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Welchen Mähdrescher?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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55 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Welchen Mähdrescher

Beitragvon Bautztitan » Do Aug 30, 2007 8:18

moin
Habe mal einen Jf in aktion gesehen ist echt ne alternative zum Selbstfahrer schneller einbau lange siebfläche große trommel und je nach Schlepper eine gute Leistung.Zu beachten ist ein Kartoffelsack vorm Kühler ein gut abgestuftes Getriebe und einen langen Hals aber bei stehendem Getriede kein Problem zum Transport über die Straße ist zusagen dass die schnittbreite 2,4m betrug und die ganze breite 2,8m nicht überschritt man muß nur dran denken spur versetzt zu fahren.
gruß
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Beitragvon DerMitDemClaasTanzt » Do Aug 30, 2007 22:06

Mir würde soein JF garnicht zusagen...

1. weil du erstmal das Ding am Schlepper montieren musst,
2. Fehlt dir dann ein Schlepper,
3. Straßenfahrt mit ner Pick-up-Presse ist mir schon zu ätzend,
4. Muss die Karre die ganze Zeit auf Vollgas laufen und dabei schalten, bzw. Kupplung schleifen lassen...

Als Liebhaberstück o.k. , aber zum Arbeiten ist ein Selbstfahrer wirklich bequemer, vor allem bekommt man die heut zu Tage nachgeworfen.
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Beitragvon Bernidson » So Sep 02, 2007 11:22

Wir hatten in den 60ern und frühen 70ern einen JF MS 70, mit 1,80 mtr. Schnittbreite. Kann mich allerdings nur noch ganz schwach daran erinnern. Als Zusatzausstattung hatten wir irgendwann noch nen Korntank bekommen. Da musste das Rohr mit der Hand aufgesetzt werden. Also es wurde nicht beigeklappt und schon gar nicht hydraulisch ausgefahren. Die Schnitthöhe wurde mittels Kettenzug manuell geregelt. Also nix am hydraulischen Steuergerät spielen. Wir hatten damals nur einen Schlepper, das heißt erst Anhänger aufs Feld, dann nachhause und Mähdrescher anhängen. Während die anderen Mähdrescherfahrer auf ihren hochgebauten Claas-Typen schon mal im hügeligen Gelände Angst vorm umkippen hatten, war das natürlich absolut kein Thema beim JF. Die Maschine war eigentlich sehr robust. Es kann auch kein Mähdreschermotor kaputt gehen.
Ich weiß aber nicht, wo man heutzutage so ein Teil noch her bekommt.
Unserer wurde irgendwann einmal verschrottet. Es gab dann noch den Typ MS 90 mit 2,40 mtr. Schnittbreite. Da gab es auch schon Hydraulik dran. Der Traktor muß natürlich von seinen Ausmaßen in die Lücke passen. Wir hatten einen Deutz D 4005 und später einen D 4506 davor gespannt. Ich glaube ganz gut geht er mit einem Intrac. Da ist man ziemlich dicht dabei und hat ne Kabine.
Das gute an den kleinen Mähdreschern ist ja, man fühlt sich irgendwie wie ein Großbauer - man mäht ja bestimmt so lange an 5 ha. wie andere an 50 ha.... (grins)
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Beitragvon Bernidson » So Sep 02, 2007 11:46

...melde mich nochmals zu Wort, weiß nicht ob das noch einer liest... ist ja schon älter das Thema...

Die Diskussion JF oder nicht hängt scheinbar auch ein bißchen von der Leidenschaft ab, die man für eine Maschine mitbringt. Genauso wie es hier als Beispiel Fendt-Fahrer gibt, für die alles andere nur Mist ist (wie gesagt nur als Beispiel, könnte auch Deutz oder wie auch immer heißen)
so braucht man auch eine bestimmte Lust daran sich an einen JF zu geben. Tatsache ist, dass man heute auch ganz günstig schon Selbstfahrer bekommt. Und oft von Nebenerwerbslandwirten die sich recht spät (in den 80ern) einen eigenen kleinen Mähdrescher gekauft haben. Diese haben nur wenige Stunden und sind eigentlich top (oft besser gepflegt als die abgenudelten Profi-Kisten) im Zustand. Diese haben echt ein Problem diese Dinger loszuwerden. In Polen sind die auch schon nicht mehr so gesucht.
Das wäre meine erste Wahl. Die Zeit der JF's ist einfach vorbei. Ich denke das sie recht robust waren und für die damalige Zeit eine echte Alternative zu den teuren Selbstfahrern waren, aber jetzt...
Übrigens ist man in diesen Mähdrescher seitlich reingefahren. Also rückwärts rein, hinten ankuppeln (Zapfwelle usw.), dann vorne beidrehen und vorne an der Schlepperanhängerkupplung nochmal das Schneidwerk verbinden. Das Schneidwerk war also um den Schlepper gebaut. Insgesamt war das Gefährt aber nicht breiter als 3 mtr.

Dann natürlich auch die Frage ob man mit oder ohne Kabine dreschen will. Jeder der ohne Kabine fährt oder gefahren ist, weiß wovon ich spreche...

Gruß Bernidson
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Beitragvon DerMitDemClaasTanzt » So Sep 02, 2007 13:55

Da hat er recht, mir wäre ein Schlepper einfach zu Schade für einen Mähdrescher...allein deshalb weil ich nur einen zur Verfügung habe.

Das stimmt, mit den kleinen Maschinen dauerts eben länger, das habe ich in diesem Jahr noch gemerkt, als ich mit meinen 2,10m unterwegs war und der Lexion 520 gegenüber mit 6m über das Feld geschossen ist, wenigsten war ich auf der Straße genauso schnell. :P

Habe mir vor paar Jahren einen Columbus Bj.1970 und nen Compact Bj.1973 gekauft, der eine war von einem Maschinenring aus Hessen, der andere von einem Nebenerwebsbetrieb aus Idar-Oberstein, zum Zustand kann ich nur sagen....Top, die sind nicht viel gelaufen und das für kleines Geld !

Was ist da so schlimm ohne Kabine zu dreschen, wenn die Fläche nicht mehr wie 8-10ha ist, kann man es doch ertragen, besser in luftiger Umgebung als in einer Eigenbaukabine dahinschmelzen :lol:
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Beitragvon Bernidson » So Sep 02, 2007 21:55

...also: Über die Landstraße mit einem Cabrio-Mähdrescher zu fahren ist geiler als wie mit jedem Golf Cabrio...und solange es ca. 23-25 Grad mit einem schönen lauen Lüftchen dabei sind, dann macht auch cabrio-mähdreschen Spaß - aber es wird kritisch ab 30 Grad - absoluter Luftstille und vielleicht noch Roggen der flach auf dem Boden liegt - dann hilft nur noch "Nerve behale..."
(Der Staub ist einfach das fiese beim Cabrio-Mähdreschen. Habe auch heute Mittag nochmal mit meinem Vater gesprochen, der mit dem JF früher unterwegs war. Dadurch, dass man so niedrig im Schlepper gesessen hat und es halt keine Kabine gab und nur das Verdeck, das seitlich zu war aber nicht von vorne, weil man dann das Schneidwerksgestänge ansonsten nicht mehr geregelt bekommen hätte, war das die oberstaubige Angelegenheit...)
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Beitragvon DerMitDemClaasTanzt » So Sep 02, 2007 23:19

hmmmm, wenn ich sehe wie der Norbert in seiner Sauna ohne Klima sitz, das kleine Seitenfester auf damit etwas Umluft da ist...er ist nicht viel sauberer als ich.

Also hier war´ns beim Drescher so um die 30 Grad mit leichtem Wind , war klasse sogar die Bremsen haben mich in dieser Ernte in Ruhe gelassen, hab keinen einzigen Biss abbekommen. Gut etwas stört es schon, der feine Staub geht ja noch, hat man im Sommer beim Kartoffelausmachen auch, aber die Spreu brennt ziehmlich in den Augen, da ist es manchmal schöner wenn es windstill ist. Sonst fährt man eine Tour in sauberer Umluft und die nächste Runde sitzt man voll im Dreck.
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Beitragvon Bernidson » Mo Sep 03, 2007 13:26

...fahre immer mit monstermäßiger Skibrille. Sieht zwar verboten aus, ist aber einigermaßen dicht und die Augen bleiben wenigstens einigermaßen fit.Außerdem besorge ich im vorhinein Augentropfen bei der Apotheke zum spülen...
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Beitragvon Bernidson » Di Sep 11, 2007 19:58

ist ja interessant: Habe beim Räumen auf dem Speicher zufällig die JF-Werbemappe mit den Prospekten für alle JF Maschinen aus den 60er Jahren gefunden. Damals hat mein Vater beim Kauf von unserem JF einen ganzen Ordner von Prospekten mitbekommen.
Dort steht wortwörtlich beim MS 90: "Über 10.000 JF Mähdrescher wurden im Laufe weniger Jahre an zufriedene Landwirte in über 30 Ländern gelierfert. Innerhalb kurzer Zeit hat JF unter den Mähdrescher-Herstellern Nordeuropas die höchste Jahresproduktion erreicht. Langjährige Erfahrungen gehen dem grossen Mähdrescher, Typ MS 90, voraus, der in den letzten Jahren bei intensiven Erprobungen in sämtlichen westeuropäischen Ländern Landwirten und Landwirtschaftsfachkreisen imponiert hat."
Bleibt jetzt die Frage: Was ist alles Nordeuropa. Aber ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass diese Teile doch so verbreitet gewesen sind.
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Beitragvon Sepper » Fr Sep 14, 2007 19:27

Wie wär s mit einem Claas Lexion ? :shock: oder einem John deere
9880i <<wts
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