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Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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48 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon SHierling » Mo Sep 13, 2010 18:26

Wo ist denn der Nutzen von Hunden? (außer Lärm machen, Dreck machen und ein paar Geschäftemachern die Taschen fühlen?)

Klingel, Türschloß, warme Füße, Hüter von Haus und Hof und vor allem: keine Widerworte :-)
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon Rudi1630 » Mo Sep 13, 2010 18:30

Obelix hat geschrieben:
automatix hat geschrieben: wobei der Nutzen von Hunden sehr fragwürdig ist. ...

Für die Unterhaltkosten 1 Hundes kann man in Afrika 10 Menschen vor dem Verhungern bewahren.
Das verdrängt der Hundehalter genau so wie vieles andere auch, was sein Tier anbelangt.
Grüße
Obelix


@ Obelix
Der Nutzen von Tieren im allgemeinen egal ob Hund, Katze oder sonstiger Tierart ist wissenschaftlich belegt.
http://www.onlineberatung-therapie.de/p ... rapie.html

Ob du es nachvollziehen kannst ist eine andere Sache, frag doch mal einen Blindenhundführer,evtl. kann er dir behilflich sein.

Die Untehaltskosten eines jeden von uns egal ob für Essen oder Wohnung oder die Rate für den Schlepper/PKW könnten hunderte von Dritte Welt Menschen über Jahre ernähren. Das ist Fakt !

Was du mit der Maulkorb und Leinenpflicht erreichen willst ist mir nicht klar, außer das es noch mehr durchgeknallte Hunde geben wird. Das Problem liegt am oberen Ende der Leine, daher sind Grundlagenkenntnisse in der Haltung und Erziehung von Hunden ein Muß für jeden Halter.

Verpasst du den Eltern die es nicht gebacken bekommen Ihre Kinder zu Gesellschaftsfähigen Individuen zu erziehen ebenfalls eine Sanktion ? Oder dürfen die, welche es deiner Meinung nach nicht können, sich nicht reproduzieren ?

Bei solch geistigen Flatulenzen wird mir schlecht ! :roll:
Toleranz,ist die Einsicht das es keinen Sinn hat sich aufzuregen.
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon SHierling » Mo Sep 13, 2010 18:38

Für die Unterhaltkosten 1 Hundes kann man in Afrika 10 Menschen vor dem Verhungern bewahren.

oh, siehste, vergessen. Wenn ich Dir meine Schlachtabfälle schicke, kommst Du dann auch und bellst, wenn hier wieder irgendein Touri im Garten zelten will?

Btw: ich bekomme hier bestes Hundefutter für 47 cent das Kilo (Alleinfutter) - rechnest Du das mal vor mit den Afrikanern?
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon Rudi1630 » Mo Sep 13, 2010 18:41

frank1973 hat geschrieben:[ :roll:
Stell dir vor du gehst Spazieren und es kommt eine große Raubkatze auf dich zugerannt.Du würdest dich auch freuen wenn das Vieh einen Maulkorb trägt und angeleint ist oder nicht? Mein Sohn (damals 5 Jahre alt) hat sich lange nicht mehr getraut auf dem Weg mit uns Spazieren zu gehen.Währe ich dabei gewesen hätte ich dem Hundehalter die Zähne eingeschlagen und dem nächsten Tierschützer gleich mit.[/quote]

@frank1973
Na da hast du wohl versagt in deiner Vaterrolle, Ängste bei Kindern zu verstärken ist definitiv der falsche Weg.
Erklären und mit gutem Beispiel voran ist da gefragt, oder haben die Eltern selber mehr Angst als alles andere ? Dann ist es kein Wunder wenn dein Kind genauso reagiert.
Übrigens wenn man selber einen gut erzogenen Hund hat sind solche Vorkommnisse kein Problem.
Toleranz,ist die Einsicht das es keinen Sinn hat sich aufzuregen.
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon Jungspund » Mo Sep 13, 2010 18:43

Wolff hat geschrieben:Ich bekenne mich schuldig, im sinne der Anklage. Ich habe doch sage und schreibe 3 Hunde. Und dann noch so eine komische Rasse, die im Stern Anfang der 80iger als Erstschlagwaffe im schwarz gelben Fell bezeichnet wurde. Ja, der gute alte Schäferhund. ( sollte einer diesen Artikel finden, wäre ich dankbar. ) Ich würde nie sagen, meine Hunde beißen nicht. Ich weiß es ja nicht genau. Auf Komando gehen sie, dass ist klar. weiterhin denke ich, meine sind gut erzogen und klar im Kopf. Sie sind den ganzen Tag mit sich beschäftigt oder mit uns. lange weile kommt da nicht wirklich auf. Es fällt aber auf, das nach so einer schrecklichen Sache, sofort gegen die halter gehetzt wird. Wo bleibt ihr, wenn besoffene eure Kinder umfahren ? Da höre ich wenig von euch. Ich stelle also fest:

Das schlimmste Tier ist der Mensch !!!!!!


DESWEGEN gibts es doch einen Führerschein und Strafen wenn man sich nicht an die Regeln hält, warum also nicht auch bei Hunden.
Als die ersten paar Autos auf den Straßen unterwegs waren gabs auch noch keinen Führerschein, weils eben noch nicht so gefährlich war, aber warum solls denn nicht einen Hundeschein oder dergleichen geben?
Und wenns wieder heißt: sooo viel GELD für nichts: wer sich einen Hund kauft der gönnt sich doch auch ein wenig Luxus, oder liege ich da falsch?
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon Winston Wolf » Mo Sep 13, 2010 19:05

Wolff hat geschrieben:Ich bekenne mich schuldig, im sinne der Anklage. Ich habe doch sage und schreibe 3 Hunde. Und dann noch so eine komische Rasse, die im Stern Anfang der 80iger als Erstschlagwaffe im schwarz gelben Fell bezeichnet wurde. Ja, der gute alte Schäferhund. ( sollte einer diesen Artikel finden, wäre ich dankbar. ) Ich würde nie sagen, meine Hunde beißen nicht. Ich weiß es ja nicht genau. Auf Komando gehen sie, dass ist klar. weiterhin denke ich, meine sind gut erzogen und klar im Kopf. Sie sind den ganzen Tag mit sich beschäftigt oder mit uns. lange weile kommt da nicht wirklich auf. Es fällt aber auf, das nach so einer schrecklichen Sache, sofort gegen die halter gehetzt wird. Wo bleibt ihr, wenn besoffene eure Kinder umfahren ? Da höre ich wenig von euch. Ich stelle also fest:

Das schlimmste Tier ist der Mensch !!!!!!




Das hier?

Am 14.03.1985, STERN Nr. 12 begann die Medienkampagne "Kampfhunde" in Deutschland unter dem Titel "Das deutsche Mistviech" von dem Redakteur NIKLAS FRANK.



Lassen Sie mich einige Zeilen daraus wiedergeben:



Ein Kind ist tot. Totgebissen. Verblutet aus der aufgerissenen Halsschlagader.

Eine Frau ist tot. Auf der Schneedecke im Umkreis von 50 Quadratmetern blutige Spuren eines vergeblichen Kampfes ums Leben.

Ein Jogger hangelt sich in Panik auf ein Verkehrsschild aus - gezählten - 50 Wunden blutend.

14 Pfund Menschenfleisch fand man in dem Mägen von den Tätern. Die Mörder sind unter uns. Sie hießen REX, HASSO oder ARKO und sind die Lieblinge der Deutschen.

Schäferhunde. Sie sind die Pershing II im schwarzgelben Fell: verbrecherisch, unmoralisch und unzuverlässig.

Erstanschlagwaffen mit 42 Zähnen, die wir schon seit genau 88 Jahren im ganzen Land stationiert haben. FREIWILLIG !

Hinter denen diese Tötungsmaschinen wütend ihr Maul aufreißen. 3,8 mm dick waren die Drähte des Zaunes, den 2 von ihnen mühelos durchbissen um einen 78 jährigen Pilzsucher zerfleischen zu können.

Sie springen, wenn es ankommt, auch durch offenen Wagenfenster um ein Baby zu töten.

Sie sind dumm wie Pferde und ahben das dritte Reich zupackend überlebet, dessen KZ-Zäune zu überwachen.

Wie sagte *Zensur* "Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl und schnell wie Windhunde"

'Die Mistviecher überlebeten die beiden Nachfolgestaaten nicht nur beim Zoll, bei der Polizei, beim Bundesgrenzschutz, sondern auch im Herzen vieler Deutscher, für die der Schäferhund der Kamerad schlechthin ist.



Rund 10.000 Kinder und Frauen werden jährlich hierzulande gepackt und gebissen von diesen Mistviechern. Wie groß mag die Dunkelziffer sein? Und immer das scheinheilige Erstaunen der Besitzer: Mein Barry ist ja so kinderlieb. Noch nie hat er... Ich kann das gar nicht verstehen. Wer sie beobachtet hat, die Schäferhundehalter, wie sie auf vereinseigenem Gelände mit ihrren Monstern ZUbeissen tranieren, sie Mannscharf machen, der erkennt mit Grausen, dass der Schäferhund die Fortsetzung des deutschen Hausherren mit anderen Mittelnist, sein Potenzheber.

300 000 reinrassige Schäferhunde leben derzeit in der Bundesrepublik - zubeissbereit, wobei die Zuchtbucheintragung von 1890 bis heute 1,6 Millionen eingetragene Hunde nahcweist.

Verhaltensforscher KONRAD LORENZ äusserte im STERN NR. 12: "Was qollen Sie erwarten von einem Viech, das seit 100 Jahren auf Aggressionen gezüchtet wird?"



hier gefunden, leider nur diesen Auszug
Wir waten durch ein Meer von Blut, gib uns dafür Kraft und Mut.
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon Jungspund » Mo Sep 13, 2010 19:08

Leider verstehen das aber auch nur die Hundebesitzer die ihr Tier artgerecht halten können.
Der Mensch der keine Ahnung davon hat sträubt sich am meisten.
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon SHierling » Mo Sep 13, 2010 19:24

Ich würde nie sagen, meine Hunde beißen nicht.

Ich sag bei "Beißen die??" grundsätzlich "ja". Ist die beste Voraussetzung von vornherein zu verhindern, daß andere Leute dämlich auf dem Hof rumrennen, die Hunde angrabschen, oder sonstwas anstellen. Es ist aber erstaunlich, wieviele Leute das dann einfach nicht für voll nehmen, lachen und so tun, als müßte jeder verfügbare Hund ihr persönliches Streicheltier sein. Oder das ihrer Kinder.

Allerdings renne ich mit meinen Tieren auch nicht durch irgendwelche Städte oder belebte Gegenden.
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon Cairon » Mo Sep 13, 2010 20:26

@Liberty

Ich habe nicht von Kampfhunden gesprochen, sondern aus der Nordsee-Zeitung von heute zitiert. Die Einstufung von Hunderassen in bestimmte Gruppen ist für mich auch nicht maßgeblich. Ich kann Dir nur Zustimmen, jeder Hund stellt ein Risiko da. Daher denke ich auch, dass ein Befähigungsnachweis nur Sinn macht wenn er für alle Hunderassen gilt.
Es mag ja sein, dass ich bei diesem Thema etwas empfindlich bin, weil ich 2 Kinder habe die in die betroffene Altersgruppe fallen und die erwähnte Sache mit der Dame und ihrem Pittbull hier im Ort auch nicht schön zu Ende gegangen ist. das Tier wurde von der Polizei erschossen. Wer einen Hund hält hat in meinen Augen dafür zu sorgen, dass von dem Tier möglichst wenig Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht.
Da hier ja weitgehend Konsens besteht, dass die Tier nicht das Problem sind sondern die Halter ist ein allgemeiner Nachweis das einzige Mittel um das Risiko zu reduzieren.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon Pasofino » Mo Sep 13, 2010 21:12

Dieses arme Kind war Opfer seines sozialen Umfeldes.

Uroma mit 76, rechnet mal, da war man äußerst flott in der Generationenfolge, man sehe sich das Gelände an, das auf Bild.de gezeigt wird, dann dazu die Kenntnis, dass die Hunde bereits mehrfach Anlass für Beschwerden der Nachbarn beim Ordnungsamt waren, neee, da helfen keine Gesetze, gegen Dummheit und Asoziale ist schlicht kein Kraut gewachsen...

Ein bundeseinheitliche Hundeverordnung, das wäre schon ein Anfang. Ordnungsämter, die bei Hinweisen ernsthaft tätig werden, ein nächster Schritt. Das gilt übrigens auch für die Jugendämter, viel zu oft mussten wir in den letzten Jahren von langjährig betreuten Familien erfahren, in denen dann doch Kinder schwer vernachlässigt oder zu Tode gequält wurden. Wir haben so viele Gesetze und Behörden, wäre klasse, wenn die auch mal ihre Möglichkeiten ausschöpfen würden.
LG Heike
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon Steppenwölfin » Mo Sep 13, 2010 22:03

Oje..... alle Jahre wieder.....

Hunde und Kinder vertragen sich nicht. Ein vernünftiger Hundehalter weiß das und noch viel wichtiger: ein Mensch, der bewusst Kinder in die Welt setzt, erst recht! Kinder deuten die Signale von Hunden falsch. Wenn ein Hund die Lefzen hochzieht, dann verwechselt ein Kleinkind das mit einem Lächeln, sieht sich ja auch ähnlich. aus diesem Grund entstehen sehr viele sehr gefährliche Situationen. Deshalb ist der erwachsene Mensch derjenige, der zuerst Kinder und Hund voneinander entfernt halten soll. Und der zweitens seinem Kind ab der zweiten oder dritten Klasse beibringen muss, wie man mit Hunden umgeht. Denn man kann nicht ein Leben lang hinter seinem Kind stehen. Viele erfahrene Hundeführer bieten Kurse an, in denen Kindern der Umgang mit Hunden gezeigt und erklärt wird, auch praktische Übungen können absolviert werden. Damit kann man das Risiko von Hundebissen senken.

Ich bin Dackelbesitzer. Mein Hund beißt. Er beißt Menschen, die nicht mit Hunden umgehen können. Ganz ehrlich. Er ist ein empfindlicher alter Herr, fünfzehn Jahre, und seit einiger Zeit wohl etwas hilflos. Also muss ich als Hundebesitzer aufpassen, dass er nicht mit Kindern und Erwachsenen, die keine Hundeerfahrung haben, in Kontakt kommt. Gefährlich ist er nicht, er hat das Zuschnappen angefangen, als Gehör und Augen nachließen und er unsicher wurde. Da hab ich eben die Verantwortung, dass der Hund sich niemals bedroht fühlt von einem Menschen, denn dann kann ich nicht garantieren. Das kann man als Hundebesitzer auch so eigentlich nicht.

Eigentlich geht es doch nur darum, dass Menschen Verantwortung übernehmen: Hundebesitzer für ihre Hunde und Eltern / Erziehende für ihre Kinder. Und dann müsste es doch möglich sein, Gefahren zu vermeiden.

Zum Nutzen von Haushunden (also keine Arbeitshunde, sondern Luxushunde) kann ich einiges beitragen. Gerade ältere Menschen profitieren von einem Tier, Hund oder Katze, das ihnen zuhört und immer für sie Zeit hat, ihnen nicht widerspricht und ihnen einen Grund gibt, morgens aufzustehen, aus dem Haus zu gehen, Futter zu kaufen, beim Tierarzt mit anderen ins Gespräch zu kommen...
Aber auch Kinder können enorm viel von Haushunden lernen, sofern sie alt genug (nicht unter neun Jahren alt!) sind und von Eltern oder Hundeführern in den Umgang mit Hunden eingewiesen sind. Zuerst unter Aufsicht, später allein, können sie Verantwortung für ein Tier übernehmen (und ein Hund ist deutlich weniger langweilig als Hamster und Meerschweinchen...), sich in ein anderes Lebewesen einfühlen zu üben (wichtig: wann fühlt sich mein Hund bedroht und wird dadurch gefährlich, bzw. wann kann ein Mensch angst vor meinem Hund haben???) und später dann in der Pubertät einem zuverlässigen Zuhörer, der nicht lacht, der nicht ironisch reagiert, nix besserweiß, ihre Sorgen und Nöte, Liebeskummer und Hoffnungen erzählen? Wenn all die Tränen, die im Fell von Hunden gelandet sind, gesammelt werden würden.... das würd weit reichen!

Ach ja... vom Thema abgewichen? Wahrscheinlich, verzeiht mir bitte :-) Aber: Man kann ohne Hund Leben, aber es lohnt sich nicht. (von wem das Zitat jetzt wieder stammt weiß ich auch nicht....)
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon Weinbauer » Mo Sep 13, 2010 22:10

in dem aktuellen fall, ist pasofino leider zustimmen. in der familie stimmt einiges nicht. siehe wohnsituation, kindsmutter etc.
noch was zu dem begriff kampfhunde. der begriff lässt sich definieren: "Kampfhunde im eigentlichen Sinne werden Hunde bezeichnet, die zu Tierkämpfen, insbesondere zu Hundekämpfen, aber auch zu Kämpfen z. B. gegen Bullen oder Ratten gezüchtet, ausgebildet und eingesetzt wurden." zitat aus wikipedia.
natürlich ist es unsinn, hunderassen als gefährlich einzustufen. jeder hund kann zubeissen. ein sachkundenachweis kann eine lösung sein.
für belebte orte finde ich die lösung mit maulkorb und leine auch nicht verkehrt. ist auch kein problem. in wien z.b. sind in öffentlichen verkehrsmitteln alle hunde anzuleinen und mit maulkorb auszustatten. sogar die mehrheit der hundebesitzer findet diese lösung gut. gerade bei menschenansammlungen, kann ein hund in stress geraten und aus panik/angst zubeissen.
im obigen fall, liegt die ursache aber, wie meist, beim halter.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon frank1973 » Di Sep 14, 2010 2:46

Rudi1630 hat geschrieben:
frank1973 hat geschrieben:[ :roll:
Stell dir vor du gehst Spazieren und es kommt eine große Raubkatze auf dich zugerannt.Du würdest dich auch freuen wenn das Vieh einen Maulkorb trägt und angeleint ist oder nicht? Mein Sohn (damals 5 Jahre alt) hat sich lange nicht mehr getraut auf dem Weg mit uns Spazieren zu gehen.Währe ich dabei gewesen hätte ich dem Hundehalter die Zähne eingeschlagen und dem nächsten Tierschützer gleich mit.


@frank1973
Na da hast du wohl versagt in deiner Vaterrolle, Ängste bei Kindern zu verstärken ist definitiv der falsche Weg.
Erklären und mit gutem Beispiel voran ist da gefragt, oder haben die Eltern selber mehr Angst als alles andere ? Dann ist es kein Wunder wenn dein Kind genauso reagiert.
Übrigens wenn man selber einen gut erzogenen Hund hat sind solche Vorkommnisse kein Problem.[/quote]Ich versage bestimmt nicht in meiner Vaterrolle.Ich mahne meine Kinder immer zur Vorsicht egal ob bei Hunden oder anderen Tieren.Das Beispiel mit der raubkatze sollte nur zum Grössenvergleich dienen,mein Sohn war wie schon gesagt damals 5 Jhre alt und hatte Angst vor dem Hund wie der auf ihn zugrannt kam,war übrigens ein Fremder Hund.Was würdest du in so einer Situation tun? Abwarten bis sich ein Hund in dein Kind verbissen hat und hinterher heulen? Oder vorher reagieren?
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon thunderstruck » Di Sep 14, 2010 9:55

Pasofino hat geschrieben:Dieses arme Kind war Opfer seines sozialen Umfeldes.

Uroma mit 76, rechnet mal, da war man äußerst flott in der Generationenfolge, man sehe sich das Gelände an, das auf Bild.de gezeigt wird, dann dazu die Kenntnis, dass die Hunde bereits mehrfach Anlass für Beschwerden der Nachbarn beim Ordnungsamt waren, neee, da helfen keine Gesetze, gegen Dummheit und Asoziale ist schlicht kein Kraut gewachsen...

Ein bundeseinheitliche Hundeverordnung, das wäre schon ein Anfang. Ordnungsämter, die bei Hinweisen ernsthaft tätig werden, ein nächster Schritt. Das gilt übrigens auch für die Jugendämter, viel zu oft mussten wir in den letzten Jahren von langjährig betreuten Familien erfahren, in denen dann doch Kinder schwer vernachlässigt oder zu Tode gequält wurden. Wir haben so viele Gesetze und Behörden, wäre klasse, wenn die auch mal ihre Möglichkeiten ausschöpfen würden.

Oh wei, Pasofino, den Vorstandsjob bei der Bundesbank wärest du jetzt los... :wink:

Aber Recht hast du, vollkommen Recht.

Zum Thema Hundeführerschein/Sachkundenachweis: wie viele Autofahrer haben einen Führerschein und können oder wollen nicht fahren, wie sie es da gelernt haben. Wer viel in den Regionen unterwegs ist, wo die Landkreiskennungen auf den Kennzeichen aus drei Buchstaben bestehen, weiß ein Lied davon zu singen.

Es hilft nichts, wer richtig doof ist und außerdem eine Schwanzverlängerung braucht, der wird seinen Kadett tieferlegen und sich oder andere zu Tode rasen. Oder er wird einen Kampfhung, sorry, einen Hund kaufen, der wie ein Kampfhund aussieht, und den auf dem Hundeübungsplatz so richtig schön scharfmachen damit alle Welt sich vor dem kleinen, dummen, minderwertigkeitskomplexgeplagten Asi-Hundebesitzer fürchtet. Führerschein hin oder her.

Mir ist noch kein Besitzer eines Pitbull oder einer ähnlichen Rasse begegnet, mit dem ich auch nur eine Minute meiner Freizeit freiwillig verbringen würde. Mag sein, daß es sie gibt, aber mir ist noch keiner untergekommen. Hund und Herr passen sehr oft zusammen.

Ich habe übrigens nichts gegen Hundeübungsplätze, im Gegenteil. Diese Scharfmachübungen finde ich aber voll daneben. Hier ist so ein Hundeübungsplatz. Man muß sich mal eine Zeit lang an den Zaun stellen. Da bekommt man es ganz schön mit der Angst zu tun...
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis,
aus welchem wir nicht fliehen können.
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Re: Wieder ein Vorfall mit einem agressiven Hund

Beitragvon Obelix » Di Sep 14, 2010 10:37

Liberty hat geschrieben: ... ich hatte 16 jahre lang pitbull und Am.staff, ...


Das ist aber ein mutiges "Selbst-Outing".

Du bist vollkommen "machtgeil".

Du willst Macht über Andere - ansonsten würdest Du so Hunde nicht halten.

Du willst Macht, Deine Überlegenheit demonstrieren. Merkt man an Deiner Diskussionskultur. Du ziehst Dir regelrecht User vor die Flinte, damit Du sie abknallen kannst. Du unterstellst falsche Meinungen, nimmst gar nicht war, dass der User vollkommen wo anders steht, nur um Ihn abknallen zu können und Deinen Trieb der Überlegenheit zu befriedigen.

Natürlich bis Du vom Charakter her der Hundehalter, der Pitbull und Co. ohne Maulkorb unangeleint freilaufen lassen darf. Deine Hunde würden nie jemanden Anders beisen, obwohl sie in der Vergangenheit schon wiederholt Leute gebissen haben. War der Gebissene immer selbst schuld. Ist mir vollkommen klar ... ach vergesses, ist ja eh sinnlos.
Zuletzt geändert von Obelix am Di Sep 14, 2010 10:41, insgesamt 2-mal geändert.
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