12, 2020 20:13

Euren Einsatz in allen Ehren, wirklich, aber mir ein Rätssel wie ich euch da voller elan jedes Jahr wieder aufs landw. Pferd schwingt, wo doch vornerein klar ist das ihr praktisch für die "Katz" arbeitet.
Gut, Biogas und Veredler ausgenommen, die Getreide wegen der Maisfruchtfolge ( Biogas ) anbauen müssen und/oder ihr Getreide ( Milchvieh ) selbst verfüttern.
Aber mir ein Rätsel wie man sich das als reiner Ackerbauer oder Bullenmäster jedes Jahr dieses Spielchen antut, bei der wachsenden Auflagenflut und Dumpingpreisen, bei weiter steigenden Kosten.
Und wenn bald die ersten Biogasverträge auslaufen, wird das Angebot regional deutlich zunehmen.

Ich bekomm zwar 800 Euro /ha Pacht, würde meine Äcker aber auch um 400 Euro/ha verpachten nur damit ich die Flächen loshabe.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Paule1 » Di Jun 16, 2020 22:01

Hab eine Anfrage von einem größeren Betrieb erhalt as man außer Raps-Getreide -Zuckrüben so anbauen könnte, denn alles ist zum :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Selber versuche ich mal das Kulap zu optimieren und dann in den nächsten Jahre das Pachtfeld anderen zu überlassen, die Wiesen will ein Mutterkuhbetrieb und ein Färsenmäster , die mähen schon die pachtwiesen, meine Wiese werde ich schon noch selbst nutzen mit Kulap B30 Externsive Grünlandnutzung :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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