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Wie stellt ihr euch die ideale Agrarpolitik vor?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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61 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Beitragvon SHierling » Sa Mär 10, 2007 8:59

Hallo,
ich wuerde gut finden wenn unsere produkte wieder naeher am endverbraucher verarbeitet und vermarktet wuerden .
Ich auch, ohne jede weitere Einschränkung!

B.:Dafür, das die Landwirtschaft den Steuerzahler nichts kostet, hätte ich gern mal einen Beleg.

H.B.: Ich glaub nicht, daß es dazu einen Beleg gibt.

Das hieße aber, das unserer Regierung a) nicht weiß, wieviel Geld sie für die Landwirtschaft ausgibt und b) nicht weiß, woher ihre Steuereinnahmen kommen.
Ok, das die Politiker sich dafür einen Dreck interessieren, glaub ich unbesehen - aber das die Daten nirgends vorliegen, - nie im Leben!

Grüße
Brigitta
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Beitragvon H.B. » Sa Mär 10, 2007 9:28

Würfelhusten hat geschrieben: Dafür gibt es einen Renomméepunkt extra von mir.

A, danke, das ist aber :lol: nett von dir .

glaub ich unbesehen - aber das die Daten nirgends vorliegen, - nie im Leben!

Die Daten liegen mit Sicherheit vor, nur hat sich noch Niemand die Mühe gemacht, sie zusammen zu führen.


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Beitragvon Komatsu » Sa Mär 10, 2007 10:49

<--- jeweils ein Renomeepunkt für H.B. und Questenhusten, einen negativen für die Stamokap-Brigitta und einen dicken positiven für carsten, weil er diese abgeschafft hat.
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Beitragvon SHierling » Sa Mär 10, 2007 11:31

H.B.: nur noch mal zum Verständnis und aufs Thema bezogen: Deiner Meinung nach könnte man also alle Ausgleichszahlungen und Förderungen sofort und komplett streichen?

Grüße
Brigitta
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Beitragvon H.B. » Sa Mär 10, 2007 14:35

SHierling hat geschrieben:H.B.: nur noch mal zum Verständnis und aufs Thema bezogen: Deiner Meinung nach könnte man also alle Ausgleichszahlungen und Förderungen sofort und komplett streichen?


Nein, dann fällt ein hoher Marktanteil für erneuerbare Energie (zB. Biogas) weg, denn die haben ja das Einkommen auf 20 Jahre festgeschrieben.
Das führt langfristig zu einem hohen Preisdruck auf die herkömmliche Landwirtschaft, sodaß es eng werden könnte.
Nur wenn mehr als 20% der Ackerfläche weltweit dem Klimaschutz dienen, können die restlichen Bauern ohne Unterstüzung leben.

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Beitragvon gerd gerdsen » So Mär 11, 2007 9:45

ich bin der meinung das die hälfte des alg 2 in form von lebensmittelcoupons ausgegeben werden sollte, und nur ausschließlich lebensmittel, kein aldifussel marke sterbehilfe !
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Beitragvon SHierling » So Mär 11, 2007 9:58

LOL - Gerd: wann hast Du denn zum letzten Mal versucht, von 345.- im Monat zu überleben? Glaubst Du tatsächlich da hat man die ganze HÄLFTE nur zum Essen über???

H.B.: wenn das tatsächlich so ist, das die Bauern mehr Steuern zahlen als Fördermittel bekommen (was ich nach wie vor nirgends gefunden habe, nicht mal im Bundeshaushalt), dann wäre es doch das erste, diese Posten gegeneinander aufzurechnen?! Dadurch würde sich am Einkommen ja nichts ändern.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon Komatsu » So Mär 11, 2007 10:14

wer von 345 € leben muss ist selber schuld, der kann ja beim Bauern arbeiten. Denen gehört gar nichts und ich komm in den Himmel.
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Beitragvon H.B. » So Mär 11, 2007 17:13

SHierling hat geschrieben:H.B.: wenn das tatsächlich so ist, das die Bauern mehr Steuern zahlen als Fördermittel bekommen (was ich nach wie vor nirgends gefunden habe, nicht mal im Bundeshaushalt), dann wäre es doch das erste, diese Posten gegeneinander aufzurechnen?! Dadurch würde sich am Einkommen ja nichts ändern.


Würde man diese Posten gegeneinander aufrechnen, bzw. ausgleichen, hätte die Politik keinen Hebel mehr, um in die Landwirtschaft einzugreifen.
Das würde tausende Arbeitsplätze kosten, die aus dem Landwirtschaftsbudget finanziert werden. Landw. Berater und Kontroleure, egal ob auf privater oder amtlicher Ebene würden dadurch auf eine andere Art dem Steuerzahler zur Last fallen.


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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Mär 12, 2007 8:51

...auch wenn brigitta mich nun nicht mehr lieb hat, aber ich bin doch der meinung das harz4 empfänger wesentlich mehr geld vom staat bekommen als ein durchschnittslandwirt . 10 cent bei der milch, 5 euro beim getreide und 1 euro beim rindfleisch mehr, dann wären die ausgleichszahlungen nicht mehr nötig . nur hat kein politiker ernsthaft interesse daran das lebensmittel sich verteuern, weil dann nämlich alg2 auch angepasst werden müßte, so gesehen werden nicht die landwirte subventioniert, sondern die lebensmittel .
wenn im sommer in westerland die aldifiale mit neuen waren versorgt wird, stehen die reichen und schönen dort schon alle schlange um billig einzukaufen, das finde ich nicht richtig, die subventionierten lebensmittel sollten einzig und alleine den "armen" vorbehalten sein, daher lebensmittelkarten .
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Beitragvon SHierling » Mo Mär 12, 2007 8:58

Hallo,
@gerd: zum liebhaben wende Dich man getrost an Deine Frau, da weißt Du ja, was Dir gehört - dafür bin ich sowieso nicht zuständig!
Was die Rechnereien angeht läßt sich das tatsächlich klären, dauert bloß noch n Moment, die antworten nicht so schnell da in Berlin und Bonn. Falls jemand das Steueraufkommen aus der Landwirtschaft irgendwo findet, immer her damit. Land-Data etc dürften solche Daten ja auch haben.

H.B.: die Einflußnahme ist ja nur über CC an Zahlungen gebunden - Gesetze kann man auch ganz ohne Geld machen!

Grüße
Brigitta
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Beitragvon H.B. » Mo Mär 12, 2007 9:06

gerd gerdsen hat geschrieben: so gesehen werden nicht die landwirte subventioniert, sondern die lebensmittel.

Gerd, das stimmt nicht ganz. Dann müßte ein hoher Zaun um Europa geschlagen werden!
@ Brigitta, Gesetze müssen vor dem obersten Gericht stand halten und Sinn haben. CC erfüllt beides nicht, das würde vom ersten Richter gekippt...


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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Mär 12, 2007 9:10

aber schon erstaunlich das die ernährung keine 5 euro am tag kosten darf, aber nen ultraschnellen dsl zugang mit ner flatrate und natürlich ein handy muß natürlich heute jeder penner haben .
was die steuern anbelangt; das hebt sich natürlich nicht gegeneinander auf, gibt sogar bauern die keine steuern zahlen, zu beneiden sind die nicht .
wo reinhold aber recht hat: die biogas anlagen bekommen noch eine zusätzliche subvention, den garantierten und überhöhten strompreis, damit stehen sie dann im wettbewerb mit den bauern die ihre maissillage im bullen- oder kuhstall verfüttern ... und treiben mit dem geld die pachten hoch .
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Beitragvon SHierling » Mo Mär 12, 2007 9:49

Hallo,
@Gerd: was Du aus den 345 Euronen machst, ist Deine Sache - Du mußt nur per Gesetz "ständig zu Hause erreichbar sein" - ergo ist ein Telefon schon günstig, und Du muß Dich "jederzeit über angebotene Stellen informieren", wobei die Tageszeitung da nicht reicht, denn wenn Du Dich nicht bundesweit bewirbst, gibts Kürzung. Also mußt Du entweder täglich am Amt aufschlagen, d.h. Auto oder Bus zusammensparen von den Bergen an Geld, oder halt Internet nutzen, was in vielen Fällen billiger ist.
Außerdem sind von den 345.- Strom zu bezahlen, Heizkosten, solltest Du noch eine Versicherung haben, Haftpflicht, Hausrat, die natürlich auch, dann Müll, Wasser, Abwasser - das Thema hatten wir jetzt oft genug. Solange man für einen ALG-II-Antrag alles verkaufen muß, was man besitzt, und für einen Mehrfachantrag nur genug Besitzen mußt um eigentlich vom Warenverkauf allein schon leben zu können ist das in meinen Augen kein Vergleich.

Aber es ist natürlich immer schön einfach, auf anderen Leuten herumzuhacken, deren Geld man am liebsten auch noch in die eigene Tasche stecken würde - sei es über höhere Preise oder höhere Fördermittel.

Ich denke, hier können wir weiterreden, wenn ihr auch mal Zahlen auf den Tisch legt und nicht nur dumme Sprüche.
Grüße
Brigitta
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Mär 12, 2007 10:02

noch'n dummer spruch vom gerd: ich verstehe auch nicht das jemand mit so einer qualifikation wie brigitta keine arbeit hat, ich weiß ja nicht wie das in niedersachsen ist, bei uns hier werden grade überall riesen sauenställe gebaut, im nachbardorf wird grad einer für 2500 sauen geplant, da werden hochqualifizierte arbeitskräfte benötigt, die auch entsprechend gut bezahlt werden .
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