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"Wer hat die Macht über die Milch?"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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74 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon wäldervieh » Sa Mai 15, 2010 8:58

o.k 4 monate und 10 Tage ,ich bin nicht schuld das der Stall so ist wie er ist ,bin nur schuld wenn er so bleibt :wink:
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon SHierling » Sa Mai 15, 2010 9:02

schakschirak hat geschrieben:Da muss ich ein gutes Wort für hans g einlegen. Er ist doch einer der wenigen die ein anderes Standbein gesucht haben mit seinen Aktien, anstatt alle 5 Jahre die Produktion zu verdoppeln und somit die Preisspirale nach unten in Gang zu setzen. Seinen Betrieb lässt er mit vorhandener Grösse einfach weiterlaufen..
Ja., klar, deswegen hat er die Sauen ja auch abgeschafft.

Du "übersiehst" geflissentlich, daß jede AKtie aus SIcht der Volkswirtschaft 1. Kaufkraft bindet, die anderswo sinnvoller eingesetzt worde wäre, und 2. Geld als Ware ansieht, was unausweichlich zu Wertschwankungen führt, die nicht an die Produktion gebunden sind.

MEHR Schaden in Sachen beschissene Lage der Bauern (und Handwerker,. und und und...) kann man gar nicht machen.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon schakschirak » Sa Mai 15, 2010 9:16

Ich muss hinzufügen das ich kein Freund von Aktien bin. Ich weiss das dadurch vieles oder fast alles verteuert wird, da die Spekulanten mitverdienen.
Da Aktien eine legale Geldanlage sind und einige damit Geld verdienen können, sollen sie es meinetwegen machen.
Hätten hansg´s ihre Einnahmequelle Aktien nicht und deswegen ihren Sauenstall verzehnfacht, wären die Schweinepreise halt noch tiefer.
Diese Sorte Unternehmer ist mir angenehmer als die vorhin Erwähnten, die Preissenkungen ( unter Entstehungskosten ) bewusst durch nicht benötigte Mehrproduktion auslösen und aufgrund ihres ( z.T. privaten )Eingenkapitals auch aussitzen können während dadurch andere in den Ruin getrieben werden.
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon SHierling » Sa Mai 15, 2010 9:25

Was Du da befürwortest, läuft darauf hinaus, das nachher jeder alles macht, und keiner irgendetwas davon richtig kann, und diejenigen, die am meisten geerbt haben und gar nichts mehr areioten müssen sitzen am trockensten.
Immer mehr Nebenerwerbslandwirte, denen es egal sein kann, ob mal für ein paar Wochen Miese gemacht werden, oder die es sich leisten können, vor dem Aufstocken die entsprechende Menge Konkurrenten einfach plattzumachen.

Und "irgendeinen" anderen Job - egal welchen .- machst Du auch nicht richtig, wenn Du "nebenbei" noch Landwirtschaft hast.


Ist zugegeben modern, weil es den Trend zu Zeitarbeit, Billiglohn, mangelnder Ausbildung und immer mehr Ausbeutung unterstützt.
Aber um mal aufs Thema zurückzukommen: der (womöglich eigenen) Milch nutzt das überhaupt nicht.
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon schakschirak » Sa Mai 15, 2010 9:37

Aber um mal aufs Thema zurückzukommen: der (womöglich eigenen) Milch nutzt das überhaupt nicht.

Das Grundproblem liegt doch nur daran, das unsere Regierung kein Interesse an angemessenen Nahrungsmittelpreisen hat, warum ist klar. Rauchen kostet mehr als der tägliche Nahrungsmittelbedarf, aber das ist in unserer Gesellschafft in Ordnung und hat sich eingespielt.

Bei Nahrungsmittelproduktion wird auf den Weltmarkt und Marktwirtschaft hingewiesen. Der Staat hält sich bei Preisbildungen raus. Nun gut.
Bei Biogas steht plötzlich eine gewerbliche Planwirtschaft mit Festpreisen im Vordergrund bei ders auch noch landwirtschaftliche Subventionen obenauf gibt.

Man sollte sich für einen der beiden Punkte entscheiden und endlich aufhören mit zweierlei Mass zu messen. Entweder Planwirtschaft oder Marktwirtschaft für ALLE, wir sind doch nicht im Zirkus !
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon hans g » Sa Mai 15, 2010 12:58

SHierling hat geschrieben:Du "übersiehst" geflissentlich, daß jede AKtie aus SIcht der Volkswirtschaft 1. Kaufkraft bindet, die anderswo sinnvoller eingesetzt worde wäre, und 2. Geld als Ware ansieht, was unausweichlich zu Wertschwankungen führt, die nicht an die Produktion gebunden sind.

MEHR Schaden in Sachen beschissene Lage der Bauern (und Handwerker,. und und und...) kann man gar nicht machen.

jede aktie generiert KAUFKRAFT,indem der wert von unternehmen steigt bzw. sich unternehmen über die börse geld beschaffen können,um zu wachsen.
....und warum aktien zu wertschwankungen in der produktion führen und speziell an der "beschissenen lage" der bauern und handwerker schuld sein sollen....
...und die sache mit "sinnvollerem einsatz" von geld,sehen wir ja allenthalben bei unseren regierungen....
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon Hoschscheck » Sa Mai 15, 2010 14:09

schimmel hat geschrieben:....wievielen Bauern auf der Welt geht es eigentlich materiell besser als den Bundesdeutschen?

Reini

Welche Einheit auf welcher Skala?

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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon H.B. » Sa Mai 15, 2010 20:46

schakschirak hat geschrieben:Ich muss hinzufügen das ich kein Freund von Aktien bin. Ich weiss das dadurch vieles oder fast alles verteuert wird, da die Spekulanten mitverdienen.

Nicht allen. Viele Regierungen dieser Welt sahen sich gezwungen, denen unter die Arme zu greifen. Ein gesundes, nachhaltiges Wachstum ist am sichersten über einen überwiegenden, in diesem Bereich erwirtschafteten Eigenkaptialanteil zu erzielen.

In der Landwirtschaft sieht mans am Besten an Betrieben, die sich für einen überproportionalen Wachstumsschritt "kaputtpachten", um sich "Einen grünen aus Marktoberdorf" leisten zu können. Zuviele Bauern (das war schon früher so) arbeiten lieber für Maschinen, als die Maschinen für sich arbeiten zu lassen. Wer für Maschinen arbeitet merkt oft nicht, daß die Maschinen gegen ihn arbeiten.

Ach ja, ich hab im übrigen nichts gegen Aktionäre. Ich gönns jedem, der sich innerhalb des Systems einen Vorteil verschaffen kann, anders würden wir noch auf den Bäumen leben - das ist nichts als Naturpur. Nur es gefällt mir nicht, wenn dann denen zur angeblichen Selbsterhaltung unter die Arme gegriffen werden muss.
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon wäldervieh » Sa Mai 15, 2010 20:50

100 Punkte Hubert ,sag mal bei deinen vielen Viehchern mit soviel Gülle hast du doch sicher auch mal das Thema Biogas durchgedacht.
Oder ?
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon H.B. » Sa Mai 15, 2010 20:56

Ja, aber genau dann wär ein zu großer Fremdkapitaleinsatz erforderlich und würde eine Arbeitskraft gebunden. Wenn ich 30 Kühe mehr anstelle, hab ich nur 2 x am Tag ne halbe Stunde länger am Melken und füttern. Diese 365 Stunden geb ich an einen LU weiter, so bleibt die Arbeit mehr oder weniger konstant. Das Ganze muß sich natürlich noch etwas "Einlaufen", am Anfang gibts immer ein wenig mehr Arbeit, später weniger.

Landwirte denken in Generationen, Biogas mach ich erst und vielleicht, wenn mein Junger groß ist und eine Nachfolgeregelung bekannt wird - die Entscheidung überlass ich ihm dann selber.
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon hans g » Sa Mai 15, 2010 22:16

H.B. hat geschrieben:
schakschirak hat geschrieben:Ich muss hinzufügen das ich kein Freund von Aktien bin. Ich weiss das dadurch vieles oder fast alles verteuert wird, da die Spekulanten mitverdienen.

Nicht allen. Viele Regierungen dieser Welt sahen sich gezwungen, denen unter die Arme zu greifen. Ein gesundes, nachhaltiges Wachstum ist am sichersten über einen überwiegenden, in diesem Bereich erwirtschafteten Eigenkaptialanteil zu erzielen.

...die regierungen hatten den BANKEN unter die arme gegriffen,NICHT den spekulanten---weils sonst FÜRCHTERLICH wirtschaftlich gerumst hätte.
im übrigen hatten die regierungen ja auch vorher dafür gesorgt,dass banken UNEINGESCHRÄNKTE spekulationsgeschäfte betreiben konnten---praktisch OHNE kontrolle---ein bauer in der EU wird stärker kontrolliert :roll:
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon meyenburg1975 » So Mai 16, 2010 9:49

H.B. hat geschrieben:Ach ja, ich hab im übrigen nichts gegen Aktionäre. Ich gönns jedem, der sich innerhalb des Systems einen Vorteil verschaffen kann, anders würden wir noch auf den Bäumen leben - das ist nichts als Naturpur. Nur es gefällt mir nicht, wenn dann denen zur angeblichen Selbsterhaltung unter die Arme gegriffen werden muss.


Das Problem sind nicht die Aktionäre, sondern Leerverkäufer und Kreditverkäufer. Haben sogar einige in der FDP verstanden...
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon Hoschscheck » So Mai 16, 2010 17:22

schimmel hat geschrieben:


...1 bis 10 auf der Weltjammerskala...? :prost:

Reini


Nein Reini,

ich dachte an etwas anderes. Als wir noch keine Kinder hatten und uns in der Welt umgesehen haben, war meine Frage während der Rundreise in den einzelnen Regionen: "Wie lange dauert es bis ein Landwirt hier sein eigenes Wohnhaus bezahlt hat?"
Mit dieser Frage habe ich, wie auch sonst häufig, bei den Anwesenden für Irritationen gesorgt.
:mrgreen: Am schlechtesten schnitten hier immer die Friseure bei der Frage ab?

Denn nur das was am Ende wirklich übrig ist geht bei den Bauern der Welt ( :roll: Ausnahmen bestätigen die Regel) ins Wohnhaus.

Und jeder der mal ´n frisches Wohnhaus hingestellt hat, der weiß wovon ich spreche.

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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon hans g » So Mai 16, 2010 17:33

Hoschscheck hat geschrieben: "Wie lange dauert es bis ein Landwirt hier sein eigenes Wohnhaus bezahlt hat?"

ich hatte immer bei meinen auslandsbesuchen bei den FARMERN in der KÜCHE gesessen ,um zu fachsimpeln---UND daraus das FAZIT gezogen "DASS ES UNS HIER ALS BAUERN IN D SEHR GUT GEHT"
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon xyxy » So Mai 16, 2010 17:57

Wenn man in Nl dann das Wohnhaus sieht im Verhältniss zum Stall oder in Bayern :roll: .......Jammer, Jammer :regen:
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