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Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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80 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6

Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon Hessen-Sibirier » So Nov 24, 2019 21:57

T5060 hat geschrieben:In Hessen bei uns hättest du Besuch bekommen, allerdings im Falle "WILKE" waren dafür dann Ehrenamtliche für die Lebensmittelüberwachung beim Landkreis zuständig.
Tierschutz geht hier vor.


Bei einer Routinekontrolle durch das Vetamt wird regelmäßig die Kälbermortalität überprüft. Das machen die Damen schon im Vorfeld. HIT gibt das ja her.
Wenn das Ergebnis eine gewisse Prozentzahl überschreitet, wird dann schon tiefer gebohrt. Beim Hinweis darauf, daß etliche Totgeburten wohl auf die,
Vet-amtlich empfohlene Bt-Impfung zurückzuführen sind, und die bekloppten Bt-Restriktionen ursächlich für die Kälberpreismisere sind, verhärten die Fronten dann immer sehr schnell. :twisted:
Im Fall Wilke zeigen jetzt Landkreis und Ministerium gegenseitig mit dem Finger aufeinander, keiner will´s gewesen sein und niemand trägt Verantwortung.
Aber alle geloben Besserung und wollen lieber sofort wieder zur Tagesordnung übergehen. Affenstall !
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon Botaniker » So Nov 24, 2019 21:59

Also, es kann doch keine Lösung sein, keinen Tierarzt zu holen für ein Kalb, das Kalb sterben lassen oder was auch immer.
Ein User in einer LsV Gruppe hat mir heute geschrieben, dass Blau Weiße Belgier ihre Kälber fast nur noch per Kaiserschnitt zur Welt bringen, weil die Kälber zu schwer sind für ne normale Geburt. Also da Gegenteil von Holsteins oder Jerseys.
Ein anderer schrieb, dass ein ihm bekannter britischer Jersey Farmer tatsächlich seine Bullenkälber tötet, weil er nicht weiß was er mit ihnen machen soll.
Wieder ein anderer meinte, dass demnächst die männlichen Ferkel sterben müssten, weil die Politik die Kastration unmöglich mache.
Und ich tue mich schon schwer landwirtschaftlichen Laien das Kükenschreddern zu erklären.
Es muss doch Grenzen geben, trotz aller wirtschaftlichen Belange, Grenzen die man sich selbst setzt, die einem das Gewissen setzt.
Wie schläft man denn wenn man sowas tut oder dran denkt zukünftig sowas tun zu müssen?
Wie wollen wir das nem Normalsterblichen noch erklären, das geht doch nie und nimmer gut.
Es muss doch dann am oder im System was geändert werden.
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 24, 2019 22:18

Ein krankes Kalb wird entsprechend versorgt, bahandelt oder eingeschläfert,wenn ihm nicht zu helfen ist.
Egal ob es nun 50 oder 300€ kostet.
Unserer Totgeburten und Sterblichkeitsrate liegt zur Zeit bei 4%.
Ich denke bei den 200.000 Kälbern hat man einfach alle toten Tiere (inkl. der Totgeburten) angenommen und schiebt das nun dem unfähigen mitleidlosen Bauern in die Schuhe.
Müssen doch kaputt zu kriegen sein, diese unnützen Gesellschaftsschmarotzer.
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon T5060 » So Nov 24, 2019 22:22

Botaniker hat geschrieben:Es muss doch dann am oder im System was geändert werden.


Der Fehler war schlicht den Milchpreis absacken zu lassen und die Rassen nach Milch - und Fleisch zu trennen

Die 7.000 - 8.000 kg Milchleistung einer Fleckviehkuh in Beständen bis zu 150 Milchkühen mit der Verwertung der Gülle in einer BGA wäre das klimaschutztechnische Optimum.
Gülleverteilung auf dem Grünland mit Möscha und dort nur eine Sperre in Dez./Jan. bei max. 2,5 GV/ha.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon marius » So Nov 24, 2019 22:54

T5060 hat geschrieben:Da ja alles über die TBKA gesammelt wird und dort erfasst wird, haben die VetÄmter steten Zugriff auf auffällige Betriebe.
Da die VetÄmter diese Auffälligkeiten nicht vorfinden, gibt es diese auch nicht. Und der Hofreiter hat mal wieder mit einer Luftnummer versucht die Bauern in den Dreck zu ziehen.


Find ich gut das jetzt verstärkt nachgeschaut wird bei welchen Betrieben viel Kälber verenden und dort kontrolliert wird
Die Kälber können schliesslich nichts dafür wenn sie mit Verlusten verkauft werden müssen.

Die Landwirtschaft ist doch zum völlig kranken Wirtschaftszweig verkommen.

Ich hab diese eingeschlagene Richtung in kluger Voraussicht schon vor Jahren erkannt und zum Glück noch rechtzeitig die Notbremse gezogen und meinen Junior vor diesem/seinem Unheil bewahren können.
Heute ist er, und seine Freundin, mir dankbar.

Im Prinzip erwartet die Gesellschaft vom " reichen " Landwirt das er permanent seine Substanz zum Wohl der Allgemeinheit verbrennt : Dann kann mit Hilfe des Strukturwandels auch auf Dauer unter Entstehungskosten produziert werden und es funktioniert, weil halt ein Großbetrieb mit mehr ha Eigenland mehr Kapital verbrennen kann.

Ohne Pachtansatz fürs Eigenland, ohne Verzinsung fürs eingesetzte EK, ohne Lohnansatz, kann biliger produziert werden aber das ist doch schon wieder eine versteckte Enteignung. Nichts anderes.
Und Besserung ist keine in Sicht.

Die modernen Agrarfabriken mit Top Technik erhöhen die Milchmenge in Rekordtempo.
Der kleine Auslaufbetrieb hat vom ha nur 10 000 Liter gemolken, die moderne Agrarfabrik locker 20 000 Liter.
Somit wird der Strukturwandel und das auslaufende Biogas + der in D. ausufernde Umwelt.- und Tierschutzwahn wahrlich zum Desaster werden...
Ich kann nur jedem gratulieren der rechtzeitig ausgestiegen ist und den dieses Schauspiel und Untergang nicht betrifft.
Denn gewinnen werdet ihr nicht da die Politik auf die paar letzten Landwirte als Wählerstimmen gerne verzichten wird, zugunsten der rasant wachsenden grünen und Klima-Gutmenschenbevölkerung.

So eine Politik hat dann zur Folge : Trotz immer weniger Betriebe, gehen die Insolvenzen in der Landwirtschaft trotzdem hoch, obwohl durch den Strukturwandel heute nur noch die vermeintlich besten 10 % der Betriebe übrig sind....
Crif-Bürgel-Chefin Ingrid Riehl sprach von einem «sprunghaften Anstieg» der Insolvenzen.

https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrich ... 44011.html

Von der Politik werden diese stark gestiegenen Insolvenzen trotz Dürrehilfen auf den Kimawandel geschoben : :mrgreen:

Die Zahlungsunfähigkeit der Betriebe sei «kein Pech oder Zufall», sondern auch die Folge vom Klimawandel.
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon 240236 » So Nov 24, 2019 23:14

Ich bin kein Milchviehalter mehr. Hatte früher Fleckviehkühe. Mir stellt sich immer noch die Frage: Kann bei den Kälberpreisen die für HF-Kälber (im Vergleich zu einem Fleckviehkalb - und das ist nicht erst jetzt so, sondern schon 20 bis 30 Jahre) gezahlt werden eine HF-Kuh wirtschaftlicher sein wie eine Zweinutzungsrasse? Kann eine HF-Kuh das über die Milchleistung wett machen, was das Kalb weniger wert ist?
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon Lonar » So Nov 24, 2019 23:16

Botaniker hat geschrieben:Also, es kann doch keine Lösung sein, keinen Tierarzt zu holen für ein Kalb, das Kalb sterben lassen oder was auch immer.
Ein User in einer LsV Gruppe hat mir heute geschrieben, dass Blau Weiße Belgier ihre Kälber fast nur noch per Kaiserschnitt zur Welt bringen, weil die Kälber zu schwer sind für ne normale Geburt. Also da Gegenteil von Holsteins oder Jerseys.
Ein anderer schrieb, dass ein ihm bekannter britischer Jersey Farmer tatsächlich seine Bullenkälber tötet, weil er nicht weiß was er mit ihnen machen soll.
Wieder ein anderer meinte, dass demnächst die männlichen Ferkel sterben müssten, weil die Politik die Kastration unmöglich mache.
Und ich tue mich schon schwer landwirtschaftlichen Laien das Kükenschreddern zu erklären.
Es muss doch Grenzen geben, trotz aller wirtschaftlichen Belange, Grenzen die man sich selbst setzt, die einem das Gewissen setzt.
Wie schläft man denn wenn man sowas tut oder dran denkt zukünftig sowas tun zu müssen?
Wie wollen wir das nem Normalsterblichen noch erklären, das geht doch nie und nimmer gut.
Es muss doch dann am oder im System was geändert werden.

Ich sehe das wie Meyenburg und lache mir in 1,5Jahren einen, wenn die Bullen eine gute Marge bringen.
Aber ja, du hast Recht das System ist krank!
Das System Tierschutz beim Vet Amt nimmt keine Rücksicht auf wirtschaftliche Belange, das geht nicht!
Man darf nicht mit Wirtschaftlichkeit argumentieren aber viele Probleme sind dadurch Hausgemacht. Ob das jetzt nicht Transportfähige Tiere sind oder Kälber die nicht ordentlich Vermarktet werden können. Ich hab mich letztens schon wieder aufgeregt als ich gehört habe das jetzt bei Notschlachtungen ein Amts Vet dabei sein soll. Soll so ungefähr 80€ kosten. Supergeil wenn dann eine sehr gute Fleischige Kuh die normal 1000€ bringt nur 300€ in der Notschlachtung bringt.
Wenn ich sowas erlasse dann muss ich doch auch sehen das die Kälber nicht mehr vermarktet werden können oder das die Kuh 780€ für den Bauern besser aussieht, wenn die zum Schlachthof wandert.
Aber nee dann wird in der Versammelnung so getan als wenn ich mein Management nicht vornander habe und das diese 700€ Einzelfälle ja locker drin sein müssen durch die Blume droht man dann mit Betriebsprüfung, aber im Vortrag vorher hört man dann das es auf die Einzelkuh ankommt.
Genauso der Mumpitz das man keine gängigen Medikamente stehen haben darf, sowas wäre auch unter einbeziehung der Wirtschaftlickeit beim Bullenkalb angebracht um die Anfahrtspauschale zu sparen.
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon marius » So Nov 24, 2019 23:18

meyenburg1975 hat geschrieben:Ein krankes Kalb wird entsprechend versorgt, bahandelt oder eingeschläfert,wenn ihm nicht zu helfen ist.
Egal ob es nun 50 oder 300€ kostet.
Unserer Totgeburten und Sterblichkeitsrate liegt zur Zeit bei 4%.
Ich denke bei den 200.000 Kälbern hat man einfach alle toten Tiere (inkl. der Totgeburten) angenommen und schiebt das nun dem unfähigen mitleidlosen Bauern in die Schuhe.
Müssen doch kaputt zu kriegen sein, diese unnützen Gesellschaftsschmarotzer.


Ich glaub diese seit Jahren negative Berichterstattung über Landwirte hat noch einen anderen Hintergedanken : Man will die breite Bevölkerung u.a. zugunsten des Klimas, Nitrat, usw, weg von Fleisch hin zum Vegetarier oder noch besser Veganer drängen.
Was bisher auch gut funktioniert dank permanenter Gehirnwäsche.

Der Landwirt von heute ist doch längst zum profitgeilen Feindbild mutiert. Neulich hat mir ein bekannter Landwirt erzählt sein Sohn wäre der einzige Landwirtssohn in seiner Klasse gewesen und wurde von den Mitschülern derart hetig gemobbt das er die Klasse wechseln musste.
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon Lonar » So Nov 24, 2019 23:28

240236 hat geschrieben:Ich bin kein Milchviehalter mehr. Hatte früher Fleckviehkühe. Mir stellt sich immer noch die Frage: Kann bei den Kälberpreisen die für HF-Kälber (im Vergleich zu einem Fleckviehkalb - und das ist nicht erst jetzt so, sondern schon 20 bis 30 Jahre) gezahlt werden eine HF-Kuh wirtschaftlicher sein wie eine Zweinutzungsrasse? Kann eine HF-Kuh das über die Milchleistung wett machen, was das Kalb weniger wert ist?

Ja du brauchst ca 1200l mehr wie beim Fleckvieh.
Der Rest ist ziemlich gleich die HF hat höhere Grundfutterleistung, schönere Euter und besticht vor allem durch die unübertroffene Knuffigkeit :mrgreen:
Während Fleckvieh durch die Milchtüten und Schwergeburten rausticht ( Den T5060 muss man ärgern sonst läuft der nicht ganz rund)
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 24, 2019 23:28

240236 hat geschrieben:Ich bin kein Milchviehalter mehr. Hatte früher Fleckviehkühe. Mir stellt sich immer noch die Frage: Kann bei den Kälberpreisen die für HF-Kälber (im Vergleich zu einem Fleckviehkalb - und das ist nicht erst jetzt so, sondern schon 20 bis 30 Jahre) gezahlt werden eine HF-Kuh wirtschaftlicher sein wie eine Zweinutzungsrasse? Kann eine HF-Kuh das über die Milchleistung wett machen, was das Kalb weniger wert ist?

Ja. Insbesondere wenn man noch einen Teil Kreuzungskälber hat. Je niedriger die eigene Remontierung ist, umso höher kann man auch den Anteil an Kreuzungskälbern fahren.
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 24, 2019 23:30

Lonar hat geschrieben:Während Fleckvieh durch die Milchtüten und Schwergeburten rausticht ( Den T5060 muss man ärgern sonst läuft der nicht ganz rund)

Kneifzangenmelkbarkeit, Neigung zu Saugkälbern und Sturheit nicht vergessen :mrgreen:
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon T5060 » So Nov 24, 2019 23:31

Lonar hat geschrieben:( Den T5060 muss man ärgern sonst läuft der nicht ganz rund)


Du weist ja die HF Bauern haben viel Milch und die FV Bauern haben Geld :-) :mrgreen:
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon 240236 » Mo Nov 25, 2019 0:52

Warum hat sich dann das Fleckvieh in Süddeutschland so etabliert? Die meisten Betriebe die bei uns HF hatten, haben entweder umgestellt oder aufgehört. Sind dann die "Südländer" dümmer wie die Nordlichter?

Wobei ich das mit der Schwerkalbigkeit eher als züchterisches Problem sehe als an der Rasse. Ist das mit den Saugkälbern wirklich so oder ist das ein Managementproblem? Ich finde das bei mir am Tränkeautomaten nicht so extrem. Sicher sind ausnahmen dabei. Aber das kann meist abgestellt werden. Die Durchflußrate an den Nuckeleimern ist meist zu hoch und bei Kälbern die das trotzdem noch machen, gebe ich 3g Traubenzucker in die Tränke und dann ist meist Schluß. Nach dem tränken im Freßgitter 1/2 Std. eingesperrt lassen und Heu zur freien Verfügung.

Betreibe zu meiner Schweinzucht auch noch Bullenmast (150St.) und ich muß sagen, daß es betriebswirtschftlich ein Fiasko ist HF Bullen zu mästen und diese HF-Kreuzungen können einem Fleckviehbullen nicht an.
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon Alla gut » Mo Nov 25, 2019 7:02

240236 hat geschrieben:Warum hat sich dann das Fleckvieh in Süddeutschland so etabliert? Die meisten Betriebe die bei uns HF hatten, haben entweder umgestellt oder aufgehört. Sind dann die "Südländer" dümmer wie die Nordlichter?

Wobei ich das mit der Schwerkalbigkeit eher als züchterisches Problem sehe als an der Rasse. Ist das mit den Saugkälbern wirklich so oder ist das ein Managementproblem? Ich finde das bei mir am Tränkeautomaten nicht so extrem. Sicher sind ausnahmen dabei. Aber das kann meist abgestellt werden. Die Durchflußrate an den Nuckeleimern ist meist zu hoch und bei Kälbern die das trotzdem noch machen, gebe ich 3g Traubenzucker in die Tränke und dann ist meist Schluß. Nach dem tränken im Freßgitter 1/2 Std. eingesperrt lassen und Heu zur freien Verfügung.

Betreibe zu meiner Schweinzucht auch noch Bullenmast (150St.) und ich muß sagen, daß es betriebswirtschftlich ein Fiasko ist HF Bullen zu mästen und diese HF-Kreuzungen können einem Fleckviehbullen nicht an.


Guten Morgen
Ich bin nur ein kleiner Mutterkuhhalter und nicht der wirkliche Rinderexperte .
Mit den Mutterkühen läuft auch nicht immer alles rund ,na ja wo läuft schon immer alles rund ?

Habe mir echt schon mal überlegt ich probiere es und mach in Zukunft mehr mit Mast .Ställe sind zeitgemäß vorhanden und mein Grünland ist zu 75 % gut befahrbar .
Dachte ich hohle mir mal vier HF Bullenkälber ,händisch tränken ,großziehen ,ausmästen .....

Macht das wirklich absolut keinen Sinn das mit den HF Kälbern zu machen ?
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Re: Werden männliche Kälber in Deutschland getötet?

Beitragvon 240236 » Mo Nov 25, 2019 7:30

Und warum keine Fleckis?
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