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Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Umwandlung von Sonnenenergie in Strom.
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56 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon Milchtrinker » Fr Aug 30, 2024 12:03

Hat irgend jemand Erfahrung mit Maisanbau auf Überdachten Supermarktparkplätzen ???

... ich verstehe den Hintergrund nicht, warum so etwas auf landw. Nutzfläche muss ???
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon T5060 » Fr Aug 30, 2024 12:11

Ich muss da nicht mehr forschen, es sei denn ich will bestehende Erkenntnisse so umrubeln, dass die Leute draufreinfallen.
Wie das die Uni Göttingen bei ihren Erdkabelversuchen gerade macht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon strokes » Fr Aug 30, 2024 19:25

Nunja wenn die Pacht stimmt, ist es vermutlich egal was da landwirtschaftlich dabei noch rauskommt. Dient eh nur darum, die Fläche als Landwirtschaftl. Ackerstatus zu erhalten.
Von welchen Pachten ist denn die Rede? 3000€? 5000€?
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon Minebiene » Sa Aug 31, 2024 7:34

strokes hat geschrieben:Von welchen Pachten ist denn die Rede? 3000€? 5000€?


Ich sollte da so 1000,- das ha bekommen, nach dem Video ist mir aber die Lust vergangen, mir erscheint es jetzt zu gefährlich, wenn man nicht aufpasst ist da gleich was passiert, und man hat nur Geschiss damit!

Im Video sagen die ja am Ende schlechte Stromerzeugung trifft auf schlechte Landwirtschaft!
Mit freundlichen Grüßen
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Feldrand

Beitragvon adefrankl » Sa Aug 31, 2024 22:48

Also wenn jemand irgendwas mit PV noch auf seinen Acker machen will, wäre doch das naheliegende senkrechte Module am Ackerrand (zusammen mit dem Nachbarn) Am Besten bei einer Feldgrenze in Nord-Südrichtung. Da hätte man dann sogar noch eine Windschutzwand. Also einfach senkrecht Module doppelseitige Module montieren. bei 450 W Modulen mit 1,2 m Breite (mit Posten) /und 1,7 m höhe + Bodenabstand) bekommt man auf 250 m auch knapp 100 kW Peak hin. Und bei Nord-Süd-Richtung der Anlage hat man den besten Windschutz, die geringsten Beeinträchtigungen der Kultur und einen Stromertrag der den zukünftigen Bedingungen besser angepasst ist. Denn Mittags wird es wahrscheinlich band sowieso kaum noch Geld für Solarstrom geben (wenn die Anlage wenig liefert). Morgens und Abends dürfte das diesbezüglich noch besser aussehen. Abgesehen vom Netzanschluss würde ich schätzen, dass sich solche Anlagen für 600 E/kW Peak erreichten lassen.
Module (450 W) kosten noch so 100 €, Montagematerial wahrscheinlich das gleiche, dazu kommen dann noch die Wechselrichter. Das Problem dürfte in den meisten Fällen dann halt der Netzanschluss sein.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon T5060 » Sa Aug 31, 2024 23:47

Bitte nicht FreiflächenPV mit Agri-PV verwechseln. Bei Hopfen und verschiedenen Obst - und Gemüsearten macht das sogar Sinn drüber nachzudenken.
Bei allen anderen Kulturen steigen die Bewirtschaftskosten an und sinken die Naturalerträge. Dazu liegen bereits ausreichend Erfahrungen aus
Flurbereinigung, Verkehrstrassen - und Leitungsbau vor, das muss man nur neu kombinieren. Dann darf man bitte auch nicht die Windlasten und die Anschlußkosten unterschätzen.
Aber die grüne Photovoltaikindustrie von Habecks Freunden muss laufen, also wird ne neue Sau durchs Dorf getrieben.
Mehr als 95% der Flächen scheiden so schon mal aus, weil es einfach uninteressant ist. Das bleibt einfach nur ne Nische.
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Re: Feldrand

Beitragvon Minebiene » So Sep 01, 2024 5:06

adefrankl hat geschrieben: Abgesehen vom Netzanschluss würde ich schätzen, dass sich solche Anlagen für 600 E/kW Peak erreichten lassen.
Module (450 W) kosten noch so 100 €, Montagematerial wahrscheinlich das gleiche, dazu kommen dann noch die Wechselrichter. Das Problem dürfte in den meisten Fällen dann halt der Netzanschluss sein.


Ja, Adefrankl, so in der Richtung denke ich auch! Module sind ja dramatisch billiger geworden!

Hatte das ja schon mal in Betracht gezogen bei meinem Aussiedlerhof zu bauen auf 2,5 ha! Nur dann kamen ja die Agrosolar aus Berlin! Und die habe ich dann ja auch wieder storniert!
Man hat:
- das Problem, dass bei den Arbeiten dann die Anlage oder Maschinen beschädigt würden!
- die Verzinsung des eingesetzten Geldes eher schwach ausfällt
- ich zu alt bin für so ein großes Vorhaben und
- ich die Amortisation des Geldes vermutlich dann auch nicht mehr erleben würde!
- und die gesetzlichen Vorgaben sich ändern könnten und alles in Frage stellen würde!
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon strokes » So Sep 01, 2024 6:08

Abdrift wäre bei senkrechten Modulen an der Feldgrenze auch kein Thema mehr :wink:
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon wastl90 » So Sep 01, 2024 8:54

An Feldgrenzen kleine Anlagen zu installieren wird in den meisten Fällen nicht wirtschaftlich sein. Wenn extra Kabel irgendwo in die Pampa verlegt werden müssen, werden die Investitionskosten die Rendite auffressen. Man spricht ja heute schon bei klassischen Freiflächenanlagen von 10+x Hektar, ab denen es überhaupt erst rentabel wird.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon langholzbauer » So Sep 01, 2024 13:59

Den Ansatz finde ich für den urbanen Bereich sehr interessant.
Wenn die blickdichte Einfriedung der Wohngrundstücke statt mit Stabmatten und Kunststofffüllung durch senkrechte PVModule erfolgt, ist die Errichtung und auch die Wartung und Reinigung noch günstiger, als bei Dachanlagen und es werden praktisch keine Flächen verbraucht.
Habe gerade " Solarzaun " gegoogelt.
Da gibt es schon Pakete, die klein und teurer sind, als Balkon- oder Dachanlagen. :oops:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon fedorow » Mo Sep 02, 2024 10:48

Ab 1.1.25 soll Strom bei Negativpreisen an der Börse nicht mehr bezahlt werden.
https://www.agrarheute.com/energie/stro ... sen-625000
Das sowas kommen wird hatte ich im LT mal vor einigen Monaten beschrieben.
Heisst Projekte PV und Wind die ab 1.1. ans Netz gehen werden mit gesicherten Pleiten enden.

Hatten mal 9 Tage hintereinander am Stück Negativpreise. Tendenz wegen dem Ausbau deutlich steigend.
Bedeutet : Bei Sonnenschein und hohem Ertrag wird der PV Strom nicht mehr bezahlt.
Bei Finanzierung ist da bei vielen Projekten Ende.
Dann wird von Gläubigerbanken die das übernehmen vermutlich kein Pachtpreis mehr bezahlt. Die Fläche ist aber blockiert.

Ich vermute das " ohne Stromvergütung bei Negativpreisen " werden die Politiker noch auf Bestandsanlagen ausweiten.
Darum hab ich mehrmals geschrieben Finger weg von diesen Projekten.
Würde mir PV nichtmal aufs eigene Dach schrauben.
Subventionsprojekte sind noch immer gescheitert. Hab das alles aber schon X mal geschrieben.
fedorow
 
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon Sturmwind42 » Mo Sep 02, 2024 16:42

Für die Zukunft fedrow ? Das kann gut sein das das so kommt .
Für meine alte Anlage hast du nicht Recht . Seit 2012 hab ich das Ding auf dem Dach, und hat sich selbst abbezahlt .
Da müssten schon extreme Entsorgungskosten in 8 Jahren auf mich zukommen , das die Rechnung nicht aufgeht .

Den einzigen Fehler den ich aus heutiger Sicht damals gemacht habe , ist der , nicht mehr Dächer belegt zu haben .
So wie ich das heute sehe , hätte man jeden qm zuplättln sollen .
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Staat geht das Geld aus

Beitragvon adefrankl » Mo Sep 02, 2024 21:21

fedorow hat geschrieben:Ich vermute das " ohne Stromvergütung bei Negativpreisen " werden die Politiker noch auf Bestandsanlagen ausweiten.
Darum hab ich mehrmals geschrieben Finger weg von diesen Projekten.
Würde mir PV nichtmal aufs eigene Dach schrauben.
Subventionsprojekte sind noch immer gescheitert. Hab das alles aber schon X mal geschrieben.

Also wenn das Projekt nicht schon am Laufen ist, ist in der Tat die Wahrscheinlichkeit groß, dass es bei Überangebot nichts mehr gibt, bzw. die neuen Anlagen dann entschädigungslos abgeschaltet werden.
Anders sieht es aus, wenn sich die Anlage durch Eigenverbrauch lohnt. Da kann die Wirtschaftlichkeit durchaus noch steigen, wenn der Strompreis weiter klettert, weil es kaum noch Kraftwerke gibt. Insbesondere bei Stromausfällen könnte da eine gewisse Eigenerzeugung + Speicher durchaus wertvoll werden. Speziell wenn die Module auch bei Schnee (Neigung) noch eine gewisse Produktion erwarten lassen.
Nun inzwischen sind ja die Preise für Module im Keller (da dürfte Montagematerial + Montage teurer sein als die Module). Aber ansonsten dürfte das Geschäft mit Solarparks weitgehend gelaufen sein. Dem Staat dürfte bald das Geld ausgehen, um weiteren Neuanlagen entsprechende bedarfsunabhängige Vergütungen zu garantieren.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon fedorow » Mi Sep 04, 2024 4:39

ich hab selber ne Anlage auf dem Dach mit noch über 40 Cent Strrompreis. Läuft noch ein paar Jahre.
Könnte ich die Uhr nochmal zurückdrehen würde ich das niemals mehr raufschrauben lassen.

Hab das mal durchgerechnet gegenüber meinen Geldanlagen im selben Zeitraum. Hab sogar nur die 8 % MSCI World Rendite angenommen als Alternative an der Börse was ich locker hatte.
Meine PV restlos abgeschlagen. Noch dazu ständig bei Regen Störungen. 15 % sind bereits komplett ausgefallen aber ich repariere da nichts mehr. Sind BP Module die es nicht mehr gibt. Selbst wenn es sie geben würde häng ich da keinen Euro mehr rein sondern investier dieses Geld lieber an der Börse und die Anlage läuft die nächsten Jahre nur noch mit 85 % weiter. Bzw mit noch weniger wenn nochmehr ausfällt.

Wenn die 20 Jahre um sind kommt das Zeug eh runter, wird entsorgt und das Dach wird rückgebaut. Kostet allerdings nochmal einiges was die Rendite wieder schmälert.

Das bei Negativstrompreise der Strompreis nicht bezahlt wird gilt ab 2025 nur für Neuanlagen aber man hört schon munkeln das reicht nicht aus und sollte auf allle erneuerbare Bestandsanlagen ausgedehnt werden. Ich vermute neben PV wird das auch Wind betreffen.
Da reicht ein Gesetzesbeschluss trotz EEG dann ist das auch für alle Bestandsanlagen beschlossen.
Ich denke aber meine paar PV Jahre bis die 20 Jahre um sind wird das schon noch funktionieren. Der große Zubau mit Freiflächen PV beginnt ja erst und bis die bei allen Anlagen und Negativpreisen den Strom nicht mehr bezahlen bin ich vermutlich raus aus diesem Murks.
Hab mich halt damals anschwärzen lassen aber ich bekomm noch über 40 Cent. Also ists verkraftbar.

Eigenverbauch ist für mich kein Thema. Im Winter bei evtl höherem Verbrauch muss ich eh zukaufen da z.b. im Januar keine 2 % vom Jahresertrag runterkommen. Nützt mir nichts falls man mit Strom heizen möchte.
Und nehmen wir mal einen normalen Haushalt an mit 2500 Kwh im Jahr. Selbst wenn der 1 Euro je kwh zahlt also 2500 Euro im Jahr und investiert das Geld statt in der PV Anlage an der Börse und spart die Unterhalts und nachfolgenden Kosten der PV Anlage fährt der deutlich besser.
Aber dazu braucht man Bleistift, Papier und Taschenrechner sag ich mal salopp. Wenn ich mir nur das Wahlverhalten der Bürger ansehen komm ich zum Ergebnis das die solche einfache Gleichungen nicht selbstständig berechnen können. Die sind da schlicht nicht in der Lage und nicht fähig. Die laufen einfach dem Gebrüll vom Mainstream hinterher.

Nehmen wir mal eine Anlagesumme PV mit 20 000 Euro Gesamtkosten und 8 % Rendite p.a. was an der Börse als Alternative mit globalen World Aktien die letzten 40 oder 50 Jahre im Schnitt normal war was jeder Honk mit 3 Mauskllicks als ETF kaufen kann :
Aus diesen 20 000 bei 8 % p.a. + Zinseszins wurden nach 20 Jahren 93 000 Euro auf dem Konto und man spart die spätere Entsorgung, Rückbau + laufende Reparatur, Versicherung und Unterhalt der Anlage was die Summe noch deutlich erhöht. Dann sind wir bei 110 000 Euro nach 20 Jahren. Vor 20 Jahren gab es für 20 000 Euro vielleicht ne 5 kwp Anlage die sich mit den 110 000 nach 20 Jahren von heute messen muss. PV war selbst bei damals 50 Cent Stromvergütung bis heute also ein horrendes Verlustgeschäft.
Heute PV zwar billiger, dafür keine Vergütung, bringt dann auch nichts.

Selbst wenn wir als Alternative zu PV statt 8 % nur nur 5 oder 4 % Rendite p.a. annehmen wär PV für mich heute kein Thema mehr. Da komm ich egal wie ich rechne auf keinen grünen Zweig. Wenn man in teure Stromspeicher investiert die nach 10-15 Jahren oder früher kaputt sind wirds nur noch schlimmer.

Aber damals hatte ich ne >80 Stundenwoche und mich von einem Vertreter wegen über 40 Cent Vergütung vollquatschen lassen ohne alles nachzurechnen. War für mich ein dickes Verlustgeschäft. Aber so wird man lernfähig.

Wir werden mit unserem Murks was wir in D veranstalten eh noch in die Geschichtsbücher eingehen. Das schlimme ist aber das die Ergebnisse dieser Politik nun erst langsam zum Vorschein kommen und für den Normalbürger nun erst langsam sichtbar wird. Sowas hat nämlich ne lange Pipeline bis es wirksam wird und bei jedem ankommt.
Hatte mal die ganzen Konzerne und Verbände kristisiert. Die haben bei dem ganzen Quatsch mitgemacht und wenns ungemütlich wird flüchten die ins Ausland und produzieren dort. Die haben gegen die einzige Partei mitgemobbt die diese Probleme seit Jahren angesprochen hat. Diese Blindgänger und Verräter, aber die waren halt abhängig und mussten Muh sagen und haben mitgemacht.
Das wird und muss dem Michi noch richtig auf die Füße fallen denn der wird das am Ende ausbaden.

Bevor wieder Mainstreammichl Protest einlegen was die 8 % an der Börse betrifft : Man muss was ich immer äussere breit streuen und sollte keine Kunststücke wie Fallrückzieher versuchen. Dann waren 8 % p.a. Rendite seit 50 Jahren die normale MSCI World Rendite. Wer sich für besonders schlau hält und zuviel Risiko eingeht und alles auf eine Karte setzt wird sowohl an der Börse aber auch als Unternehmer scheitern. Nicht immer aber das Risiko ist hoch.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon Sturmwind42 » Mi Sep 04, 2024 7:12

Bei deinen ganzen Schilderungen gehst du immer von Geld aus das auf dem Konto liegt , sprich vorhanden ist .
Lassen wir mal ne Anlage im landwirtschaftlichen Bereich eine nennenswerte Summe kosten die nicht einfach so auf dem Konto liegt , wie sonst ausser Finanzierung durch die Bank soll das bezahlt werden ?
OK ETFs sind besser, ergo , frag doch mal den Bänker wieviel Geld er dir leiht für den von dir alternativ beschriebenen Invest in ETF ? Der lacht dich aus !
Wenn also jemand kein bares Geld für die Investition Photovoltaik rumliegen hat, dann kann er entweder gar nix machen, oder aber Geld von der Bank leihen und in Photovoltaik investieren ! Nicht jedoch in ETF , weil er da eben das Geld nicht liegen hat und auch nicht von der Bank bekommt .
Mit z B 0 Eigenkapital ( oder wenig ) kann er sich also eine Anlage aufs Dach bauen , die in 10 Jahren bezahlt ist ( sich selbst bezahlt , ohne einen Finger krumm zu machen ) , UND er nebenzu noch eine schöne Einnahme hat . Ab dem ca 10 ten Jahr hat er dann alle Einnahmen minus die Wartung und evtl Reparatur .
Unterm Strich mehrt sich sein Vermögen durch die Anlage , was durch Börse gar erst nicht möglich gewesen wäre .
Was ist jetzt daran falsch ?
Dazu muss man sagen das die Anlage (zumindest bei Sonnenschein ) läuft , egal ob man schlecht drauf ist oder nicht, ob man krank ist oder einen schweren Kopf hat, ob man gearbeitet hat oder nicht , das Geld kommt immer (bis jetzt ) .
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