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"Wer hat die Macht über die Milch?"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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"Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Mai 14, 2010 19:09

"Das Verbot von Unter-Einstandspreisen müsse nicht nur für den Handel gelten, sondern auch für die Erzeuger. Kein Bauer dürfe seine Milch unter seinen Gestehungskosten abgeben. "

So steht in TA online eine Aussage von Romuald Schaber. Würde ja Quasi bedeuten, jeder Milcherzeuger schreibt seiner Molkerei eine Rechnung und selbige fängt dann erstmal bei den Günstigsten ein zum Sammeln...
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon SHierling » Fr Mai 14, 2010 19:20

Guckst Du auch da:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ruin%C3%B6ser_Wettbewerb
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon CarpeDiem » Fr Mai 14, 2010 19:37

Ein solches "Verbot" würde aber (fast) alle landwirtschaftlichen Erzeugnisse treffen. Was passiert denn mit denen, die ihre Kosten gar nicht kennen??? Aber wir wissen ja alle, nur die Milchfritzen schlagen die Trommel laut!!
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Mai 14, 2010 20:15

CarpeDiem hat geschrieben: Was passiert denn mit denen, die ihre Kosten gar nicht kennen???


Die rechnet Steel dann mal eben aus...
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon schakschirak » Fr Mai 14, 2010 23:03

meyenburg1975 hat geschrieben:"Das Verbot von Unter-Einstandspreisen müsse nicht nur für den Handel gelten, sondern auch für die Erzeuger. Kein Bauer dürfe seine Milch unter seinen Gestehungskosten abgeben. "

Würde ja Quasi bedeuten, jeder Milcherzeuger schreibt seiner Molkerei eine Rechnung .

Wäre auch der einzige vernünftige und logische Weg, meyenburg und so handelt jeder "normale" Unternehmer und Mensch ausserhalb der Landwirtschaft !!!
Das was du befürworten willst und wir in der Landw. haben, nennt sich Bittstellung, ala ich kauf das Teil für 8 Euro ein und verkauf es für 5 Euro weiter, den Rest bekomm ich schon irgendwo her, soll sich der Staat drum kümmern. :prost:
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon Melker 2000 » Sa Mai 15, 2010 7:22

Hi,
ich würd glaub ne Wette eingehen, dass die Milch dann noch biliger wär weil die Bauern sich dann alle gegenseitig unterbieten um überhaupt ihr Zeugs los zu werden!
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon wäldervieh » Sa Mai 15, 2010 7:36

Die Macht über die Milch hat der VERBRAUCHER :!: Also verarscht den nicht und schaut das Eure Image gut bleibt:!:
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon SHierling » Sa Mai 15, 2010 7:52

Melker 2000 hat geschrieben:Hi,
ich würd glaub ne Wette eingehen, dass die Milch dann noch biliger wär weil die Bauern sich dann alle gegenseitig unterbieten um überhaupt ihr Zeugs los zu werden!

Genau so läuft es, in jedem Bereich. Eingekauft wird da, wo es am billigsten ist. Und die Kriterien dafür sind auch nicht die variablen Kosten für den Liter Milch. Wer die meisten Mietshäuser geerbt hat, kann dann eben mal in ein paar Monaten seinen Nachbarn vor die Hunde gehen lassen, und Leute wie hans g gibts auch nicht nur bei den Schweinen.

wäldervieh hat geschrieben:Die Macht über die Milch hat der VERBRAUCHER :!: Also verarscht den nicht und schaut das Eure Image gut bleibt:!:
Der kommt erst nach der Molkerei. Und dem ist es erst recht egal, ob sein Bauer in Deutschland melkt oder in Neuseeland.

Mach mal Dein Image "verbraucherfreundlich" gegenüber Kühen, die das ganze Jahr auf riesigen Flächen laufen, nicht überzüchtet sind, die alle wie in der Natur im Frühling ihre Kälber bekommen und saisonal gemolken werden, Viel Vergnügen.
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon wäldervieh » Sa Mai 15, 2010 8:01

Hier sind WIR die Molkerei (Genossenschaft),meine Kühe dürfen von April bis November über grosse Weiden laufen Tag und Nachts.
Unsere Geno hat ein überdurchschnittlichen Auszahlungspreis .DER KUNDE IST KÖNIG ,das muss ich jeden Tag leben im Job. Oder ihr produziert halt zum Spottmarktpreis.
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon SHierling » Sa Mai 15, 2010 8:06

wäldervieh hat geschrieben:Hier sind WIR die Molkerei (Genossenschaft),meine Kühe dürfen von April bis November über grosse Weiden laufen Tag und Nachts.

...und den Rest der Zeit kommt Peta und fotografiert das angekettete Elend, das sich nicht mal umdrehen kann - schlimmer als jede Käfighenne.
Glaubst Du, das möchte "der Kunde" gern sehen? Oder fährst Du auch auf der Schiene Verbraucherbetrug und wirbst mit den "ach so niedlichen Kleinbetrieben"? Damit hast Du gegen rindergerechte Herdengrößen ganzjährig draußen langfristig keine Chance, irgendwann kommt jede Wahrheit ans Licht.
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon wäldervieh » Sa Mai 15, 2010 8:11

....nicht mehr lange....was ist den besser ?9 Monate Freilandhaltung und 3 Monate Kette oder 12 Monate enger Sammellaufknast
mit 20 Quadratmeter pro Tier mit wenig Fluchtmöglichkeiten und wüsten Rangkämpfen ?
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Mai 15, 2010 8:30

schakschirak hat geschrieben:Wäre auch der einzige vernünftige und logische Weg, meyenburg und so handelt jeder "normale" Unternehmer und Mensch ausserhalb der Landwirtschaft !!!
Das was du befürworten willst und wir in der Landw. haben, nennt sich Bittstellung, ala ich kauf das Teil für 8 Euro ein und verkauf es für 5 Euro weiter, den Rest bekomm ich schon irgendwo her, soll sich der Staat drum kümmern. :prost:
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Ich habe meine Schlussfolgerung bewusst provokativ formuliert. Daraus herzuleiten, was ich befürworte, führt ins Leere...
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Mai 15, 2010 8:33

Melker 2000 hat geschrieben:Hi,
ich würd glaub ne Wette eingehen, dass die Milch dann noch biliger wär weil die Bauern sich dann alle gegenseitig unterbieten um überhaupt ihr Zeugs los zu werden!


Da würde ja dann das Kartellamt kommen, um zu prüfen, ob auch keiner unter Erzeugungskosten abliefert, ähh verkauft :wink:
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon SHierling » Sa Mai 15, 2010 8:34

Wälder: Laufstall. In jedem Fall, in jeder Untersuchung. Es gibt keine Möglichkeit, Rinder "tiergerecht" anzuketten und ihre grundlegenden Bedürfnisse nach Komfortverhalten, Sozialverhalten und Ruheverhalten dabei derartig einzuschränken. Wie gesagt: die EInschränkungen im Verhalten (und damit auch die Level der davon abhängigen Hormone) sind schlimmer als bei Legehennen im Käfig (die können sich wenigstens umdrehen und ihre Federn pflegen). Selbst die grauenhaftesten Bio-Tiefställe schneiden da noch besser ab.

Und mit Verlaub: wer kommt denn mit 3 Monaten aus?
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Re: "Wer hat die Macht über die Milch?"

Beitragvon schakschirak » Sa Mai 15, 2010 8:56

wäldervieh hat geschrieben:....nicht mehr lange....was ist den besser ?9 Monate Freilandhaltung und 3 Monate Kette oder 12 Monate enger Sammellaufknast
mit 20 Quadratmeter pro Tier mit wenig Fluchtmöglichkeiten und wüsten Rangkämpfen ?

Da ist was wahres drann, obwohl meine auch auf keine Weide kommen.


Genau so läuft es, in jedem Bereich. Eingekauft wird da, wo es am billigsten ist. Und die Kriterien dafür sind auch nicht die variablen Kosten für den Liter Milch. Wer die meisten Mietshäuser geerbt hat, kann dann eben mal in ein paar Monaten seinen Nachbarn vor die Hunde gehen lassen, und Leute wie hans g gibts auch nicht nur bei den Schweinen.

Da muss ich ein gutes Wort für hans g einlegen. Er ist doch einer der wenigen die ein anderes Standbein gesucht haben mit seinen Aktien, anstatt alle 5 Jahre die Produktion zu verdoppeln und somit die Preisspirale nach unten in Gang zu setzen. Seinen Betrieb lässt er mit vorhandener Grösse einfach weiterlaufen.

Diejenigen die du ansprichst haben zumeist viel Eigenfläche ( können günstiger produzieren ) produzieren um jeden Preis mehr ( unabhängig vom Bedarf ) und sitzen die erwähnten Preissenkungen einfach aus. Derjenige der viel Pacht bezahlt wird somit abgeschossen, da er nicht lange durchhält.
Das sind mir die vom Schlag "hans g" angenehmer und wir hätten angemessene Preise.
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