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Weizenpreisentwicklung

Ein interessanter Schwerpunkt der immer mehr an Bedeutung gewinnt und in einem Landwirtschaftsforum nicht fehlen sollte.
Thema gesperrt
2935 Beiträge • Seite 177 von 196 • 1 ... 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180 ... 196

Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon gerds » Mo Jul 20, 2020 22:52

letzten Donnerstag für 200 to A-Weizen Kontrakt gemacht. 175€/to ab Feld.
Ich denke diese Woche wieder niedriger
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon T5060 » Fr Aug 07, 2020 13:56

Wir haben zwei Tendenzen in den letzten 10 Jahren, die die Preisfindung maßgeblich beeinflußt haben :

- Backzutaten mit denen man auch mit einfachen Mehlen gut backen kann
- die bessere Genetik beim Körnermais, macht die Gersten - und Futtergetreidemärkte platt

Alleine der Mais hat jede Prognose im Getreidemarkt in Frage gestellt, zuvor war es Osteuropa.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon T5060 » Fr Aug 07, 2020 17:21

So die Getreidelager-Warte-App kommt .... ich bin jetzt mal auf die Umsetzung gespannt
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Paule1 » Sa Aug 15, 2020 12:18

Weizen verkaufen oder einlagern, es geht um A-Weizen :?:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Zement » Sa Aug 15, 2020 13:56

Paule1 hat geschrieben:Weizen verkaufen oder einlagern, es geht um A-Weizen :?:

Kommt einwenig drauf an wie lange du Lagern kannst .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon T5060 » Sa Aug 15, 2020 14:04

Paule1 hat geschrieben:Weizen verkaufen oder einlagern, es geht um A-Weizen :?:


Egal was du machst, es wird falsch sein... andere machen das was du machst und es ist genau richtig.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon marius » Do Aug 20, 2020 21:11

Paule1 hat geschrieben:Weizen verkaufen oder einlagern, es geht um A-Weizen :?:


Da musste ich neulich einem Weizenbauern die Welt im Schnellkurs erklären.

In der Tat geh ich in den nächsten 5 Jahren von deutlich steigenden Weizenpreisen aus.
Wie übrigens bei allen Rohstoffpreisen.

Da werden wir in der Spitze 30 Euro beim Weizen locker sehen. Vermutlich deutlich mehr.
Nicht weil Weizen so knapp ist, sondern Weizen verteuert sich um gut 70 % wegen der Geldflut (Inflation) somit wird auch die Kostenseite um 70 % steigen.
Teure nationale Klima.-, Umweltauflagen nichtmal einberechnet auf der Kostenseite.

Heisst dann übersetzt wenn die Weizenerzeugung hier über 25 Euro kostet, werde ich trotz 30 Euro /dt Verkaufspreis sicher nicht reich vor Steuern.

Kauf ich aber an der Börse VOR der Preissteigerung Weizen, und der Preis steigt um 70 % die kommenden Jahre an, hab ich 70 % Reingewinn mit Weizen eingefahren, weil meine Kosten eben nicht mitsteigen.
Und ich verkauf zum vorher festgelegtem Verkaufslimit ( Order ) was dann automatisch ausgelöst wird, wenn der Preis passt. Zur Not kann ich auch mal 2 oder 3 Jahre warten.
So wird Geld verdient.

Und dann muss ich die Börsengewinne nur zu knapp 28 % versteuern, nicht wie der Landwirt seinen Weizengewinn mit dem persönlichen, meist höherem bis zu 50 % Grenzsteuerabgabensatz vom Brutto.

Dann war der Weizenbauer baff. Jedenfalls war dann Funkstille beim Bauersmann angesagt. :mrgreen:
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Kartoffelbluete » Fr Aug 21, 2020 8:15

Und wenn der Weizenpreis doch nicht so steigt, weil Putin nochmal richtig Gas gibt und den
Weltmarkt flutet?????? Das Potenzial ist in Russland da, sagt Michael Horsch!!!!
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon bauer hans » Fr Aug 21, 2020 8:19

Kartoffelbluete hat geschrieben:...Das Potenzial ist in Russland da, sagt Michael Horsch!!!!

aber der weizen nicht.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon LUV4.0 » Fr Aug 21, 2020 9:01

Was denn sonst? Russland macht schon mächtig Druck auf die Preise.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon T5060 » Fr Aug 21, 2020 9:41

LUV4.0 hat geschrieben:Was denn sonst? Russland macht schon mächtig Druck auf die Preise.


Eigentlich tut sich gar nichts. Es geht alles seitwärts und es gibt eine Neigung etwas Reserve zu haben. Man weis ja nie
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Manfred » Fr Aug 21, 2020 9:59

Wenn man sich die Entwicklung der Getreideproduktion weltweit in den letzten Jahrzehnten ansieht, ist
Russland trotz Verdopplung ein eher geringer Faktor geblieben.
Es dürfte aber das Land mit der meisten Luft nach oben sein.
Viele Länder stagnieren seit ca. 20 Jahren, weil sie in der Fläche begrenzt sind und die Innovation nur noch langsam voran geht.
Aber die großen Agrarsaaten v.a. in Asien und den Amerikas bauen weiter aus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... roduzenten
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon T5060 » Fr Aug 21, 2020 10:16

Manfred hat geschrieben:Wenn man sich die Entwicklung der Getreideproduktion weltweit in den letzten Jahrzehnten ansieht, ist
Russland trotz Verdopplung ein eher geringer Faktor geblieben.
Es dürfte aber das Land mit der meisten Luft nach oben sein.
Viele Länder stagnieren seit ca. 20 Jahren, weil sie in der Fläche begrenzt sind und die Innovation nur noch langsam voran geht.
Aber die großen Agrarsaaten v.a. in Asien und den Amerikas bauen weiter aus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... roduzenten


Es war eigentlich der Körnermais, der uns die letzten Jahre vor einer Mangelsituation bewahrt hat.
Und wir wissen ja bis ein ungenutzter Boden wieder rentable Erträge bringt, ist ein Invest von 10 Jahren nötig,
dazu sind aber weltweit die Preise zu niedrig. Aber egal, ich werde satt. Der Rest des Pöbels ist mir egal.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon LUV4.0 » Fr Aug 21, 2020 10:21

Es geht zwar nicht steil nach oben aber Seitwärts ist hier nicht. Für September wohl 182 Euro..tendenz (leicht) steigend. Wir haben noch eingelagert und jetzt sind erstmal Kartoffeln an der Reihe. Im Winter sehen wir weiter.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon marius » Fr Aug 21, 2020 16:42

Weizen und andere Agrararohstoffe werden nicht knapp, vorübergehend wetterbedingt mal ja, aber nicht dauerhaft.
Trotzdem steigen sie im Preis aber nicht das der Landwirt mehr verdient sondern mit der Inflation durch die Billionendruckorgien. Ich weiss, gedruckt wird schon immer, aber ich kenn die Zahlen und jetzt so langsam platzen die ersten Knöpfe vom aufgeblähten Ranzen.

Wenn mit der sehr bald steigenden Inflation der dt Weizen zum Erzeugen sehr bald 25 Euro kostet, kann er nicht für 20 Euro verkauft werden.
So war das gemeint.
Aber um Aufstände zu vermeiden werden Nahrungsmittelpreise von oben mit aller Macht gedrückt, der Landwirt wird somit nicht das große Geld verdienen, nach Steuern sowieso nicht.
Beim Thema Steuern und Abgaben wird sich die steigende Inflation zusätzlich als Katastrophe erweisen.
Mal ein extremes Beispiel um das zu verdeutlichen.
Durch explodierende Inflation kostet 1 neue Unterhose in der Zukunft angenommen 100 000 Euro wie damals zur Weimarer Zeit.
Um das Geld für die Unterhose privat auf dem Konto zu haben muss ich vor Steuern erstmal knapp 200 000 Euro im Jahr verdienen, bei knapp 50 % Sozialabgaben und Steuern da wir längst im hohen Grenzsteuerbereich liegen.
Also eine versteckte gravierende Steuererhöhung.
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