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Welche Anhängespritze Fabrikat?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon 240236 » So Jan 04, 2026 20:05

Höffti alias Kleinbauer hat sie doch auch eingelagert
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon Hans Söllner » So Jan 04, 2026 20:17

Höffti hat geschrieben:Wenn Prestige auch eine Rolle spielt, würde ich Horsch nehmen.

Vor dem Text editieren hattest geschrieben, ...wenn Geld keine Rolle spielt würde ich die Horsch nehmen...
Der Horsch Mann hat neulich bei der Betriebsbesichtigung gesagt, wenn man die Geräte (Spritzen) alle gleich ausstattet, tut sich da preislich nicht viel zu den Mitbewerbern.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon Ackersau » So Jan 04, 2026 23:03

arbeitslos2win hat geschrieben:Getreidepreis:15€
Empfehlung für PSM-Einsatz: Horsch, Damann, Amazone.


Es gibt immer noch genügen Kollegen, die Ausgaben und Kosten nicht unterscheiden können. :D

Und wenn man Investitionsentscheidungen, die sich über 10 Jahre rechnen sollen vom aktuellen produktpreis der Verkaufsprodukte abhängig macht....

Definitiv sind die Geräte etwas günstiger zu haben als beim Weizenpreis von 22 €

Bei mir im Angebot war die Agrio 15 % billiger. Muss jeder selbst abwägen

Ich gehe sowieso davon aus, dass der Threadersteller seinen Bedarf selbst definieren kann.
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon 615 LSA Turbomatik E » So Jan 04, 2026 23:43

AEgro hat geschrieben:Ergänzend zur "großen" Spritze.
Ich sprach dieses Jahr mit 2 Kollegen, die ich als sehr ehrlich einschätze. Beide Vollerwerb.
Betrieb 1 ca. 120 ha Ackerbau mit Zuckerrüben, hat noch Rindermast mit 3000 l Anhängespritze mit 21 m.
Betrieb 2 ca. 250 ha Ackerbau Getreide, Raps, Erbsen - keine Rüben - mit 4000 l Anhängespritze mit 27 m.
Die sagen mir, sie machen max. 2 Mischungen pro Kultur. Sie wollen ja Schlagkraft.
Damit muss man aber auch Kompromisse eingehen, was Wirksamkeit, Verträglichkeit und vor allem beim Preis des Pflanzenschutzes eingehen.
Oder ich verzichte auf manchen Flächen auf Wirkung z. B. gegen manche Unkräuter oder fahre solche Äcker seperat noch mal mit einem extra Mittel nach.
Wo ist dann die Zeiteinsparung ?
Und zumindest wenn ich den mit dem kleineren Betrieb mit der Spritze auf dem Acker und ausssen rum rumfahren sehe, denke ich oft, bis der seine 10 bis 12 ha Füllung auf
2 bis 3 Schlägen leergespritzt hat, hätte ich das auch mit meiner kleinen Anbauspritze geschaft.
Der bringts fertig, und fährt bei Spitzen im Schlag auch ein paar mal leer um den ganzen Block, dass er nicht im spitzen Winkel im Bogen in die nächste Fahrgasse muss.
Er hat halt beim Spritzenkauf an der Nachlauflenkung gespaart und er hat wahrscheinlich Sorgen, die Spritze walzt zuviel Getreide um.
Gruß AEgro

Kann ich so nicht bestätigen was du da schreibst.
Bin vor 3 Jahren gezwungen worden was zu kaufen da der xylon weg musste und da war die Aufbauspritze drauf 2200l mit 1200l Fronttank und 15m.
Wollte schon immer eine angehängte da mich das an und abhängen ankotzt. Ist eine Amazone ug 3000 21m mit Nachlauflenkung geworden.
Die DeichselLenkung war das erste was ich stillgelegt habe, fahre deswegen auch nicht viel mehr platt. Mit in die Ecken rangieren hatte ich Bammel aber da bin ich auf keinen Fall langsamer wie du wenn man's raus hat. Weiß nicht wie's andere handhaben, aber alles außer Herbizid rangiere ich in keine Ecke, da fahre ich rund. Hab meine Ackerbau Planung der Spritze angepasst. 15ha Roggen 15ha Raps 30ha Gerste 30ha Weizen 30ha mais, so ungefähr. Dann habe ich entweder 1 oder 2 Füllungen je Kultur (200l/ha). Wenn man so spezielle Dinger wie Distel, klette usw hat muss man halt einzeln fahren. Aber 5 verschiedene Mischungen bei Herbizid Gerste hab ich nicht, wird alles gleich behandelt.
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon Höffti » So Jan 04, 2026 23:49

strokes hat geschrieben:Wer 40% Fördergeld bekommen hat, muss die Maschine 12 Jahre aufm Hof lassen so meine Information. Also nix mit einlagern und weiter verkaufen.


Da bist Du vermutlich falsch informiert. Nach fünf Jahren kannst damit machen, was Du willst.
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon strokes » Mo Jan 05, 2026 0:09

Ok dann sind es wohl 5 Jahre. Naja, trotzdem, wer kauft eine vermeintliche Neumaschine von Privat ohne Garantie? Die Schläuche und Leitungen werden doch auch langsam porös? Muss dann eben doch ein Hauseck günstiger angeboten werden. Eh egal.
Zum Thema: Ich mach's auch so wie LSA Turbomatic. Habe max. 2 Spritzen je Kultur. Fahre eine 3000l mit 21m. Man fährt einfach weniger auf der Straße herum mit genügend Volumen, vorallem bei weiteren Entfernungen.
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon Homer S » Mo Jan 05, 2026 6:19

615 LSA Turbomatik E hat geschrieben:Weiß nicht wie's andere handhaben, aber alles außer Herbizid rangiere ich in keine Ecke, da fahre ich rund.


Ich dachte schon ich bin der einzige der es so handhabt.

Ich habe keine Lenkung in der Spritze und denke nicht das man sich das schönrechnen kann was man ohne Lenkung plattfährt außer in teuren Sonderkulturen. Hier ist wohl eher die Optik die, die Lenkung bezahlen muss.

Zum Thema: Hier sieht man auch zu 80% Horsch und Amazone bei neuen Spritzen. Mal ne Rau, mal ne Agrio auf preisbewußten Betrieben. Neulich mal ne neue Kuhn beim Händler gesehen. Ob die H und A Spritzen alle ausgelastet sind wage ich doch schwer zu bezweifeln wenn man die Betriebe kennt aber das ist nicht mein Problem.

In einem Fall hier hat jemand eine neue Amazone UX und ständig Probleme damit, wie man hört soll dort im Frühjahr eine Rote kommen.
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon Homer S » Mo Jan 05, 2026 6:28

Höffti hat geschrieben:Apropos. Soweit ich weiß, wurden mit dem Geld der Bauernmilliarde auch etliche Horsch-Anghängespritzen gekauft und eingelagert. Evtl. könntest Du noch ein paar Monate warten, bis da was günstig auf den Markt kommt...


Hätte dieser Jemand sein Geld an die Börse getragen, dann hätte er Geld verdient. Jetzt hast du ne halb abgeschriebene Spritze ohne Garantie mit (alter Technik). Fährst die selbst dann kannst nur hoffen das alles klappt nach 5 Jahren ohne Einsatzzeiten und verkaufst du sie dann hast nen Buchgewinn und auch nicht viel verdient weil das Ding keiner teils "steuerneutral" kaufen will.
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon Brudi22 » Mo Jan 05, 2026 10:23

Komme von der Anbauspritze 1200 Liter 24 Meter und habe auf eine Anhängespritze 4000 Liter 36 Meter gewechselt.

Was viele bei der Großen Anbauspritze nicht umtrauen, ist dass das Umhängen zur Qual wird. Ich bin sonst keiner den das Umhängen stört, ich mache fast meine ganze Herbstbestellung mit nur einen Schlepper und hänge mehrfach um. Aber das Umhängen ist bei der Anbauspritze eine Qual, in meinen Augen nur praktikabel wenn man einen extra Schlepper an der Spritze hat der in der Saison für nichts anderes verwendet wird.

Kleine Teilflächen kann ich mit der Anhängespritze genauso ausbringen, das macht gar keinen unterschied. Wichtig ist das die Spritze mit einer automatischen Innenreinigung ausgestattet wird, für einen vernünftigen Anwenderschutz und Komfort, damit man nicht vor diesen kleinen Extrabehandlungen zurückschreckt. Das lässt sich auch relativ einfach und günstig an jede auch ältere Spritze nachrüsten.

Was das Rangieren und Geschwindigkeit in kleinen Schlägen angeht, das ist doch heute mit Lenksystem gar nicht mehr ernsthaft diskutabel. Ich fahre mit Lenksystem rückwärts ins Eck, und lenke manuell mit der Lenkung die Spritze das sie in der Fahrgasse bleibt.

Insgesamt bin ich froh um den Umstieg. Wenn ich ausblende das die Anhängespritze nochmal besser ausgestattet ist, dann bin ich immer noch deutlich schneller und Zeitsparender mit der Anhängespritze. Ich glaube es ist als kleinerer Betrieb auch nötig sich von alten Denkmustern zu lösen, das Pflanzenschutz immer mit einem kleinen Schlepper zu machen ist. Ich Spritze heute alles mit meinem größten Schlepper am Hof, und hab dadurch die kleineren frei für kleinere Transportarbeiten, Frontlader und Rückewagen ohne ständig umhängen zu müssen. Ich Spritze heute eine mit Tankfüllung eine Kultur.
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon bauer hans » Mo Jan 05, 2026 10:48

Selbst eine DOUVEN Anbauspritze ist sehr schnell anzubauen und wenn man dann noch gegen den Händler wegen BETRUG vor Gericht gewonnen hat,umso besser :!:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon Buer » Mo Jan 05, 2026 11:12

Ich fahre auch seit 12 Jahren die Amazone UG3000 mit 21m AB. Auch ich habe die Deichsellenkung quasi stillgelegt, das Ding ist unsäglich übel, vor allem beim Rückwärtssetzen. Runde Ecken fahre ich nur selten, an das Rangieren gewöhnt man sich ganz gut, finde ich. Schön wäre dabei ein Schlepper, der etwas zügiger vorwärts/rückwärts schaltet als mein New Holland...
Ein Bekannter hat sich im letzten Herbst eine neue Agrio Anhängespritze mit 30m Gestänge gekauft. Es ist schon seine zweite, eine Aufbau-Agrio fährt er noch auf seinem Unimog. Ich finde, dass die Spritzen sehr sauber aufgebaut und verarbeitet sind - und vermutlich deutlich günstiger als die Platzhirsche.
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon strokes » Mo Jan 05, 2026 11:29

Ich habe meine 3000l Anhängespritze 2017 neu für ca. 22000€ netto gekauft, mit Terminal, Lenkdeichsel, kein Section Control. Eine namhafte Anbauspritze mit weniger Volumen, ca 1500l war damals auch schon bei 15000€.
Ich hatte vorher eine F+H Kombination aus 1200l Heck und 800-900l Fronttank. Wie schon erwähnt war das Anbauen umständlich. Wer ausserdem mit Pflegereifen fährt ist bei einer Anbaukombination der Bodendruck nicht zu unterschätzen.
Ich fahre aktuell auch mit dem großen Schlepper mit Breitreifen in die Bestände, früher hab ich Reifen gewechselt, d.h. 1 Schlepper war über den Sommer nicht zu gebrauchen. Jetzt spare ich mir einen Schlepper, mache aktuell 5 Säreihen zu für eine Fahrgasse. Beim Getreide, egal welche Preise, verzichte ich auf die paar Saatreihen im Vergleich zu Pflegereifen, da ist mir das Reifenwechseln zu umständlich. Pflegereifen wurden für den großen Schlepper verkauft. Und auch bei mir sind die kleineren Schlepper dann für Hof, Grünland, Frontlader frei. Der große ist am Düngersteeuer oder Spritze, der hätte sonst eh keine Arbeit bis zum Stoppelbruch.

Zur Deichsellenkung: Ich habe diese vom Terminal entkoppelt und direkt auf meinen Kreuzhebel gelegt. Beim rangieren steuere ich sie manuell, ansonsten bleibt sie meist aus. Die Lenkautomatik war nicht der Hit
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon wastl90 » Mo Jan 05, 2026 11:50

Welche Anhängespritze hast du damals zu dem Preis bekommen?

Ich fahre seit letztem Herbst eine ältere Lemken mit 4000l und 24m Gestänge. Zuvor eine Jackoby die aber in die Jahre gekommen ist.

Lieber mehr Tankvolumen und angehängt als ständig nachzufüllen. Bei modernen Anbauspritzen, wenn sogar mit Fronttank, muss die Spritze in der Saison eigentlich fast immer am Schlepper bleiben, alles andere ist unpraktikabel. Ich mag im Sommer nicht jede Woche die Spritze an- und abhängen. Bei der Anhängespritze ist das alles kein Problem. Die ist in 3min einsatzbereit.
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon Sönke Carstens » Mo Jan 05, 2026 12:07

Den Aufwand eine Anbauspritze abzubauen überschätzen wohl viele, wenn man einen Pflegeschlepper hat kann der Fronttank auch immer dran bleiben, beim Dünger streuen braucht man ja sowieso ein großes Frontgewicht.
Dafür hat man halt quasi einen Selbstfahrer mit ca. 4000l, grad auf kleinen Flächen ist es viel angenehmer damit zu fahren.
Bei schlechten Bodenverhältnissen kommt so eine Kombi auch viel weiter als jede gezogene Spritze.
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Re: Welche Anhängespritze Fabrikat?

Beitragvon Homer S » Mo Jan 05, 2026 14:05

strokes hat geschrieben:Ich habe meine 3000l Anhängespritze 2017 neu für ca. 22000€ netto gekauft, mit Terminal, Lenkdeichsel, kein Section Control.


Welcher Hersteller soll das sein?

Dafür hat man damals keine Rau, Agrio oder Kuhn bekommen.

Kann ich nicht glauben.
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