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Wie stellt ihr euch die ideale Agrarpolitik vor?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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61 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Beitragvon SHierling » Mo Mär 12, 2007 9:49

Hallo,
@Gerd: was Du aus den 345 Euronen machst, ist Deine Sache - Du mußt nur per Gesetz "ständig zu Hause erreichbar sein" - ergo ist ein Telefon schon günstig, und Du muß Dich "jederzeit über angebotene Stellen informieren", wobei die Tageszeitung da nicht reicht, denn wenn Du Dich nicht bundesweit bewirbst, gibts Kürzung. Also mußt Du entweder täglich am Amt aufschlagen, d.h. Auto oder Bus zusammensparen von den Bergen an Geld, oder halt Internet nutzen, was in vielen Fällen billiger ist.
Außerdem sind von den 345.- Strom zu bezahlen, Heizkosten, solltest Du noch eine Versicherung haben, Haftpflicht, Hausrat, die natürlich auch, dann Müll, Wasser, Abwasser - das Thema hatten wir jetzt oft genug. Solange man für einen ALG-II-Antrag alles verkaufen muß, was man besitzt, und für einen Mehrfachantrag nur genug Besitzen mußt um eigentlich vom Warenverkauf allein schon leben zu können ist das in meinen Augen kein Vergleich.

Aber es ist natürlich immer schön einfach, auf anderen Leuten herumzuhacken, deren Geld man am liebsten auch noch in die eigene Tasche stecken würde - sei es über höhere Preise oder höhere Fördermittel.

Ich denke, hier können wir weiterreden, wenn ihr auch mal Zahlen auf den Tisch legt und nicht nur dumme Sprüche.
Grüße
Brigitta
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Mär 12, 2007 10:02

noch'n dummer spruch vom gerd: ich verstehe auch nicht das jemand mit so einer qualifikation wie brigitta keine arbeit hat, ich weiß ja nicht wie das in niedersachsen ist, bei uns hier werden grade überall riesen sauenställe gebaut, im nachbardorf wird grad einer für 2500 sauen geplant, da werden hochqualifizierte arbeitskräfte benötigt, die auch entsprechend gut bezahlt werden .
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Mär 12, 2007 10:22

für 10 euro schwarz auf die kralle will hier noch nicht einmal einer beim lohnunternehmer auf dem bock sitzen, nein 12 bis 15 müssen es schon sein, aber wehe der trecker hat keine klimaanlage .
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Mär 12, 2007 11:19

ich kenne pers. einen harz 4 empfänger der fährt nen BMW Z3 !!! ...gehört zwar mama, genauso wie die schicke dachwohnung !!!
...wenn so ein arbeitsunwilliger harz 4 empfänger im monat mit miete irgendwo 600 euro bekommt, dann entspricht das genau meinem steueraufkommen, d.h. wenn ich morgens um halb sechs zwischen meinen kühen im melkstand stehe, dreht der sich nochmal in seinem warmen bettchen um und kuschelt sich in sein weiches kissen . ... auf meine kosten !
...und wenn der dann um 9.oo uhr sein frühstück beendet hat und so langsam langeweile aufkommt, dann gehts an pc und dann wird erstmal über die bösen hochsubventionierten bauern hergezogen .
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Mär 12, 2007 11:23

das heißt nicht das es wirklich bedürftige menschen gibt, die müßten sehr viel mehr unterstüzung und hilfe vom staat haben, würden sie auch bekommen können, wenn die ganzen schnorer und schmarotzer aussortiert wären .
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Beitragvon H.B. » Mo Mär 12, 2007 15:02

gerd gerdsen hat geschrieben:was die steuern anbelangt; das hebt sich natürlich nicht gegeneinander auf, gibt sogar bauern die keine steuern zahlen, zu beneiden sind die nicht .

Gerd, du zahlst nicht nur Steuern auf Gewinn. Es gibt ne Mineralöl-, Mehrwert-, Grund-, Erbschaft-, Strom-, Versicherungs-, KFZ-, Zinsertrag-, Grunderwerbstreuer, etc. Rechne mal zusammen.
Und die Bauern, die keinen Gewinn machen, arbeiten vollends für den Staat, oder wo ist denn das Lohn für ihre Arbeitszeit hingekommen?

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Beitragvon SHierling » Di Mär 13, 2007 9:03

Hallo,
Es gibt ne Mineralöl-, Mehrwert-, Grund-, Erbschaft-, Strom-, Versicherungs-, KFZ-, Zinsertrag-, Grunderwerbstreuer, etc. Rechne mal zusammen

Ähm....das sind aber alles Steuern, die JEDER!! zahlt. Ob die sinnvoll sind oder nicht, ist eine ganz andere Diskussion, die sollten ja alle mal irgendwas steuern, die Steuern. Aber als Vergleich zwischen Landwirt und ALG IIer oder auch nur Landwirt und Dachdecker / andere Selbständige Betriebe sind sie mmn absolut nicht geeignet.

Was mir noch fehlt in der Diskussion hier, ist so eine Art "Bemessungsgrundlage".
Also wenn schon Zuschüsse, (was meiner Meinung nach halt gegenüber dem Weltmarkt unabdingbar ist), wonach sollten die berechnet werden?

Grüße
Brigitta
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Beitragvon H.B. » Di Mär 13, 2007 9:24

Es gibt ne Mineralöl-, Mehrwert-, Grund-, Erbschaft-, Strom-, Versicherungs-, KFZ-, Zinsertrag-, Grunderwerbstreuer, etc. Rechne mal zusammen

SHierling hat geschrieben:Ähm....das sind aber alles Steuern, die JEDER!! zahlt. Ob die sinnvoll sind oder nicht, ist eine ganz andere Diskussion, die sollten ja alle mal irgendwas steuern, die Steuern. Aber als Vergleich zwischen Landwirt und ALG IIer oder auch nur Landwirt und Dachdecker / andere Selbständige Betriebe sind sie mmn absolut nicht geeignet.

Ja, klar sind das Steuern, die jeder bezahlt, aber in unterschiedlicher Höhe und aus unterschiedlichen Quellen, der eine arbeitet dafür, der andere nicht.

Ein Beispiel ist in einem der zahlreichen Beiträge von Gerd zu finden:

Gerd hat geschrieben:ich kenne pers. einen harz 4 empfänger der fährt nen BMW Z3 !!! ...gehört zwar mama, genauso wie die schicke dachwohnung !!!
...wenn so ein arbeitsunwilliger harz 4 empfänger im monat mit miete irgendwo 600 euro bekommt, dann entspricht das genau meinem steueraufkommen, d.h. wenn ich morgens um halb sechs zwischen meinen kühen im melkstand stehe, dreht der sich nochmal in seinem warmen bettchen um und kuschelt sich in sein weiches kissen . ... auf meine kosten !
...und wenn der dann um 9.oo uhr sein frühstück beendet hat und so langsam langeweile aufkommt, dann gehts an pc und dann wird erstmal über die bösen hochsubventionierten bauern hergezogen


Ich persönlich seh das so:

-Wer mehr bezahlt, als er zieht, ist für den Staat positiv
-Wer weniger bezahlt, als er bekommt ist negativ (in der Steuerbilanz).



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Beitragvon SHierling » Di Mär 13, 2007 9:41

PS:
och'n dummer spruch vom gerd: ich verstehe auch nicht das jemand mit so einer qualifikation wie brigitta keine arbeit hat, ich weiß ja nicht wie das in niedersachsen ist, bei uns hier werden grade überall riesen sauenställe gebaut, im nachbardorf wird grad einer für 2500 sauen geplant, da werden hochqualifizierte arbeitskräfte benötigt, die auch entsprechend gut bezahlt werden .

Also erstens hab ich Arbeit, wenn Dir die nicht gut genug ist, oder nur "Deine Sorte" Arbeit honoriert werden darf, dann ist das Dein Problem. Es steht Dir ja auch jederzeit frei, Dein Geraffel zu verkaufen und Dir selber auch so ein "schönes Leben" als ALG IIer zu machen - schliießlich kriegen auch Leute wie Du so viel Geld, die nie im Leben was eingezahlt haben, und nicht nur solche wie ich, die nicht mal ihre Beiträge zur Arbeislosenkasse wieder rausbekommen.

Zweitens ist das, was Du "Qualifikation" nennst, nirgends gefragt, gefragt - bei weggeschickten Bewerbungen - sind Männer unter 30 mit einem Haufen Muskeln und einem Haufen Papieren wo draufsteht "Manager für Sauenstreicheln" oder "Bachalor" - nicht Frauen mit knapp 50 ohne aktuelle Zeugnisse. Ob Du was WEISST oder nicht, interessiert kein Schwein.

Und drittens - reingeändert - weil mich sone verlogene Hetze ja echt ärgert - drittens bin ich der Meinung, das sich hierzulande immer noch jeder (JEDERE) etwas aufbauen darf, und nicht nur die, die ihre Betriebe schon von Mami in den Hintern geschoben bekommen haben, zusammen mit einem Haufen Puderzucker, der ihnen offenbar nicht bekommt. Von den Betriebleitern und Nachfolgern, die ich kenne, wäre die Hälfte, wenn nicht mehr, ohne Erbschaft und in der freien Wirtschaft nicht mal bis zu einer Doppelhaushälfte gekommen, guck Dir den Off-Topic-Bereich hier mal an, da ist bei manchen ja schon richtig Schreiben zuviel verlangt!
Siehs mal so: wenn ich jetzt nicht meinen eigenen Kram machen würde, um weiterzukommen, sondern mich bei irgendjemand in den Stall stelle, dann sitze ich mit 65, ach nee, 67 ja nu, freundlich auf der Straße mit einem Tritt und vielleicht noch einem "nett, das Du mir meinen Besitz vermehrt hast". Wenn Du als Selbständiger so eine Einstellung nicht verstehst, dann bist Du als ALG IIer wirklich besser aufgehoben.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon Zauberwürfel » Di Mär 13, 2007 9:44

H.B. hat geschrieben:-Wer mehr bezahlt, als er zieht, ist für den Staat positiv
-Wer weniger bezahlt, als er bekommt ist negativ (in der Steuerbilanz).


Das hat der Staat auch mal honoriert. Ist aber schon geraume Zeit her.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dreiklassenwahlrecht
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Mär 13, 2007 13:13

brigitta wär hat denn hier mit dem jammern angefangen, normalerweise wüßte keiner das du algII empfängerin bist, mich ärgert dieses rumgejammere am meisten, erwartet doch bitte von der arbeitenden gesellschaft kein allzu großes verständniss dafür das ihr fürs nichtstun keine 2000 euro im monat bekommt . den schlimmsten fehler den man machen kann ist einenm harz4 empfänger nen job zu besorgen, qulifikation hin qulifikation her, notfalls könntest du noch in einem betriebshelferring arbeiten, hab ich auch schon gemacht, letztes jahr hatte ich von dort einen mit nem einser abi .
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Beitragvon H.B. » Di Mär 13, 2007 19:57

Weit weg vom Thema, aber!

@Gerd, lehn dich nicht zu weit aus dem Fenster, das Schiksal kann jeden treffen, auch dich und mich, und wenns nur durch nen Unfall oder Krankheit herbei geführt wird.
Und glaub mir eins, wenn Brigitta mal keine Arbeit hat, ist es die letzte, die keine annimmt.....
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Beitragvon euro » Di Mär 13, 2007 20:05

Werd das Gefühl nicht los dass hier persönliche Frustationen an andern abreagiert werden ...
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Beitragvon Zauberwürfel » Mi Mär 14, 2007 6:55

euro hat geschrieben:Werd das Gefühl nicht los dass hier persönliche Frustationen an andern abreagiert werden ...


Ich weiß nicht genau, ob wir dieselbe Person meinen, aber ich stimme Dir voll zu!
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Beitragvon SHierling » Mi Mär 14, 2007 11:09

Hallo,
@Gerd: ich bin nicht "mit dem Jammern" angefangen, ich habe ZAHLEN vergleichen, die jeder überall nachlesen kann.

euro: der Mechanismus "funktioniert" viel allgemeiner (aber nicht weniger gemein). Man darf über Agrarpolitik immer nur dann reden, wenn man selber Bauer ist. Wenn Du selber Unternehmer bist, aber auf der nicht-subventionierten Seite, (Dachdecker ist da immer ein nettes Beispiel, aber allgemeiner Handwerker funktioniert auch, Industrie geht nicht, die sind alle Millionäre) dann wirst Du totgeschwiegen. Wenn so einer pleite geht, dann hat er selber Schuld, oder es ist ein "Sachzwang", oder es ist der Strukturwandel, oder der Weltmarkt, das ist nun mal so in der freien Wirtschaft, der schwächere muß weg - aber in jedem Fall ist so ein Unternehmer "was gaaaaaanz anderes" als ein Landwirt.

Die andere Schiene ist die, das man schnell auf Leuten herumhackt, die auch staatliche Unterstützung bekommen, diese aber "noch weniger verdienen als man selber" - und das sind halt im Moment die ALG-IIer. Da werden dann so Sachen wie oben angeführt, die wenn man mal genauer hinterfragt, auch nur Gerüchte sind (z.B. sind beim ALG II nur maximal 510 Euro drin, und wer in der Wohnung seiner Mutter wohnt, bekommt auch nicht mal die - oder es wird "wegdiskutiert", das wir immerhin jetzt seit mehr als einem Jahr Zwangsarbeit haben, und so gut wie keiner mehr ALG-II bekommt, der nicht MAE macht (=1-euro-Job). Und das schlimmste ist ja, wenn Du als ALG-IIer irgendetwas besitzt - das steht Dir nie und nimmer zu, und wenn 1000 Leute mit 1000ha auf dem Sofa rumgammeln und vom Staat bezahlt werden, während ihnen irgendwelche MAE-ler die Arbeit tun, dann ist das immer noch besser, als wenn einer, der für einen Euro die Stunde arbeiten geht, sogar ein HAUS hat (stell Dir das mal vor! mit 2 heizbaren Öfen, wo man doch sowieso nur in einem Zimmer sitzen kann! Und dann spare ich auch noch auf einen Trecker, gaaaanz superfrech, einen RIESIGEN RS09 ;-) ) Das man die Raten für so einen Palast selbstverständlich nicht als Miete vom ALG II bekommt, sondern im Gegenteil deswegen die Leistungen auch nochmal gekürzt werden, steht ja auch nie in der BLÖD-Zeitung.
Das Gerd nu ausgerechnet mich auf dem Kieker hat, ist vielleicht zum Teil sein persönliches Problem, kann ich nicht beurteilen - meins ist es jedenfalls nicht. Mein "Fehler" ist höchstens ein etwas ungeschicktes Alter im Moment um solo zu sein, irgendwie kommen da ständig Typen auf den Gedanken, ihre eigene Frau hätten sie ja nu lange genug gehabt und wenn Du dann in 50m Abstand dran vorbeiläufst, meinen sie Du müßtest dankbar sein, wenn sie Dir aufn Hintern gucken. *kopfschüttel & schulterzuck*

H.B.: doch, ist tatsächlich so, daß ich im Moment nicht jede Arbeit annehme, und das auch nicht "muß". (Wobei bei den 100-150 Pflichtbewerbungen je Halbjahr auch nie mehr als 0-1 Bewerbungsgespräche rauskommen - und das ist dann meist Vertreter für irgendwelchen Mist auf Provisionsbasis - die nehmen echt jeden) Ich hab meine Beratung, die Viecher und die Seminare als "selbständigen Nebenerwerb" laufen (zahle also alles, was ich über die 30 Euro Selbstbehalt in der Woche hinaus verdiene ans Arbeitsamt, und zwar so lange, bis es mal komplett zum selber versichern reicht - bloß die sind ja geisteskrank, wenn Du Dich als alleinstehend mit über 40 versichern willst - da brauchst Du 3xALG II wenigstens um nachher auch nur den Sozialhilfesatz überzubehalten). Von daher mach ich meine 1-Euro-Sachen, wenn ich damit grade wieder dran bin, und ansonsten sorge ich dafür, das ich mit 67 mein Dach über dem Kopf habe und nicht das Schweinestalldach anderer Leute. Bei dem, was ich während meiner Bürozeit alles "eingezahlt" habe, steht mir das locker zu.

Ich hoffe, damit ist nun jedermanns Waschweiber-Ader befriedigt, falls sonst noch jemand was zu nörgeln hat (vielleicht sind ja noch irgendwelche "Anspielungen" aus dem Rinderbereich über "irgendwelche User hier" zu klären),immer her damit, aber dann wäre ja vielleicht in Thread im Mitgliederbereich angemessener. Hier gehts eigentlich um Agrarpolitik, und davon bekomme ich, ganz im Gegensatz zu Gerd :P tatsächlich keinen Pfennig ;-) ;-)

Wenn ich also nichts kriege , Gerd aber schon was, und andere Leute, z.B. der Holländer hier um die Ecke mit seinen 3000 Kühen vermutlich noch viel mehr - welche idealen Kriterien gäbe es denn nun, Gelder an die Landwirtschaft zu verteilen?
Die Idee, nach "vorhandener Arbeit" zu gehen, und immer dem viel zu geben, der am meisten schuftet, werden Biobetriebe ja sicher ok finden?!

Grüße
Brigitta
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