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Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Umwandlung von Sonnenenergie in Strom.
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56 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon wastl90 » Mi Sep 04, 2024 10:39

Entweder hat fedorow gar keine eigene Anlage oder hat sich ziemlichen Schrott montieren lassen. Ich kenne eigentlich niemanden der seine Entscheidung bereut, gerade damals bei den hohen Einspeisevergütungen. Voraussetzung ist natürlich eine vernünftige Anlage die auch läuft.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon ChrisB » Mi Sep 04, 2024 15:03

Also ich bekomme nur 37 Cent, Baujahr 2010,
Voll über die Bank, der Kredit, auch ein extra Konto, wegen der Steuer , schon nach 9 Jahren abbezahlt!
Allerdings habe ich derzeit schon 2 defekte WR, nachdem die "Jungen", 3 große Dachfenster eingebaut haben!
Die WR vertragen keine Hitze, kenne ich von der Bahntechnik :(
Aber ich stelle jetzt auf einen WR (Akkufähig), im Keller um .
Selbst in 2014, auf einem anderen Hausdach, mit Eigenverbrauch und nur noch 17 Cent :klee:
Würde ich jederzeit wieder montieren lassen, nur keine Freiflächen Anlage :klug:
ChrisB
 
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon fedorow » So Sep 08, 2024 0:52

Würde ich jederzeit wieder montieren lassen, nur keine Freiflächen Anlage

ich würde sicher keine Anlage mehr aufs Dach montieren. Die Zahlen über 20 Jahre hatte ich bereits in diesem Thread durchgerechnet also selbst bei hohen Strompreisen wars völlig unrentabel.
Aber nun droht in Zukunft nicht nur keine Vergütung bei Überschußstrom, sondern sogar noch Strafzahlungen für den Anlagenbetreiber.
Das dürfte auch auf alle Bestandsanlagen ausgedehnt werden.
https://www.agrarheute.com/energie/stro ... ant-625518
Einspeisevergütung für Solarstrom : Strafzahlungen für Strom-Einspeiser geplant.
Christof Bauer von der Technischen Universität (TU) Darmstadt hat im Auftrag des Handelsblatts die Auswirkungen einer Kappung der Eispeisevergütung untersucht. Um die Kosten für die Steuerzahler zu begrenzen, schlägt Energieexperte vor, Besitzer von Solaranlagen für das Einspeisen zuzeiten negativer Strompreise zur Kasse zu bitten.

Nach den 20 Jahren vom Dach runter, Dach rückbauen und ab auf die Mülldeponie damit. Kostet zwar ne schöne Summe aber man hat einen Problemfall weniger.
Wie geschrieben selbst bei Wärmepumpe keine Alternative da in WIntermonaten wie im Dezember keine 2 % vom Jahresertrag runterkommt.

Und sowas wie teure E-Autos sind ohne Kaufprämie zum Ladenhüter mutiert.
https://www.auto-motor-und-sport.de/ver ... d-2024-v1/
Und regiert wieder ne vernünftige Politik und schafft die ideologischen CO² Steuern, Zertifikate und Klimaabgaben ab, ist der Diesel und Benziner unschlagbar günstig.
Das sind auch nur Subventionen für E-Autos, die den Markt verzerren.
fedorow
 
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon T5060 » So Sep 08, 2024 1:27

wastl90 hat geschrieben:Entweder hat fedorow gar keine eigene Anlage oder hat sich ziemlichen Schrott montieren lassen. Ich kenne eigentlich niemanden der seine Entscheidung bereut, gerade damals bei den hohen Einspeisevergütungen. Voraussetzung ist natürlich eine vernünftige Anlage die auch läuft.


Hat Federow überhaupt noch irgendwas in nennenswertem Umfang. Mir haben 60 % unseres Stromverbrauchs aus der PVA und erzielen eine Rendite über 10 % auf Invest zzgl. Inanspruchnahme IAB.
Hier geht es ja auch nicht um die Frage ob PVA Sinn macht, sondern hier geht es um die Frage der kombinierten Nutzung von Ldw. und PVA auf einer Fläche und den EInfluß auf Pflanzenertrag und Bewirtschaftung.
Von beidem hat unser Feddi aber grundsätzlich gar keine Ahnung.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon fedorow » So Sep 08, 2024 7:25

Dieses dämliche CDU Merkel Gequake in jedem Thread bringt doch keinen weiter. Links für deine Aussagen Fehlanzeige. Zahlen kommen auch keine.
Les meinen Beitrag weiter vorne durch wo ich die Rendite bei PV selbst bei 50 Cent vor 20 Jahren mit Zahlen sauber aufgelistet und zerlegt habe.
PV war ne faule und völlig unrentable Investition selbst in den besten Zeiten mit 50 Cent EEG Vergütung vor 20 Jahren. Nur darum ging es.

Rechne das erstmal alles nach wenn es das Hirn überhaupt zulässt und erst dann reden wir weiter. Da hab ich die Rendite bzw Alternativrendite selbst für den Laien verständlich aufgelistet.
Noch einfacher damit es auch noch der letzte Honk versteht geht nun wirklich nicht.

Aber da kommt eh nichts weil die Gegenargumente fehlen. Das wusste ich aber schon vorher.
Das wird dann ohne Gegenargumente zum Kindergarten und man muss nicht weiterdiskutieren. Sonst wirds peinlich.
Deine Beiträge erinnern mich fast schon wieder an die " wir schaffen das " Aussage von deinem CDU Vorbild damals.
Einfach mal blöd und sinnlos irgendwas geplappert und abwarten was passiert.
Ohne Argumente wäre es vielleicht sinnvoller mal nichts zu posten. :wink:

Für dich nochmal zum mitschreiben und grob überschlagen, vor 20 Jahren gab es für 40 000 Euro ne ca 8-9 kwp PV Anlage bei rund 50 Cent EEG Strompreis, also grob 4500 Euro Stromertrag pro Jahr ( nach 20 Jahren 90 000 Euro ) abzüglich noch alle Kostenfaktoren wie Versicherung, Unterhalt, Reparatur also dann maximal 80 000 bei PV nach 20 Jahren und 50 Cent Strompreis, von mir aus auch 90 000.
Bei der beschriebenen Aktien Alternativanlage gegenüber PV hast ( siehe mein Beitrag vorne bei 8 % p.a. ) 186 000 Euro nach 20 Jahren Depotstand statt einer ausgedienten 8-9 kwp Schrottanlage auf dem Dach die auch noch kostenpflichtig rückgebaut und entsorgt oder ausgetauscht werden muss.
Dann rechne nochmal nach mit deinem Steuersparmodell.
Die beiden Summen auf jeder Seite kannst erhöhen was aber nichts am Ergebnis ändert. Also bei 80 000 PV Investitionssumme für 16-18 kwp vor 20 Jahren wärens auf der anderen Seite dann eben 372 000 Euro nach 20 Jahren heute im Aktiendepot.
Nun kannst 10 000 Euro hin oder herrechnen aber ändert nichts am Ergebnis.

Nun könnte mancher PV Fan als letzten Einwand behaupten, meine 8 % Rendite im Schnitt mit breit gestreuten globalen Aktien als Alternative zu PV die letzten 20 Jahre wäre zu hoch angesetzt
https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/msci-world/
Anleger, die mit börsengehandelten Indexfonds (ETFs) auf den MSCI World Index setzten, konnten seit 1975 eine durchschnittliche Rendite von rund 9 Prozent jährlich erzielen.

Also die 8 % eher zu tief angesetzt. Was das Desaster für jede PV Anlage nochmal erhöhen würde. So oder so war PV ne katastrophale Schrottanlage und eine reine Kapitalvernichtung selbst bei damals 50 Cent EEG Vergütung.
Und bei heute lächerlichen 7 oder 8 Cent oder meinetwegen auch 10 oder 15 Cent Strompreisvergütung kann man sich das rechnen sparen. Selbst wenn der Strom in Zukunft bei Überschuss bezahlt wird, was nicht passieren wird.

Fazit : Mit PV hat man bei 50 Cent EEG Strompreis die letzten 20 Jahre ca 50 % Kaufkraft oder Eigenkapital völlig sinnlos vernichtet. Ohne PV Rückbaukosten was noch ansteht. Das ist schon ne gewaltige Hausnummer....kann übrigens jeder nachrechnen. Die Zahlen wurden alle ausführlich gepostet und sollte jeder verstehen. Wobei ich mir da im Landtreff nicht sicher bin. Um dem zu folgen sind schon ein paar Gehirnzellen ohne Ideologie nötig.

Ihr lauft halt blind dem Mainstream und Ideologie hinterher ohne mal das eigene Gehirn zu benutzen was dann schon unsere hausgemachten Probleme im Land erklärt.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon egnaz » So Sep 08, 2024 11:45

Berücksichtige bei deiner Kapitalanlage aber auch die Kapitalertragssteuer, die beim Verkauf gnadenlos anfällt.
Gruß Eckhard
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon fedorow » So Sep 29, 2024 0:37

PV sollte eh TOT sein.
Ab 2025 wird bei Strom Negativpreisen keine Stromvergütung mehr bezahlt. Letzten Donnerstag warens 11 Stunden Negativpreis. Also den kompletten Tag kann man sagen.
https://www.agrarheute.com/energie/stro ... 2024-09-28

Dann wird in Zukunft auch mal einen kompletten Tag kein PV Strom bezahlt. Bzw muss sogar Strafe bezahlt werden wer einspeist.
https://www.agrarheute.com/energie/stro ... ant-625518

Ist dann der Fall wenn am meisten Strom also der meiste Ertrag vom PV runter kommt. Dann gibts kein Geld. Mit jeder neuen Anlage verschärft sich das Problem.
Die derzeit vielen geplanten Agri PV und Freiflächen PV dürften vor dem Aus stehen.
Bzw die meisten Betreiber die trotzdem weiter mit Darlehen in PV investieren, in der Insolvenz landen

Ab 1.1.2025 nur für Neuanlagen. Aber das dürften die auf PV Bestandsanlagen ausdehnen. Da reicht ne Gesetzesänderung. Dann dürfte auch Windkraft folgen. Da schlicht nicht mehr finanzierbar.
Diese Subventionsgeschichten vorbei am Markt sind noch immer früher oder später in einer Pleitewelle geendet, hatte ich mal geschrieben.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon T5060 » So Sep 29, 2024 0:54

11 Cent / kWh für Aufdachanlage ohne Eigenverbrauch, Platten kosten wenig, 3,2 % Zinsen, 200 kWP, gedeckt wird mit dem Teleskoplader, beim Material hat die Baywa das beste Angebot gemacht.

Jetzt muss man die Hebelgesetze des Finanzmarkts und der Inflation kennen, dann weisste wie es geht.

@egnaz, egal ob Einkommen-, Körperschafts- oder Kapitalertragssteuer: Wo was verdient werden soll, da fallen auch immer etwas Steuern an
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon strokes » So Sep 29, 2024 8:07

T5060 hat geschrieben:Jetzt muss man die Hebelgesetze des Finanzmarkts und der Inflation kennen, dann weisste wie es geht.


Und welche sind das? Dass sich bei dir ne Anlage rechnet und dabei federow nicht?
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon T5060 » So Sep 29, 2024 8:15

strokes hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Jetzt muss man die Hebelgesetze des Finanzmarkts und der Inflation kennen, dann weisste wie es geht.


Und welche sind das? Dass sich bei dir ne Anlage rechnet und dabei federow nicht?


Der kann eben nicht kalkulieren. Wie auch ?
Rechnen ist nicht Bestandteil der AfD Propaganda.

Bei Volleinspeisung bezahlt sich die Anlage nach 6 Jahren, fremdfinanziert nach 7 Jahren.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon fedorow » So Sep 29, 2024 11:19

strokes hat geschrieben:Und welche sind das? Dass sich bei dir ne Anlage rechnet und dabei federow nicht?

Die PV Anlage hat sich bei keinem gerechnet da es zu gute Alternativen gab. Auch nicht bei über 40 Cent oder über 50 Cent Einspeisevergütung oder bei 1100 KWh Ertrag im Jahr/Kwp. Selbst da hat sich das nicht gerechnet.
Warum : Das hab ich auf der vorigen Seite, vorletzter Beitrag ausführlich beschrieben. Das kann jeder nachlesen und sollte eigentlich geklärt sein. Muss ich nicht nochmal alles wiederholen.
Hier die Alternative wer durchschnittliche World Aktien hatte. Also einen normalen Aktien ETF wer selber nachrechnen will.
https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/msci-world/
Anleger, die mit börsengehandelten Indexfonds (ETFs) auf diesen Index setzten, konnten seit 1975 eine durchschnittliche Rendite von rund 9 Prozent jährlich erzielen.

Dazu kommt das die alten PV Anlagen mit dem noch hohem Strompreis bis 2022 mit dem hohen persönlichen Steuersatz versteuert wurden, Aktien nur mit 25 %

Wenn nun zukünftig an Sonnentagen bei Überschußstrom der Strom nicht mehr vergütet wird wie im letzten Beitrag beschrieben, hat sich das Endgültig erledigt. Darum würde ich auch keine Fläche an einen PV oder Windkraftbetreiber verpachten. Gibt bei einer Insolvenz wenn der Pacht nicht mehr kommt und die Anlage steht drauf nichts als Ärger.

Und wenn ich nur Geld ausgebe um Steuern zu sparen, wäre es sinnvoller dieses Geld zu spenden. Das betrifft auch Darlehenszinsen die für sinnlose Projekte verpulvert werden.

Ich war selber so doof und hab mich damals überreden lassen eine aufs Dach zu schrauben, trotz über 40 Cent EEG. Aber hinterher ist man immer schlauer.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon T5060 » So Sep 29, 2024 11:31

Nur komisch das diese ganzen Aktiengesellschaften bzw. Kapitalmarktfinanzierten Unternehmen Dinge tun und umsetzen, die du als unrentabel definierst. Irgendwo hast du einen Logikfehler.
Seh - und Gehörschwächen können wir heute technisch ganz gut ergänzen, vielleicht Feddi gibt es mal sowas "erneuerbare Hirnleistung" für dich. In sowas investiere ich dann gerne.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon fedorow » So Sep 29, 2024 12:34

Bei euren Berechnungen habt ihr einige Punkte nicht berücksichtigt :
Die PV Anlage ist nach 20 Jahren Schrott das investierte Kapital von damals in die Anlage ist also weg kann man sagen. Der Rückbau kostet auch noch. Und falls sie weiterläuft gibts praktisch keine Vergütung mehr.

Und ihr unterschätzt immer den Zinseszinseffekt auf der anderen Seite.
Vor 20 Jahren bei damals hohen EEG Strompreisen kostete eine 20 Kwp PV Anlage über 100 000 Euro. 20 Kwp ist nun eher ne kleine Anlage. Diesen Gewinn mußtet ihr bis 2022 auch noch mit dem hohen persönlichen Steuersatz versteuern. Bei vielen dürfte von diesem zusätzlichen Jahresgewinn somit fast 50 % an Abgaben weg sein.

Hat man vor 20 Jahren als Alternative die 100 000 in den MSCI World investiert ( siehe mein Link oben ) mit den 9 % Rendite p.a. sind das nach 20 Jahren : 560 000 Euro Depotstand. Und darauf hat man bis heute praktisch keine Steuern bezahlt, wenn man diese Aktien bis heute gehalten hat. Später beim Verkauf sinds auch nur 25 % auf den Gewinn.
Und das könnt ihr mit der Summe nun weitere 10 Jahre hochrechnen. Da wird jede PV Anlage nicht nur 1 x sondern 100 x überrundet und abgehängt. Nach den 20 Jahren gibts für die PV Anlage praktisch keine Stromvergütung mehr.
Das Depot mit den 560 000 Euro nach 20 Jahren läuft aber weiter. Weitere 10 Jahre später sinds statt 560 000 dann 1 325 000 Euro Depotstand. Das nennt sich Zinseszinseffekt.
Mir ein Rätsel wie man das nicht berechnen und verstehen kann. Das schafft jeder Grundschüler.
Ne PV Anlage war vor 20 Jahren selbst mit den damals sehr hohen EEG Vergütungen also ne reine Schrottanlage und Kapitalvernichtung.

Egal ob man für die Investitionssumme damals keine Zinsen oder 5 % Zinsen bezahlt hat. Das ändert nichts am Ergebnis.

Manche PV Betreiber erinnern mich mit ihren rosaroten Berechnungen an Juncker zu seinen besten Zeiten.
https://www.youtube.com/watch?v=rVrpYTZMBcM
Zuletzt geändert von fedorow am So Sep 29, 2024 12:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon T5060 » So Sep 29, 2024 12:38

30 kWP aus 2013, 60% Eigenverbrauch, 32.000 € netto macht aktuell jährlich 4.700 € zu 25 Cent Eigenbedarf und 1.400 € Einspeisung, eigenfinanziert. Macht doch Spaß sowas

So und jetzt warten wir noch auf die neuen Redox-Speicher, dann nehme ich Strom auf zu MInuspreisen und verkaufe den zu Pluspreisen wieder ins Netz.
Dann könnte ich meine ganzen Hallen und Ställe an Handwerker vermieten und die mit bezahlbarem Strom beliefern.
Wir werden bei PVA und WKA mit 24 Stundenspeicher demnächst Kosten von weniger als 10 €cent/kWh haben.

Und wenn die Platten nach 30 Jahren noch 80% der Leistung haben, dann ist das auch okay.

So und von Aktien und ETF brauchst mir auch nix erzählen, dass macht unsereins schon seit 1987 und da gab es genug Deppen,
die mich im Crash 1987 ausgelacht haben. Und ich habe nicht nur Lehrgeld bezahlt :lol:
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon fedorow » So Sep 29, 2024 12:40

Ich glaub du bist nicht in der Lage die Zahlen nachzurechnen. Dann lassen wir das.
Man dreht sich sonst nur im Kreis. :wink:

Jedenfalls wenn sie in Zukunft bei Negativstrompreis ab 2025 den Strom an den Betreiber nicht mehr bezahlen, hat sich das eh erledigt mit neuen Anlagen die ans Netz gehen. Die wollen sogar Strafzahlungen einführen wer dann einspeist. Hatte ich oben verlinkt.
Hatte oben auch verlinkt das wir am letzten Donnerstag 9 Stunden Negativstrompreis hatten der dann nicht mehr bezahlt wird. Bzw Strafzahlungen fällig werden wer trotzdem einspeist.
Sollte auch noch bei Windkraft folgen...
Tote Pferde sollte man nicht reiten sondern absteigen.
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