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Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Umwandlung von Sonnenenergie in Strom.
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56 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon Zynbot » Di Aug 20, 2024 9:20

Mich würden die realen Erfahrungen mit Agri-PV interessieren. Hat jemand schon solche Anlagen? Gibt es einen Unterschied, wenn ja, wie groß ist der Unterschied zwischen den errechneten Zahlen und den tatsächlichen Ertrag?

Ich interessiere mich für eine Agri-PV Anlage, es waren schon mehrere Anbieter bei mir und haben sich alles angeschaut, ausgerechnet, analysiert,... die Zahlen sind dann immer super. Für mich ein wenig zu gut daher wollte ich fragen wie sehr man nach diesen Zahlen gehen kann. Gut, man hat ja im Grunde nur die aber selbst bei 20% weniger ertrag macht es für mich noch Sinn.

Lohnt sich ein Investment in diese Technologie oder ist das eher nur ein kleiner Trend und wird mehr künstlich aufgebauscht?
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon wastl90 » Di Aug 20, 2024 11:07

Guck dir mal die Versuche in Grub (Poing) von der LfL an. Die haben mehrere Systeme im Vergleich. Dieses Jahr war die erste Ernte der Druschfrüchte. Von Ergebnissen habe ich aber noch nichts gehört. Auf alle Fälle ist die Aufständerung bzw. anderweitigen Konstruktionen relativ teuer. Mir nannte man einen Preis von ca. 1.200€/kw was ich sehr hoch finde!
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon ChrisB » Mi Aug 21, 2024 7:06

BR, Sendung, Unser Land,
war ein Bericht im Fernsehen, vor ca 1- 2 Wochen.
Es wurden 2 Männer interviewt, bezüglich der Ernte,
angeblich sollen noch 80 %, geerntet werden können,
ebenso wäre der Ackerstatus erhalten.
Es handelt sich ja um ein staatliches Gut,finde es gut, das hier Versuche gemacht werden.
Aber die Männer waren skeptisch?
Aber es wird weiter beobachtet und berichtet
Ich wurde schon 3 mal wegen Agri PV angeschrieben,
aber bin jetzt nach diesem Fernsehbericht raus!
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon Minebiene » Fr Aug 23, 2024 5:37

Erfahrungen habe ich auch leider noch keine!
Ich habe hier in Scheinfeld - Unterlaimbach 9 ha an AgroSolar Europe verpachtet, und werde dann, wenns klappt, von denen so 1000 Euro pro ha bezahlt bekommen!
Landwirtschaftliche Nutzung geht weiter! Beim KULAP und VNP werden nur noch 85 % bezahlt!

Die Leute von AgroSolar sind optimistisch, das wegen dem Solarpaket 1 genehmigt zu bekommen!

Wir warten momentan noch auf die Einspeisezusage vom Netzbetreiber!
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon Südheidjer » Sa Aug 24, 2024 15:29

Ich denke der folgende "Unser Land"-Bericht ist derjenige, den ChrisB in seinem Beitrag genannt hatte. Wastl schrieb ja auch vom Staatsgut in Grub:

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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon Minebiene » Sa Aug 24, 2024 18:28

Danke Südheidjer für das Video!
Der Bauer ist da jetzt nicht so ganz überzeugt!
Muß aufpassen, dass er nicht aneckt.
Und der Ertrag ist scheinbar auch nicht so gut als ohne AgriPV!

Ich bin bisschen geschockt!

Hallo Herr xxxxxx, Frau xxxxxx,

gerade habe ich diesen Fernsehbericht über die Anlage in Grub gesehen:
Der Bauer ist nicht so sehr begeistert! Die Erträge sind schlecht, die Gefahr der Beschädigung von Maschinen und Anlage ist nicht zu übersehen!
Mich hat der Bericht auch bisschen geschockt!
Ich weiß nicht, ob ich der Anlage zustimmen werde!

https://youtu.be/SB5s-zti62E


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Mit freundlichen Grüßen

Erwin Ruhl
Unterlaimbach 71

91443 Scheinfeld
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon strokes » Sa Aug 24, 2024 19:15

Wenn Verpächter in AgriPV einsteigen, wird die restliche Ackerfläche weniger begehrt und nachgefragt sein, da umständlichee.
Also geringerer Pachtpreis. Nachteilig für den Verpächter, aber er hat ja die PV als Ausgleich.
Vorteil für den Landwirt als Pächter, da geringerer Pachtpreis je ha.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon strokes » So Aug 25, 2024 6:25

Zynbot hat geschrieben:Lohnt sich ein Investment in diese Technologie oder ist das eher nur ein kleiner Trend und wird mehr künstlich aufgebauscht?


Eine Nische/Trend wird das immer bleiben, was auch gut ist, weil es eben ein optisch starker Eingriff in die Fläche ist.
In ertragsschwachen Parzellen mit Prämienoptimierung sicher lukrativ.

Welche Ackerfrüchte eignen sich denn am ehesten zwischen den Modulen, bzgl Ertragsabfall?
Welche Mindestgröße ist den von den Betreibern gewünscht? (ha)
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon Sturmwind42 » So Aug 25, 2024 9:36

Minebiene hat geschrieben:und werde dann, wenns klappt, von denen so 1000 Euro pro ha bezahlt bekommen!
Landwirtschaftliche Nutzung geht weiter! Beim KULAP und VNP werden nur noch 85 % bezahlt!

Da hätte ich man nen Lachanfall bekommen , welchen Hund wollen die da ausm Ofeneck hervorlocken ? 1500 -2000 gibt es von jedem Obstbauer , aber ohne 20 jährige Bindung .
Ich denke mal da werden die Bauern abgezockt das es nur so raucht !
Welch eine lächerliche Summe für 10000 qm Land !!!
Klingt fast so wie der Kauf einer Immobilie die keiner mag , für 1 € .
So sicher nicht !

Und zur FlächenPV auf Ackerland , das wird bis zur nächsten Hungersnot nie mehr Ackerland , es bleibt Biotop , also wertlos nach 20 jahren .
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon wastl90 » Do Aug 29, 2024 15:30

Südheidjer hat geschrieben:Ich denke der folgende "Unser Land"-Bericht ist derjenige, den ChrisB in seinem Beitrag genannt hatte. Wastl schrieb ja auch vom Staatsgut in Grub:



Geerntet wird das Feld doch von einen Lohnunternehmer oder nicht? Zumindest steht beim Mähdrescherfahrer "Andreas Schmid Agro-Service Löbert Hergolding. Das wird dann nicht das Staatsgut Grub sein. Mir wäre auch nicht bekannt, dass die Staatsgüter eigene Mähdrescher haben. Die haben das schon lange vergeben. Ein Lohnunternehmer wird, zumindest bei gleicher Flächenvergütung sicherlich nicht begeistert sein von einer Agri-PV.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon T5060 » Do Aug 29, 2024 16:07

Schwieriges Thema, den offiziellen Verlautbarungen der Wissenschaft kannst auch nicht mehr glauben, dem BV auch nicht, der hat auch schon einen Klimawandel-Tremor, die letzten Wochen.
Die Uni Göttingen fand die Tage heraus, dass Hochspannungserdkabel keinen Schaden am Aufwuchs verursachen, entgegengesetzt der Feststellungen aus jahrzehntelangem Betrieb von Gasleitungen.
Im Moment kann man den Verlautbarungen von offizieller Seite nicht mehr allzuviel glauben.

Der Bewuchs unter den Dingern muss 1 - 2 x im Jahr gemäht werden, die Bejagung ist gehemmt (ASP, Wildschaden), Greifvögel kommen nicht mehr so gut an Mäuse, es kommt zu Wuchsdepressionen am Rand und zu erhöhtem Verbrauch von PSM, Saatgut und Dünger. Der Anbau von Raps, Mais, Kartoffeln und ZR ist nicht mehr möglich. Steinflug und Anprallschäden incl.

Wenn ich einen hängigen Acker habe kann eine vertikale Reihe auf der Nordseite Sinn machen, sonst ?

Offen bleiben steuerliche Fragen und die Zuverlässigkeit der Einspeisevergütung.

Hab ich was vergessen ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon Sturmwind42 » Fr Aug 30, 2024 7:17

Erst gestern hat mir jemand von so einer Firma gesagt , das nur Mais nicht gehen würde .
Aber ich fürchte auch dass das net stimmt . Man braucht es ja nur zu beobachten wie die einzelnen Früchte im Schatten eines Waldes , eines Feldgehölzes oder einer grossen Laubbaumes wachsen .
Alles noch zu wenig erforscht .
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon wastl90 » Fr Aug 30, 2024 8:07

Vernünftige Technik, und das auf 20 Jahre, benötigt man auch. Das Raster steht, dann sind auch die Arbeitsbreiten bei der Pflanzenschutzspritze, Bodenbearbeitung, Saattechnik und Erntemaschinen erste einmal für diesen Zeitraum fix. Ja und auf steinigen Feldern sollte man wahrscheinlich das Mulchen besser lassen.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon Zynbot » Fr Aug 30, 2024 9:32

So habe ich die Antworten erwartet:) Alles noch ziemlich wage und viel konkretes Wissen gibts anscheinend noch nicht dazu.
Ich habe vor 2 Wochen zum ersten Mal eine Agri-PV Anlage gesehen. War gleich ein riesiges Feld mit senkrechten Paneelen. Ich war leider am Wochenende dort und das Feld hat anscheinend zu einer größeren Firma gehört, sonst hätte ich sogar nachgefragt weil es mich so interessiert.
Gut, das Video zeigt jetzt aber auch mal nur einen Versuch. Da geht es ja anscheinend darum herauszufinden welche Variante die beste Option ist. Da ist es ja klar, dass 3 Varianten schlechter sind. Die Anlage, die ich gesehen habe war mit vertikalen Paneelen und engem Abstand - gibts auch in dem Video.
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Re: Welche Erfahrungen mit Agri-PV?

Beitragvon egnaz » Fr Aug 30, 2024 9:57

Das ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes.
Erst einmal sind die Investitionen pro elektrischem Ertrag höher, als bei Freiflächenanlagen.
Es soll ja Pflanzen geben die im Schatten besser wachsen, bei den gebräuchlichen landwirtschaftlichen Kulturen fällt mir da aber nichts ein.
Ich brauche nur meine Schafe beobachten. Die legen sich gerne bei Hitze unter die Bäume in den Schatten. Gefressen wird das Gras dort aber erst, wenn nichts anderes mehr da ist.
In der Sonne steckt die Power, und die wird nicht mehr wenn es mehr Nutzer gibt.
Gruß Eckhard
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