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Wer investiert in Forstwirtschaft?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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709 Beiträge • Seite 47 von 48 • 1 ... 44, 45, 46, 47, 48
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon Falke » Di Mär 24, 2026 8:56

Was mir auf all den Bildern und Videos von solchen Kegelspaltern auffällt:
Die Hydraulikschläuche liegen meist ungeschützt in der Gegend. Da fällt doch öfter mal ein abgespaltenes Riesenscheit vom Stammabschnitt drauf. Das schadet denen doch. Oder?

A.
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon holzele.ch » Di Mär 24, 2026 17:25

Ich hab mir kürzlich einen Kegelspalter angeschafft. Ich arbeite zu 95% alleine beim Brennholz-Spalten und wollte eine Erleichterung, um die schweren 1m Stücke vorzuspalten, was auch gut funktioniert.
KS auf Palett.jpg


Den KS hab ich als Bausatz bei WALK in Österreich abgeholt, die Konsole hat dann der L-Mechaniker in der Gegend nach meinen Wünschen gebaut.

KS auf RW.jpg
KS auf RW.jpg (74.84 KiB) 2007-mal betrachtet

Auf dem RW findet der Kegelspalter, Senkrechtspalter und noch eine Gitterbox gut Platz.

KS am Kran.jpg

Um die Spitze bei Nichtgebrauch und beim Platzieren mit dem Kran zu schützen, "schraube" ich jetzt jeweils ein Kantholz drauf.

Unschaltventil Stütze zu KS.jpg

Betrieben wird der KS mit Öl vom Rückewagen. Hier das Umschaltventil, um das Öl von der linken Abstützung abzuzweigen.

1m Buche gespalten KS.jpg

Ich schneide die Stämme zuerst auf 1m und spalte dann laufend einige Stücke vor, bevor ich sie mit dem Stehendspalter fertig spalte. Wenn das Stück schön mittig auf dem Spitz liegt, geht es sehr gut.

Traktor mit 1m Buchen.jpg

RW mit KS und Stehendspalter.jpg

Die Schläuche sind relativ gut geschützt, da unter der Konsole geführt und kommen hinter der RW-Abstützung raus.

Fazit nach ca. 40 Ster:
Ich bin zufrieden. Auch wenn ich am Ende nicht schneller bin, ist es dennoch eine grosse Erleichterung. Statt mich mit schweren Brocken abzumühen, stehe ich nun halt etwas öfters auf dem Kranpodest :)
Da ich nur 1m Stücke vorspalte, komm ich mit der bescheidenen Ölmenge aus, die ich zur Verfügung habe. Möchte man dicke lange Stämme vorspalten, reicht das sicher nicht. Ich wurde von Herrn Walk gut beraten und kann die Firma empfehlen.
Holz gibt warm.
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon langholzbauer » Fr Mär 27, 2026 13:16

Heute mal in Forstzukunft investiert.
1kg anerkanntes aufbereitetes Weißtannensaatgut + 15 kg gesammelte Eicheln auf einer im Herbst gefräßten Käferfläche ausgebracht und schön flach eingescheibt.
Wenn davon auch nur 1/3 richtig angeht, ist es den Aufwand wert und es gibt noch reichlich Pflanzen für andere Ecken.
Und wenn es nichts wird, war es mir/uns den Aufwand auch als Versuch wert.
Der Jäger war dabei und kennt seine Verantwortung dafür. :wink:
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon 2250 A » Fr Mär 27, 2026 21:57

Futter fr die Wildschweine :wink:
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon DST » Sa Mär 28, 2026 6:04

@Langholzbauer

Was ist "einscheiben"?

Der Begriff sagt mir nichts.
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon 240236 » Sa Mär 28, 2026 7:29

Bei uns sagt man das, wenn man etwas mit der Scheibenegge einarbeitet
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon MikeW » Sa Mär 28, 2026 23:19

Bei uns ist's auch so wie von @240236 geschrieben und ich wohn irgendwo zwischen dem @DST und @langholzbauer
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon langholzbauer » So Mär 29, 2026 4:13

Richtig.
Mit der Kurzscheibenegge schön flach durchmischt und rückverdichtet.
Die Fläche war im Herbst mit dem Raptor schön sauber gefräßt worden.

Wer nichts neues versucht, kann nichts falsch machen, aber wird auch nichts verbessern können.
Ich bin kein Freund von teuren fetten Pflanzen.
Auf unserem Buntsandstein läuft vieles von allein auf.
Ob wir nur 200 fertige Pflanzen setzen oder mit Saat hoffentlich das 3-4 Fache selber ziehen können, wird die Zukunft zeigen.
Die Eichelsalat der letzten Jahre zeigt schon schön Wirkung .
An gedüngtem Pflanzgut , welches schneller voran wächst hätten die Rehe sicher mehr Interesse, als an den kleinen Wildlingen , die sich zusammen mit Alternativäsung oder unter einem jungen Him/Brombeerteppich empor recken.
Da investiere ich lieber in die rechtzeitige 1. Pflege und Mischungsregulierung der NV mit gezielter Ergänzung, als in eilige Bepflanzung entgegen einer vielfältigen ( potentiellen) natürlichen Vegetation.
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon DST » So Mär 29, 2026 7:32

Aah, das die Fläche gefräst war hatte ich leider überlesen.

Das Wort "eingescheibt" las ich zu ersten Mal.
Regional hier bei uns sind die Böden teils extrem steinig, da sieht man Scheibeneggen seltenst bis gar nicht.
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon frafra » So Mär 29, 2026 9:51

interessant wäre noch eine kleine ecke dieser fläche einzuzäunen
es gibt immer was zu tun , jabajaja........
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon Fendt209V » So Mär 29, 2026 10:32

Wurde das Saatgut "Flächig" oder in Reihen aus/eingebracht?
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon langholzbauer » So Mär 29, 2026 10:52

Da steht GsD noch genug Altholz zu nahe drumrum, was ev. In den Zaun fallen kann. TA ist ja eine Schattenbaumart!

Aber dafür ist die Jägerschaft mit im Boot und baut dort eine neue Kanzel, die sich aufgrund der großen bejagbaren Fläche sicher rentieren wird.

Auf anderer Fläche haben wir es schon so gemacht.
Erst gefräßt, dann habe ich im 2 Jahr das zu schnell aufgelaufene Gras und die Brombeeren stellenweise auch etwas tiefer gescheibt , wo nichts sinnvolles holziges aufgelaufen ist.
Im Sommer gezäunt und einen vielseitigen" Zauberwald" eingepflanzt.
@DST war ja zum Treffen da und hat diese Fläche gesehen.
paradoxer Weise hat sich die gegenüber liegende Fläche ohne Zaun aus NV+ Eicheln schneller und besser Entwickelt, dass wir letztes Jahr schon eine 1. Pflege und Regulierung machen konnten und im Herbst Sreifen fräßen liesen, damit die Jäger diesen Sommer überhaupt noch die Rehe sehen und bejagen können.

Nur mal so als Denkanstoß zu Zäunen:
Die müssen nach dem Aufbau auch lange genug richtig unterhalten werden.
Wo kein Zaun steht und genug Vielfalt im gleichen Alter aufläuft, kann das Wild auch einen Teil der Pflege mit übernehmen.
Wenn die Wilddichte durch scharfe Bejagung passt, frisst es ab Kniehöhe lieber an Weichlaubholz oder Begleitvegetation bis hin zu Seitentrieben.
Das sind so Erkenntnisse, die man eigentlich nur gemeinsam mit der Jägerschaft an Weisergattern machen kann, wenn beide Seiten zusammenarbeiten.

@Fendt209V

Nein.
Einfach nur breitwürfig.
Eine gewisse Reihenbildung ergibt sich vermutlich im Auflauf durch die Bearbeitung oder den Andruckeffekt der Rohrstabwalze.
Aber wir Bauern kennen auch das Bild, wenn die Saatkräen im Mais der Reihe lang hüpfen. :wink:
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon AEgro » So Mär 29, 2026 18:42

Gehört eigenlich in ein anderes Thema.
Darf eigentlich so ohne weiteres eine gerodete Waldfläche gefräst werden.
Dazu ist ja flächiges Befahren notwendig und der Boden liegt anschließend blank.
Stichwort: Bodenschutz, Erosion, Zertifizierung.
Wenn man sieht, wie stark eingeschränkt das Befahren in Durchforstungsbeständen ist, wundere ich mich schon.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon langholzbauer » So Mär 29, 2026 19:11

Da gab es bisher noch keine Einwände. Im Gegenteil gab es noch teilweise Förderung dafür.
Es wird ja fängisches Material zerkleinert und bildet eine flächige Mulchauflage unter der sich der Boden schnell von den wenigen Fahrspuren erholen kann.
Auch wenn es vom Rand so aussieht, wird im Wald, schon wegen der Kosten, nur sehr gering in den Mineralboden eingegriffen!

Und weil wir hier im Forstforum sind:
Rodung wäre es erst wenn auch die Wurzelstöcke entfernt werden. :wink:
Gerade diese bilden aber beim Fräßen ein tragendes Skelett im Boden.
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Re: Wer investiert in Forstwirtschaft?

Beitragvon Höffti » So Mär 29, 2026 19:50

AEgro hat geschrieben:Gehört eigenlich in ein anderes Thema.
Darf eigentlich so ohne weiteres eine gerodete Waldfläche gefräst werden.
Dazu ist ja flächiges Befahren notwendig und der Boden liegt anschließend blank.
Stichwort: Bodenschutz, Erosion, Zertifizierung.
Wenn man sieht, wie stark eingeschränkt das Befahren in Durchforstungsbeständen ist, wundere ich mich schon.
Gruß AEgro



Zum Thema flächiges Befahren sagen die PEFC-Bedingungen Folgendes:

Ausnahmen für flächiges Befahren können z. B. sein: Bodenbearbeitung, Mulchen,
Pflanzung, Saat. Diese Maßnahmen werden auf das unbedingt erforderliche Ausmaß
begrenzt. Bei verdichtungsempfindlichen Böden wird das Befahren bodenschonend
(nur bei geringer Bodenfeuchtigkeit und bodenpfleglichem Maschineneinsatz) gestal-
tet (siehe Leitfaden 3).
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